Das Krebsgeschwür Energiewende und seine neun Metastasen

Sie schwächen die Volkswirtschaft insgesamt - Notwendig ist eine Totaloperation - Was in allen Diskussionen völlig ausgeblendet wird – Trotzdem hemmungsloser Ausbau der „Erneuerbaren“ ohne Sinn und Verstand - Deutschland leistet sich den Luxus zweier kompletter Stromsysteme nebeneinander - Das wird ganz schlimm in die Hose gehen

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Politiker nennen es immer nur „Förderung“. Das ist euphemistische Verschleierung. Doch Journalisten übernehmen das schönfärberische Vokabular gedankenlos als willfährige Nachbeter. Tatsächlich nämlich handelt es sich um staatlich verordnete Subventionierung, die so töricht wie gefährlich ist. So lasen wir auch jüngst wieder (FAZ vom 8. Juni, Seite 16): „Strom aus Photovoltaikanlagen soll länger gefördert werden, als bisher geplant ist.“  Ebenso lasen wir (gleiche Quelle): „Wichtige Überlandleitungen, die Windstrom aus dem Norden nach Baden-Württemberg und Bayern bringen sollen, werden frühestens 2025 in Betrieb gehen können.“ Der Wahnsinn mit dem „Ökostrom“ geht also weiter. Was wir in Medien wie der FAZ – von Funk und Fernsehen ganz zu schweigen – nicht zu lesen bekommen, sind die ruinösen Folgen dieser ganzen Energiewende-Politik. Zu den vergleichsweise wenigen, die die Dinge beim Namen nennen, gehört die Vereinigung Stromverbraucherschutz NAEB – jetzt auch wieder mit ihrer jüngsten Mitteilung. Danach ist die Energiewende für die deutsche Volkswirtschaft wie ein Krebsgeschwür, das seine Metastasen entwickelt, sich mit ihnen in der Volkswirtschaft ausbreitet und zum Niedergang der deutschen Volkswirtschaft führt. Aber lesen Sie selbst.*Bitte hier weiterlesen

 

Ein zunächst nur unscheinbarer Anfang

 

„Wie bei einem richtigen Krebsgeschwür war es ein unscheinbarer Anfang. Um die Stromerzeugung aus Wind und Sonnenstrahlung zu erproben und zu fördern, wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) beschlossen. Der Betreiber einer regenerativen Stromanlage erhielt über zwanzig Jahre eine feste Vergütung. Die Vergütung deckte die Erzeugungskosten und bescherte dem Betreiber darüber hinaus noch eine überdurchschnittliche Rendite. Die für das Gesetz maßgeblich verantwortlichen Politiker haben dem Ökostrom-Prediger Franz Alt offensichtlich geglaubt, als er mit dem  Satz ‚Die Sonne schickt uns keine Rechnung’ durch Deutschland zog und eine preiswerte und nie versiegende Stromversorgung voraussagte.“

Der Beschwichtiger Trittin:  Zusatzkosten monatlich nicht mehr als eine Kugel Eis

„Da zunächst nur wenige Anlagen gebaut wurden, konnte der damalige grüne Umweltminister, Jürgen Trittin, die Deutschen mit der Aussage beschwichtigen, die Energiewende koste einem Durchschnittshaushalt nicht mehr als eine Kugel Eis im Monat. So erschien auch die erste EEG-Umlage, mit der die Vergütung bezahlt wird, mit weniger als 0,5 Cent pro Kilowattstunde nicht als bedrohend.“

Die Anziehungskraft der lukrativen gesetzlich gesicherten Vergütungen

„Doch die lukrativen Vergütungen zogen viele Investoren an. Die Banken sahen in der gesetzlich versprochenen hohen Vergütung über 20 Jahre eine sichere Anlage für ihre Kredite. Städte und Gemeinden glaubten, eine neue Quelle für Gewerbesteuer zu haben. Die Ratsmitglieder stimmten dem Bau von Anlagen zu, zumal diese vorgeblich das Klima retten sollten. Es wurde aber weder hinterfragt noch klar gesagt, wer hierfür letztlich die Kosten aufzubringen habe.“

Ohne Naturschutzgebiete, Wälder und Anwohner zu schonen

„So schossen Windkraftanlagen bis zu 200 Meter in die Luft. Sie sind weit höher als der Kölner Dom. Hausdächer und sogar Kirchendächer, Brachflächen, aber auch Ackerland wurden mit Solarplatten verspiegelt. Auf wertvollem Ackerland wurden Energiepflanzen angebaut für die Erzeugung von Biogas, Ethanol und Biodiesel. Für Naturschutzgebiete, für unsere Wälder und für die von den Ökostromanlagen benachteiligten Anwohner gab es keine Schonung. So drehen sich in Deutschland heute mehr als 30.000 Windkraftanlagen mit über 45.000 Megawatt (MW) installierter Leistung. Nach den gerade ausgehandelten Vereinbarungen der Regierungsparteien soll die Leistung der Windstromanlagen jedes Jahr um weitere 2800 MW steigen. Das sind 1000 bis 1500 neue Windstromgeneratoren. Das Endziel ist, die Windstromleistung zu verdoppeln. Die installierte Leistung der Solaranlagen kommt mit derzeit mehr als 40.000 MW noch hinzu, die gleichfalls weiter wachsen soll.“

Wann es zur Überlastung kommt und wann zum möglichen Stromausfall

„Gebraucht dagegen wird in Deutschland je nach Tageszeit und Bedarfsschwankung nur eine Leistung von 40.000 bis 75.000 MW. An Wochentagen während der Arbeitszeit ist die nachgefragte Leistung am höchsten, nachts und am Wochenende sinkt sie deutlich ab. Dabei muss, was die Stromverbraucher an Leistung gerade nachfragen, zu jeder Sekunde haargenau bereitgestellt werden. Gelingt das nicht, wird das Netz entweder überlastet und Überlastsicherungen sprechen an, oder die Synchronisation der Wechselstromfrequenz wird gestört. Das bedeutet: In beiden Fällen kommt es zum Stromausfall.“

Schon heute zuviel Ökostrom – aber wohin dann damit?

„Mit diesen Zahlen wird die Problematik des wetterwendischen und nicht planbaren Windstroms und Solarstrom verständlich. Bei Starkwind und Sonnenschein haben wir an Ökostrom heute schon zuviel. Aber er muss verbraucht werden, um das Netz nicht zu überlasten. Am einfachsten ist, ihn über das europäische Verbundsystem in die Nachbarländer zu leiten. Doch damit verschieben wir das Problem Überschussstrom zu unseren Nachbarn.  Wie bei einem richtigen Krebsgeschwür entwickeln sich nun Metastasen, an die die Gesetzgeber wohl nicht gedacht haben.“

Metastase 1: Nachbarländer müssen sich vor deutschem Überschuss-Ökostrom schützen

„Unsere Nachbarländer schützen sich vor dem Überschussstrom aus Deutschland mit Sperren an den Grenzen. Dafür sind große Transformatoren mit Phasenverschiebung  erforderlich. Es sind Investitionen im zweistelligen Millionenbereich. Sie sind zum Teil fertiggestellt oder in der Planung. Nur so können die Nachbarn ihr eigenes Netz sichern. Damit wird die Entsorgung des unbrauchbaren Ökostroms in die Nachbarländer deutlich erschwert.“

Metastase 2: Das Entsorgen von überschüssigem Ökostrom kostet viel Geld

„Den unzuverlässigen und nicht berechenbaren Ökostrom will niemand zu den hohen Vergütungskosten haben. Um ihn trotzdem in das Netz einspeisen zu können, wurde das EEG erweitert. Der teure Ökostrom wird an der Börse zu jedem noch so niedrigen Preis angeboten. So hatte der Ökostrom, der im Jahr 2015 mit rund 25 Milliarden Euro vergütet wurde, an der Börse nur noch einen Wert von zwei Milliarden Euro. Bei einem Überangebot an Ökostrom werden sogar Zuzahlungen (‚Negativpreise’) geleistet. Zu Ostern und am Muttertag dieses Jahres mussten für die Entsorgung überschüssigen Ökostroms jeweils mehr als 20 Millionen Euro gezahlt werden. Mit jeder neuen Ökostromanlage wird dies häufiger und mit höheren Beträgen geschehen. Die Metastase wächst.“

Metastase 3: Die Erzeugungskosten konventioneller Kraftwerke steigen

„Ökostrom muss nach dem EEG bevorzugt in das Netz eingespeist werden. Um das zu ermöglichen, müssen die konventionellen Kraftwerke, also die Kernkraftwerke, die Kohlekraftwerke und die Gaskraftwerke gedrosselt werde. Ihre Jahresproduktion wird vermindert, aber die Kosten für Abschreibungen, Personal und Wartung bleiben gleich hoch. Doch die Kosten je produzierter Kilowattstunde (kWh) nehmen zwangsläufig zu. Verzichten können wir auf die konventionellen Kraftwerke aber nicht. Sie müssen bereitstehen und einspringen, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint. Die Kosten für die Bereitschaft der konventionellen Kraftwerke werden auf über 4 Milliarden Euro im Jahr geschätzt.“

Metastase 4: Ökostrom-Dumping treibt konventionelle Kraftwerke in den Ruin

„Das vom EEG geforderte Verhökern des Ökostroms an der Börse zu jedem Preis, also weit unterhalb der Gestehungskosten, ist Dumping. Dumping zwingt den finanzschwächeren Kontrahenten in die Pleite. Dies sind die konventionellen Stromerzeuger. Und dieses Dumping müssen wir alle mit der EEG-Umlage finanzieren. So werden selbst die günstigsten Kernkraftwerke und Braunkohlekraftwerke in den Ruin getrieben, obwohl sie den Strom zu einen Fünftel der mittleren EEG-Vergütung produzieren. Es ist eine unsinnige Behauptung von Politikern und von den Medien, die großen Stromkonzerne hätten die Energiewende verschlafen. Dies sei die Ursache für ihre Verluste. Der Grund ist eindeutig das gesetzlich geforderte Dumping des Ökostroms. Es ist  also staatliche Politik, die die Kohlekraftwerke in die Pleite treibt. Das ist derart offenkundig, dass es dafür keiner weiteren Beweisführung bedarf.  Doch ohne Kohlekraftwerke (oder Kernkraftwerke) gibt es keine Stromversorgung, die sicher ist. Daher müssen sie mit Steuergeldern oder mit einer neuen Umlage auf den Strompreis stets betriebsbereit gehalten werden.“

Metastase 5: Stromerzeuger der Nachbarländer werden unwirtschaftlich

„Die Stromversorger unserer Nachbarländer kaufen den deutschen Billigstrom an den Strombörsen. Er ist preiswerter als die Erzeugungskosten ihrer eigenen Kraftwerke. Damit gelangen auch die Stromerzeuger unserer Nachbarländer  in die Verlustzone. So haben die großen Stromproduzenten der Schweiz einen Ausfall der Dividenden für die nächsten Jahre bekannt gegeben. Selbst der staatliche französische Energieversorger EDF gerät in wirtschaftliche Bedrängnis.“

Metastase 6: Stromvergeudung statt Stromsparen

„Die Politik hat erkannt, stromintensive Betriebe sind mit den hohen und weiter steigenden EEG- Umlagen nicht wirtschaftlich. Daher wurde diesen Firmen die EEG-Umlage erlassen. Als stromintensiv gelten Betriebe, die für eine Wertschöpfung von 1000 Euro mehr als eine gesetzlich festgelegte Energiemenge (kWh) brauchen. Firmen, die leicht unter dieser Grenze liegen, werden bei dieser Sachlage nicht Strom sparen, sondern Strom unnütz verbrauchen, damit sie den Grenzwert überschreiten. Der Erlass der EEG-Umlage ist für sie viel günstiger als der zusätzliche Stromverbrauch. Zahlen müssen diesen Unsinn alle, die mit der Umlage belastet werden. Wir!“

Metastase 7: Die Industrie wandert ab

„Die hohen Stromkosten und die unberechenbare deutsche Energiepolitik haben viele Firmen dazu gebracht, ihre Zukunft im kostengünstigen und strompolitisch berechenbaren Ausland zu suchen. Dazu werden die bestehenden Betriebe nicht in das Ausland verlagert, sondern es werden neue Betriebe mit den modernsten Fertigungsanlagen im Ausland aufgebaut. Investitionen in Deutschland werden dagegen reduziert oder ganz eingestellt und mit den abgeschriebenen Anlagen gute Gewinne erzielt, aus denen die Auslandsinvestitionen bezahlt  werden. Gefertigt werden die neuen Anlagen für das Ausland vorwiegend  in Deutschland, was hier zu einem vorübergehenden Boom der Investitionsindustrie führt. Wenn in den deutschen abgeschriebenen Betrieben die Wartungskosten zu hoch werden,  gehen sie an ‚Heuschrecken’ über, die sie in die Insolvenz treiben. Dieser Prozess findet seit mehr als zehn Jahren statt. Er ist schleichend und wird von der Politik kaum wahrgenommen. Wir müssen uns darüber im Klaren sein: Eine Rückwanderung der verlorengegangenen Betriebe wird Jahrzehnte dauern, wenn in Deutschland wieder eine wirtschaftliche Energieversorgung herrscht.“

Metastase 8: Umverteilung von unten nach oben

„Dank der deutschen Energiepolitik bringen Investitionen in regenerative Energieanlagen hohe Renditen. Die Renditen müssen wir alle als EEG-Umlage mit unserer Stromrechnung bezahlen. Die privaten Haushalte, ob arm oder reich, brauchen alle etwa die gleiche Strommenge. Denn wir kochen und waschen elektrisch. Der Kühlschrank, die Gefriertruhe, das Fernsehgerät, der Computer und die anderen Haushaltsgeräte werden mit Strom betrieben. Nicht vergessen sollten wir das elektrische Licht. Vielfach brauchen die armen Haushalte sogar mehr Strom, weil sie nicht das Geld haben, stromsparende Geräte zu kaufen. Die armen Haushalte tragen überdurchschnittlich zur EEG-Umlage bei, die jedoch allein reichen Haushalten zufließt. Denn die Armen haben kein Kapital zum Investieren. Das EEG ist damit ein Gesetz zur Umverteilung von Arm nach Reich oder von unten nach oben. Es führt zu immer größeren sozialen Spannungen. Die Zahl der Haushalte, die ohne Strom leben müssen, weil sie die Stromrechnung nicht bezahlen konnten, nähert sich der Millionengrenze.“

Metastase 9: Teurer und unnötiger Netzausbau

„Das deutsche Stromnetz ist zur Versorgung mit Strom aus konventionellen Kraftwerken ausgelegt. Für das Einsammeln, Synchronisieren und Transformieren des regenerativen Stroms aus Anlagen, die über das Land verstreut sind, eignet es sich nur bedingt. Wegen Engpässen im Netz kann schon heute nicht immer der erzeugte Ökostrom in das Netz eingespeist werden. Die Erzeuger stört das wenig, da sie in diesen Fällen entschädigt werden. Dies gilt auch für Strom von Windkraftanlagen auf dem Meer, wenn die Landverbindung nicht rechtzeitig erstellt wird oder versagt. Bezahlen muss der Stromverbraucher mit immer höheren Stromkosten.“

„Zu verlegen sind neue Leitungen in den Verteilernetzen zum Einsammeln des Ökostroms, die nach Schätzungen des neuen Geschäftsführers des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fünfzig Milliarden Euro kosten. Zusätzlich sollen noch Stromtrassen gebaut werden zwischen Nord- und Süddeutschland. Solche Überlandleitungen kosten mehr als eine Million Euro pro Kilometer. Für eine Erdverkabelung steigen die Kosten nach Auskunft des Netzbetreibers Tennet auf das Siebenfache. Da es erhebliche Proteste gegen die Überlandleitungen gibt, will die Politik die Leitungen trotz der hohen Kosten in die Erde verlegen, um eine höhere Akzeptanz bei den Anliegern zu erreichen. Geld spielt keine Rolle. Zahlen muss ja der Stromverbraucher. Auch die Stromverluste auf den langen Leitungen, die über 10 Prozent ausmachen, werden stillschweigend in Kauf genommen. Die Energiewende soll weitergehen, auch wenn Kosten ohne Ende entstehen.“

Das EEG-Krebsgeschwür schwächt die Volkswirtschaft insgesamt

„Wie bei einem biologischen Krebsgeschwür schwächen die Energiewende-Gesetze die gesamte Volkswirtschaft. Die Stromkosten, ein elementarer Wirtschaftsfaktor, steigen immer weiter. Wirtschaftliche Arbeitsplätze werden in das Ausland verlagert. Hoch subventionierte Arbeitsplätze im Ökostrombereich sind kein Ersatz. Strom wird verschleudert und vernichtet, statt ihn wirtschaftlich zu nutzen. Soziale Spannungen werden durch eine gesetzliche Umverteilung von unten nach oben vergrößert. Die Umwelt wird durch immer mehr Ökostromanlagen belastet und zerstört.“

Notwendig ist eine Totaloperation des Geschwürs

„Wie wird es weiter gehen? Wird die Energiewende fortgeführt, muss die Volkswirtschaft einen  Kollaps erleiden. Deutschland wird dann zu einem Entwicklungsland.  Werden Politiker und Parteien dagegen Front machen und die Energiewende mit ihren planwirtschaftlichen Gesetzen beenden? Oder werden sie sich gegen die Profiteure der Energiewende nicht durchsetzen, weil viele von ihnen selbst zu den Profiteuren gehören? Wird das Volk, also der Wähler, gegen die Energiewende endlich  aufstehen? Werden sich politische Parteien finden, die die derzeitige Indoktrination, die schon in den Schulen anfängt, bekämpfen? Noch ist es Zeit zur Umkehr. Nur eine Totaloperation des Krebsgeschwürs ‚Energiewende’ kann uns vor einem Ende mit Schrecken bewahren.“

Soweit der NAEb-Stromverbraucherschutz in seiner jüngsten Mitteilung. Ergänzend und abschließend dazu möchte ich noch aus einem Beitrag von Wilfried Limbach („Bemerkungen zur Energiewende“) zitieren. Limbach ist Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik und war vierzig Jahre in einem großen Energieversorgungsunternehmen (EVU) tätig, weiß also, wovon er spricht. Er schreibt unter andrem:

Was in allen Diskussionen völlig ausgeblendet wird: die technischen Zwänge

„Das Stromversorgungsnetz ist ein sensibles physikalisches System, dem man nicht mit grünen Phantastereien, kaufmännischen Gesichtspunkten und einer möglichst großen Anzahl von Solar- und Windkraftanlagen gerecht wird, da gehört mehr dazu. Erzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien können die physikalischen und elektrotechnischen Anforderungen an die Systemsicherheit des Stromnetzes nur unzureichend erfüllen. Im Rahmen der Netz- und Systemregeln der deutschen Übertragungsnetzbetreiber sind für die Funktionstüchtigkeit des Netzes eine Reihe von Systemdienstleistungen zu erbringen, hier in Stichworten aufgelistet: Kurzschlussleistung, Schwarzstartfähigkeit, Frequenzregelung, Momentanreserve, statische und transiente Stabilität, Blindleistung, Inselnetzbetrieb u.s.w. Diese Anforderungen an das Stromversorgungsnetz werden in allen Diskussionen völlig ausgeblendet.“

Hemmungsloser Ausbau der „Erneuerbaren“ ohne Sinn und Verstand

Limbach weiter: „Überbordende Kraftwerksleistung. Bislang reichte eine verlässliche konventionelle Kraftwerksleistung von 120 000 Megawatt aus, um die deutsche Höchstlast von rund 80 000 Megawatt zu decken. Ab 2022 soll in Deutschland aber nach bisherigen Plänen der Bundesregierung eine Leistung von 230 000 Megawatt vorgehalten werden, weil Sonne und Wind seltener bereitstehen als konventionelle Quellen. In allen 16 Bundesländern, in Nord- und Ostsee wird der hemmungslose Ausbau der erneuerbaren Energien ohne Sinn und Verstand vorangetrieben. Als die Welt in Deutschland noch in Ordnung war und die Stromerzeugungsanlagen von den Fachleuten der EVUs geplant wurden, da musste dem Wirtschaftsministerium nachgewiesen werden, ob das zu bauende Kraftwerk überhaupt kapazitätsmäßig erforderlich war.“

Deutschland leistet sich den Luxus zweier kompletter Stromsysteme nebeneinander

Limbachs Fazit: „Die Deutschen leisten sich als einziges Land auf der Erde den Luxus, zwei komplette Systeme zur Energieerzeugung nebeneinander zu stellen. Das Ergebnis: Für Strom, der an der Börse 3 Milliarden Euro wert ist, müssen die Verbraucher 24 Milliarden Euro EEG- Umlage bezahlen, ein gewaltiger Entzug an volkswirtschaftlicher Kaufkraft. Die Energiewende ist ein Fass ohne Boden.“ Der ganze Beitrag hier.

Das wird ganz schlimm in die Hose gehen

NAEB und Leute wie Limbach repräsentieren in Sachen Stromversorgung und Elektrotechnik den geballten Sach- und Fachverstand, wie er in Deutschland nach wie vor in Fülle vorhanden und abrufbar ist. Aber unsere politischen Chaoten glauben, sich mit ihren Energiewende-Abartigkeiten über ihn hinwegsetzen zu können. Über den Sachverstand von Ökonomen wie Prof. Dr. Hans-Werner Sinn ebenfalls. Das wird zu Lasten aller Deutschen ganz schlimm in die Hose gehen, wenn sich die Deutschen nicht endlich dagegen erheben und dem Spuk ein Ende setzen. Noch dürfen sie Wähler sein und abwählen, was ihnen schadet.

Die Energiewende-Folgen sind noch weit schlimmer als die Steuergeldverschwendung

Die AfD setzt sich in ihrem Grundsatzprogramm dafür ein, gegen Steuergelderverschwendung einen neuen Straftatbestand der Haushaltsuntreue einzuführen. Die Regelung soll die Rechte der Steuerzahler stärken und ermöglichen, in groben Fällen dieser Verschwendung die betreffenden Staatsdiener und Amtsträger zu bestrafen. Aber die Energiewende-Politik führt in weit höhere Dimensionen finanzieller Belastung der Bürger und staatlich veranlasster Geldverschwendung. Für so etwas wären die verantwortlichen Politiker dann doch erst recht haftbar zu machen und zu belangen. Sie nur abzuwählen, wäre eine gar zu milde Bestrafung.

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*) Der Text (Autor: Prof. Dr. Hans-Günter Appel) ist aus der NAEB-Mitteilung wortwörtlich übernommen. Die Zwischenüberschriften sind teilweise von mir eingefügt, teilweise im Original belassen. Wenn ich NAEB zitiere, müssen Sie wissen, dass ich Mitglied bei NAEB bin und dort dem Beirat angehöre, also befangen sein kann. Die NAEB-Web-Seite finden Sie hier: www.naeb.de  Die NAEB-Pressemitteilungen hier und  hier.   Wer sich als Energiewende-Opfer sieht (das sind die Meisten), sollte NAEB unterstützen, indem er Mitglied wird. Je mehr Mitglieder, umso durchsetzungsfähiger gegen die Energiewende-Politik kann der Verein auftreten. Ein Beitrittsformular finden Sie hier.

Kommentare zum Artikel

Gravatar: mal so nebenbei

was eigentlich unter Punkt 0 gehört, sind die Investitionskosten bzw. die Amortisierungszeit. Irgendwann gab es mal eine große Hurra-Meldung in der Nordsee wäre die größte Offshore Windenergie-Anlage in Betrieb gegangen.. bei 100 Mrd Investkosten könnten 200 000 Haushalte versorgt werden.. das macht mal eine halbe Mio Investitionskosten pro glücklichem Haushalt!! wie lange sollen die daran abzahlen? und es sind noch keine Wartungskosten etc. enthalten..

Gravatar: Prof. Dr. Hans-Lothar Fischer

Wir sind dem katastrophalen Zustand der Wirtschaft - wie er 1989 in der DDR zum Zusammenbruch führte - näher als wir denken. Die Auswirkungen der sozialistischen Wirtschaftslenkung auf die Versorgung der Bevölkerung waren ja von der DDR-Staatsführung noch irgendwie beherrschbar, wohl auch, weil Staatssicherheit, Volksarmee und Betriebskampfgruppen bis an die Zähne bewaffnet als Drohkulisse bereit standen.
Mit der von grün-rot-schwarzen Regierungen in Bund und Ländern betriebenen Energiewende zerstören wir aber im Gegensatz dazu die ökonomischen Grundlagen in sehr viel verheerenderer Weise.
Grundlast-Energie-Kapazitäten werden ausgeschlossen (Kernenergie) oder durch die verordnete Vorrangeinspeisung für >erneuerbare Energie< diskriminiert. Sonnen- und Windenergie können niemals grundlastfähig werden.
Um die Gesellschaft zu Nachtzeiten, wenn die Sonne bekanntlich nicht scheint, und zu windstillen Tageszeiten mit Energie zu versorgen, könnte man theoretisch Energiespeicher einsetzen.
Die müssten dann zu Überangebotszeiten gefüllt werden, um zu Flauten/Nachtzeiten die erforderliche Energie zu liefern. Nun kommt es sowohl beim Laden als auch beim Entleeren der Speicher zu Energieverlusten. Die jeweiligen Wirkungsgrade sind zu multiplizieren. Dann gilt >Adam Riese<: 0,6 mal 0,6 macht 0,36. Zu Überangebotszeiten müsste man dann also eine etwa um den Faktor 3 höhere Energiemenge irgendwie speichern. Wie lange dann eine Flaute oder bedeckter Himmel dann dauern dürfen, weiß keiner.
Jedes Automobilunternehmen hat Entwicklungsabteilungen und Testgelände, auf denen neue Modelle auf Herz und Nieren geprüft werden. Unsere Regierungsdilettanten verlassen sich auf Ideologie und die Hoffnung auf Erfüllung ihrer Wunschträume.
Es ist also offensichtlich, dass es funktionierende und auf Herz und Nieren getestete Speichersysteme niemals geben kann.
Die Folgen mag man sich gar nicht vorstellen. Auf jeden Fall werden sich die Bürger dieses Landes nicht zu friedlich verlaufenden >Wir sind das Volk<-Demonstrationen zusammenfinden. Die >Black-out-Ereignisse< werden zu blutigen und nur sehr schwer zu beherrschenden Auseinandersetzungen führen.

Gravatar: Egon Dirks

Werter Dr. Klaus Peter Krause,…

…Ihr Schreiben hat nur eine donnernde Überschrift, ist praktisch das nötige Wasser auf die Mühle der Energiewende! Das Krebsgeschwür der Energiewende ist, dass (normalerweise Jahrhundertprojekte haben Autoren – welch Instituten und Doktoren-Professoren), hinter der „Energiewende“ aber steht nicht einmal ein Elektroingenieur der mittleren Hand, mehr gesagt, diese „Energiewende“ ist ein elektroahnungsloses Schwimmen gegen die Gesetze der Elektrophysik und Elektroenergetik. Selbst die Regisseure der „Energiewende“ – SPIEGEL (S. Schultz) und Grüne (O. Krischer) verwenden die Begriffe „überschüssiger“ und „überflüssiger“ Ökostrom nicht mehr, es geht jetzt um eingespeiste Wind- und Solarenergie, nicht viel klüger, aber schon nicht extradumm! Schon zum „Energiepolitisches Manifest 2“ wollte ich schreiben, dass eine EE-Elektroahnungslose Banda baut auf Basis eines nichtexistierenden „ÜBERSCHÜSSIGEN“ Ökostroms eine „Energiewende“-Doktrin auf und die deutsche Doktoren-Professoren versuchen auf DERSELBEN Basis beweisen, dass die „Energiewende“ ganz schlimm in die Hose gehen wird, statt als Gelehrte sagen, STOP!; kommt schauen wir erstmal, was dieser blöde „überschüssiger“ Ökostrom aus Sicht der Physik ist und wenn man absichtlich auf diese Frage nicht kommt, dann kommt die Grundfrage: - Ob der „überschüssiger“ Ökostrom nicht von den Doktoren-Professoren in die „Energiewende“ eingespeist wurde?!

Metastase 1: Nachbarländer müssen sich vor deutschem Überschuss-Ökostrom schützen

Jetzt weiß ich wenigstens woher was kommt! Und das Dümmste hier sind die Anekdoten vom Ökostromexport in die Nachbarländer. Erstens: Wir haben fast dutzend Nachbarn (war sogar eine Meldung, dass eine große Menge vom Ökostrom wurde nach Italien verkauft!) und schon immer gab es 5-7% Stromexport und ist es immer eine Differenz zwischen Export und Import und kommt sie nicht wegen finanzieller, sondern betrieblicher Notwendigkeit, die generier Leistungen und Leitungen werden regelmäßig abgeschaltet (Reparatur usw.), da geht es nicht ohne beidseitigen Reservierens; zweitens: nein!, über vom „Überschuss-Ökostrom schützen“ ist alles in der „Elektroenergetik“ erklärt, es hat keinen Sinn das hier wiederholen…

„Deutschland leistet sich den Luxus zweier kompletter Stromsysteme nebeneinander - Das wird ganz schlimm in die Hose gehen“.

Wenn das gehirnlose reinstecken vom Windmühlen und solarpflastern von Dächern ein ZWEITES Stromsystem ist, dann habe ich zu den deutschen Doktoren-Professoren keine Fragen mehr, außer, ich wiederhole: - Oder die Definition auf den Tisch, was „ÜBERSCHÜSSIGER“ Strom (egal welcher) ist, oder zugeben – habe keine Ahnung, was Strom ist…

Beste Grüße.

Gravatar: Ulli P.

Wer bisher gemeint hat, sie (unsere Bundeskanzler-Darstellerin und ihre Paladine) würden uns "nur" auf gesellschaftlicher Ebene zugrunde richten, in dem sie das Land ungeschützt einer Invasion von außen preisgegeben,

oder den finanziellen Kollaps auslösen, in dem sie unser Land Haftungsrisiken in dreistelliger Milliardenhöhe durch die Rettung maroder Staaten bzw. die diese finanzierenden Großbanken aussetzen,

der sollte den Beitrag von Dr. Klaus-Peter Krause aufmerksam lesen.

Alleine die drei obigen Beispiele werden uns, begleitet von einer desinformierenden bzw. verschweigenden Medienlandschaft, für die die Bezeichnung "Lügenpresse" noch schmeichelhaft ausfällt, aussaugen und zugrunde richten. Zwangsgebühren für Rundfunk und Fernsehen oder die kommende "Förderung" von Elektroautos, PKW-Maut, TTIP und CETA, Gender-Wahnsinn sind begleitende Maßnahmen, die uns dem Sozialismus in einem zentralisierten und totalitären Gebilde namens "EU" ausliefern sollen.

Die Frage ist, ob wir das wollen. Ich jedenfalls will das nicht!

Gravatar: Hans-Peter Klein

Unser Wissen über krebserregende anthropogene Substanzen in der Umwelt und ihre psychosomatischen Auslöser erweitert sich in der Tat ständig und damit kommen wir nun zu Ihnen.

Trotz strotzender Überlänge Ihres Artikels dürften Ihre so genannten „Metastasen“ so ziemlich Ihre einzige intellektuelle Eigenleistung sein, alles andere ist schlicht abgeschrieben, eine selektiv zusammengestückelte Fleißarbeit, man antwortet entweder gar nicht oder ebenfalls in längerer Ausführung, nun denn:

Ganz der Advokat:

Sie verschärfen rhetorisch ganz schön die Gangart, als Jurist sind Sie wohl gewohnt und zutiefst davon überzeugt, dass Juristen:
1. alles können, und dies
2. auch noch besser
Was Sie am Besten können ist hingegen Polemisieren und Abschreiben, den Gegner herab würdigen, verunmenschlichen, Horror-Szenarien an die Wand malen gehört immer noch zum normalen Rhetorik-Repertoire dazu auserwählter Berufszweige, die dies als hohe Kunst verinnerlicht haben.

Das was gerade seitens der Medien mit der AfD passiert, machen Sie methodisch genau so (schlecht):
Mit der Verrohung des Vokabulars geben Sie den eigentlichen Trumpf der AfD damit aus der Hand: Sich eben NICHT provozieren zu lassen, stattdessen die anderen durch deren eigene, niederen Instinkte auflaufen zu lassen um DEREN wahres Gesicht, z.B. Deutschenhass, offen zu legen.

Sie verwechseln oder setzen gleich in der Sache das Polit-Personal von Links-Grün inkl. Merkel-Gefolgschaft mit den Machern der Energiewende, das ist falsch denn dort wiederum ist das gesamte politische Spektrum vertreten, die Energiewende ist mehrheitlich in der bundesdeutschen Gesellschaft verankert, gewollt und akzeptiert.
Sie gehören mit Ihrer strikten Gegnerschaft bundesweit zur Minderheit, als EIKE-Lobby sogar mit radikaler Ausprägung und einer eher zweifelhaften Langfrist-Agenda auf dem international vernetzten Energiesektor.

Soweit meine Kurz-Analyse auf der Metaebene, nun zu Ihren abgekupferten „Analysen“ die ich verkürzt beantworte:

Meta - 1: Nachbarländer müssen sich vor deutschem Überschuss-Ökostrom schützen
Die Fakten :
Nach den Rekordjahren 2012, 2013 und 2014 wurde 2015 ein Exportüberschuss von ca. 48 TWh erzielt, dies sind ca. 14 TWh bzw. 40% über dem Niveau von 2014 überwiegend in die Niederlande, auf Rang zwei Österreich, Rang drei Polen, das einen Teil des Stromes aus den neuen Bundesländern über Tschechien nach Süddeutschland transportiert. Deutschland importierte Strom aus Frankreich, dient dabei aber hauptsächlich als Transitland, weil der Strom in die Nachbarländer weitergeleitet wird. So funktioniert der europäische Strommarkt.

Meta - 2: Das Entsorgen von überschüssigem Ökostrom kostet viel Geld
Oho, Krause's Neusprech: Entsorgt wird jetzt nicht mehr der Atommüll sondern der Ökostrom, mit dem kleinen Unterschied, das der Müll anschließend noch da ist, der Ökostrom jedoch verbraucht wurde.

Die Zahlen:
Für den Außenhandel mit Strom (Jan - Okt 2015) wurden 29,7 TWh zu einem Wert von 1,27 Mrd. Euro eingeführt. Die Ausfuhr lag bei 67,4 TWh und einem Wert von 2,88 Mrd. Euro. Im Saldo ergibt sich ein Exportüberschuss von 37,6 TWh und Einnahmen im Wert von 1,6 Mrd. Euro. Eingeführter Strom kostete durchschnittlich 42,58 Euro/MWh und ausgeführter Strom 42,69 Euro/MWh.

Meta - 3: "Die Erzeugungskosten konventioneller Kraftwerke steigen" +
Meta - 4: "Ökostrom-Dumping treibt konventionelle Kraftwerke in den Ruin" +
Meta - 5: "Stromerzeuger der Nachbarländer werden unwirtschaftlich"

Warum so ausschweifend und umständlich? Neue Anbieter verdrängen die Alten, so soll es in einem freien Markt doch wohl sein, die Zeiten weniger Monopole gehen zu Ende. Der Braunkohleanteil an der Stromproduktion lag 2015 mehr oder weniger konstant bei monatlich etwa 12 TWh, es ist die Steinkohle die zunehmend Regelenergie zwischen etwa 6 TWh und 12 TWh pro Monat übernimmt. Die Windenergie hatte im Dezember 2015 mit knapp 13 TWh einen Rekordanteil unter allen Energieträger im deutschen Strommix, gefolgt von Braunkohle (11,5 TWh), Steinkohle (7,9 TWh), Kernenergie (7,8 TWh), Biomasse (4,9 TWh), Gas (3,3 TWh) und andere.

Wissen Sie um wie viele Tonnen unsere Ressourcen an Uran, Kohle, Öl, Gas, usw. dadurch gestreckt wurden, in ihren Herkunftsländern, auf dem Transport, bei der hiesigen Verbrennung?
(Wenn nicht: Auch diese Zahlen können Sie haben).

Meta - 6: "Stromvergeudung statt Stromsparen "
Das ist kein legitimes Argument. Was diese Firmen machen (künstlich den Stromverbrauch auf über 1 GWh/a hochschrauben) ist weder legal noch verantwortlich.

Meta - 7: "Die Industrie wandert ab "
Solange Sie keine Zahlen auf den Tisch legen sind das unbewiesene Behauptungen mit dem angeblichen abwandern der Industrie wegen zu hoher Strompreise. Unsere Durchschnitts-Industriepreise für Strom liegen moderat um die 25 Euro/MWh.

Meta - 8: "Umverteilung von unten nach oben "
Mir kommen die Krokodilstränen. Es gilt festzuhalten, dass monatliche Stromkosten zwischen 50-100 Euro für Durchschnitts-Privathaushalte ein Pipifax sind, Sozial schwachen Haushalten hingegen muss mit völlig anderen politischen Instrumenten geholfen werden.

Meta - 9: "Teurer und unnötiger Netzausbau "
Ihre genanten absoluten Summen klingen lediglich viel, auch dies nur ein rhetorischer Trick, denn sie verteilen sich auf viele Jahre (Zeithorizont bis 2025), sind großenteils sowieso anfallende Kosten und Investitionen in die Netzinfrastruktur.

Herr Krause, auf die folgenden beiden Absätze mit Krebs-Assoziationen, gehe ich hier bewusst nicht ein: Sie gehen hier deutlich auf Stammtisch-Niveau herunter, dies hat mit Aufklärung alles nichts mehr zu tun.

Ihr zitierter Zulieferer, Herr Dipl. Ing. Wolfgang Limbach, sei herzlich eingeladen, alle angesprochenen Punkte zur Netzstabilität in einem der zahlreichen Experten-Kreise darzulegen. Schließlich beschäftigen sich ganze Lehrstühle, Forschungsinstitute, zahlreiche Doktorarbeiten, langjährige Studien und Simulationen deutschland- und europaweit mit nichts anderem wie mit der Frage der Netzstabilität und seiner Disponibilität bei steigenden Anteilen volatiler Energiequellen. Herzlich Willkommen im Club der Energiewende-Meisterer: Nicht Meckern, Machen, Lösen!

"Deutschland leistet sich den Luxus zweier kompletter Stromsysteme nebeneinander."

Das ist schlichter Unsinn, es gibt nur ein Stromnetz an dem alle Stromerzeuger, -verteiler und -verbraucher angeschlossen sind inkl. sämtlicher Reservekapazitäten. Es existieren keine zwei unabhängigen Stromsysteme nebeneinander.

Fazit:
Sie erweisen der AfD mit dieser Art langfristig einen Bärendienst. Der ganze Text ist in seinem Kern eben doch nur Polemik, allerdings pseudo-seriös verpackt, und genau letzteres ist der eigentlich verführerische Winkelzug daran, genau dies aber können Juristen schließlich ganz besonders gut, da sind Sie eben:

Ganz der Advokat

MfG, HPK

Datenquellen: 50 Hertz, Amprion, Tennet, TransnetBW, EEX
Link: www.energy-charts.de

Gravatar: Hans Petersen

Das war doch kein ernst gemeinter Titel. Die Milliardensubventionen bzw. "Förderungen" für die Atom und Kohleindustrie wurden in diesem Artikel. Mich würde ein vergleich interessieren, der zeigt,dass seit den 1950érn pro Jahr weniger in die Kohle und Atomindustrie investiert wurde(Steuergelder, Förderungen, Steuernachlässe, Befreiung der EEG Umlage Rabatte etc), als in den letzten 6 Jahren pro Jahr in die erneuerbaren Energie, Netzausbau und Kapazitätsreserve.
Außerdem ist es doch Stand der Technik,dass aus Strom aus erneuerbaren Energien(Wirkungsgrad von 100%) Methan erzeugt werden kann, welches in meinen Augen speicherbar ist. Der Wirkungsgrad ist sogar noch besser, als bei der Energieerzeugung aus Kohle(30-50%). Das relativiert wohl die volatilität der erneuerbaren und verlangt nach noch mehr enneuerbare Erzeugungsanlagen.
Ich bin gespannt darauf, wie Sie mir dieses "Krebsgeschwür" als finanziellen Unsinn verkaufen wollen.

Gravatar: Hans Meier

Werter Herr Dr. Krause,
Sie haben völlig Recht, mit Ihrer Zustands-Beschreibung, wo man sich fragt, wie eine solche „Energie-Wende-Politik“ in der Ära einer „Klima-Kanzlerin“ Merkel zum III jedwede Intelligenz veralbert, einzig um „das Rumpelstilzschen“ zu spielen, dem treu ergebene politische Knirpse den Hof machen.

Kleiner Tipp:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2759648/nano-vom-9.-Juni-2016?bc=kua884730

Link aufmachen sich pro und contra anhören. Echt gute Comics in dem Beitrag von Oliver Wittkovski, etwa ab Minute 4,40
Sich noch mal in der Version von Heino anhören: „Junge - und wie Du wieder aussiehst“ (die Ärzte)

Mal überlegen, wer im „Cana-Bistum so nach Legalisierung ruft“, wer diverse Panik-Attacken hat und die sogar laufend in den Medien schürt?

„Scheißgefährlicher Bröckel-Reaktor“ ?

„Scheißdoofer Braunkohle-Tagebau“ ?

Bittebitte mehr Windmühlen!

Bittebitte mehr Boote, randvoll mit Flegeln die unseren kirchlichen Einrichtungen extrem hohe Einnahmen bescheren!

Und liebe Leute, unser täglich Canabis gib uns heute…

Die kann man sogar sehen, wenn sie im Berliner Bundestag das „Maul aufreisen“ und Hetzreden halten https://youtu.be/GrtmPmaC7yA
Weil sie sich für die gewinnträchtige Privatisierung der deutschen Stromwirtschaf einsetzen, damit die Großinvestoren ihnen weiter ansehnliche Provisionen auf ihre Briefkastenkonten schieben.

Gravatar: R. Avis

@ mal so nebenbei: Punkt 0 ist der eigentliche Grund dafür, im Naturschutzgebiet Wattenmeer tausende von Tonnen Beton für die Fundamente von Windkraftanlagen zu versenken. Es geht um das Abgreifen von Fördergeldern durch ein paar Profiteure, sonst um nichts.

Gravatar: Elmar Oberdörffer

@ Hans Peter Klein:
Sehr geehrter Herr Klein, den Vorwurf der Polemik muß man Ihnen machen, nicht Herrn Krause. Zunächst einmal haben Sie völlig übersehen, daß nicht Herr Krause, der Advokat, wie Sie ihn nennen, der Autor des Artikels ist, sondern Prof. Dr. Hans Günter Appel, worauf Herr Krause hingewiesen hat. Nicht ein Jurist hat diesen Text verfaßt, sondern ein Ingenieur. Ihr Text hingegen ist das übliche, von Ihnen gewohnte Geschwurbel, auf das man nicht näher eingehen muß, außer vieleicht in folgendem: "Warum so ausschweifend und umständlich? Neue Anbieter verdrängen die Alten, so soll es in einem freien Markt doch wohl sein, die Zeiten weniger Monopole gehen zu Ende." Sie wagen es, hier von einem freien Markt zu sprechen? Die sogenannten erneuerbaren Energien existieren und wachsen in Deutschland nur deshalb, weil sie durch das EEG subventioniert werden. Die bisherigen, zuverlässigen Stromversorger, die immer preiswerten Strom geliefert haben, werden nur deshalb verdrängt, weil der Ökostrom an der Strombörse zu jedem beliebig niedrigen Preis angeboten wird, selbst negative Preise (Zuzahlungen) kommen häufug vor. Möglich ist das, weil die Erzeuger des Ökostroms diesen schon im voraus zu einem festen und hohen Preis vergütet bekommen, sie können ihn danach zu beliebeigem Preis verschleudern. Auf deutsch nennt man das Dumping, in jeder anderen Branche ein strafwürdiges Verfahren, nur hier durch den Staat gefördert. Hätten wir einen freien Strommarkt, so würden die Ökostromerzeuger sehr schnell untergehen.
Daß Sie selber Ingenieur sind, kann man kaum glauben, wenn man Ihre Ergüsse liest.

Gravatar: Otto Weber

"Deutschland leistet sich den Luxus zweier kompletter Stromsysteme nebeneinander."

Zitat Hans Peter Klein: "Das ist schlichter Unsinn, es gibt nur ein Stromnetz an dem alle Stromerzeuger, -verteiler und -verbraucher angeschlossen sind inkl. sämtlicher Reservekapazitäten. Es existieren keine zwei unabhängigen Stromsysteme nebeneinander".

Hans Peter Klein,
bitte lesen Sie erstmal alles, was hinter dieser plakativen ÜBERSCHRIFT detaillierter erläutert wird, bevor Sie irgendetwas negieren, was gar nicht behauptet worden ist:
„Die Deutschen leisten sich als einziges Land auf der Erde den Luxus, zwei komplette Systeme zur Energieerzeugung nebeneinander zu stellen…“

+++ ALSO NOCHMAL: zwei komplette Systeme zur Energie…ERZEUGUNG….++++

Oder verstehen Sie am Ende nicht, was diese Präzisierung bedeutet?

Weitere Erläuterungen im Aufsatz von Hn. Limbach!! Oder informieren Sie sich lieber ausschließlich ideologisch korrekt bei Frau Prof. C. Kemfert?

Also Hans Peter Klein, überprüfen Sie bitte die wenigen in Ihrem Kommentar genannten „Fakten“. Ich vermute, dass Sie auch dort wahrscheinlich den wesentlichen Teil überlesen oder falsch verstanden haben.

Viel Erfolg!!

PS: Hans Peter Klein, ist Ihnen schon mal in den Sinn gekommen, dass „zahlreiche Doktorarbeiten, langjährige Studien und Simulationen deutschland- und europaweit mit … der Frage der Netzstabilität und seiner Disponibilität“ ....... ohne Ihren unnützen Zappelstrom gar nicht erforderlich wären?

Gravatar: Dr. Peter Steinbock

Zu Herrn Kleins Diskussion. Zuerst lobe ich den Diskussionsbeitrag von Prof. Dr. Hans-Lothar Fischer, weil er nach den ultralangen Behauptungen von Hans-Peter Klein wieder auf das Problem führen kann, das hier richtig beschrieben wurde: Wenn Prof. Fischer mahnt „Jedes Automobilunternehmen hat Entwicklungsabteilungen und Testgelände, auf denen neue Modelle auf Herz und Nieren geprüft werden. Unsere Regierungsdilettanten verlassen sich auf Ideologie und die Hoffnung auf Erfüllung ihrer Wunschträume“, so hat er in jeder Hinsicht recht. Herr Klein, das ist so ähnlich wie beim BER, dilettantische Träume statt Fakten. Und noch etwas: Herr Dr. Klaus Peter Krause zitiert stets sehr korrekt seine Quellen, Ihre diesbezüglichen Anwürfe sind haltlos. Herr Krause sagte auch nicht das was Sie wiedergeben, sondern Zitat „Die Deutschen leisten sich als einziges Land auf der Erde den Luxus, zwei komplette Systeme zur Energieerzeugung nebeneinander zu stellen.“ Dabei hat er recht, Deutschland hat zwei Erzeugungssysteme: ein hergebrachtes konventionelles Kraftwerkssystem und seit der sogenannten Energiewende ein inzwischen von der Größe der installierten Leistung her zweites, „Erneuerbares“ Erzeugungssystem. Eigentlich ist es ökonomischer Unsinn, für den elektrischen Bedarf viel mehr als doppelt so hohe Erzeugerleistung vorzuhalten. Der „Sinn“ ergibt sich trotzdem aus dem Unterschied beider: Das konventionelle Erzeugersystem braucht keine Erneuerbaren, um den Bedarf des Landes zu decken, wie wir das seit Jahrzehnten kennen. Aber das „Erneuerbare“ System allein kann Null Bedarf decken, weil technisch-physikalisch ausgeschlossen, alles ist erwähnt. Daß jetzt riesige Stromautobahnen für die bedarfsunfähigen „Erneuerbaren“ durch Deutschland geschleift werden, ist einer der vielen Gipfel der regierungsamtlichen Schildbürgerei. Wer diese Verhältnisse zur Bedarfsdeckung, Erzeugung und Transport, dem Volk nur nebulös, aber nicht technisch sauber erklären kann, gehört von der Macht entfernt. Für mich sind Sie insofern unglaubwürdig, Herr Klein.

Gravatar: Hans Meier

Herr Dr. Lothar Steinbock,

ärgern Sie sich nicht über den Kockelores der Kunstfigur „Hans-Peter Klein“ dieser Alias-[...] kommt eindeutig von wiwo-green http://www.freiewelt.net/nachricht/neues-zur-energiewende-10067345/
undercover und da wette ich drauf!
Dafür sprechen viel zu viele Hinweise.

Der HPK ist genauso ein provozierender Forentiger, wie der „Hans Diehl“ der über einen langen Zeitraum, Auftrags-Aktivität abgerechnet hat.

Der hat auch täglich alle Blogs mit seiner [...] „Merit-Order“ Kommentar-Musik bespielt, obwohl er diese marktwirtschaftliche Grenzkostenbetrachtung genauso wenig überhaupt begriffen hatte, wie HPK, je eine Ingenieur-Schule besuchte, geschweige graduiert oder diplomiert wurde, soviel ist sicher!
Die Konzeptionen der Grünen treiben viele Blüten der Indoktrination und das auf allen Ebenen https://www.boell.de/de/2016/06/15/die-enthemmte-mitte-studie-leipzig
Wer krank am Kopf ist, der hat halt Schmerzen.

[Gekürzt. Die Red.]

Gravatar: Johannes Klinkmüller

@ Hans Meier

Ich hatte Sie bisher als relativ sachlich argumentierend in Erinnerung.
Es gibt Leser auch der Freien Welt, die froh sind, dass Herr Klein seine Position vertritt, obwohl er sich hier vielfachen Diffamierungen ausgesetzt sieht.
Im Gegensatz zu manchem, was ich auf der Seite, die auch Sie vertreten, lese, finde ich, dass Herr Klein seinen Standtpunkt immer wieder mit Argumenten und Fakten belegt.
Wenn man zusammenstellt, wie übel und diffamierend er zum Teil angegangen wird, sieht man zugleich, woran es diesem Land krankt, um unter unterschiedlichen Meinungen wirklich den richtigen Weg finden zu können.

Ich persönlich bedaure diesen unmenschlichen Ton und hoffe, dass Herr Klein weiterhin seine Meinung vertritt.

Gravatar: Egon Dirks

Werter Dr. Peter Steinbock,…

…was aus Sicht der Volksmasse ein Hr. Klein oder Dirks schreiben, auf das kann man ruhig draufspucken und vergessen, anders ist es, wenn und was die Doktoren-Professoren schreiben und wenn Sie meinen, dass mit, - „Sonnen- und Windenergie können niemals grundlastfähig werden.“, (Prof. Fischer), - alles nötige zur „Kritik“ der „Energiewende“ gesagt ist, hier Ihre Aussage: -„Aber das „Erneuerbare“ System allein kann Null Bedarf decken, weil technisch-physikalisch ausgeschlossen, alles ist erwähnt.“, - dann wird es niemanden wundern, dass unsere Doktoren-Professoren so geschickt mit dem „überschüssigen“ und „überflüssigen“ Ökostrom herumjonglieren, ohne sich zu fragen, was das überhaupt ist und mit was man das frisst!

„Null Bedarf“, ha, ha, aber wir „DECKEN“ heute ein Drittel vom Bedarf mit Ökostrom und werden 2050 mit 80% decken, so wenigstens behauptet das die Regierung und Sie sagen doch nicht, dass das eine Lüge ist, sie kritisieren die „Energiewende“, sozusagen, aus Angst in die Ungnade zu kommen und das, finde ich, ist richtig, - weil heute sind sie Doktoren, morgen –Plagiate! Als J. Oettinger als EU-Energiekommissar in Brüssel sich umgeschaut hat, hat er paar Mal was Unpassendes über Atomstrom gesagt und das die VIER deutsche Stromkonzerne sich schnellstmöglich zusammenschmelzen sollen, um die Konkurrenz in der EU zu überstehen. Und wo ist jetzt J. Oettinger?! Der nächste EU-Kommissar war Almunia, dem die Fördergesetze der deutschen „Energiewende“ ein Dorn im Auge waren. Und wo ist jetzt Almunia?! Ich kann vom Gefühl nicht los werden, ob diese „Kritik“ mit den Autoren der „Energiewende“ nicht abgestimmt ist (auch richtig so!) und bis 2050 wird jetzt der „klügste“ Satz, dass der Ökostrom nicht grundlastfähig ist, immer wieder widerholt, das ist ja eine bequeme Strategie, wie beim Hahn, er schreit morgens Kikeriki, ob die Sonne aber aufgeht oder nicht ist ihm scheißegal…

Sage zum Schluss nur eins: Wenn 2050 80% Strom in jeder Ecke Ds im Netz sein soll, dann wird es der französische, polnische oder russische Atomstrom, der, wie jetzt der konventioneller, als „viel-viel und billig-billig“-Ökostrom dem Volk beigetragen und „verkauft“ wird, deshalb braucht man den Netzausbau, deshalb treffen sich vor kurzem speziell zu diesem Thema Hollande und Gabriel und niemand macht davon Geheimnis. Den Windstrom vom Norden Ds nach Süden transportieren ist eine freche Lüge, WEIL keine Sau in der Welt transportiert WINDstrom in solch Mengen auf solch Distanzen, EBEN wegen seiner Windstromnatur, weil was sollen die Bayern machen, wenn, sagen wir, drei Tage Windstille im Norden ist?, diese Frage habe ich allen „etablierten“ Parteien, dem Wirtschaftsministerium und der Bundesnetzagentur SPEZIELL geschickt, habe aber nie mit einer Antwort gerechnet. Also, das Wort WIND beim Windstrom muss weg, ABER dann ist es der NORMALER Strom aus dem NORMALEN bestehenden Netz, dann kann es sein, dass teilweise Netzverstärkung vorgesehen werden muss, aber nicht doch die blödsinnige NordWINDstromübertragung…

„Wer diese Verhältnisse zur Bedarfsdeckung, Erzeugung und Transport, dem Volk nur nebulös, aber nicht technisch sauber erklären kann, gehört von der Macht entfernt“. Stark gesagt, aber ich habe EE-Doktoren erlebt, die Strom Sahara in Norwegen speichern wollten; die Offshore-Windpark Portugals mit Windparks Sibirien und Kasachstan verbinden wollten; die ein NEUES Ökostromnetz (Fraunhofer Institut) aufstellen wollten und Ende 2012 sollte die Parität der Netze hergestellt werden; endlich die DIW Professorin C. Kemfert, die für alle „Energiewende“-Löcher ein nicht besonders kluger Stöpsel ist, und-und; und Sie meinen gewiss, dass die NEUN Metastasen so eine technisch saubere Erklärung sind, ich bin da einer anderen Meinung, ehrlich gesagt, hab nicht verstanden, wer dem Volk was erklären muss, um bei der Macht zu bleiben…

In der „Elektroenergetik“ habe ich versucht manche Grundlagen, wie das Reservieren, Blindstrom usw. aus der Elektrotechnik sauber erklären, ob es gelungen ist, weiß ich nicht, bin kein Doktor-Professor, deshalb auf alles, was ich schreibe kann man ruhig draufspucken und vergessen…

Beste Grüße.

Gravatar: Hans Meier

@ Johannes Klinkmüller

Pardon ich will hier keinen gutgläubigen Leuten auf die Füße treten.

Allein, wenn Sie mal googlen, ob es in den USA überhaupt elektrifizierte Zug-Trassen gibt, von „Gefälle-Strecken“ mal ganz abgesehen, dann finden Sie kein echtes Argument mehr, für dass, was der „kleine HansPeter“ sich hier [...] schon erlaubt hat.

[Gekürzt. Die Red.]

Gravatar: Walter

Hallo,

meine PV-Platten machen seit ca. 12 Jahren den günstigsten Strom, da kann der Preis aus dem Netz nicht mithalten, sind so um die 6 Cent/kWh beim PV-Strom.

Gravatar: Finner Thomas

Ich habe auch PV-Module auf dem Dach seit ca. 1995 und das kWh kostet mich noch um die 1-2 Cent/kWh.

Die gesamten Anschaffungskosten der Anlage sind ja bereits durch die Strombezugsverringerung eingespielt.

Solarstrom ist der Preisgünstigste Strom den man sich nur vorstellen kann.

MfG

Gravatar: Joachim

Ja Windkraft ist das eine schlechte Bild. Atom Kraft ist aber viel schlechter. Endlager suche hat begonnen 1 Millionen Jahre soll der Müll da gelagert werden. die Belastung der nachkommen interessiert den geldgierigen Energie Riesen nicht ein Bisschen. Wer möchte diese Endlager in seine Nähe haben?? der melde sich.

Gravatar: Werner Müller

Am 28.05.2017 ca. 13:00 ist zum ersten mal in der Geschichte Deutschlands die 30GW bei Solarstrom geknackt, ca. 42% vom Stromverbrauch in Deutschland ist aus PV gekommen.

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