Das Interview!

Links-grüne „JournalistInnen“ wollten den Standpunkt der AfD zu Klima- und Energiethemen erkunden. Sie blieben bei mir hängen. Die eine stellt dann mich und die AfD in die Braune Ecke und wird ausgeschlossen, der andere bleibt verglw. fair und bekommt sein Interview.

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Jeder wird bestätigen, dass der nun vergangene Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017 eher einschläfernd, denn aufregend war, ausschließlich angelegt von den bis dato im deutschen Bundestag vertretenen Parteien unbequeme Themen auszuklammern, die Wohlfühlatmosphäre zu betonen, winzige Unterschiede zwischen den Parteien zu hoher Bedeutung aufzublasen, aber vor allem die AfD – wenn schon nicht draußen, dann wenigstens klein zu halten. Und zwar mit allen Mitteln. Doch nachdem das Ausgrenzen und Totschweigen nichts half, auch die sonst so wirksame Nazikeule nicht mehr die Resultate wie erhofft brachte, beschloss die Politik und mit ihr aufs engste verbundenen Helfer in den Medien, die AfD zu „stellen“. Also „stellte“ man sie auf allen möglichen Feldern, zu guter Letzt auch auf dem Klima – und Energiefeld. Als Gehilfen boten sich die JournalistInnen von Klimaretter.info an, die allerdings ein wenig unter falscher Flagge segelnd, beim Pressseprecher der AfD Herrn Lüth am 21.8.17 anfragten

 

Sehr geehrter Herr Lüth

 wie soeben besprochen, erbitte Vermittlung eines Telefontermins zum Thema Energie- und Klimapolitik, möglichst mit Frau Weidel, für Interview bzw. Blickpunkt-Text.  

mfG, Ihr

Joachim Wille

Frankfurter Rundschau Autor

movum.info Co-Chefredakteur

Die jedoch hatte keine Zeit, vielleicht auch keine Lust, also fragte der Pressesprecher mich, ob ich das übernehmen wolle. Ich wollte und bekam kurze Zeit später einen Anruf von Herrn Wille, bei dem wir den Interview-Termin als Telefoninterview für den 28.8.17 nachmittags festlegten. Dabei kündigte Wille an, dass auch seine Kollegin Frau Susanne Götze von Klimaretter.info mit von der Partie wäre. Und er kündigte auch an, dass das Interview vermutlich nicht bei der Frankfurter Rundschau erscheinen würde, das Format – oder so ähnlich – würde dort doch nicht so gut passen. Wohl aber bei Klimaretter.info.

Das mit der FR, deren Linkslastigkeit, vor allem aber finanzielle Schwierigkeiten, mir seit langem bekannt waren, hatte ich sowieso nicht geglaubt, aber immerhin hatte ich einen gewissen Respekt vor der Entscheidung von Klimaretter.info und – wie sich dann rausstellte- seinen beiden Chefredakteuren- ein ausgewiesenen – nach ihrer Bezeichnung „Klimawandelleugner“ wie mich- zu Wort kommen zu lassen.
Für alle die Klimaretter.info noch nicht kennen und das dürften selbst in interessierten Kreisen die allermeisten sein, denn deren Webranking ist – zumindest verglichen mit dem von EIKE- sehr, sehr schwach, sei erwähnt, dass sie zwar über eine sehr kopfstarke Redaktion verfügen, die Seite selbst auch professionell im Sinne eines Nachrichtenmagazins aufgemacht und mit täglich mehrfach ergänzten Informationen zu Klima und Energiethemen – häufig über eigene Reporter- bespielt wird, aber immer wieder – wenn wohl auch unfreiwillig – für Belustigung wegen der offensichtlichen Naivität gepaart mit aktivistischer Verbohrtheit sorgt. Unser Autor Helmut Kuntz wäre ohne die vielen Enten auf dieser Seite wohl ziemlich aufgeschmissen.

Nun denn. Das Interview fand statt und dauert rd. 42 Minuten. Die beiden fragten, was links-grüne Journalisten zu diesen Themen eben so fragen, die Hurricane Irma Harvey spielten auch ein wenig mit, Maria war noch nicht auf dem Schirm, und manchmal ein wenig provozierend und ich antwortete, was ich zu den üblichen eher mantrahaften Fragen eben immer so – manchmal auch etwas provokant- antworte. Wir schieden in bestem Einvernehmen, mit der Zusage, dass Frau Götze das Gesagte abschreiben und mir zur Abnahme vorlegen würde. Zum Glück hatte ich das Gespräch mit Zustimmung der beiden aufgezeichnet.

 

 

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Video mit einem Selbstporträt der Susanne Götze – die mich nach dem Interview mit einem Artikel in der Alpenprawda Süddeutsche Zeitung in die Braune Ecke zu schieben versuchte. „Braun-grüner Wählerfang der AfD“ (hier

Am Abend des 1. September erhielt ich von Frau Götze eine Mail mit der Abschrift und der Bitte um Freigabe. Die konnte ich aber nicht erteilen, denn die Abschrift war anders als abgesprochen, nur ein dürftiges Fragment dessen, worüber wir gesprochen hatten. Insbesondere das aus meiner Sicht wichtige Klimathema kam darin viel zu kurz. Also fragte ich nach, ob sie etwas vergessen hätte, denn wichtige Teile seien nicht enthalten. Die seien nicht relevant, beschied sie mich, überdies sei das ganze Interview viel zu lang, um so veröffentlicht zu werden. Was relevant sei und was nicht, sei doch wohl nicht ihrer Entscheidung überlassen, sondern meiner, schrieb ich zurück, außerdem sollte ja das ganze Interview abgetippt werden, da hätte ich wohl was bei ihr gut und fügte die gesamte nun von mir abgetippte Abschrift bei, bot aber gleichzeitig an, den Text deutlich auf ein veröffentlichbares Maß zu kürzen. Spät am Abend des 2.9.17 erhielt ich dann diese letzte Mail von ihr:

Herr Limburg, es tut mir leid aber Sie haben nichts bei mir „gut“. Niemand ist verpflichtet ein geführtes Interview in voller Länger wiederzugeben. Wenn wir uns nicht einigen können, dann müssen wir die Veröffentlichung sein lassen. Uns geht und ging es um den Wahlkampf und die AfD und nicht um primär Ihre Ausführungen zum Klimawandel – das war auch klar. Ich bitte Sie das zu berücksichtigen. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis, Susanne Götze— Dr.Susanne Götze movum.infoklimaretter.info

Dagegen wiederum verwahrte ich mich und das war dann auch das letzte was ich von ihr hörte bzw. las.

 

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Beispiel eines von Anfang an fair angelegten und daher höchst erfolgreichen Interviews in Bezug auf die Zahl der Aufrufe.

Das war es dann mit dem Interview, eigentlich schade um die viele Arbeit, dachte ich – doch einige Zeit später nahm ihr Kollege Wille den Faden wieder auf und bot an, mit mir zusammen das Interview auf ein für sie akzeptables Maß zu kürzen. Was wir nach vielem Hin- und Her dann auch taten.

Kollegin Götze hingegen, die mich so brüsk hatte in die Schranken weisen wollen, wusste nämlich besseres zu tun. Sie arbeitete zu dieser Zeit vermutlich schon an einem Artikel für die Süddeutsche Zeitung, der dann am 10.9.17 auch online erschien, in dem sie die AfD und auch mich in die braune Ecke zu stellen versuchte. Nach dem bewährten Verfahren: Bewirf jemanden mit viel Dreck, irgendwas wird schon hängen bleiben. Ihr Artikel hatte den denkwürdigen Titel:

„Braun-grüner Wählerfang der AfD“ (hier).

Das war sowas von daneben, wenn auch nicht völlig unerwartet, angesichts der Vita der Dame, das bei mir der Ofen endgültig aus war und ich mich weigerte mit dieser nur per Diffamierung arbeitenden Frau weiterhin in irgendeiner Weise in Verbindung zu stehen, schon gar nicht mit ihr zusammenzuarbeiten. Deswegen musste auf meinen Wunsch hin auch ihr Name als Interviewpartner entfernt werden.

Nach weiterem Hin und Her einigten Wille und ich uns dann auf die endgültige Form, die dann – nochmals leicht abgewandelt (das Interview sollte nur ohne links erscheinen, Wille oder Götze fügten dann aber doch die ihnen passend erscheinenden Links ein, es waren aber andere als ich angegeben hatte) am 22.9.17 abends bei Klimaretter.info erschien (hier).

Hier nun die von mir freigegebene letzte Version. Der Leser möge vergleichen

 

„Wir wollen einen Energiemix wie vor der Energiewende“

Interview mit Michael Limburg, Energieexperte der AfD und Vizechef von Eike e .V.

Herr Limburg, US-Präsident Donald Trump hält den menschengemachten Klimawandel für eine Erfindung der Chinesen. Stimmen Sie dem zu?

Das ist albern. Das war nur ein Witz von Herrn Trump. Natürlich ist der menschengemachte Klimawandel keine Erfindung der Chinesen.

In Deutschland stehen die anderen Parteien praktisch geschlossen hinter dem Klimaschutz. Was hält die AfD denn von der Energiewende?

Überhaupt nichts. Wir wollen die Energiewende stoppen.

Sie wollen Förderung der erneuerbaren Energien streichen?

Ja. Wind- und Solarenergie können bestehen bleiben, wenn sie sich marktwirtschaftlich bewähren. Aber wenn nicht, dann nicht.

Wie sieht denn Ihr Wunsch-Energiemix aus?

So, wie wir ihn vor der Energiewende hatten.

Die Braunkohle, die heute noch 23 Prozent des Stroms liefert, ist also aus Ihrer Sicht unverzichtbar?

Absolut. Wer heute von dreckiger Kohle spricht, der hat noch nie ein modernes Kohlekraftwerk von innen gesehen. Da können Sie fast vom Fußboden essen. Dass Kohle „dreckig“ ist, gehört zu den Metaphern, mit denen versucht wird, die heimischen Energieträger zu diffamieren.

Sie wollen also die Braunkohle in die zweite Hälfte des Jahrhunderts retten?

Ich bin kein Hellseher. Aber die nächsten 20, 30 Jahren werden wir unsere Kohle schon noch nutzen. Es sei denn, dass Deutschland anders mit der Kernenergie umgeht, so wie das in anderen Ländern schon geschieht. Oder dass ganz neue Energieformen zum Einsatz kommen, die vielleicht irgendwann billiger sind als die Kohle.

Sie sehen eine Zukunft für die Atomkraft?

Durchaus. Wenn auch kaum hierzulande. Es gibt mittlerweile schon Kernreaktoren der dritten Generation. In Russland ist davon bereits ein kommerzieller Kernreaktor in Betrieb gegangen, der den eingesetzten Kernbrennstoff viel besser ausnutzt als bisher üblich. In den normalen Reaktoren wird der Brennstoff nur zu einem Prozent verwertet. In dem russischen Reaktor liegt dieser Wert bei über 95 Prozent.

Wollen Sie den Atomausstieg in Deutschland rückgängig machen?

Der erste Schritt wäre in der Tat, die vorhandenen sicheren Kernkraftwerke – die anders als die Fukushima-Reaktoren keinesfalls Tsunami-bedroht sind – weiterlaufen zu lassen. Ich bezweifle allerdings, dass sich hierzulande nochmal ein Wirtschaftsunternehmen findet, das in Kernkraft investieren will.

Der Atomausstieg war also falsch?

Total falsch. Die Argumentation baut auf Ängste auf, die nicht gerechtfertigt und der Faktenlage nach falsch sind.

Zurück zu den erneuerbaren Energien. In dieser Branche gibt es mittlerweile über 300.000 Arbeitsplätze. Wenn man die Energiewende stoppt, werden viele Menschen arbeitslos. Kein Problem?

Die Arbeitsplätze in dieser Branche sind hochsubventioniert, nicht wertschöpfend, und sie vernichten Arbeitsplätze in der übrigen Wirtschaft. Sie können das Geld eben nur einmal ausgeben. Aber können Arbeitsplätze schaffen, indem sie dem einem Arbeiter sagen, grabe mal ein Loch, und dem zweiten Arbeiter sagen, mach das Loch wieder zu. Solche Arbeitsplätze sind zu 100 Prozent subventioniert. Bei den Erneuerbaren kommen die Subventionen durch die EEG-Umlage, es sind über 25 Milliarden Euro pro Jahr, mit stark steigender Tendenz. Das Geld wäre woanders viel besser ausgegeben, wo es wirkliche Wertschöpfung gibt.

Es aber auch ganz andere Berechnungen. Wenn die Umwelt- und Gesundheitskosten der fossilen Energien berücksichtigt werden, sind die Erneuerbaren teilweise bereits rentabel. Einkalkuliert werden müssen auch die Subventionen, die an fossile Energieträger oder Atomkraft fließen beziehungsweise in den letzten Jahrzehnten geflossen sind. Unter anderem das Umweltbundesamt, eine Regierungsbehörde, hat entsprechende Studien vorgelegt.

Diese Zahlen zu den so genannten externen Kosten sind in der Höhe nur durch die Fantasie begrenzt. Greenpeace und auch das UBA sind da besonders kreativ. Was nicht heißt, dass die Einrechnung externer Effekte grundsätzlich falsch ist. Man muss sie allerdings sehr diszipliniert einsetzen. Und das tun die nicht. Da werden Phantasiezahlen verwendet. Der Markt ist da klarer und einfacher: Man zahlt, was es kostet.

Die erneuerbaren Energien setzen sich inzwischen weltweit durch, weil die Kosten stark gefallen sind und die Technik sogar schon ohne Einrechnung der externen Kosten marktfähig wird. Es werden inzwischen mehr Kraftwerke für erneuerbare als für fossile gebaut. Die Kosten der Solarenergie zum Beispiel sind im letzten Jahrzehnt um mehr als 60 Prozent gesunken.

Wenn das so wäre, dann können wir ja das EEG sofort abschaffen. Einverstanden? Und dann; was machen Sie nachts? Schließlich gibt es Sonnenenergie nur tagsüber. Und Windstrom auch nur, wenn der Wind weht.

Wenn die AfD in den Bundestag einzieht, wird sie dort nur mit Parteien zu tun haben, die sich für die Energiewende aussprechen, weil sie erwarten, dass diese Probleme lösbar sind, und ebenso für den Klimaschutz. Sind alle Politiker außer die der AfD denn verblendet oder gekauft?

Es liegt daran, dass die Politiker sich von den Klimaforschern täuschen lassen. Die Politiker haben wie jeder Mensch zwar Sinne für das Wetter, aber keinen für das Klima. Viele wissen nicht, dass Klima ein statistisch künstlicher Begriff ist, der lokale Wetterdaten über mindestens 30 Jahre benötigt, um nur eine einzige Klimaperiode zu errechnen. Die Klimatologen, die sich öffentlich zu Wort melden, stellen einzelne Extremwetter-Ereignisse als Beleg für den menschgemachten Klimawandel hin – wie jetzt bei den Hurrikanen Harvey und Irma. So lässt sich sehr leicht Panik verbreiten. Hinzu kommt, dass das Thema für Politiker unbequem ist, weil es naturwissenschaftliche Kenntnisse voraussetzt. Die haben die meisten nicht, was man Ihnen allerdings nicht vorwerfen kann. Es ist also eine Mischung aus Ahnungslosigkeit und Opportunismus, oft steckt aber auch eine bestimmte politische Agenda dahinter.

Die Klimaforscher unterscheiden doch gerade genau zwischen Wetter und Klima. Sie untersuchen, wie die langfristige globale Erwärmung sich auf die Häufigkeit oder Stärke bestimmter Wetterphänomene auswirkt. Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung haben 2016 in einer Studie gezeigt, dass Hitzewellen und Extremregen in den letzten Jahrzehnten weltweit signifikant zugenommen haben.

Weder Hitzewellen noch Extremwetter haben in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Das hat auch der UN-Klimarat IPCC in seinem Report von 2013 festgestellt. Darin steht: „Es gibt begrenzte Hinweise auf Veränderungen der Extreme, die mit anderen Klimavariablen seit Mitte des 20. Jahrhunderts verbunden sind.“ („There is limited evidence of changes in extremes associated with other climate variables since the mid-20th century“) 

Der IPCC-Report gibt den Forschungstand von 2012/13 wieder. Die Potsdamer Erkenntnisse und andere neuere Forschungen zur Verstärkung von Extremwetter können darin noch gar nicht aufgearbeitet sein.

Wir reden vom Klima! Schon vergessen? Und nicht von Wetter und auch nicht von Witterung! Übrigens hat auch die Stärke der Wirbelstürme im Trend abgenommen und nicht zugenommen.

Aber sagen Sie uns: Wenn die offizielle Klimaforschung und alle anderen Parteien falsch liegen, was macht Sie denn so sicher, dass Sie selbst sich nicht irren?

Wissenschaft ist keine demokratische Veranstaltung, bei der die Mehrheit entscheidet, was richtig oder falsch ist. Ich zitiere gerne Einstein, dem vorgehalten wurde, dass 200 Wissenschaftler seine Relativitätstheorie für falsch hielten. Er entgegnete darauf nur lapidar, wenn die recht hätten, genügte einer.

Anmerkung: Wenn eine Theorie falsch ist, genügt ein einziger Gegenbeweis um sie zu falsifizieren. Selbst tausende Meinungen, die bis dato behaupten sie sei richtig, sind kein Grund anzunehmen, dass das so ist

Weltweit gibt es tausende Klimaforschern. Von denen stimmt die große Mehrheit darin überein, dass der Mensch am Klimawandel schuld ist.

Das bezweifle ich. Denn die große Zahl der tausenden von Klimawissenschaftlern, die anderer Meinung sind, kommen weltweit nicht öffentlich zu Wort. Und sie erleben sogar Drangsalierungen an ihren Arbeitsplätzen. Auch dafür gibt es viele Beispiele.

Es gibt tatsächlich tausende Klimawissenschaftler, die trotz der in der Wissenschaft eigentlich üblichen Debattenkultur nicht zu Wort kommen?

Ich habe ständig mit ihnen zu tun. Es gibt eine ganze Latte von offenen Briefen und Petitionen, die von hunderten Experten, insbesondere von Geologen, Physikern und Meteorologen unterzeichnet wurden. Sie wenden sich alle gegen die IPCC-Diktatur.

Wieviele aktive Klimafoscher sind darunter?

Zum Beispiel: Dr. Richard Lindzen; ABDUSSAMATOV, Habibullo Ismailovich, Willi Soon, Roy Spencer – um nur einige wenige zu nennen (hier finden Sie noch ca. 300 weitere) ; Mike Hulme, ein Klimaforscher und selbst IPCC-Leit-Autor beim Weltklimabericht von 20??, sagte: Nur einige wenige Dutzend Leute im IPCC-Betrieb trieben die Hypothese vom menschgemachten Klimawandel voran.

Es ist doch undenkbar, dass die 2500 intelligenten Klimaforscher, die am letzten IPCC-Report mitgearbeitet haben, sich so einfach unterbuttern lassen.

Es ist aber so. Weil nur rd. 800 von ihnen sich mit den physikalischen Grundlagen beschäftigen, der Rest baut darauf auf. Und von diesen 800 sind nur wenige die eigentlich treibenden Kräfte, wie Mike Hulme öffentlich machte. Die auch von Ex-US-Präsident Obama zitierte Angabe, 97 Prozent der Klimaforscher seinen vom menschengemachten Klimawandel überzeugt, ist ebenso falsch. Wir haben genauer in diese vielen Studien reingeschaut und mussten feststellen, dass keine 97 Prozent, sondern nur 0,3 Prozent diese Behauptung explizit rechtfertigen. Die Aussage „Die Wissenschaft ist sich sicher“ könnte falscher nicht sein. (Details hier)

Es gibt insgesamt sechs Studien von verschiedenen Autorengruppen zu dem Thema, die in Fachzeitschriften erschienen sind. Sie kamen unabhängig voneinander zu dem Ergebnis, dass der Konsens unter den aktiv in der Klimaforschung tätigen Wissenschaftlern zur vom Menschen verursachten Erwärmung 90 bis 100 Prozent beträgt.

Ich kenne fünf dieser Studien. Deren Ergebnisse sind falsch. Deren Autoren missachten die grundlegenden Anforderungen an statistische Auswertungen und interpretieren die so erzielten Ergebnisse auch noch irreführend um. Sehr merkwürdig, dass sie den Peer-Review Prozess durchlaufen haben. Aber selbst wenn sie korrekt wären, ersetzt in der Wissenschaft ein Konsens niemals einen Beweis. Und der oder die wurden von niemanden die in den Studien zitiert werden geliefert.

Letzte Frage: Herr Limburg, Sie sind Vizevorsitzender des EIKE e. V., der sich gegen die offizielle Klimaforschung positioniert, und prägen das Thema Energie und Klima bei der AfD sehr stark. Wie kam das zustande?

Die AfD ist offensichtlich die Partei der Vernunft. In der Partei haben sich viele Leute getroffen, die die Themen genauso sehen und endlich in die politische Arena tragen wollten.

Interview: Joachim Wille

P.S. Der Leser sollte wissen, dass ich mich privat neben meiner ehrenamtlich ausgeübten Hauptbeschäftigung als EIKE Vizepräsident, seit Mai 2013 bei der AfD engagiere.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hand Meier

Herr Limburg, Sie können von einer Dame die geschwätz-wissenschaftliche Studien betrieben hat doch nicht erwarten, die hätte Hirnkapazitäten für Logik zur Verfügung.
Denn dann, wäre die z. B. Ärztin, in leitender Funktion geworden.
Der ganze akademische Titel-Kram beruht auf kitschiger Täuschung.
Und dabei spielt die Böll-Stiftung das Pedant zu den schlagenden Verbindungen die Thomas Mann so schön mit dem Untertan Dieterich, veranschaulichte die aktuelle Hochschul-Narretei.

An fast jeder Uni gibt es eine „Böllerin“ oder einen „Böller“ als Leerstuhlhalter, an den die grüne Lehrerin sich wenden kann, damit ihr Uwe, oder die Susanne einen Doktor-Titel gebastelt bekommen, damit die Mutti stolz wie Bolle über ihren Nachwuchs mit grünem Titel wird.

Fakt ist einzig, wer den Naturwissenschaften und ganz konkret der Montage und der Reparatur in weitem Bogen ausgewichen ist, hat sich ins theoretische Abseits befördert und ahnt mit welcher Vision sie versucht, bitte bitte nicht geröntgt zu werden.
Denn dann sieht man weder Titel noch gedankliche Utopien, sondern nur die Fakten.
Faktisch muss man ein Vollidiot sein, um Kernkraftwerke zu verhindern. Zeitzeugen die den Ingenieuren kritisch gegenüberstehen zeichnet aus, es fehlt ihnen jegliche Begabung strukturelle Konstruktivität zu erkennen.
Statt den Ingenieuren oder den Ärzten zu danken, für alles was die tatsächlich ermöglichen, stehen solche Figuren wie Frau Götze mit ihrem Föhn da, und machen Heißluft.

Gravatar: Hans-Peter Klein

Ist die AfD also doch zu 95% ein energiepolitisches EIKE-Erzeugnis? Aus welchem (Alb) traum erwache ich hier eigentlich gerade?

Mir war das bis zu besagtem 24.09.2017 in dieser Eindeutigkeit nicht klar. Gibts da irgendeinen formalen Beschluss, dass sich die Partei ihre Energiepolitik von EIKE massschneidern lässt?

Und schon ist der nächste Krach angesagt !

Diese Luft muss auf jeden Fall raus, möglichst bevor die AfD sich anschickt, den Silberstreif der Regierungsverantwortung an zu visieren.

Der Wähler hat ein Recht darauf genau zu wissen, wo er dran ist.
Wann, wenn nicht ab jetzt will der Wähler präzise wissen wo's langgeht mit der Kohle, dem Öl und der Atomenergie, dem zukünftigen Strommix, den realen Kosten inkl. ALLER bisher externalisierten, der Risikoabwälzung bei größeren "Sachschäden", den globalen Energienetzwerken, der Müllbelastung ob unter der Erde, auf der Erde, zu Wasser oder zu Luft, uvm.

2021 steht vor der Tür.
MfG, HPK

Gravatar: Hand Meier

Mein lieber Herr HPK

Sie sind ja schon 4 Minuten vor sieben fertig gewesen.
Und ich gestehe Sie sind mir zu sprunghaft, Sie hüpfen hin und her, thematisch und in den Zeiträumen.
Da fehlt mir die logische Reihenfolge die argumentative analytische systematische Denkschärfe, die eine Kompetenz und Erfahrung wieder-spiegelt.
Schade, Sie haben mir kürzlich „Alters-Starrsinn“ attestiert und da liegen Sie nicht richtig.
Wissen Sie ich habe immer die Werkzeug-Maschinen-Messe in Düsseldorf besucht, mit meinen Probanden.
Denn dort trifft sich die internationale Liga der Ingenieure, die die aktuellen Fertigungs-Systeme vorführt, und da habe ich mich immer sehr wohl gefühlt, denn nirgendwo sonst auf der Welt, treffen sich die Genialen in so einer Dichte.
Alles Anwender und Entwickler, alles eher Vollgas-Typen mit Verstand, die schon wieder eine Erneuerung erschaffen haben, mit der wir dann noch produktiver arbeiten.
Ich weiß dieser Prozess, die Arbeitsproduktivität zu erhöhen, wird seit der Steinzeit bekämpft.
Aber ich bin viel lieber bei denen die nix verlieren, weder an Verstand noch an Format.
Also werden Sie zuversichtlicher.
Die AfD ist eine intelligente Partei.
Schauen Sie sich an was im Programm steht und wer persönlich zur Verfügung steht.
MfG

Gravatar: Egon Dirks

Werter Dipl. Ing. M. Limburg,…

…es scheint, wir werden NIE einer den anderen verstehen und das auch gut so! Sie haben gewisse Verdienste bei AfD, niemand hat was dagegen, ABER nehmen wir das Interview, haben Sie da was Neues gesagt? Nein doch! Für Sie ist wichtig, dass die Leser das durchgespürt kriegen, was für eine Hölle Sie durchgegangen sind, eher das Interview auf die Welt gekommen ist!

Nehmen Sie das: -„Ist die AfD also doch zu 95% ein energiepolitisches EIKE-Erzeugnis? Aus welchem (Alb) traum erwache ich hier eigentlich gerade?“.

Er würde gerne es so haben wollen, da wird eine verbrecherische „Energiewende“-Suppe gekocht und die AfD, genauso wie Sie, macht alles richtig, sie sammelt und entfern den Schaum von oben ohne reinzuschauen, was das für eine Suppe ist und woher dieser unangenehmer Gestank kommt! Ich frage Sie wieder und konkret, 90 GW Wind- und Solarleistung wurde installiert, die Jahresmittlere Leistung, die die 600 Mrd. kWh in DE produziert, ist 74 GW, seit 10 letzte Jahren wurde kein EINZIGES 300-500 MW uraltes Kohlekraftwerk stillgelegt und da braucht man kein Elektriker zu sein um nicht zu fragen: Wo ist dieser blöde Ökostrom?! NEUNZIG GW!!! Haben Sie dazu eine Antwort oder sagen Sie vielleicht uns allen, warum diese Frage keine Sau hören will? Die AfD ist für mich was anderes, als Sie, ich sehe, wie da hart und gnadenlos gehandelt wird, ich werde versuchen der AfD erklären, wo dieser blöde Ökostrom zu suchen und zu finden ist, d.h., was EBEN aus Sicht „STROM“ hinter dem blödsinnigen Reinstecken von Windmühlen und Pflastern von Dächern steckt…

Beste Grüße.

Gravatar: Schulz, G.

Frage: wurde das Interview verôffentlicht und wenn ja, wo?
G. Schulz

Gravatar: karlheinz gampe

Zu behaupten Atomkraftwerke seien sicher kann nur ein Idiot ! Das Restrisiko bei Atomkraftwerken wurde immer falsch angegeben und berechnet, ( Bsp. Asmussen Studie) Jeder Ingenieur sollte wissen es gibt keine Sicherheit . Die Titanic war sicher, Fukushima war sicher usw.. Das man die Förderung für Sonne und Wind streichen kann sehe ich auch so. Recht auf Einspeisung sollte bestehen bleiben. Gleicher Preis wie andere Stromanbieter. Zurück in die Steinzeit (alter Energiemix) sollte man auch nicht gehen.

Gravatar: Udo Stemmer

Während 2017 die weltweit installierte PV-Kapazität ca. 300 GW betrug und der Vertragspreis für Sonnenstrom auf unter 2,5 € Cent/kWh fiel in einigen Gegenden der Welt, wird es kaum länger als ca. 5 Jahre dauern, bis die Kapazität bei Solarstrom das 1 Terawatt (TW) Niveau erreicht.

Im EE-Zeitalter werden sich die Photovoltaik und andere grüne Energiequellen zu den Hauptenergiequellen der Menschheit entwickeln.

Beim Zubau an Kraftwerksleistung haben die Erneuerbaren ja bereits seit einigen Jahren Kohle, Kernkraft und Co. überholt.

Die PV-Preise für Großanlagen (100 MW) in den USA sind innerhalb von einem Jahr um ca. 30% gefallen, auf ca. 1,03 Dollar pro Watt Baukosten das sind noch ca. 0,88 € pro W PV-Kraftwerk.

Wie soll das gehen mit neuen AKWs oder Kohlekraftwerken ?
Da reichen die Nachtstunden nicht aus um sich zu Refinanzieren, so meine Vermutung.

Siehe Seite 7
https://www.nrel.gov/docs/fy17osti/68925.pdf

Gravatar: Otto Weber

@Udo Stemmer 01.10.2017 - 08:39

>> Beim Zubau an Kraftwerksleistung haben die Erneuerbaren ja bereits seit einigen Jahren Kohle, Kernkraft und Co. überholt<<.

??????????????

Herr Stemmer, der Versuch zu begreifen,

dass installierte Kernkraft- bzw. Kohle-Kraftwerksleistung mit installierter PV-Leistung sachgerecht u. a. nicht ohne Berücksichtigung des jeweiligen Vollaststundenfaktors vergleichbar ist,

trifft offensichtlich bei Ihnen - nach wie vor - auf wohl unüberwindbare fachliche Ignoranz.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Weber Otto 01.10.2017 - 08:39

dito
"Der Versuch zu begreifen,
dass ...

ein vertraglich zugesicherter Herstellungspreis von 2,5 €ct/kWh konkurrenzlos günstig ist gegenüber Atomenergie und Kohleenergie,
...

trifft offensichtlich bei Ihnen - nach wie vor - auf wohl unüberwindbare fachliche Ignoranz."

Was letztlich zählt, ist was der Strom aus der Steckdose kostet und da liegen wir im Durchschnitt bei 50-100 €/Monat:
Eine durchaus machbarer Kostenfaktor.

MfG, HPK
(P.S.: Den Wert 2,5 habe ich ungeprüft übernommen.)

Gravatar: Axel Brenzinger

Sehr geehrter Herr Limburg,
vielen Dank für die Argumentationshilfen im "Glaubenskrieg" und die Sauberkeit ihrer Darstellung.
hG
Axel Brenzinger

Gravatar: Hand Meier

Was sich die Opportunisten um Merkel wünschen ist doch klar.
Sie wollen weiter an der Exoten-Intensiv-Haltung zu Millionären werden, ohne ein fieses Image eines Bordellbetreibers zu haben, sondern ein linkes, als „Refugee-Retter“.
Sie wollen ihre Ländereien weiter mit Windmühlen bestücken und ihre Hallendächer mit Solar-Paneelen, um zu Gewinnern der galoppierenden Strompreisen zu werden.
Sie wollen weiter die Bevölkerung betrügen und sich die Taschen vollmachen, denn sie meinen der Wahlkampf sei vorbei und die Medien würden es nun wieder für sie schaffen, als Hochglanz-Broschüren ihre Lügen in die Köpfe zu hämmern, Irrtum!
Die Alternative für Deutschland geht nicht mehr weg.
Schon jetzt ist einem Achtel also 13 % der wahlberechtigten Bevölkerung „ein Licht aufgegangen“ wer denn das Rad ab hat.
Wer so scheinheilig Politik, als reine Selbstbereicherung betreibt, in dem Verordnungen erlassen werden, die einer beauftragenden Lobby, Milliarden zuführen und Parlamentarier zu Neben-Erwerbs-Millionären mit Geheimkonten macht.
Es ist im Vordergrund eine Tarnung, eine angebliche „Rettung“ von Refugees oder Weltklima etc. aber es diese Tarnung dient nur dem unverschämten Griff in die Kassen der Einheimischen.

Gravatar: Otto Weber

@ Hans-Peter Klein 01.10.2017 - 22:45

???????????????

Wer lesen kann ist im Vorteil.

Vielleicht sollten Sie den Bezug meines Kommentars erst einmal durchlesen.

Außerdem: Was letztlich zählt, ist dass der Strom überhaupt und verbrauchsgerecht aus der Steckdose kommt, was z. B. bei einer PV-Anlage nur mit sehr viel Aufwand erreichbar ist.

Bitte AKWs und KOHLEKRAFTWERKE ABSCHALTEN ! AM BESTEN SOFORT !

Da wird auch der fehlerfreundliche Dipl.-Ing. sehen, was der „Kostenfaktor“ macht.

Gravatar: Udo Stemmer

mal so nebenbei

Der Windpark Pen y Cymoedd (UNITED KINGDOM) besteht aus 76 Windkraftanlagen mit einer installierten Leistung von 228 Megawatt (MW)
Baukosten ca. 450 Mio. Euro das sind ca. 2000 €/kW Kraftwerksleistung, beim AKW sind heute bereits ca. 9.000 €/kW Kraftwerksleistung auf der Rechnung (UNITED KINGDOM).

Der Windpark Pen y Cymoedd wird voraussichtlich eine jährliche Strommenge von ca. 700‘000 Megawattstunden (MWh) erzeugen das sind ca. 3000 Volllaststunden.

Der Durchschnitt bei den AKWs liegt bei ca. 6.400 Vollaststunden im Jahr (UNITED KINGDOM nach IAEA).

Man kann so grob zusammenfassen das das AKW-kW leicht über das doppelte an Volllaststunden schlaft aber die Baukosten ca. 4,5 mal so hoch sind.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Udo Stemmer 01.10.2017 - 08:39

Ihr Literaturhinweis: Super recherchiert.

Dieser 73-seitige offizielle Bericht des US-Energieministeriums ist eine Fundgrube.

Realistischerweise sollte man nicht davon ausgehen, das unsere lieben Mit-Kommentatoren vom anderen energiepolitischen Ufer sich durch diesen Wälzer voller Fakten und Trends hindurcharbeiten, geschweige diese widerlegen, das wäre ja harte Arbeit.
Sie werden weiterhin polemisieren, wie stets.

Für die kommende Legislaturperiode erwarte ich eine spannende Fortsetzung dieses uralten Interessenkonflikts zwischen den beiden Polen:

- Gewinne durch Verbrauch endlicher Rohstoffe über zentrale Strukturen
(Altes lineares Denken, hohe Materialintensität)

versus

- Gewinne durch ressourceneffiziente und -schonende Technologien mit stärker dezentralen Strukturen
(Neues systemisches Denken, forcierte Dematerialisierung).

Mein Grundvertrauen in die global dynamisch wachsende Energiewende ist dabei so ungebrochen wie das Vertrauen, das mit der Kraft der Sonne immer wieder ein guter Wein heran wachsen und gedeihen wird, daher:

Zum Tag der Deutschen Einheit 2017:
"In Vino Veritas" mit dem neuen Federweißer.

MfG, HPK

Gravatar: Udo Stemmer

Hallo Herr Hans-Peter Klein,

man muss sich ja nur die Grafik auf der Seite 26 (8) betrachten wo der Preisverfall bei PV zu sehen ist, da wird doch jeden BWL-Studenten klar in welche Richtung die Reise geht in der Welt.

https://www.nrel.gov/docs/fy17osti/68925.pdf

Innerhalb von nur ca. 7 Jahren von ca. 1,80 US $/W runter auf ca. 0,35 US $/W bei PV.

Das merken auch noch die Jungs bei EIKE und der AfD das neue Kohlekraftwerke oder AKWs nicht mithalten können wenn z.B. von PV kWh kommen und die PV-Platten sind auch mal abbezahlt und dann kommen immer noch kWh.

Auch die Trump-Regierung entdeckt ihre Liebe zur Solarenergie.
https://www.heise.de/tr/artikel/Die-Trump-Regierung-entdeckt-ihre-Liebe-zur-Solarenergie-3835903.html

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Hans-Peter Klein schreibt am 01.10.2017 - 22:45
„(P.S.: Den Wert 2,5 habe ich ungeprüft übernommen.)“

http://www.trendsderzukunft.de/25-cent-pro-kilowattstunde-solarkraftwerk-in-chile-soll-den-guenstigsten-strom-weltweit-produzieren/2016/08/23/

oder

In den Vereinten Arabischen Emiraten kann man im direkten Vergleich PV gegen Kernkraft beobachten.

Im September wurde bekannt, dass in Abu Dhabi ein Solarpark für rund 2,20 €-Cent/kWh gebaut wird.

Nach meiner Einschätzung kostet das AKW-Projekt in Abu Dhabi ca. $32 Mrd.
Macht dann für jedes kW ca. 5700 $/kW beim AKW.
http://www.power-technology.com/projects/barakah-nuclear-power-plant-abu-dhabi/

-

Beim PV sind das ca. 740 $/kW macht dann ca. 2,42 US-Dollarcent pro Kilowattstunde, Abnahmepreis für Solarstrom in Abu Dhabi.
https://www.pv-magazine.de/2017/06/20/jinko-solar-und-marubeni-beauftragen-indische-epc-firma-fuer-gigawattprojekt-in-abu-dhabi/

MfG

PS
Federweißer, auch nicht abgeneigt und noch ein Zwiebelkuchen in einer Heckenwirtschaft an der
Mainschleife.

Gravatar: Otto Weber

@ Udo Stemmer 02.10.2017 - 21:40

Bitte nicht ständig neue Nebelkerzen zünden !!
Jetzt bleiben Sie doch bei der Berücksichtigung des Volllaststundenfaktors bei PV und springen nicht wie ein Hütchenspieler hin und her.

Also Hütchenspieler, was ist unter dem nächsten Hütchen?

Oh, ah: >>In den Vereinten Arabischen Emiraten kann man im direkten Vergleich PV gegen Kernkraft beobachten<<.

Nochmal: Wenn das ja so toll und günstig ist mit PV,

einfach folgenden Test zulassen, in Deutschland, wo wir leben und nicht in den Vereinten Arabischen Emiraten.

Das Ergebnis wird überaus aufschlussreich sein:

AKWs und KOHLEKRAFTWERKE ABSCHALTEN ! AM BESTEN SOFORT !

Dann „kann man im direkten Vergleich PV gegen Kernkraft / Kohlekraft (im Dunkeln) beobachten“.

Viel Vergnügen !!

@ Hans-Peter Klein 03.10.2017 - 09:25
>>In Vino Veritas" mit dem neuen Federweißer<<.

++++++++++++

Jetzt wissen wir endlich aus welcher Quelle Sie Ihre „fehlerfreundlichen Wahrheiten“ schöpfen!

Gravatar: Udo Stemmer

Otto Weber schreibt am 04.10.2017 - 10:24
„Bitte nicht ständig neue Nebelkerzen zünden !!“

Um welche neuen Nebelkerzen geht es den genau die ich gezündet habe ?
Verraten Sie doch mal um welche neuen Nebelkerzen es genau geht, einfach mal 2 oder 3 Stück nennen.

~

Otto Weber schreibt am 04.10.2017 - 10:24
„AKWs und KOHLEKRAFTWERKE ABSCHALTEN ! AM BESTEN SOFORT !“

Die AKWs und KOHLEKRAFTWERKE braucht man gar nicht abstellen.
Was geschieht denn wenn von PV das kWh so wie in Abu Dhabi für 2,18 Eurocent pro Kilowattstunde kommt bei Sonnenschein.
Da können die AKWs und KOHLEKRAFTWERKE nicht mithalten und sind froh wenn man in der Nacht was liefern kann das abgekauft wird.

Übrigens das mit der AKW-Abschaltung ist ja in Deutschland geregelt und Ende 2022 ist ENDE mit der Kernkraft.
Die KOHLEKRAFTWERKE werden noch einige Jahrzehnte am Netz bleiben.

~

Otto Weber schreibt am 04.10.2017 - 10:24
„Jetzt wissen wir endlich aus welcher Quelle Sie Ihre „fehlerfreundlichen Wahrheiten“ schöpfen!“

"in vino veritas"
auf deutsch: „Im Wein liegt die Wahrheit“

Verstanden Herr Weber was Herr Klein gemeint hat mit einem Augenzwinkern,
mit Sicherheit nicht den Alkohol im Wein.

MfG

Gravatar: Udo Stemmer

Herr Otto Weber schreibt am 04.10.2017 - 10:24
„Also Hütchenspieler, was ist unter dem nächsten Hütchen? „

Herr Otto Weber wenn Sie der Meinung sind das die „Erneuerbaren“ nur ein klassischer Hütchenspielertrick sind, dann empfehle ich ihnen den World Energy Outlook 2016 der Internationalen Energieagentur IEA in Paris zu lesen.

Da hab ich mal eine leicht verständliche Zusammenfassung gefunden.

https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/World_Energy_Outlook_2016__Globale_Kehrtwende_zu_erneuerbaren_Energien_1771015590262.html

Die Gewinner sind die „Erneuerbaren“ Stromquellen in den kommenden Jahren und Gas.
Kohle und Kernkraft sind am absteigen.

MfG

Gravatar: Udo Stemmer

Otto Weber schreibt am 02.10.2017 - 13:54
„Außerdem: Was letztlich zählt, ist dass der Strom überhaupt und verbrauchsgerecht aus der Steckdose kommt, was z. B. bei einer PV-Anlage nur mit sehr viel Aufwand erreichbar ist.“

Außerdem, Herr Otto Weber,
in den ersten ca. 10 Jahren kommen genau 0,00 kWh vom Kernkraftwerk an der Steckdose an.

Bis das erste kWh von AKW kommt haben sich auch noch zusätzlich die Baukosten verdreifacht, auf ca. 9000 €/kW.

Von PV kommen die ersten kWh bereits nach einer Woche und das kW Leistung gibt es für ca. 1000 €.


MfG

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