Wieder einmal haben "tapfere Widerstandskämpfer" einen "schweren Schlag gegen die Besatzer" geführt. Das Ergebnis: Mehrer Tote, fast 100 Verletzte - fast alle Afghanen. Die Taliban terrorisieren und ermorden die eigene Bevölkerung. Heute als "Befreier" genau wie früher als Machthaber.
Die Taliban ( in deutscher Übersetzung: Schüler ), zum Großteil ungebildete Analphabeten, die weder Recht, gesetz noch die Gebote des Islam kennen!
Sie kamen durch Gewalt und Terror an die Macht, sie herrschten mit Gewalt und Terror und sie versuchen erneut mit Gewalt und Terror die Bevölkerung einzuschüchtern und wieder an die Macht zu kommen.
In den 1990er Jahren bildeten sie diejenige Fraktion im Bürgerkrieg, die "die Ordnung und Stabilität" wiederherstellen sollte. Mit Morden an gegnerisch oder auch Verbündeten Warlords und gewaltsamen Terror fiel Provinz um Provinz an sie, bis die Taliban schließlich in Kabul einzogen.
Als Machthaber gerierten sie sich als "Hüter eines wahren Islam". Was in der Praxis eine Terrorregime bedeutete, desen einzige "Errungenschaft" Ausbildungslager für Terroristen wahren. Von Islam keine Spur.
Nun versuchen die Taliban den afghanischen Nationalmythos, vom widerständischen unbesiegten Volk auszubeuten. Die Briten konnten im 19. Jahrhundert die Afghanen nicht kolonisieren, die Sowjetunion in denachtziger Jahren ebenso wenig. Heute kämpfen die Taliban "für das afghanische Volk" gegen die "westlichen Besatzer". Doch ihre Taten richten sich vor allem gegen die eigene Bevölkerung. Diesmal waren es Zivilisten, die paiere beantragen wollten und Kinder die ihren Lebensunterhalt verdienen wollten. Auf dem Land sind es Lehrer, Polizisten verwaltungsbeamte. Dort werden Brunnen, Lagerhäuser und Schulen zerstört, weil sie von "Ungläubigen" gebaut wurden.
Dies ist kein "Freiheitskampf" - Ordnung, Islam, Kampf gegen die Besatzer sind für die Taliban nur Propagandaworte, um das einzige zu rechtfertigen, was sie beherrschen: Gewalt, Terror und Mord.