CDU und SPD locken Wähler mit einer Taschengelderhöhung

Volker Kauder (CDU) will die Steuerzahler um 15 Milliarden entlasten und der niedersächsische Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) hält einen deutlich zweistelligen Milliardenbetrag als Entlastung für realistisch. Beide Regierungsparteien wollen die Steuern senken. Aber erst nach der Wahl.

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Beide Merkelparteien wollen die Steuerzahler entlasten, aber warum denn auf die nächste Legislaturperiode warten? Es handelt sich ohnehin nur um eine Taschengelderhöhung. Steuerentlastungen stellen in meinem Rechtsempfinden folgendes dar: Der Räuber verspricht dem Opfer, künftig weniger von ihm zu rauben. Das Opfer feiert das und gibt dem Räuber dankbar mehr Machtbefugnisse. Den radikalen EUzi-Parteien geht es ohnehin nur darum, die Mehreinnahmen zu verteilen. An Subventionskürzung oder einen Stopp der ausufernden Steuerverschwendung denkt man natürlich nicht. Beim betrachten der unten eingefügten Collage stellt sich mir folgende Frage: Sind die Wähler wirklich so verblödet, dass sie ein weiteres Mal darauf reinfallen oder sind die Wähler inzwischen so extrem traumatisiert, dass sie alles wählen was die EUzi-Presse befiehlt?

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Stephan Achner

Die 15 Milliarden Euro jährlich von Kauder sind noch nicht einmal Taschengeldniveau! Wenn man diese 15 Milliarden Euro - vereinfacht gerechnet - durch 80 Millionen Bundesbürger teilt, dann kommen ca. 187 Euro jährlich oder ca. 15 Euro monatlich für jeden Bundesbürger heraus.

Wenn man nun als Elternteil seinem 14-jährigen Pubertierenden im Jahr 2016 sagen würde, er bekomme im Monat 15 Euro Taschengeld, würde der heulend zum Jugendamt oder zu seiner Lehrerin oder zum Familiengericht oder sonst wohin rennen.

Also Kauder, hör endlich auf, die deutschen Steuerzahler zu "verarschen". Die 15 Milliarden Euro sind keine Entlastungen. Das ist eine Lachnummer.

(Falls meine o.g. Rechnung falsch sein sollte, dann ist es den zwei Gläsern Wein geschuldet, die ich trinken musste, um die Kauder´schen Vorschläge zu ertragen.)

Gravatar: H.Roth

Aber erst nach der Wahl...

Natürlich, wann sonst! Diesen dreisten Banditen und Plünderern graut wohl vor gar nichts mehr! Ich frage mich, wann die Mehrheit der Deutschen endlich begreift, dass der Steuerzahler und Wähler über das Steuermaß zu bestimmen hat und nicht diese sattgefressenen Blutegel im Bundestag. Solange der brave Untertan aber vom "Geld des Staates" spricht, und nicht vom "Geld des Volkes" wird er auch brav wieder sein Kreuzchen bei der Einheitsbreipartei und deren Finanzhoheit machen.

Gravatar: Freigeist

Diese ganzen Versprechungen sind Luftnummern. Der Staat hat enorme Aufgaben vor sich und braucht Geld.
Ernst zu nehmen ist das Steuer-Senkungs-Versprechen nur, würde die Steuerentlastung noch vor der Wahl umgesetzt werden. Wetten, dass es nicht umgesetzt wird, vor der Bundestagswahl?

Gravatar: Lothar Bluhm

Die 15 Euro pro Monat werden durch Gebuehrenerhoehungen und Erhoehungen anderer Steuern wieder abkassiert, so,dass letztendlich fuer die meisten Steuerzahler ein Minus bleibt. Beispiele:ARD u ZDF wollen mehr (Betriebsrenten plus 1%p.a), Strompreiserhoehung, Erhoehung der Grundsteuern, .... etc.Die Grundsteuer ist fuer einen Vermieter ein durchlaufender Posten. Die Gemeinden muessen die Steuern erhoehen weil Schaeuble ihnen zu wenig Geld fuer die sogenannten Fluechtlinge ueberweist.

Gravatar: Freigeist

@R. Roth
Der Wähler bestimmt schon seit die BRD besteht das Steuermaß. Die Forderungen die der Wähler stellt, d.h. Bundeswehr, Polizei, Straßen, Brücken bestimmen die Höhe der Steuern.

Gravatar: H.Roth

@ Freigeist

"Der Wähler bestimmt schon seit die BRD besteht das Steuermaß".

Ach ja? Das wäre auf jeden Fall wünschenswert, ist aber derzeit weiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiit von der Realität entfernt.
Ich persönlich träume von einem RESET in dieser Angelegenheit, bei dem der Souverän (also die Summe der Wähler) einmal neu berechnet, wie viele Beamte, Politker wir tatsächlich brauchen und ernähren wollen, und WAS genau mit dem Steurgeld finanziert, versorgt und gerettet wird. Und dann muss der Wähler auch noch die Möglichkeit haben, aktiv dafür zu sorgen DASS es auch so passiert. Das nennt sich Direktdemokratie.

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