Aus einer Welle ist ein Tsunami geworden

Die internationalen Mainstream-Medien sind wieder einmal entsetzt über den Ausgang von Wahlen in einem europäischen Land. Gähn. Diesmal ist es der Ausgang der tschechischen Wahlen. Der tschechische Urnengang zeigt: Jene Welle, die europaweit zumindest seit Ausbruch der Völkerwanderung, aber in Wahrheit schon seit der völlig verfehlten Politik rund um die Griechenland-Rettung alle Wahlen dominiert, ist endgültig zu einem Tsunami geworden. Der tschechische Sieger Andrej Babis (die dumpfen Medien bezeichnen ihn ständig als "umstritten") ist sogar einer, der sich offen über den Erfolg der AfD in Deutschland gefreut hat.

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Die Sozialdemokraten, die zusammen mit den Grünen und Angela Merkel die Hauptschuldigen der beiden genannten europäischen Megafehler sind, wurden auf ein Drittel ihrer Stimmanteile reduziert und müssen froh sein, mit sieben Prozent überhaupt noch ins Parlament gekommen zu sein.

Es ist aber nicht nur der Milliardär Babis in Sachen EU ein deklarierter Skeptiker und in Sachen Migration ein strikter Gegner, sondern auch die zweitplatzierte Partei, die ODS, und etliche kleinere Parteien. ODS und die Babis-Partei ANO finden allerdings zumindest derzeit keine gemeinsame Chemie. Der anhaltende Erfolg der ODS – der Partei von Vaclav Klaus, des zweifellos bedeutendsten tschechischen Politikers der Nachwendezeit, – zeigt jedenfalls, dass durchaus auch länger existierende Parteien weiterhin eine Chance haben und nicht nur neue Gruppierungen wie Babis und AfD. Sie müssen sich nur politisch dort positionieren, wo auch der Großteil der Menschen ist.

Gewiss, angesichts der Spannungen ODS-ANO und der Vielfalt der Parteienlandschaft – so ist Tschechien das einzige Land, wo eine völlig unreformierte Kommunistische Partei noch acht Prozent erreicht! – wird die Regierungsbildung im Nachbarland schwierig. So klar wie in Österreich, wo es nur zwei Parteien braucht, kann dort keine Regierung gebildet werden.

Aber dennoch ist eindeutig und klar:

  1. Es gibt nun ein weiteres Land, das in der EU ganz klar in Opposition zu allen zentralistischen und Überregulierungs-Tendenzen von Juncker, Merkel und Macron steht.
  2. Das für eine weit vernünftigere Wirtschaftspolitik steht als das, was die letzten Jahre geprägt hat.
  3. Das der Sozialdemokratie klar und deutlich gesagt hat: "Eure Zeit ist vorbei".
  4. Das keinen Millimeter in Sachen Moslemumverteilung nachgeben wird.
  5. Und das zusammen mit den anderen Visegrad-Staaten eine starke Stimme und einen starken Block abgeben wird.

PS: Auch wenn Japan und Argentinien weit weg sind: An diesem Wochenende steht auch in Argentinien und Japan (eindeutigen Meinungsumfragen zufolge) ein großer Wahlsieg der jeweiligen – und jeweils schon jetzt amtierenden – konservativ-bürgerlich-marktwirtschaftlichen Partei bevor. Die Völker spüren derzeit offensichtlich rund um den Globus, dass sozialdemokratisch, linke, peronistische Konzepte nichts taugen. Nur der gegenwärtige Papst und einige deutschsprachige Kirchenfunktionäre sind leider noch ganz in deren Geiste steckengeblieben ...

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Anton

Es ist so ziemlich am Punkt gebracht, daß die europäische
Politik, sprich Merkel, Juncker, Macron, etc. ausgedient
haben, viele Länder akzeptieren nicht mehr, was ihnen von
Brüssel aus diktiert wird!?
Wenn wir die österreichischen Wahlen als Beispiel nehmen,
erstaunt es Einen, daß der ehemals sozialistischer, dann
grüner und nun nach immenser Grüner-Finanzierung
ermöglichter BP Van der Bellen überparteilich sein soll!?
Leider nein, denn gleich bei der Auftragserteilung zur
Regierungsbildung, hat dieser, eindeutige Mahnung von
sich gegeben, wer in die Regierung soll (kann), oder nicht!?
Nachdem seine alte, sozialistische Kumpanen aus der
Regierung gefallen sind, nachdem seine "ehemalige" Grüne
aus dem Parlament geflogen sind, weil sie gegen "Blau"
als Wahlprogramm gesetzt haben, ermahnt er gegen "Blau",
in dem ein "Blauer" kein Außenminister sein darf, als ein
möglicher, weil von der FPÖ gefordert, Innenminister, ohne
ernannt zu sein, bereits kritisiert wird!?
Auch die SPÖ, weil vom "Trog" getrennt, versucht hintern
herum, eine Beteiligung bei Regierungsentscheidungen
aus der Opposition so mitzumachen, daß sie ÖVP-Kurz zu
einer "Minderheitsregierung" animieren wollen, weil sie ihn
von dort aus stützen könnten!?
Man sieht, die alte Politiker-Garde Österreichs, vom Trog
weg, will die Macht nicht verlieren???
Das Schlimmste vor Allem ist, daß Mitte-Rechts-Parteien
als rechtspopulistisch, rechtsextrem und daher schädigend
dargestellt werden, es geht sogar soweit, wie in Deutschland, daß der als Ältester im Bundesrat die
Eröffnungsrede halten soll, einfach weggemacht wurde,
weil es einen ehemaligen CDU-ler, jetzt AfD zugehörig
getroffen hätte, einfach nicht zulassen wollte!!!
So gesehen, ist es erfrischend, wenn ein frischer, von mir
aus Mitte-Rechts-Wind zunehmend weht!!!

Gravatar: Werner

Der begangene Schaden einer teilweisen unkontrollierten Mitgrationspolitik war und ist nicht zufällig. Die Völkerwanderung hat nun richtig begonnen und wird weiter fortgeführt. Soziale Spannungen werden aufgebaut, Bürger entrechtet (z.B. Netzwerkdurchsuchungsgesetz) und kulture Strukturen beginnen sich sehr zu verändern. Das Wohlstandsgefälle wird sehr hoch und die begleitende Massenunruhen und Protestbewegungen nehmen zu. Nun stellt sich die Frage, ob der europäischer Bürgerkrieg in Zukunft beabsichtigt war oder nicht.

Gravatar: Aufbruch

"Der tschechische Sieger Andrej Babis (die dumpfen Medien bezeichnen ihn ständig als "umstritten") ist sogar einer, der sich offen über den Erfolg der AfD in Deutschland gefreut hat."
Wieder so ein Beleg für die von unserem Polit/Medien-Kartell praktizierte Gehirnwäsche, die man schon bezüglich der AfD (rechtspopulostisch, rechtsradikal) angewandt hat. Warum merken diese Leute nicht, dass sie vom Bürger nicht mehr gehört werden? Warum merken diese Leute nicht, dass sich der Bürger von ihnen ab- und sich diesen verleumdeten Parteien zuwendet? Weil die Leute merken, dass sie schon eine ganze Weile auf diese Verleumdungen hereingefallen sind. Die merken, dass gerade diese Parteien ein Ohr für sie haben.
Man kann nur hoffen, dass Babis und Klaus zusammenfinden werden. Zum Wohle Tschechiens und Europas.

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