Der Wähler kurzes Gedächtnis

Zum Wahlausgang in den Niederlanden.

Veröffentlicht: | Kategorien: Blogs, Blogs - Lebenswelt, Blogs - Empfohlen, Blogs - Lebenswelt - Empfohlen, Blogs - Politik, Blogs - Politik - Empfohlen | Schlagworte:
von

Bei hoher Wahlbeteiligung scheint der „rechtsliberale“ Regierungschef Mark Rutte (VVD) mit seiner Partei bei der heutigen Parlamentswahl in den Niederlanden gesiegt zu haben. 

Der wichtigste, wenn nicht einzige Grund für diesen Sieg scheint die vor ein paar Tagen gezeigte einigermaßen harte Haltung gegenüber der Absicht türkischer Politiker gewesen zu sein, in den Niederlanden Wahlkampf für Erdoğan zu machen.

Damit zeigt sich, dass die Wähler offenbar dem recht durchschaubaren Manöver Ruttes auf den Leim gegangen sind. Der Zeitpunkt war genau richtig und Rutte hat ihn genutzt. Das war ein billiger, aber effektiver Trick.

Das Gedächtnis der Wähler ist offenbar so kurz, dass nur noch medial aufgebauschte Sensatiönchen knapp vor der Wahlentscheidung wirken. Langfristige Probleme wie die schleichende Veränderung der Zusammensetzung der Bürgerschaft dringen gar nicht mehr durch. Rutte war bekanntlich als EU-Vorsitzender am Türkei-Deal beteiligt, bei dem in einem geheimen Zusatz die garantierte Aufnahme von 250.000 "syrischen Flüchtlingen" jährlich zugesagt wurde. Das erklärt auch die Freude des Berliner Personals über den Wahlausgang.

Die mediale Dauerpropaganda und Gehirnwäsche wirkt in Verbindung mit zunehmender Unbildung. Damit ist die Voraussetzung der Demokratie, nämlich die politische Urteilskraft des Souveräns, nicht mehr gegeben. Dies aber wird langfristig so bleiben. Da hilft auch keine hohe Wahlbeteiligung.

In einigen Tagen wird Ruttes neue Koalitionsregierung genau so weitermachen wie die alte bisher auch. Freiheitsrechte werden weiter eingeschränkt, noch mehr Kompetenzen an Brüssel abgegeben, die Masseneinwanderung von nichtintegrierbaren Menschen wird fortgesetzt. Die Umsetzung des sogenannten "Malta-Plans" wird forciert. Holland ist verloren.

Nachtrag vom 16. März: Die reine Migrantenpartei „Denk“ schafft auf Anhieb auf nationaler Ebene drei Sitze im Parlament. Ich gratuliere!

Kommentare zum Artikel

Gravatar: Dirk

Und in DE wird es leider nicht anders aussehen. Traurig. Der Artikel trifft es auf den Punkt.

Gravatar: Anton

Leider haben Sie recht, Rutte hat mit den Argumenten
seines Widersachers gewonnen, aber erhebliche Verluste
hinnehmen müßen, sodaß er eine neue Koalition braucht,
nach dem die Arbeiterpartei gewaltig abgestürzt ist!
Nachdem Rutte an seiner Politik nichts verändern wird,
ist es zu befürchten, daß die Holländer, die sehr wohl eine
Veränderung haben wollten, aufwachen werden, wie sie
wieder einmal betrogen wurden!
Es ist die genau gleiche Vorgangsweise zum "Zug"
gekommen, die in Deutschland auch verwendet wird, nur
bezweifle ich, daß Merkel diesmal damit Erfolg haben wird!
Der Bestand der EU hängt nun an einem seidenen Faden
in Frankreich, wo ebenfalls alles versucht wird, Le Pen zu
verhindern; ob mit Diffamierung, mit Angstmacherei, oder
untergriffige Anschuldigungen des Establishments!
Bilderberger-Logen, Illuminati und Verbündete basteln
vehement an ihren Zielen!!!

Gravatar: Stefan Ahrens

Ein pessimistischer Ausblick, der sich hoffentlich nicht bewahrheitet. Aber in der Tat wäre ein deutlicheres Signal gegen Islamisierung und ungebremste Masseneinwanderung wünschenswert gewesen. Bedauerlich ist vor allem, wie stark mediale Blasen und Konstrukte (noch immer) wirken und Menschen davon abhalten, gemäß langfristiger Überzeugungen zu handeln. Denn niemand will die Islamisierung, und doch lässt man die gewähren, die sie geschehen lassen.

Gravatar: Hans-Peter Klein

Also Fatalismus wäre das Letzte, was jetzt angesagt ist.

Wer echter Demokrat ist, dem geht es nicht ausschließlich um
"Sieg oder Niederlage",
dieses Denken halte ich für sehr bedenklich,
dem geht es darum, seine Stimme deutlich zum Ausdruck zu bringen, und das ist auch in den Niederlanden gewährleistet.

Ich höre gerade DLRadio, klar, mir schwillt auch der Kamm bei dieser einseitigen Berichterstattung, nein: Meinungsmache.

Aber in Allem liegt eben auch eine Chance, und sei es durch wahrnehmbare konstruktive Oppositionspartei.
Einmal in den Parlamenten wird es auf die Dauer vorbei sein mit dieser Propaganda und auch das ist langfristig echter Fortschritt.

Man unterschätze nicht den Einfluss der Opposition an den Hebeln der Macht.

MfG, HPK

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Der wichtigste, wenn nicht einzige Grund für diesen Sieg scheint die vor ein paar Tagen gezeigte einigermaßen harte Haltung gegenüber der Absicht türkischer Politiker gewesen zu sein“…

Doch spielt das dies bzgl. Verhalten der EU-Politiker den Erdogan-Plänen nicht schon deshalb in die Karten, weil den Auslands-Türken ihr Staatschef dadurch immer mehr imponiert? http://www.mena-watch.com/oberhausen-jubelveranstaltung-fuer-erdogan-diktatur/

Könnte das aber auch darin begründet liegen, dass die US-Präsidialdemokratie den Türken als Beispiel dient??? Sind es nicht die USA, wo die Todesstrafe noch immer vollzogen wird??? Wurde die Kanzlerin etwa auch deshalb zur besten Freundin Obamas, weil sie diese Praxis der Amis toleriert, während sie – wenn sich das „türkische Volk“ für deren Einführung entscheidet – darin „eine“ rote Linie sieht?

Doch wie ist das im direkten Vergleich mit der EU – die sich letztlich in großen Teilen von Merkels Diktat verfolgt fühlt? http://www.focus.de/politik/videos/kanzlerin-auf-osteuropa-besuch-frostiger-empfang-frau-merkel-kein-diktat-sonst-czexit_id_5866635.html

Erlaubt sie in Fällen, wie sie die Türkei im vorigen Jahr erlebte, die Todesstrafe nicht längst? http://www.watergate.tv/2016/07/21/europaeischer-politikskandal-todesstrafe/

Gravatar: Jomenk

Sind wir doch einmal ganz ehrlich. Auch die Deutschen haben ein kurzes Gedächtnis. Genau wie in der Niederlande, sind die Deutschen einem unaufhörlichem Feuerwerk aus Manipulation und Massenverblödung ausgesetzt. Glaubt man den Umfragen, bewegt sich die SPD auf die 40% zu. Liegt das an Herrn Schulz? Wenn ja, wieso? Reicht es in Deutschland wirklich schon, einfach mal kurzfristig einen neuen Kanzler-Placebo ins Spiel zu bringen. Scheinbar ja. Gibt es dafür eine rationale Erklärung. Ich kenne keine. Der Glaube versetzt Berge. Und der deutsche Wähler ist dem Glauben mehr zugewandt, als dem Verstand. Aber auch das ist nichts neues.

Die Niederlande kann sich doch glücklich schätzen, dass es zumindest eine konservative Regierung ist.
Was haben wir denn möglicherweise in Deutschland zu erwarten. Rot-Rot-Grün? Und Herrn Schulz als Kanzler?
In diesem Fall bin ich mir sicher, dass wir uns des öfteren an die gute alte Zeit mit Frau Merkel erinnern werden. Wetten!

Gravatar: Hans Meier

Mein lieber Herr, nun mal nicht so pessimistisch.

Einzig in Island oder der Schweiz besteht die souveräne Tradition, dass die Bevölkerung nach ausgiebigen Diskussionen abstimmt, wie es weitergehen soll.

Alle anderen Regierungs-Konstruktionen sind quasi kastrierte, also fadenscheinige Kombinationen, bei denen der Anspruch der Listigen sich eine Lücke zur Eroberung der Gesellschaft schuf.

Schauen Sie auf Lammers & Merkel.

Die sind Millionäre, weil sie Consulting-Kontos, also Briefkasten-Firmen in den USA haben, wo ihnen Anonymität garantiert wird.
(Übrigens werde ich das auch machen, um keine Steuern mehr zu zahlen, und wer mir drohen will, so als „Formblatt-Verwalter im Amte“, den werde ich zur Räson bringen)

Bei allem was die im Bundestag, zu Gesetzen ließen lassen, wo zig Milliarden pro Jahr an Nutznießer fließen, einzig weil die dazu notwendigen Gesetze hier erlassen werden, siehe wie die Theater spielen https://www.youtube.com/watch?v=wnnuosDXFg4

Da ist doch ungeheuer viel Naivität notwendig, den „Beschiss der Stromverbraucher“ nicht erkennen können zu wollen.
http://www.achgut.com/artikel/deutschland_gemuetlich_beim_kerzenschein

Wir haben eine Gaunerbande von Opportunisten in der Politik, wo sich die Banditen und die Oberflittchen vorfinden lassen.

Ich weiß ich kann nicht viel ändern, aber ich gebe niemals auf.

Gravatar: Karl Kaiser

Langsam, langsam.
Egal wie die Wahl ausgegangen wäre, die herrschenden Parteien hätten weitermachen können, denn Wilders wäre mit seiner Partei niemals jetzt schon stärkste Kraft geworden. Dies aber ist unabdingbar, wenn man gegen das "breite Bündnis" aller anderen regieren will.
Wichtig ist: Der Trend zurück zur Nation ist ungebrochen, die Konservativen haben Stimmen verloren, die Sozialdemokraten sind (wie in Frankreich) nahezu pulverisiert und Wilders hat an Stimmen zugelegt.
Alles andere ist eh Erdowahn.
Daran ändert auch der angestrengte Jubel unserer gleichgeschalteten Presse nichts.

Gravatar: Mittelradikal

Genauso​ sehe ich das auch. Die Wähler in Holland werden jetzt, also nach der Wahl, einen ganz anderen Kurs erleben. Erdogan darf wieder auftreten und Herr Rutte lacht sich kaputt über sein naives Völkchen.

Gravatar: Candide

Erstens, nach allem was in den letzten Jahren in Europa über Unregelmäßigkeiten beim Auszählen bekannt wurde, würde ich das Wahlergebnis mit Vorsicht betrachten.
Zweitens, es geht den Parteien nicht um Inhalte, sondern um Pfründe. Die werden mit Klauen und Zähnen verteidigt. Da erträgt man lieber die Zecken und Räudemilben im Stall, als den Platz am Futtertrog räumen zu müssen. Wer sich mit verantwortungsloser Politik die Taschen vollstopfen kann, ist im Ernstfall gut versorgt und kann sich z.B. nach Uruguay absetzen, sobald hier die Hütte anfängt zu brennen.

Gravatar: Gernot Radtke

Verehrter Prof. Kovacs! - So vergeßlich und leicht beeinflußbar, wie Sie es sehen, scheinen mir die Niederländer bei der jüngsten Wahl nicht gewesen zu sein. Wilders hat zwar nicht gewonnen, aber die bisherige große Koalition aus Liberalkonservativen (VVD) und Sozialdemokraten (PvdA) hat ein wahres Desaster erlebt: von insgesamt 79 Sitzen auf 42 regelrecht abgeschmiert und in dieser Konstellation überhaupt nicht mehr mehrheitsfähig. Der auch in den Niederlanden linksgewickelte Zeitgeist hat eine fürchterliche Niederlage erlitten, und die deutsche SPD wäre gut beraten, das Ergebnis der NL-Schwesterpartei und der Sozialisten genau zu studieren. Rotrotgrün wurde von den Niederländern gestern jedenfalls nicht gewählt, sondern geradezu pulverisiert. Gottes Windmühlen mahlen vielleicht manchen zu langsam, aber sie mahlen. Und das linke Weltbeglückungsstroh schon jetzt immer weniger. - Interessant wäre auch eine Analyse, wieviele von der Gesamtmenge muslimischer Niederländer die Islamistenpartei DENK gewählt haben. Wir wissen bisher nur, daß es 2% der Niederländer waren. Wir bekämen dadurch einen Hinweis auf den Radikalisierungs- und Geisteszustand der niederländischen Gesellschaft.

Gravatar: Adorján Kovács

@Hans-Peter Klein
Sie haben ja recht: kein Fatalismus! Aber wo soll man ansetzen außer bei Wahlen? Von welcher Opposition reden Sie? Es gibt doch keine! Viele Leute z. B. sind unzufriedene CDU-Wähler, aber sie werden trotzdem wieder Merkel wählen. Diese braven Leute denken nur vier Jahre weiter, wenn überhaupt. Wenn wir ehrlich sind, müssen wir sogar zugeben, dass alle über 50 denken: Für mich reicht´s noch. Das ist aber das Ende.

Gravatar: Andreas Berlin

Niederlande scheint auch dieses deutsche Phänomen zu repräsentieren: ich höre seit vielen Monaten rechts und links neben mir nur unzufriedene Menschen, voller Wut auf die herrschenden Zustände und auf die Verursacher. Und ich höre die Wünsche, die Verantwortlichen zum Teufel zu jagen. Gleichzeitig höre ich von den Umfragewerten, die den Oberversager aus der EU durch die Decke schießen und die SPD in ungeahnte Höhen schweben lassen. Wo leben die Menschen, die diese Meinung vertreten? Ich kenne nicht einen, der das so sieht. Oder werden die Umfragen direkt in den Parteien gemacht? Vielleicht verdienen sich ein paar alte SED-Wahlauszähler noch was zur Rente dazu und sitzen jetzt bei Allensbach und arbeiten nach dem Motto: was soll denn rauskommen, Auftraggeber? Alle Hoffnungen, dass irgendwie einmal ein neues Denken unsere Lebensentwicklung bereichern wird, dass ein Wahlvolk mit Charakter entscheidet: Ihr hattet lange genug Eure Chancen!, die sind wohl nur ein Traum. Auch die Niederlande wollen letztendlich keine Veränderung - und ebenso wird das in Deutschland ausgehen und die, die schon lange auf den Mond oder noch weiter weg gehören, die triumphieren am Ende wieder. Was sind wir doch schwach und feige! Vielleicht haben wir auch genau die Obrigkeit, die zu uns passt!

Gravatar: Otto nagel

@ Adorjan Kovacs,. @Hans-Peter Klein,
Bis zum "Großen Vaterländischen Religions/Ideologie- Krieg" wird es noch ein Weilchen dauern, die Schmerzgrenze wird wohl erst in ein paar Jährchen erreicht sein.
Bis dahinmöchte ich bitte,bitte weiterhin von Ihnen mit klugen und bissigen, aber optimistuischen Beiträgen versorgt werden !
Ist wie täglich Brot, brauch man für seinen Seelenfrieden !
Also DANKE, DANKE, DANKE !

Gravatar: Hans Meier

@ Adorján Kovács 16.03.2017 - 12:01

Nein mein lieber Herr Professor – ich bin Praktiker, also bauender und konstruierender Ing. im Unruhe-Zustand - plane & organisiere – werde nachdem ich 4 Jahrzehnte junge Erwachsene stark machte, damit sie ihre IHK-Prüfungen mit Bravour bestanden nicht blöd werden. Ich finde es klasse, wie Sie hier daherkommen, dass gefällt mir absolut.
Wir leben in verschiedenen Generationen - und in der gleichen Zeit – also der vierten Dimension, der Zeit.
Die ist wie ein Vektor und läuft so ab, dass wir „alle Kapazitäten am Hirn“ auf Vollgas stellen sollten, um die Optionen in der Gegenwart nicht nur hinzunehmen, sondern zu optimieren.
Das habe ich meinen Töchtern versucht beizubringen.

Im Besten Job meines Lebens – das bedeuteter nicht der Sklaven-Treiber auf der Baustelle zu sein, fuhr ich in eine Anstalt, um so was wie Bildung oder Hoffnung zu vermitteln.

Das, haben mir alle Kollegen krumm genommen, denn ich stand von Anfang an bei den Burschen & den Mädels, die einen realen Beruf abschließen wollten.
Meine Kollegen sahen bärtig wie Talibans aus und wollten, ich sollte „Atomkraft-Neindanke“ gutheisen.

Meine Antwort, auf die Frage wie ich denn drauf wäre?
War – „als Ing. kann ich nicht technikfeindlich sein, als Ökonom finde ich Euch anmaßend, wie wollt ihr den Menschen in China den Strom den verwehren“.
Ab da, haben diese Wichser mich gehasst.

Ich kenne so Viele, denen ich sage, wir müssen wählen gehen, um das Oberflittchen zu stellen, und die stimmen mir zu und die werden keine Gaunerparteien mehr wählen.
Ich werde zurückschlagen, denn ich war mal Beamter und erlebe wie Politflittchen den Rechts-Staat für ihre Eitelkeiten opfern.
Den Rest mal dann, wen es funktioniert.
MfG

Gravatar: Thomas Rießler

Das Festhalten am Glauben an die Demokratie ist ebenso irrational wie die Empörung über Wahlergebnisse. Wenn einerseits anerkannt wird, dass es keine freie Presse mehr gibt und dass die Menschen stattdessen einer Gehirnwäsche ausgesetzt sind, dann ist es unvernünftig, zu erwarten, dass sich die Menschen selbständig und mehrheitlich aus diesem repressiven System per Wahl befreien können. Dies ist so ähnlich wie der Wunsch nach Selbsterlösung von der Sünde im Bereich der Religion: ein Irrglaube. Sogar die freiheitsliebenden Amerikaner, bei denen die Freiheit vom Staat einen viel höheren Stellenwert einnimmt als bei uns, haben daran zu knabbern, sich von den globalistischen Sünden ihrer Vorgängerregierung zu befreien. Anstelle dieses hohlen Theaters um Wahlen wäre es naheliegend, zunächst mal die mediale Gehirnwäsche und die repressiven Akteure auszuschalten, damit die Gesellschaft wieder frei wird und ihren Willen einigermaßen unbeeinflusst artikulieren kann. Aber diese „unangenehme Aufgabe“ ist anscheinend nicht öffentlich diskutabel, vermutlich weil man sich von der Illusion einer freien Presse nicht trennen will. Dabei gibt es schon lange keine freie Presse mehr. Ein Affentheater unserer aufgeklärten Zeitgenossen ist dieser Politikzirkus.

Gravatar: Anton

Mathematisch hat Herr Rutte gewonnen, aber de facto
eher verloren, denn er hat 10 Sitze weniger (Wilders + 5),
sein Koalitionspartner, die Arbeiterpartei, katastrophal
abgestürzt und nun braucht er MEHRERE Parteien zur
Koalitionsbildung! Ist er der Gewinner?!
Darüber hinaus hat er seinen Wahlvorsprung mit den
Mitteln des "Populisten" Wilders gewonnen, ist also der
Populismus, wenn es Einem dient opportun und sonst
schlecht, mies, bedrohlich?!
Herr Rutte hat damit eigentlich seinen schlechten Charakter gezeigt und wird von seinem eigenen Bumerang
getroffen, denn eine Regierung hat er noch nicht!

Schreibe einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang