Der schreckliche Mensch als Amerikas Präsident

Wie missvergnügt die System-Medien mit dem Wahlergebnis umgehen, hat Unterhaltungswert

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Die Reaktionen auf die Wahl von Donald Trump zum neuen amerikanischen Präsidenten bieten auch Gelegenheit, sich zu amüsieren. Wie missvergnügt die Informationsmedien mit dem Wahlergebnis umgehen, hat Unterhaltungswert. Mag man sie nun Lügen-, Lücken- oder Systemmedien nennen, Donald Trump hat bei ihnen nichts zu lachen gehabt, vor allem hierzulande bei den deutschen nicht. Nun aber müssen sie über ein Ergebnis berichten und es kommentieren, das sie mit ihrer Schreiberei hatten verhindern wollen. Der Mann, den sie ihrer Kundschaft als Gottseibeiuns präsentierten, damit er in der Hölle schmore, wohin ihn die amerikanischen Wähler gefälligst zu schicken hätten, stieß bei diesen ausgerechnet auf Wohlgefallen. Nix mit Hölle. Zerknirscht? Keine Spur. Trump ist gewiss keine Lichtgestalt. Vieles, was sie über ihn berichtet hatten, dürfte zutreffen und nicht erlogen sein. Das ließ und lässt ihn in keinem glänzenden Licht erscheinen. Aber die Einseitigkeit, mit der das meistens geschah, hat diesen Medien noch mehr Abscheu eingetragen als schon bisher. Nun aber ist dieser scheinbar schreckliche Mensch Präsident der amerikanischen Großmacht. Die Meinungsforscher lagen ganz schön schief. Macht nichts, das werden sie überstehen. Wir auch.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hans-Peter Klein

Ich hielte es überhaupt für angebracht, langsam mal in eine neue Phase hierzulande einzutreten, eine Phase, die hiesige Logen-Presse nur noch vom Unterhaltungswert her aus zu betrachten:

Je grottenschlechter, verlogener, aalglatter und vorgestanzter die Systemmedien, je mehr Grund sich zurück zu lehnen und nur noch den Unterhaltungswert in aller Unernstigkeit zu feiern und genau dies die Umwelt wissen zu lassen.

Denen geht doch unverkennbar der A ... llerwerteste auf Grundeis, also dürften AfD-affine ruhig langsam mal wieder in den entspannten Relax-Modus umschalten, allerdings hellwach am inhaltlichen Profil und Niveau kontinuierlich weiter feilend, ja nicht nachlassend wenn's um die eigene Seriösität geht.

Irgendwann kippt das gesellschaftliche Pendel und es sind die systemtreuen Folglinge, die in den kräftezehrenden Abwehr- und Rechtfertigungsmodus geraten.
Dann kommt der Moment das unverfälschte wahre Profil und Niveau der Gegenöffentlichkeit in die breite Öffentlichkeit hinein zu tragen, das eigentliche, große Aufwachen kann endlich beginnen.

Diesen Zustand gälte es, rechtzeitig bis zur Bundestagswahl 2017 herbei zu führen.

MfG, HPK

Gravatar: Stephan Achner

@Hans-Peter Klein: Genauso sehe ich das auch. Die deutschen Mainstream-Medien oder wie immer man sie bezeichnet, kann man schon lange nicht mehr ernst nehmen. Es macht auch keinen Sinn mehr, sich mit diesen Medien durch z.B. Leserbriefe oder Internet-Kommentare auseinander zu setzen, weil in den Redaktionsstuben sowieso nur noch Möchtegern-Diktatoren und geistige Tiefflieger sitzen. Ich habe da meine eigenen persönlichen Erfahrungen gemacht, über die ich mich zunächst fürchterlich geärgert habe. Dieser Ärger ist mittlerweile in eine Haltung übergegangen, die man vielleicht so beschreiben kann: Ach liebe Jungs und Deerns in den Redaktionen, wie niedlich, was ihr mal wieder schreibt.

Bleibt also der Unterhaltungswert, den man täglich genießen sollte. Eigentlich wäre es jetzt an der Zeit, eine Kabarett-Ecke zu gründen, das diese sich täglich selbst lächerlich machende deutsche Medien-Truppe regelmäßig und humorvoll auf die Schippe nimmt.

Gravatar: Jasomirgotthelfe

Wenn es nur bei den Artikeln der Regimemedienautoren bleiben würde, könnte man als humorvoller Mensch über sie lachen.
Leider liest diese Schmonzesartikel auch die Allerwerteste in Berlin und fühlt sich durch sie in ihrer unumstösslichen Antivolkshaltung bestärkt.
Die daraus resultierenden Konsequenzen für den Normalbürger sind nicht zum Lachen. MfG.

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