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Veröffentlicht: | Kategorien: Blogs, Blogs - Politik, Blogs - Wirtschaft, Blogs - Lebenswelt | Schlagworte: Allgemein, Autoindustrie, Bildung, Familie, Finanzkrisen, Nahost-Konflikt, Reformen, Wahlen, Wirtschaftspolitik
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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Rudi Gems

Geld und Gold fragt nicht nach der Sinnhaftigkeit der Maßnahmen, das ist das Problem.

Würden wir zu einem System übergehen, wo die Sinnhaftigkeit an erster Stelle stände, hätten wir die klassische Win-win Situation.

Leider ist es üblich, das zuerst nach der Finanzierbarkeit gefragt wird, bevor überhaupt eine Maßnahme in Gang kommt. Dabei geht es aber nicht fair zu. Denn das ist auch keine Sinnfrage, sondern eine Machtfrage. Es gibt eben vorwiegend Maßnahmen, wo überhaupt nicht vorher über die Finanzierbarkeit nachgedacht wird. Da wird erst hinterher überlegt, wen man noch schröpfen kann, um bestimmte Maßnahmen zu finanzieren. Die „Rettungsschirme“ sind solche Maßnahmen. Aber auch im militärischen Bereich, gibt es solche Maßnahmen, wie auch bei der Atomkraft, den Pensionen oder den Schuldendiensten. Da wird dann auch nicht lange über die Sinnhaftigkeit debattiert. Da werden einfach Maßnahmen, oft im stillen Kämmerlein, beschlossen und ausgeführt.

Dies ist das eigentliche Problem. Die Regierungen ersticken in ihren eigenen Maßnahmen, die sie ungefragt der Bevölkerung, einfach entschieden haben. Dabei sind es oft, nicht die eigentlichen Kosten, die ins endlose steigen, sondern die Folgekosten, wie z.B. bei der Atomkraft, die die Probleme bereiten.

Ein Markt, findet immer mit den Produkten und Dienstleistungen statt, die vorher weitgehend autonom, von einer Minderheit beschlossen, angeboten werden. Hierfür ist es erforderlich, das man für Tauschobjekte sorgt, oder modern ausgedrückt, für Kaufkraft. Bei diesem System, kann es, wenn keine unvorhergesehenen Verknappungen kommen, auch keine Probleme geben.

Die Finanzkrisen, sind ein Problem der Neuzeit. Erst, als man anfing, Geldwerte zu erzeugen, wofür es keinerlei Kaufmöglichkeiten gab, konnte es auch Finanzkrisen geben. Hier allerdings, zu meinen, es gäbe irgendwelche Möglichkeiten, hier regulierend einzugreifen, der wird ganz schnell, so hilfslos wie die heutigen Regierungen, auch vor einer dauerhaften Finanzkrise stehen. Sowas lässt sich nicht regulieren.

Die Regierungen brauchen in ihren Haushalten Posten für Zukunftsinvestitionen, die von einer unabhängigen Stelle, finanziert werden können, und die gleichzeitig die Möglichkeit hat, Kontrollen durchzuführen, ob Maßnahmen die Eigenschaft der Sinnhaftigkeit erfüllen. Hier könnte die Lösung der Probleme stecken.

Private Banken, wo nur nach dem Gewinn geschielt wird, und wo nur nach machtpolitischen Erwägungen gehandelt wird, erzeugen genau das, was wir heute mit Schrecken zur Kenntnis nehmen dürfen. Hier bedarf es tatsächlich, Ergebnisse der kollektiven Intelligenz, die zwar schon lange existieren, die aber noch nicht ins allgemeine Bewusstsein über gegangen sind.

Der Glaube, man könnte mit Gold, eine langfristige Sicherheit erzeugen, wenn lebenswichtige Waren knapp werden, kann nur von naiven Geistern kommen. Sehr schnell, werden solche dummen Geister, nämlich im Falle eines Falles, merken, wie wenig Wert Gold letztendlich hat. Schon nach einem Jahr Krise, wird man auf dem Schwarzmarkt, eher 10 Liter Benzin, gegen 1 Pfund Butter tauschen, als gegen Gold. Es kommt immer drauf an, wie der Hoffnungsstand der Menschen ist. Wenn sie den Eindruck haben, das die Krise noch lange anhält, werden sie auf alles schei...., was man nicht essen kann. Als Beispiel, dürfte die berühmte Flasche Wasser dienen, die man in der Wüste, für alles Gold der Erde nicht erwerben kann, wenn es die Letzte ist, die einen vor dem Verdursten bewahren könnte.

Grüße, Rudi Gems

Gravatar: FDominicus

"Der Glaube, man könnte mit Gold, eine langfristige Sicherheit erzeugen, wenn lebenswichtige Waren knapp werden, kann nur von naiven Geistern kommen. Sehr schnell, werden solche dummen Geister, nämlich im Falle eines Falles, merken, wie wenig Wert Gold letztendlich hat."

Es geht nicht um Glaube sondern um die Tatsache das sich keine Staat ein Monopol über Gold sichern kann. Auch das Beispiel mit dem Asteroiden hinkt. Es geht um ein knappes Gut was nicht beliebig vermehrbar ist (speziell auch nicht über Staatsmonopole) und damit den Leuten die Möglichkeit gibt. Wert auch langfrisitig aufzubewahren.

Nach den diversen Staatskollpsen, gab es immer ein Gut was "gehandelt" wurde was meist nicht leicht verderblich war. Die Zigarettenwährung ist ja so ein Beispiel. Es geht darum, daß die Menschen etwas haben was allgemein als Tauschgut angesehen wird und das sind nun mal Edelmetalle vorne mit dabei.

Und es hab nie eine Hyperinflation nur mit Gold, es gab wohl hohe Inflationen als das Gold von Südamerika "hierhin" geschafft wurde. Aber noch kann niemand Gold künstlich herstellen und damit ist es nicht beliebig vermehrbar.

Auch die Sache mit dem Wasser in der Wüste ist nicht überzeugend. Erstens mal gibt es auch "Leben" außerhalb von Wüsten und derjenige der in der wüste lebt kann mit Wasser nur in Regionen handeln wo es eben knapp ist.

Sollte Wasser in der Wüste auf einmal 1000 GE/l bringen. Kann man sicher gehen irgenwer wird versuchen Wasser in die Wüste zu bringen.

Bei den Preisen wäre jedoch mit einem "Exodus" zu rechnen.

Die ganze wirtschafterei von heute ist aber voodo mit "nicht gedeckten" Werten mit Gold hätte man zumindest eine "Deckung", was die Ansprüche der Staaten wirkungsvoller begrenzte als ander Alternaven.

Sie können wetten sollte es wirklich mal um Nahrung gehen. Werden die Staaten und deren Bürokraten sich mit Gewalt aneignen was Ihnen definitiv nicht gehört. Und dann nützt Ihnen auch Ihre Farm in xy nicht. Die Räuber werden mit Waffen kommen....

Aber dann sind Ihre Argumente für was auch immer eh hinfällig dann gilt nur noch das Überleben auf wessen Kosten auch immer zu erreichen...

Gravatar: FDominicus

Wie man mit Ideen alleine satt werden will dürfte "interessant" werden. Was sie wollen ist eine Verbesserung der Lebenssituation der Menschen, das nennt sich wirtschaften und da hilft weder Bürgerbeteiligung sondern nur jeder kann im Rahmen seiner Möglichkeiten nach "einem besseren Leben" suchen.

Was das hier bedeuten sollte: "
gewaltige kollektive Intelligenz"

Müssen Sie mir schon erläutern. Stellen Sie sich vor ich will nicht in einem Riesenkollektiv leben. Und schon gar nicht will ich mir von diesem kollektiv vorschreiben lassen, was ich zu denken oder wie ich zu leben habe.

Ihr kollektive Intellegenz implizert doch der "Einzelne" ist unwichtig oder nur so wichtig wie das was er/sie für die "kollektive" Intelligenz beiträgt.

Und stellen Sie sich vor das interssiert mich nicht. Ich möchte meine eigenen Fehler machen und ich möchte das Recht haben die Früchte von guten Entscheidungen selber zu ernten.

Alles was sich mir bisher als Kolletiv vorgestellt hat sind Konstruktionen der Unterdrückung. Sei es die Kirchen (mt dem ultimativen Druckmittel. Du kommt in die Hölle wenn... ) oder sei es die sogenannten Demokratien wie in diesem Deutschland wo Gesetze für die gelten die nicht die Gesetze verabschieden und "keinen" einfluss haben. Wo jedem vom Kollektiv Geld geraubt wird etc.


Und nein private Banken sind nicht das Probelem sondern die staatlichen Monopole mit dem "letzten" Borger den Zentralbanken die wohl kaum politisch unabhängig genannt werden können. Wer bestimmt denn die Mitglieder?

Ihr ganzes System läuft auf eine neue "Dikatur" hin nach dem Motto da Kollektiv weiß was gut für das Individuum ist. Nein das weiß es nicht. Was ich liebe, hasst jemand anderes. Was mir wichtig ist ist jemanden anders völlig unwichtig. Ein andere möchte nicht so leben wie ich und dasgleiche Recht nehme ich mir für mich heraus

Ich will bei Ihrem Kollektiv nicht mitmachen sondern ich möchte meine Ruhe haben.

Gravatar: Rudi Gems

"Das knappe Gut", ist relativ. Es kommt auch immer darauf an, "Was man zum Leben braucht" Es gibt Metalle, wie z.B. Americium, die sind viel seltener als Gold. Die Seltenheit sagt nichts darüber aus, ob ich ein solches Metall auch haben will.

Natürlich, spricht es sich rund, wenn man auf Schwarzmärkten, bevorzugt für Gold, alles bekommt, was man nötig braucht. Nur, beim Verkäufer wird sich sehr schnell, soviel Gold sammeln, das er bedauern wird, seine Nahrungsmittel gegen Gold eingetauscht zu haben. Er wird merken, "das man Gold nicht essen kann".

Die Frage ist doch, wie eine Finanz/Wirtschaftskrise ablaufen wird? Rettungsschirme wird es keine mehr geben. Also wird man den finanziellen Kollaps zulassen müssen. Innerhalb weniger Tage, werden in den Kaufhäusern, wenn man überhaupt noch etwas bekommt, die Preise explodieren. Selbst das heranbringen der Waren, wird nicht mehr möglich sein, weil keiner mehr die hohen Spritpreise bezahlen kann oder will. Die Produktionsbetriebe, müssen in wenigen Tagen, ihre Produktion einstellen, und können praktisch nur noch unmittelbar vor der Haustüre verkaufen (tauschen).

Die Gefahr, das sich Reiche und Mächtige dann alles per Gewalt holen können, entspricht nicht den Erfahrungen. Dafür brauchten sie Werte, womit sie Menschen bezahlen, die sowas für sie machen. Und genau das haben sie dann nicht mehr.

Schwarzmärkte sind dezentralisiert, und schützen sich selber. Sie sind nicht so groß, das sich ein Überfall von außen lohnen würde. Schwarzmärkte sind Gott sei Dank, unbeherrschbar.

Jeder der sich auf die Krise vorbereiten will, ist gut beraten, sich Konserven zuzulegen, und seinen Nachbarn, kein einziges Wort davon zu erzählen. Gold, wird jedenfalls auf Dauer, kein geeignetes Zahlungsmittel sein. Auch der Vergleich, der Situation in Deutschland, nach dem 2. Weltkrieg hinkt. Damals, war nur Deutschland betroffen. Andere Länder machten sich schon wieder an den Aufbau, und in Übersee (USA), hatte man vom 2. Weltkrieg teilweise noch gar nichts gemerkt.

Grüße, Rudi Gems

Gravatar: FDominicus

"Jeder der sich auf die Krise vorbereiten will, ist gut beraten, sich Konserven zuzulegen, und seinen Nachbarn, kein einziges Wort davon zu erzählen. Gold, wird jedenfalls auf Dauer, kein geeignetes Zahlungsmittel sein."

Nun ich habe etwas ähnliches, nämlich die Möglichkeit Zahlungen per Lebensmittel zu fordern. Wie wir ja aus der Erfahrung wissen wird der staat als erstes mal eine "Preiskontrolle" einführen, mit entsprechenden Strafen bei Nichtlieferung der staatlich festgesetzen Quoten. Was aber die Bauern nach dem II Weltkrieg nicht hinderte und Gold war da durchaus noch als Zahlungsmittel brauchbar. Was man vom Fiat-Geld (Erst Kriegsanleihen und dann Elend) nicht "klappte". Und natürlich haben sich nach dem Krieg die Bürokraten erst mal "Ihr" Scherflein geholt.

Ja Gold kann man nicht essen, aber man wird sehr lange etwas dafür kaufen können.

Aber auch das ist nicht das Entscheidend. Gold kann der Staat nicht einfach vermehren und damit kann er eben nicht beliebig Geld "schöpfen" und ein werthaltiges Geld ist für uns Normalbürger nunmal der Beste Schutz vor de gierigen Hönden der gerade Regierenden und Ihrer Handlanger

Gravatar: Hans von Atzigen

Der Wert des Goldes bemisst sich nach den Erfordernissen des Marktes.
Der Wert bildet sich nach Angebot und Nachfrage.
Steigende Nachfrage ist ein Alarmzeichen,der unübersehbare Gradmesser von Vertrauen oder Vertrauensverlust in die übrigen Geld oder anderen ,,Werte,,.
Aufgrund seiner besonderen Eigenschaften ist Gold die wichtigste Universelle Krisen und vor allem Krisenwährung.
Sein Wert ergibt sich in Relation zum Umfeld.
Gold an sich ist,das haben die Vorvotanten absolut richtig dargestellt kein Quell von Wohlstand.Denn Wohlstand basiert unumstößlich auf real Produzierten Produkten und Leistungen.

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