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     Vera Lengsfeld
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Opfer eines Neonazi-Überfalls von der Antifa bespuckt
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Wer auf eine Demo geht, der kann was erzählen. Das haben meine Freunde und ich auf der Demonstration gegen „rechte Gewalt“ am 18. Juli in Berlin-Friedrichshain erlebt:

Im Vorfeld war im Internet von der Antifa beklagt worden, dass  die Zivilgesellschaft ihren Demonstrationen fernbleiben würde. Also beschlossen wir, uns diesmal anzuschließen, um für Gewaltfreiheit als bestes Mittel gegen Gewalt zu werben. Auf unseren Schildern stand: „Keine Gewalt“. Die Veranstalter hatten wortreich versichert, dass die Demonstration selbstverständlich friedlich verlaufen würde. Da hätten wir eigentlich willkommen sein müssen.

Wir kamen  am Beginn des Demonstrationszuges, der vom so genannten „Schwarzen Block“ gebildet wurde, zu Stehen. Herr Ströbele von den Grünen erschien und schüttelte einigen Vertretern des Schwarzen Blocks die Hand. Er sah demonstrativ nicht in unsere Richtung.

 Wir blieben nicht lange unbehelligt. Auf ein kurzes Kommando stürzten ein paar schwarze Aktivisten auf uns zu und entrissen uns unsere Schilder, die sofort kurz und klein geschlagen wurden. Dabei bekam M. neben mir einige Knuffe ab. Wir fingen an zu rufen: „Keine Gewalt, keine Gewalt !“. Das mobilisierte zum Glück einige kräftige Demonstrationsteilnehmer, die sich schützend vor uns stellten. Wir hatten vorsorglich zwei Plakate in Reserve, die wir nun hochhalten konnten. Wir wurden nicht mehr tätlich angegriffen , aber verbal. Ausgerechnet vom  Veranstalter, der uns über den Lautsprecher zu unerwünschten Personen und Rassisten erklärte. Danach wurden wir von Vorrübergehenden angespuckt. Neben mir stand M., der hier war, weil  1993 er und sein Freund in Charlottenburg von Neonazis mit einer Eisenstange angegriffen worden war. Es gibt auch einen Film darüber“...Und die Opfer schweigen“, von Elke Jeanrond. Nun wurde er von der Antifa  angerempelt, beschimpft und bespuckt, weil er unerwünscht war. Mehrere Demonstrationsteilnehmer entschuldigten sich bei uns , vor allem für die Hasstiraden des Veranstalters. Wir danken allen, die zu uns beigestanden haben. Aber eine Stellungnahme des Veranstalters und eine Entschuldigung wären jetzt das Mindeste.



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Kommentare (21)

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  Kommentare (21)

Margrit Steer, 15.09.2009 22:29
Vera Lengsfeld war Bürgerechtlerin damals, heute ist sie offenbar stramm links. Oder war sie es immer und hat es kaschiert?
Die Antifa, die strammen Linken wollen nichts anderes als die Rechten auch.
Beider Gruppen wollen aus Deutschalnd wieder eine Diktatur machen.
Und dieses Beschimpfe alles was nicht in den Kram der Linken paßt, ist rechts und Nazi usw. geht mir mittlerweile gehörig auf den Senkel.
Deutsch ist Scheiße - Ausländer und zwar kulturfremd, ist gut, das ist die Richtung der Linken, das haben sie von den Grünen übernommen.
Wenn Kulturfremde sich prügeln oder Deutsche angreifen, sind grundsätzlich die Deutschen Schuld. Die Berichte werden verfäscht. Was fürüble Spielchen, einfach nur ekelhaft.
Wie kann man eigeltich sein eigenes Land uns seine eigenen Bürger so hassen, dass man sie am liebsten ausrotten würde?
Respekt der Stadt Mügeln, die offenbar ebenfalls an dieser Hetze nicht interessiert ist


Ebenherz, 30.07.2009 17:50
Herrlich. Selbst der Duemmste kann es nicht mehr uebersehen, dass 'die Taeter' sich aehneln wie ein Ei dem anderen.
Der einzige Unterschied ist: die einen wollen das nationale Paradies, die anderen das Paradies fuer die ganze Welt. Beide mit allen Mitteln und ohne Skrupel,-wie eh und je.


Horatio Nelson, 28.07.2009 00:30
Danke Gladstone. Der Grund warum die BRD kein Rechtsstaat ist? Die politische Einheit die wir Deutschland nennen steht noch in ihren Kinderschuhen. Sie ist noch nicht einmal 150 Jahre alt. Nicht einmal so alt also wie die USA. Deswegen ist diese Einheit politisch-seelisch noch sehr unterentwickelt. Deswegen ist sie noch von politischer Reife weit entfernt. Deswegen muß sie noch viel Erfahrung sammeln, um überhaupt den Unterbau eines Rechtsstaates zu erreichen und ihre bisherige Rolle als 'Kaschperl' der Weltbühne ablegen zu können. Die Politik hierzulande versteht recht wenig von wirklicher Demokratie. Aus diesem Grunde nehmen die Sonntagsredner der Bundesregierung und der hiesigen Politik das Wort so oft in den Mund - sie wissen nicht wovon sie reden. Klar, die Medien bestehen aus Handverlesenen, damit das 'richtige' Wort garantiert geschrieben und gelesen wird. Es wimmelt nur von Tabuthemen, die 'Dank' der Unreife der hiesigen "Politikelite" unablässig unterdrückt werden.

Grüße

Horatio Nelson


Sascha, 27.07.2009 23:28
Journalisten haben natürlich keine Hemmungen, erst bis zum Äußersten provozieren, und nur zu von der (völlig überraschenden) Eskalation zu berichten. Die Reaktionen im Forum zeigen aber, dass unter den Antifa-Sympathisanten einige zumindest vollest Verständnis dafür haben, verbale Provoktionen mit Gewalt zu begegnen.

So fällt mir die Entscheidung sehr schwer, welche Faschisten die schlimmeren sind.


jurp, 26.07.2009 22:37
Was suchen Sie auch auf der Demo? Können Sie ihren DDR-Komplex nicht woanders ausleben? 5000 Demonstranten haben ein eindrucksvolles Zeichen gegen rechte Gewalt gesetzt. Sie waren nicht erwünscht.

Wattebäuschen, 24.07.2009 10:35
Schlimm, diese linksextreme Gewalt und Intoleranz.
Nur: Warum war denn das Naziopfer M. unerwünscht? Normalerweise kommt so jemand den "Autonomen" doch gerade recht, um sich zu legitimieren?


Anne, 22.07.2009 17:44
Ich finde die Übergriffe von Rechtsextremen, gerade in den neuen Bundesländern, auch schockierend und würde mich auch an demonstrationen dagegen beteiligen.

Aber diese Geschichte zeigt ja, dass die Veranstalter solcher Demonstrationen gar nicht daran interessiert sind möglichst viele Menschen dagegen zu mobilisieren. Man ist offenbar nur an Unterstützung interessiert, die von linker Seite kommt.

Das ist schade. Es ist nämlich ein wichtiges Thema. Aber ich habe das Gefühl, dass es nur instrumentalisiert wird, um ganz andere politische Ziele zu erreichen.


Gladstone, 22.07.2009 17:35
"Für alle die nicht wissen was die Junge Freiheit für ein Blatt ist:
Ein Blatt das u.a. dem Holocaustleugner David Irving ein Forum bietet."

Das tut die BBC auch, weil es zu einer freien Gesellschaft gehört, dass auch Leute mit abwegigen, moralisch fragwürdigen oder radikalen Meinungen zu Wort kommen dürfen.

Im Übrigen geht es gar nicht um "rechts" oder "links". In einer offenen Gesellschaft ist jeder Mensch, was seine politische Überzeugung angeht, nur seinem Gewissen verpflichtet. Es geht darum, ob man sich an Rechtsstaat hält oder nicht.

Sanktioniert werden sollte nur der, der gegen die Gesetze verstößt und Leben und Eigentum anderer Menschen verletzt. Die politische, religiöse Einstellung ist dabei zweitrangig.


rotfuchs, 22.07.2009 16:55
Frau Lengsfeld, die DDR war offenbar so mega evil, dass man sie in den Westen gehen liess und sie in Cambridge studieren konnten. Das Leben in der DDR war bestimmt ganz schlimm und wie in einem Konzentrationslager, was?

Merica, 22.07.2009 07:44
Erschreckend, wie wenig sich die roten Faschisten von ihren braunen Vorfahren unterscheiden. Ihre Methoden sind identisch. Pfui Teufel!



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