Bombenleger, bestens integriert

Einen kleinen, aber aufschlussreichen Blick in das Weltbild der Obama-Administration gewährte uns jüngst eher unfreiwillig eine Sprecherin des US-Außenministeriums.

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Der Krieg gegen den „Islamischen Staat“, so erläuterte Marie Harf vom Washingtoner „State Departement“ in einem TV-Interview, könne nicht ausschließlich militärisch gewonnen werden, sondern nur, indem dessen Wurzeln und Ursachen angegangen würden, „etwa ein Mangel an Jobs“.

Die Dame steht damit fest in der Tradition amerikanischer Außenpolitik, religiösen Terror nicht als religiösen Terror zu verstehen. Schon Bill Clinton hatte ja als Präsident in Bezug auf die Mordkampagne der Islamisten von Boko Haram gemeint, „Ungleichheit und Armut“ würden „all das Zeugs schüren“. Joblosigkeit und andere soziale Miseren als Entstehungsursache von Terror und Selbstmordkommandos – das ist eine These, die seit den Anschlägen von Brüssel wieder recht populär geworden ist. „So ist die Jugend fast aller uns bisher bekannter Attentäter durch Abrutschen in Kleinkriminalität, oft verbunden mit Drogenmissbrauch, durch häufige Arbeitslosigkeit und natürlich durch soziale Diskriminierung gekennzeichnet“, diagnostizierte etwa Peter Michael Lingens im „profil“.

Klingt nicht unplausibel, ist aber wissenschaftlich nicht im Geringsten nachvollziehbar. Ganz im Gegenteil. In der bisher vermutlich größten Studie über den Zusammenhang von Terrorismus und sozialen Problemen kam der (politisch eher linksstehende) Princeton-Professor Alan Krueger schon vor einigen Jahren zum Schluss: „Jede Verbindung zwischen Armut, Ausbildung und Terrorismus ist indirekt und vermutlich nur schwach.“ Das zeigte sich auch bei den Attentaten von Paris und Brüssel. Der in Paris getötete Terrorist Abdelhamid Abaaoud etwa wurde von seinen Eltern auf eine besonders renommierte Schule im feinen Brüsseler Stadtteil Uccle geschickt, wo ihn Kommilitonen als gut integrierten Schüler beschrieben, der sich mit allen verstanden, mit einigen Jungen Fußball gespielt und Stimmung in die Klasse gebracht habe. Sein Terror-Kollege Sallah Abdeslam wiederum war bis 2011 bei den Brüsseler Verkehrsbetrieben „STIB“ als Mechaniker beschäftigt, ein guter Job, den er erst verlor, weil er immer öfter unbegründet nicht an seinem Arbeitsplatz erschien.
Dass Terroristen, entgegen dem nun populären Klischee, nicht aus Not der Radikalisierung anheimfallen, belegt eine mittlerweile umfangreiche Liste von einschlägigen Tätern: etwa die Tsarnaev-Brüder (Anschlag auf den Boston-Marathon), Syed Farook (San-Bernardino-Killer) oder Bilal Abdullah, jener britische muslimische Arzt, der den Flughafen Glasgow sprengen wollte. Genauso wie bei den 9/11-Tätern haben wir es immer wieder mit bestens integrierten Personen zu tun, die weder unter einem Mangel an Lebenschancen leiden noch sonst irgendwie unter jener „sozialen Diskriminierung“, die nicht nur Lingens als (mit-)ursächlich für die Entscheidung sieht, einen Sprengstoffgürtel umzuschnallen.

Hier geht es deshalb nicht um Integration, hier geht es um Religion und Ideologie. Nicht westliche Abneigung gegen den Islam, sondern die Abneigung des Islam gegen den westlichen „Way of Life“ und seine philosophischen Fundamente sind eine Wurzel des Terrors. So wichtig die Integration von in Europa lebenden Muslimen ist, so wenig ist sie geeignet, das Problem Terror zu lösen.

Vollständiger Beitrag erschienen auf ortneronline.at

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Diederich Heßling

Darum hat es ja im Nachkriegsdeutschland in den 40er und 50er Jahren auch so viel Terroranschläge gegeben... ... ...

Gravatar: Gernot Radtke

Solange bei zu vielen Muslimen die Einsicht fehlt, daß sie auch selber ihren Integrationsanteil leisten müssen, und zwar einen nicht unerheblichen, da diesem eine ethnisch und kulturell bedingte Trägheit und Faulheit noch zusätzlich belastend entgegensteht, ist alle Integrationsbemühung einer auf Freiheit und Selbstverantwortung gebauten Gesellschaft für die Katz und, je mehr und unkonditionierter man muslimische Ethnien einreisen läßt, sogar selbstmörderisch. Dank ihres (religiös auch noch gestützten) Überlegenheitsdünkels bleiben sie zu oft das eigene Engagement schuldig, wie man überall, sogar bis Schweden, sehen kann, wo sie in unverhältnismäßig großer Zahl nicht von eigener Tüchtigkeit leben, sondern von der der anderen. Letztere haben dann auch irgendwann die Nase voll von einer Borniertheit, die in kaum einer anderen Ethnie und Kultur der Welt ihresgleichen hat. Hiervon nähren sich wiederum andere Parasitensysteme, alle die Retter, Helfer, Streetworker und Parteien, die die Verteilung sozialer Güter zu ihrem Haupterwerb gemacht und im zu integrierenden Muslim eine unendliche Aufgabe, ein Faß ohne Boden gefunden haben. Dazu noch gehörige Dosen Moral, und wir haben schließlich die Verhältnisse, die wir dann mit ‚Je suis Charlie‘ statt mit einem Kärcher auch noch sentimentalisieren dürfen. Soziale Mißstände mögen monströse Mordtaten begünstigen, aber sie erklären diese niemals, mag uns der linke Relativismus auch das Gegenteil einreden wollen. Betrachtet man den täglich berichteten Furor und Horror muslimisch kulturierter Regionen, könnte man sogar auf den Gedanken kommen, daß es sich im Gegensatz zu Japanern oder Chinesen bei den orientalischen Muslimen um eine besondere ‚Spezies‘ handelt, die seit einigen Jahrhunderten in keiner Weise durch wissenschaftliche oder überhaupt zivilisatorische Leistungen auffällt und trotzdem der Meinung ist, von anderen erhalten werden zu müssen. Auch diesbezüglich ist völliges Umdenken selbstzerstörerischer Sozialpraktiken und -techniken erforderlich. Es gibt keine moralische Pflicht, etwas in die Gemeinschaft zu ‚integrieren‘, das ihr feindlich und destruktiv gesonnen ist und ihren besser Geratenen am liebsten auf der Nase herumspringen, wenn nicht sogar sie nach eigenem Verkommenheits-Gusto beseitigen möchte.

Gravatar: H.Roth

Ach, wie ist man immer wieder überrascht, über den netten, unauffälligen und gut integrierten Nachbarn, den friedlichen Moslem, der dann ganz unerwartet, nach einem Terroranschlag auf Fahndungsfotos zu sehen ist.

Die Frage ist doch: wird nicht gerade ein potentieller Terrorist sich bemühen, möglichst unauffällig und überdurchschnittlich integrationswillig zu erscheinen? Solche Vorhaben werden ja nur selten aus dem Affekt geboren, sondern, wie auch 9/11 gezeigt hat, sogar langfristig und gründlich vorbereitet.

Gravatar: Mag. Lothar Krist

WIR werden zuerst ein Teil von IHNEN
(Ein Gedicht- und Prosa-Bastard im weitesten Sinne, also der Sinn einer Nicht-Geschichte wird von einem Gedicht gekillt. Wer auch Jurist ist, wird vielleicht ein wenig wissen, was ich dichter Dichter stilistisch damit meine!)

Das Problem mit dem islamistischen Terror ist allein ein Problem des Islam! Im Koran ist "die Weltherrschaft anzustreben" fest geschrieben! Und WER täglich Koranisch denkt und auch an sein Denken glaubt, der weiß:
So weit sind WIR noch nicht!

Und die Ideologen unter den Anführern des islamistischen Terrors, wie zB Osama bin Laden, haben die wichtigste Schwachstelle der so genannten westlichen Zivilisation schon vor langer Zeit erkannt, nämlich

die gutmenschlich so sehr entartete Idiotologie
der 68er-Hosenscheißer-Generation!

WIR sorgen für die grausamste Kriegs-, und ja, auch Bürger-Kriegs-Hölle für unsere eigenen Leute, so dass sie in die ganze Welt hinaus flüchten! Unsere Leute müssen uns mehr fürchten, wie den Teufel!

Und IHR werdet sehen, diese von den Menschenrechten so sehr faszinierten und MICH deshalb auch so sehr faszinierenden Hosenscheißer des so verlogenen Gutmenschen-Westens werden
SIE ALLE
aufnehmen,
sogar auch unsere "echten" Leute!

Und wenn WIR ein paar hundert Millionen
von UNS ISLAMIS
in Europa, in Amerika und auch sonst überall in der GANZEN WELT gutmensch-brav verteilt haben,
wird man SIE auch dort nirgendwo mehr lieben,
weil UNSER so zicki-zacki-geiler TERROR
ja überall gleichzeitig ist!
UNSERE LEUTE werden ALLE schwerst frustriert
und noch mehr wütend sein,
hihi,
und genau zu diesem Zeitpunkt, hihi,
da erklären WIR diesen Hosenscheißern
bei IHNEN zu Hause
den Krieg!

EINEN irre geilen BÜRGER-KRIEG,
den sie auf Grund ihrer gutmenschlich so völlig entarteten Denkweise lange, ganz, ganz lange Zeit nicht begreifen werden! Und wenn dann irgendwann doch,
hihi,
dann ist es für SIE zu spät!

Hihi!

Bis DIESE in einen FRIEDEN,
DEN ES nicht gibt,
verliebten Hosenscheißer DAS kapieren,
gehört UNS schon die GANZE WELT!

WIR werden Teil ihrer Polizei!
WIR werden Teil ihrer Heere!
WIR werden Teil ihrer Verwaltung!
WIR werden Teil ihrer Politik!

WIR werden ihre Meinungen bestimmen!
Und WIR werden UNS heimlich Waffen
beschaffen!
IHR Acht-Und-Sechziger-Gutmensch-SEIN
ist dafür geil IN!
IHRE "politische Korrektheit"
werde letztendlich
zu aller Ungläubigen TOD!
Und DIES, bitte, weltweit!
DENN
ISLAM heißt KRIEG mit einem SIEG!
SO steht es im KORAN
auch so gutmensch-brav darin!


Copyright by Lothar Krist
(aus dem 7-Phasen-Plan von bin Laden,
http://www.spiegel.de/politik/ausland/terrorismus-al-qaidas-agenda-2020-a-369328.html )

Genau SO, und nicht anders
hat ER gedacht!
Und ICH,
ICH habe nun endlich seine Grund-Gedanken,
seinen ganzen großen Sieben-Phasen-Plan
in ein paar wenige verständliche Worte
gebracht!
Gefasst!

ICH jedoch,
ICH gebe DAS ganz ehrlich zu:
ICH begreife diesen ganzen dahinter steckenden
Gedanken-Mist
trotzdem
noch immer
nicht!

Nun ja, EU!

Und, bitte, WER versteht UNSERE ganze WELT von Heute
schon?

Gravatar: kassaBlanka

Gernot Radtke 12.04.2016 - 12:48

Hervorragendes Statement! Chapeau!

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