Das Böckenförde-Dilemma

Voraussetzungen für das Widerstehen der bürgerlichen Demokratie gegen den globalistischen Golem

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Beim Bundesparteitag der CDU in Essen am 6. Dezember 2016 meldete sich einer der letzten von den CDU-Sozialisten noch nicht geschlachtete Moa der Alt-CDU, Axel Göring aus Jena, mit folgenden Worten: „Wir sind hier nicht in der SED, wir sind in der CDU. Und was Sie machen, ist Personenkult.“ Merkel habe ihn schwer enttäuscht und um seine Stimme betrogen: „Wir haben ein Grundgesetz, wer ein echter Flüchtling ist, der darf rein, und das liegt nicht an einer Königin Frau Merkel.“ Nun, Herr Göring, das mit der Königin entspringt wohl eher ihrer konservativen Prägung, bei den Sozialisten heißen die immer „Führer“ und sind alternativlos. „Königin“ ist auch zu provinziell. Die sozialistischen Presseerzeugnisse schwärmten nach dem US-Trumpedo-Volltreffer des U-Bootes „Volkssouveränität“ unter der Wasserlinie des Schlachtschiffes „Sozialistische Internationale“ von der „Anführerin der freien Welt“ („SZ“, „Zeit“), „Kanzlerin der freien Welt“ („Tagesspiegel“), „Retterin der freien Welt“ („Spiegel“) „Führerin der freien Welt“ („Leader of the free world“, „New York Times“), die als einzige den roten Dampfer jetzt noch vor dem Absaufen retten könnte. Die Parteinahme des deutschen Medien- und Politkartells unter der Führung der GRÖßten Kanzlerin Aller Zeiten für die US-„Demokraten“ hat aber vor allem ans Tageslicht gebracht, wer da eigentlich mit wem verbündet ist: die Hochfinanz, der militärisch-industrielle Komplex, von Psychopathen wie George Soros finanzierte linksextreme NGOs , Gewerkschaften, Altparteien, Kommunisten, Sozialisten, Anarchisten, Antifa, die gottlose evangelische Kirche und „breite Bündnisse“ aus allem, was sonst noch atheistisch, nihilistisch, eigentums-, freiheits-, intelligenz-,lebens-, familien-, männer- und volksfeindlich, also antizivilisatorisch ist. Dieser mit linksdrehenden Steroiden aufgepumpte, mit aller Medien- und Korruptionsmacht der Fiat-Money-Kamarilla ausgestattete globalistische Golem verlor trotzdem gegen das Volk und seine alternativen Medien. Ist das nicht phantastisch? Mir ist bekannt, dass die Gemeinden des amerikanischen Bibel Belt in ihren Gottesdiensten für Trump gebetet haben, und es hat wohl trotz der erdrückenden Übermacht geholfen. Die Gegenmacht hätte zu Luzifer beten können, aber der ist auch nur der Beleuchter Gottes.

Globalismus gegen bürgerliche Demokratie

Dr. Ernst-Wolfgang Böckenförde (Jahrgang 1930, Bundesverfassungsrichter von 1983 bis 1996) beschreibt zur Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils 1964 das Problem demokratischer Staaten, ihre Zivilisation zu erhalten (Böckenförde-Dilemma): „Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann. Das ist das große Wagnis, das er, um der Freiheit willen, eingegangen ist. Als freiheitlicher Staat kann er einerseits nur bestehen, wenn sich die Freiheit, die er seinen Bürgern gewährt, von innen her, aus der moralischen Substanz des einzelnen und der Homogenität der Gesellschaft, reguliert. Andererseits kann er diese inneren Regulierungskräfte nicht von sich aus, das heißt mit den Mitteln des Rechtszwanges und autoritativen Gebots zu garantieren suchen, ohne seine Freiheitlichkeit aufzugeben und – auf säkularisierter Ebene – in jenen Totalitätsanspruch zurückzufallen, aus dem er in den konfessionellen Bürgerkriegen herausgeführt hat.“ ( „Staat, Gesellschaft, Freiheit“, 1976, Suhrkamp, S. 60.)

Der demokratische Staat ist also auf die ethische Prägekraft seiner zivilisiertesten Mitglieder angewiesen. Der absichtliche Import von fast ausschließlich jungen Männern aus archaisch-muslimischen Gewaltkulturen ist demnach die nächste sozialistische Kriegshandlung gegen die bürgerliche Kultur. 2010 präzisiert Böckenförde es wie folgt: „Vom Staat her gedacht, braucht die freiheitliche Ordnung ein verbindendes Ethos, eine Art ‚Gemeinsinn‘ bei denen, die in diesem Staat leben. Die Frage ist dann: Woraus speist sich dieses Ethos, das vom Staat weder erzwungen noch hoheitlich durchgesetzt werden kann? Man kann sagen: zunächst von der gelebten Kultur. Aber was sind die Faktoren und Elemente dieser Kultur? Da sind wir dann in der Tat bei Quellen wie Christentum, Aufklärung und Humanismus. Aber nicht automatisch bei jeder Religion.“

Ein Staat kann ersichtlich nur solange freiheitlich, demokratisch und zivilisiert bleiben, wie das Staatsvolk kulturell homogen ist. Multikulti ist demnach der destruktive Gegenentwurf zur europäischen Völkervielfalt. Zwingen kann der Staat seine Bürger zu einem gesitteten Denken und Verhalten durch Gesetze und Gebote nicht, zerstören können in Machtpositionen eingedrungene Sozialisten die Zivilisation hingegen schon in kürzester Zeit, wofür Deutschland sich immer wieder als grausiges Beispiel exhibitioniert. Damit die Freiheit dauerhaft Bestand hat, müssen die Bürger aus sich heraus oder aus nichtstaatlichen Quellen eine freiheitsverteidigende Haltung beziehen, die sie intellektuell zu vertreten imstande sein sollten. Dazu ist nach Untersuchungen des finnischen Politikwissenschaftlers Tatu Vanhanen ein durchschnittlicher Mindest-IQ von 95 des Staatsvolkes notwendig. Das erklärt die planmäßigen sozialistischen Verheerungen im Bildungssystem. Eine Meldung vom 09.12.2016 (NDR-Info) lässt aufhorchen: „Das Bundeskabinett brachte heute früh die umfangreichen Änderungen unter anderem am Grundgesetz auf den Weg. Danach soll der Bund die Länder künftig finanziell stärker unterstützen. Dafür bekommt er mehr Kompetenzen in den Bereichen Bildung und Verkehr.“ Die Bundesländer wurden also für noch mehr sozialistischen Zentralismus mit Geld korrumpiert, gerade für die Bildungspolitik dürfte das ein weiterer Tiefschlag werden.

Demokratie und IQ

Üblicherweise wird in linken Diktaturen die rechte bürgerliche Intelligenz sozial ausgegrenzt, ihrer Existenzgrundlage beraubt, kriminalisiert, in die Psychiatrie verfrachtet und ärgeres. Das herrschende Regime lässt sich den „Kampf gegen rechts“ mittlerweile 100 Millionen Euro kosten. Die planmäßige Zerstörung der Intelligenzleistung der weißen, bürgerlich-demokratisch verfassten Völker, sowie die Nötigung, Angehörige von Völkern zu absorbieren, die einen IQ von 85 nicht überschreiten, kostete Deutschland innerhalb nur einer Generation fünf Punkte im weltweiten IQ-Ranking. Deutschland hatte in den 70er/80er Jahren einen durchschnittlichen IQ von 104, heute ist dieses Land auf einen IQ von 99 degeneriert. Noch einmal eine Generation auf diesem Wege, und wir sind auf dem Niveau von Rumänien (IQ 94). Die ethnisch homogene Mongolei erreicht aktuell einen durchschnittlichen IQ von 101.

Wenn die Voraussetzungen für den Fortbestand der westlichen Zivilisation nur nichtstaatlich garantiert werden können und von der Intelligenz eines Volkes abhängen, ist jede Zentralisierung von Staatsmacht zum Beispiel in Brüssel, die Zerstörung der europäischen Bildungstradition und das Hineinregieren einer nicht demokratisch legitimierten Nomenklatura aus kommunistischen Kommissaren in alle Lebensbereiche der entrechteten Völker der EU eine Kriegserklärung an die bürgerliche Demokratie und damit an jeden von uns. Fiele mit Brüssel der Eurosozialismus und mit ihm der Euro, dann würde sich die Zivilisation der europäischen Völker auch wieder erholen.

Zuerst hier erschienen: www.ef-magazin.de

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Klaus Kolbe

Nicht umsonst soll Lenin schon gesagt haben: „Die Demokratie ist die Vorstufe des Sozialismus.“

Aber auch der Islam nutzt die „offene Gesellschaft“ namens Demokratie für seine Pläne.
Nach Worten von namhaften Vertretern dieser Glaubensrichtung muß man nur auf den Zug „Demokratie“ aufspringen, kann alle Freiheiten genießen, soziale Unterstützung und andere Annehmlichkeiten in Anspruch nehmen, bis man die Wähler-Mehrheit in dieser Demokratie stellt – dann ist schlagartig Schluß mit Lustig!
Bei deren Fertilitätsrate kann und wird das nicht allzu lange dauern.

Der These, daß Demokratie die beste Staatsform ist, da man keine bessere kennt, fehlt jegliche Legitimierung und ist stark zu hinterfragen!

Es ist ja hinlänglich bekannt, daß selbst der Friedfertigste nicht in Ruhe leben kann, solange es seinem Nachbarn (oder mehreren) nicht gefällt.
Aber – so geht es nun mal zu in der realen Welt. Also ist die Frage zu stellen, welche Staatsform den besten Schutz vor diesen vorgenannten feindlichen Übernahme-Absichten bietet.

Eine konstitutionelle Monarchie wäre vielleicht nicht das Schlechteste, Herr Woldag. Was meinen Sie? …

Nachsatz: Ich erinnere hier an Thomas P.M. Barnett (Strategieberater und führender Vertreter des US-Establishments), der gesagt haben soll, daß die Europäer eine hellbraune Mischrasse mit einem IQ von 90 werden sollen.
Barnett betont dazu passend, daß ihm nationale Grenzen, unabhängige Staaten, sich voneinander abschottende Religionen und alles, was mit Traditionen zu tun hat, ein Graus sind.
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/kopp-exklusiv-us-globalstratege-fordert-toetet-d.html
All das ist in seinen Büchern nachzulesen – leider nur auf Englisch. Soweit mir bekannt, sind Übersetzungen in Deutsch, Italienisch, Spanisch usw. nicht gestattet.

Gravatar: Candide

@Klaus Kolbe: korrekt! Die Europäer sollen nicht wissen, was ihnen blüht. Aber es ist ja zum Wohle "aller".

Gravatar: Ich

Die deutsche Übersetzung gibt es bereits. "Die zukünftige neue Weltordnung.Drehbuch für den 3. Weltkrieg" Thomas P. M. Barnett, meint, diejenigen, die sich gegen die Völkervermischung wehren "kill them". Es wird immer klarer, dieser Planet wird von Psychopathen regiert! Da helfen keine Wahlen, wenn solche Leute Regierungsberater sind. Wie wir sehen eine 1zu 1 Umsetzung wohin man schaut. Übrigens danke für den Artikel von Roland Woldag.

Gravatar: Johann Braun

Das bekannte Böckenförde-Zitat aus dem Jahr 1976 findet eine weniger bekannte Fortsetzung in einem am 26. Oktober 2006 gehaltenen Vortrag, in dem Böckenförde u.a. folgendes ausführte:

"Auf der anderen Seite kann und darf der säkularisierte Staat keiner religiösen Überzeugung, welchen Rückhalt bei den Menschen sie auch haben mag, die Chance einräumen, unter Inanspruchnahme der Religionsfreiheit und Ausnutzung demokratischer Möglichkeiten seine auf Offenheit angelegte Ordnung von innen her aufzurollen und schließlich abzubauen. Daraus folgt: Wäre davon auszugehen, daß eine Religion, aktuell der Islam, sich gegenüber der Religionsfreiheit auf Dauer aktiv resistent verhält, sie also abzubauen suchte, sofern sich politische Möglichkeiten, etwa über Mehrheitsbildung, dazu bieten, so hätte der Staat dafür Sorge zu tragen, daß diese Religion bzw. ihre Anhänger in einer Minderheitenposition verbleiben...Das würde gegebenenfalls entsprechende politische Gestaltungen im Bereich von Freizügigkeit, Migration und Einbürgerung notwendig machen."

Zu der Frage, ob der Islam sich mit der Aufklärung künftig ähnlich arrangieren könne, wie es die christlichen Kirchen getan haben, wollte Böckenförde zwar nicht unmittelbar Stellung beziehen: "Sie zu beantworten, überschreitet meine Kompetenz; es setzt eine genaue Kenntnis des Islam und seiner Strömungen voraus." Aber hypothetisch läßt sein Urteil nichts zu wünschen übrig: "Fällt die Antwort ... eher skeptisch aus, ist der Staat ungeachtet seiner Freiheitlichkeit und Offenheit gehalten, Barrieren zu errichten, die die Anhänger des Islam daran hindern, direkt oder indirekt aus der Minderheitsposition innerhalb des Staates herauszutreten. Darin läge kein Selbstwiderspruch, sondern nur die eigene Selbstverteidigung des säkularisierten Staates." Böckenförde, Der säkularisierte Staat, München: Carl Friedrich von Siemens Stiftung, 2007, S.39 und 41.

Dieses zweite Zitat aus dem Jahr 2006/07 hätte es verdient, genauso bekannt zu werden wie das erste. Merkwürdigerweise ist es jedoch ganz in der Versenkung verschwunden. Wahrscheinlich paßt es vielen nicht ins Konzept. Also geht man mit ihm um wie mit politisch unliebsamen Nachrichten: man übersieht sie einfach.

Gravatar: Aufbruch

Eines steht fest, wenn sich die jetzige Generation in Europa nicht gegen die Zersetzung und Zerstörung dieses Kontinents wehrt, werden die folgenden Generationen die jetzige verfluchen.
"Der demokratische Staat ist also auf die ethische Prägekraft seiner zivilisiertesten Mitglieder angewiesen. Der absichtliche Import von fast ausschließlich jungen Männern aus archaisch-muslimischen Gewaltkulturen ist demnach die nächste sozialistische Kriegshandlung gegen die bürgerliche Kultur."
Es kommt also auf jedes einzelne Mitglied des demokratischen und zivilisierten Staates an, um sein Überleben zu sichern. Aber wie soll das geschehen? Noch haben wir eine Demokratie, auch wenn sie laufend mit Füßen getreten wird. Noch haben wir freie und geheime Wahlen. Das ist die stärkste Waffe derjenigen, die sich nicht in einen Multikulturalismus drängen lassen wollen. Nutzen wir diese Waffe, bevor es zu spät ist.
"Thomas P. M. Barnett, meint, diejenigen, die sich gegen die Völkervermischung wehren "kill them".
Diese von @ Ich verwendete Aussage ist tatsächlich so gefallen. Tötet sie. Und diejenigen, die es gehört haben, haben beifällig gelacht. Und Merkel ruft diese "jungen Männer" ins Land. Merkels derzeitige "Kehrtwende" ist im Hinblick auf die Wahlen nur ein Ablenkungsmanöver. Lassen wir uns über die wirklichen Absichten nicht täuschen.

Gravatar: Duffy

Thomas Barnett und Gleichgesinnten ist vermutlich nicht bewußt, daß sie mit den Monstern Hitler, Stalin und Mao in einer Liga spielen.

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