Schon heute liest man in vielen Presseberichten, dass Steuererhöhungen nach der Wahl unvermeidlich seien. Schuldenabbau mag als ein legitimier Grund erscheinen, Steuern zu erhöhen. Würden Steuererhöhungen tatsächlich allein zum Abbau der Schuldenlast verwendet, wäre das vielleicht richtig. Das wird aber nicht geschehen.
Eigentlich könnte die Rechnung einfach sein: Die Bürger zahlen höhere Steuern, das führt zu höheren Einnahmen, diese können wiederum eingesetzt werden, um den Schuldenberg abzubauen.
In einer rationalen und nicht interessengeleiteten Welt wäre das der Fall. In der realen Welt ist diese Szenario fast unmöglich. Denn wenn Geld in Form zusätzlicher Steuereinnahmen vorhanden ist, dann ist der Druck auf die Politik extrem groß, wenigstens einen Teil davon auch auszugeben
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