US-Präsidentenberater John B. Taylor urteilt: Empirische Belege zeigen, dass Regierungshandeln und Interventionismus die Finanzkrise verursacht, verlängert und verschlimmert haben.
John B. Taylor, der Erfinder der nach ihm benannten Taylor-Regel zur Steuerung der Zentralbankzinsen, hat umfangreiches empirisches Material ausgewertet und ökonometrisch verdichtet. Der Berater mehrere US-Präsidenten und Ökonomie-Professor in Stanford steht nicht im Verdacht ein vorurteilsbeladener Regierungskritiker zu sein. Gleichwohl lautet das Ergebnis seiner umfangreichen Untersuchungen, die er dem schmalen Buch „Getting off track“ zusammengefasst hat: „I have provided empirical evidence that government actions and interventions caused, prolonged and worsened the financial crisis.“
Warum ist das der Fall? Erstens habe die exzessive Geldpolitik, so Taylor, einen Immobilienboom verursacht, insbesondere durch Zinssätze, die zu lange zu niedrig gehalten wurden. Es sei zu viel konsumiert und zugleich zu wenig gespart worden
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