Die am Kreuz geborene Liebe

Wir kennen sie, unsere lieben christlichen Autoren, die uns in ihren vielen Büchern erzählen, wie schön und wertvoll wir alle sind.

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Du bist ein so wunderbarer Mensch, dass Gott sich aufgemacht hat, dich zu suchen! Weißt du nicht, wie schön du bist?

Was für eine erbärmliche und kraftlose Botschaft! Wer die Güter, die Gott angenehm stimmen, in sich selbst sucht, hat nichts begriffen.

Wie wunderbar heilsam ist dagegen, was Martin Luther uns zu sagen hat (HD, XXIV):

[Gottes Liebe, wenn sie am Menschen lebendig wirksam ist, liebt] „Sündige, Böse, Törichte und Schwache, um sie zu Gerechten, Guten, Klugen und Starken zu machen und so strömt sie heraus und teilt Gutes aus. Denn die Sünder sind deshalb schön, weil sie geliebt werden, sie werden nicht deshalb geliebt, weil sie schön sind. Menschliche Liebe flieht daher die Sünder als Böse. So sagt Christus: ‚Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu suchen, sondern Sünder‘ (Matth. 9, 13). Das aber ist die am Kreuz geborene Liebe des Kreuzes, die sich nicht dorthin wendet, wo sie Gutes findet, um es für ihre eigenen Zwecke zu gebrauchen, sondern dorthin, wo sie den Bösen und Armen Gutes bringen kann.

 

Beitrag zuerst erschienen auf theoblog.de

Kommentare zum Artikel

Gravatar: Joachim Datko

Den angeblich wundertätigen Wanderprediger hat es nicht gegeben. Die mystischen Geschichten um ihn sind nicht authentisch, sie sind religiöse Phantasien.

Kreuzigen war zur Abschreckung vor 2000 Jahren eine häufige Hinrichtungsart, daher nichts Besonderes. Vor 2300 Jahren ließ Alexander der Große (Mörder) nach der Eroberung von Tyros ungefähr 2.000 Männer kreuzigen.

Gravatar: Thomas Rießler

Christus hat den Sündern eine Möglichkeit eröffnet, ihr verdorbenes Wesen hinter sich zu lassen. Er hat sie auf diese Möglichkeit hingewiesen, ist aber denjenigen nicht nachgelaufen, die seine Botschaft abgelehnt haben. Es hat immer auch die Möglichkeit gegeben, den eigenen Untergang anstelle des ewigen Lebens zu wählen und wenn ich mir die abgrundtiefe Bösartigkeit vieler Menschen heutzutage anschaue, kann ich Gottes Gerechtigkeit gut nachvollziehen. Die Liebe Gottes zeigt sich in der Verkündigung der guten Botschaft, es steht aber nirgends in der Bibel, dass Gott Sünder schön finden würde. Darin unterscheidet sich die biblische Botschaft von sentimentaler, neuzeitlicher Verkündigung. Einer elenden Kreatur wird mit Barmherzigkeit begegnet und die Möglichkeit einer neuen Existenz gewährt, mehr aber auch nicht. Menschenrechte, Humanismus etc.: Fehlanzeige.

Gravatar: Ostfriese

@Thomas Rießler, so wie Sie es beschreiben, ist es
absolut richtig. Großen Dank für das Glaubenszeugnis.
@Joachim Datko, denken Sie um, orientieren Sie sich
an Thomas Rießler.

Gravatar: Karl brenner

Ein wirklich schönes Zitat.
Luther hat Deutschland von der Ausbeutung durch die römischen Großmacht befreit.

Wie zuvor Arminus.
Kampf um Germanien - Die Varusschlacht
https://www.youtube.com/watch?v=QHzMVQx4GMs

Mögliche Ähnlichkeiten mit aktuellen "Übergeordneten Strukturen" sind rein zufällig

Gravatar: Manfred Wörz

Die Kraft des Glaubens

Wer da glaubt, dass Jesus sei der Christus, der ist von Gott geboren; und wer da liebt den, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der von ihm geboren ist.
Daran erkennen wir, dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.
Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.
Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.
Wer ist aber der, der die Welt überwindet, wenn nicht der, der da glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist? 1. Joh. 1 - 5

Der Mensch ist an die Sünde versklavt und kann daher nicht aus sich selbst an den einen, ewigen Gott glauben. Es ist die Gabe Gottes für den, der vom Vater zum Sohn gezogen wird.
Ist er sich seiner sündhaften Verlorenheit bewusst und gibt sich dem Evangelium von Jesus Christus mit seinem Leben hin, trifft folgende Aussage aus der Schrift auf ihn zu:
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 2. Kor. 5,17

Gravatar: H.von Bugenhagen

Na ist denn das...»günstige Sozialprognosen«
Eine Theoretische Frage die sich praktisch so nicht stellt ????

,,Denn die Sünder sind deshalb schön, weil sie geliebt werden ,,
Ja mein Ur Ahne hat das für Luther aufgeschrieben aber es steht nichts in der Schrift von,,Alle Christen lieben Sünder die ihrer gerechten Strafe zugeführt werden...Auge um Auge !

Gravatar: Karl Brenner

Luther öffnete dem deutschen Volke den Raum für ein Christentum ohne die "Besatzung" durch Rom.

Also ohne diejenigen, die Jesus getötet haben und die Völker unterdrückt haben.

Luther sah die Möglichkeiten der modernen Technik (Buchdruck und Evangelium für alle zum Lesen) und hat mit seinem Konzept einer neuen Menschlichkeit die Wlet verändert.

Auch jetzt befinden wir uns in einer Zeit des Umbruchs.
Neue Technik heißt Internet.

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