Der islamische Terrorismus ist für die nationale Sicherheit die Herausforderung Nummer 1

Am 19. Dezember 2016 traf der islamische Terrorismus auch Deutschland in voller Härte. Der LKW-Anschlag des Tunesiers Anis Amri auf den Weihnachtsmarkt des Berliner Breitscheidplatzes war das erste gelungene Attentat der islamischen Terrorszene in der Bundesrepublik, das mit den Anschlägen in Frankreich, Großbritannien, Spanien und Belgien vergleichbar ist. Damit steht es allerdings in einer Reihe von Anschlägen, in Würzburg, Ansbach und Hamburg, die Deutschland seit Merkels Grenzöffnung erschüttert haben.

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Anschläge in westlichen Ländern


Abgesehen von der unzählbaren Menge radikalislamischer Anschläge in der arabischen Welt, ist die westliche Zivilisation seit dem 11. September 2001 zum Hauptziel des islamischen Terrorismus geworden. Vor Berlin wurden bereits andere große europäische Hauptstädte angegriffen. Bei schweren Bombenexplosionen in Zügen der spanischen Hauptstadt Madrid (2004) sowie der Londoner U-Bahn (2005) kamen insgesamt fast 250 Menschen zu Tode.


Mehrfach wurde Frankreich zwischen 2012 und 2016 von islamischen Terroranschlägen erschüttert. In Restaurants, Cafés und einem Nachtclub wurden in Paris an einem Abend 130 Menschen ermordet, weitere fast 700 wurden verletzt. Nizza, wo ein LKW in die Menschenmenge auf der Uferpromenade raste und 86 Menschen in den Tod riss, kann als Vorbild für den Anschlag Amris auf den Berliner Weihnachtsmarkt gesehen werden.

Deutlich wird, dass islamischer Terrorismus eine neue Dimension erreicht hat.

Expertenmeinungen


Das wird auch von verschiedenen Experten bestätigt.

Der Leiter des “International Centre for the Study of Radicalisation and Political Violence” vom Londoner King´s Kollege spricht von einer Generationenherausforderung. Die Zurückdrängung des IS in vielen Gebieten des Nahen Ostens schwäche diesen nur bei seinem Territorialprojekt. Je stärker der Einfluss dort schwindet, desto größer sind aber die Gefahren in der westlichen Welt, da die Extremisten ihren Schwerpunkt verlagern könnten.

Der israelische Militärhistoriker Martin von Creveld bezeichnet den Terrorismus als neue Art des Krieges. Speziell der islamische Terror führt diesen „Neuen Krieg“ gegen die westliche Zivilisation.

Ohne diese Dimension zu erkennen und den Zusammenhang zum Islam herzustellen, wird jede Anti-Terror-Strategie erfolglos bleiben. Statt den islamischen Extremismus in Deutschland endlich effektiv zu bekämpfen, diskutiert die Bundesregierung über die Möglichkeit des Familiennachzugs für Gefährder.

Vorbild Israel


Dabei gibt es Staaten, die als Vorbild für den Umgang mit Terrorismus dienen könnten und sollten. Israel ist seit seiner Staatsgründung tagtäglich mit den Gefahren des islamischen Terrorismus konfrontiert. Entsprechend hat sich der Staat darauf eingestellt.

Ein Anschlag eines bekannten islamischen Gefährders, wie es beispielsweise Anis Amri war, wäre in Israel nicht möglich gewesen.

Israels Anti-Terror-Strategie beginnt bei der Einwanderungs- und Asylpolitik. Man muss vollkommen verblendet sein, um nicht zu erkennen, dass eine Politik der offenen Grenzen und der sogenannten Willkommenskultur das größte Einfallstor für den islamischen Terrorismus ist.

In Israel werden bereits vor der (legalen) Einreise zu jeder Peron genaue Untersuchungen durchgeführt und die Einreise verwehrt, wenn Hinweise auf einen islamistischen oder terroristischen Hintergrund vorliegen.

Einreiseverweigerung? Ein Vorgang der im Deutschland von 2018 unvorstellbar ist. Stattdessen wird der internationale Terrorismus durch offenen Grenzen und unkontrollierten Zuzug importiert.

Islamismus ist das zentrale sicherheitspolitische Thema des 21. Jahrhunderts


In den letzten Jahren haben die gravierenden Anschläge in Europa stark zugenommen. Gleichzeitig erleben wir einen massiven Zuzug aus den muslimischen Staaten. Wie viele radikale Moslems und Terroristen bereits darunter sind, kann niemand sagen. Welche weiteren Folgen die Massenmigration hat, ist in Ländern wie Frankreich und Belgien bereits seit Jahren zu beobachten. Der Staat hat die Kontrolle über viele Stadtteile in Großstädten wie Paris, Marseilles oder Brüssel verloren. In diesen Ghettos ist der Nährboden für die Radikalisierung der nächsten Generationen geschaffen worden.
Es braucht die dringende Einsicht, dass der islamische Terrorismus das zentrale sicherheitspolitische Thema des 21. Jahrhunderts ist.

Untersuchungsausschuss zukunftsgewandt


Der Untersuchungsausschuss im deutschen Bundestag zum Breitscheid-Platz-Terroranschlag, dem ich als Vertreter der AfD angehöre, hat die Aufgabe aufzuarbeiten, wie es zu diesem Anschlag kommen konnte. Er hat jedoch auch die Aufgabe daraus Schlussfolgerungen für die nationale Sicherheitsarchitektur zu ziehen, wie zukünftige Anschläge verhindert werden können. Wichtig ist, den Fall Anis Amri als ganz konkretes Beispiel für den Umgang mit dem islamischen Terrorismus zu betrachten, seine Ursachen im Großen wie im Kleinen aufzudecken und Schlussfolgerung für die nationale Sicherheit und den Schutz unserer Bürger zu ziehen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Der Unverwüstliche

Liebe Frau v. Storch,

Sie benutzen Begriffe wie "internationaler Terrorismus" und "Islamismus".

Das sind Begriffe, die Verfassungsfeinde nutzen, um nicht klar den islamischen Terror benennen zu müssen. Hier sollte man nicht schon sprachlich unklar sein.

Wenn man denn dann mal erkannt hat, dass der Terror dem Islam inhärent ist, sollte man nach der unbegründet abgelehnten Verfassungsbeschwerde Schachtschneiders und der nun zwar anhängigen aber vermutlich ebenso fruchtlosen Organklage der AfD den Mut finden, den verfassungsfeindlichen Organisationen in der Regierung und ihren Helfern ein Strafverfahren im Widerstandsmodus in Aussicht zu stellen, anstatt mit diversen Untersuchungsausschüssen zu wedeln. Eine ganz klare Ansage im Bundestag, die auch von den verfassungskonformen Resten der Militärs, der Polizei und des Verfassungs- und Staatsschutzes gehört wird, dürfte die einzige Sprache sein, die die Verfassungsfeinde vielleicht noch zurückschrecken lassen, Deutschland über illegale Masseneinwanderung und totale Abgabe der Souveränität an die EU abzuwickeln. Dieser Mafia muss klar gemacht werden, dass sie nicht von ihren selbst installierten "Juristen" nach ihrem deformierten Rechtsverständnis abgeurteilt wird. Da sollte man nun schon mal den Begriff Entsozifizierung hoffähig machen.

Worauf wartet die AfD? Hofft man nach Ausbleiben eines Stauffenberg auf erneute Befreiung und Nürnberger Prozesse?

Es wird Zeit für einen Stich ins Wespennest.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Der islamische Terrorismus ist für die nationale Sicherheit die Herausforderung Nummer 1“?

Obwohl schon am 26.März 2016 klar zu lesen war:

„Wie üblich hören wir nach den Anschlägen in Belgien, dass der Terror nichts mit Islam und Zuwanderung zu tun habe und in keinem Zusammenhang mit Merkels Politik stehe. Stimmt das? …
Nach Paris sprach Merkel allen Ernstes von „gottlosen“ Terroristen. Demnach war die Wurzel des Problems also wohl nicht der Islam, sondern der humanistisch‐aufgeklärte Atheismus der Attentäter. „Allahu Akbar!“ ‐ der neue Schlachtruf der Atheisten, die es kaum erwarten können, sich ins ewige Nichts zu sprengen, wo kein dankbarer Gott, keine leckeren Früchte und keine willigen Jungfrauen auf sie warten. Laut Merkel und ihren Unterstützern zeichnen sich die Attentäter von Belgien und Paris neben ihrer Gottlosigkeit auch dadurch aus, dass sie ja keine Zuwanderer seien, sondern junge Männer, die schon lange in Europa leben. Es gibt also – das haben wir uns bitteschön zu merken – keinen Zusammenhang zwischen der muslimischen Massenzuwanderung und dem muslimischen Terrorismus in Europa!!“??? https://www.tichyseinblick.de/meinungen/merkel-und-der-islamische-terrorismus/

Gravatar: Manni

Überall in der Welt morden diese Terrorhorden im Nahmen Allahs.Christen werden verfolgt und umgebracht.In Europa ist der Terror hoffähig.Anschläge werden zum Alltag.Was bitteschön brauchen denn jene Westgenies die sich hinstellten und Beifall klatschten?Jeden Tag Anschläge und Tote?Wo haben denn jene ihren Verstand?Im Klo weggespült??Wie gesagt uns wird dieser Irrsinn noch um die Ohren fliegen und dann ist das Gekreische gross.Nach dem Motto:Lass mich leben und nehme den nächsten.

Gravatar: Jomenk

Warum nennen wir nicht das Kind beim Namen. Die grösste Bedrohung der internationalen Sicherheit kommt aus der USA. Der Terrorismus und Islamismus ist nur die direkte Folge der hemmungslosen Zerstörungswut des Imperiums. Was erwartet man denn, wenn ein islamischer Staat nach dem anderen von der USA und ihren Verbündeten in Schutt und Asche gelegt wird. Das ist doch die Keimzelle des Terrors. Und der nächste Vernichtungskrieg der Amerikaner ist in Vorbereitung. Damit meine ich den Iran. Das bedeutet noch mehr Flüchtlinge und noch mehr Terror. Und wenn alles richtig eskaliert, werden Terroristen und Flüchtlinge unser geringstes Problem sein. Dann steuern wir auf einen dritten Weltkrieg zu.

Wenn kein Weg gefunden wird, die USA irgendwie zu stoppen, wird es auch kein Frieden geben.

Gravatar: Master of Puppets

Auf bazonline, unter neuer Führung, erschien ein mit dem Politikwissenschaftler Ivan Krastev geführtes, bemerkenswertes Interview.

«Die Rettung des Nationalstaats ist wichtig»

https://bazonline.ch/ausland/europa/die-rettung-des-nationalstaats-ist-wichtig/story/28889640

Es ist uns doch wohl allen klar, dass es den Soros-Jüngern um die Zerstörung eben dieser Nationalstaaten, in denen Familien gedeihen und die Identität des Einzelnen sich festigt, ganz im Sinne der Kulturmarxisten, geht. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht.

Der Islam ist schlimmer als die Pest und das ist, im Linksstaat erstaunlicherweise, keine Volksverhetzung

http://www.pi-news.net/2018/02/der-islam-ist-schlimmer-als-die-pest-keine-volksverhetzung/

Benennen wir die Wurzel allen Übels also auch korrekt, es gibt keinen Islamismus, dies ist ein Freibrief für die Gräuel des Islam, denn sie waschen sich mit diesem Kunstbegriff rein.

Auch das neue Polizeigesetz in Bayern, welches stark in der Kritik steht, weil es an die Zeit vor 1945 erinnert, tut sein Übriges dazu anzunehmen, dass sich Deutschland in atemberaubenden Tempo in eine Diktatur verwandelt.

Mit Blick über die Grenzen, auch z. B. Großbritannien, dessen Hauptstadt sich bereits fest im Würgegriff des Islam befindet und wo rigoros Bürgerrechtler aus dem europäischen Ausland mit allen Mittel an der Einreise gehindert werden, nennt die Feinde der Freiheit beim Namen!

Gravatar: Karl Napp

Der Islam ist die Religion der mörderischen Intoleranz. Auch untereinander. Seit seiner Gründung durch Mohammed strebt der Islam nach der religiösen und politischen Weltherrschaft. Getreu dem Koran, den Mohammed und seine Kampfgefährten gemäß den Eingebungen Allahs niedergeschrieben haben und der unveränderbar bei Allah ruht. Und so wird das Massen-Morden im Namen Allahs weitergehen.

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