Unmögliches wird sofort erledigt - Wunder dauern etwas länger.
Das Wort kennen wir aus dem Englischen: ‚to affirm’ heißt bejahen, vergewissern, und ‚affirmation’ heißt Bejahung, Bekräftigung, Zustimmung.
Aber worauf genau bezieht sich diese Zustimmung? Wessen vergewissern wir uns, wenn wir positiv denken und eine entsprechende Affirmation nutzen, um unsere Gedanken zielgerichtet zu unserer eigenen Unterstützung anzuwenden?
In der gegenwärtigen Diskussion um Affirmationen begegnet mir immer wieder die Auffassung, man müsse sich lediglich etwas wünschen, es als Affirmation formulieren und es häufig und intensiv genug denken oder aussprechen, dann erfülle sich der Wunsch, werde der Gedanke materialisiert. Die Resonanz des Universums wandelt die Energie des gedachten Wortes in eine handfeste Tatsache um, so ist die Annahme. Wir bestellen mit einer Affirmation, das Universum liefert.
So sehr auch ich mit der Resonanz des Universums rechne, so übersehe ich doch nicht die Bedeutung von Selbstverantwortung und Eigeninitiative für die Realisierung oder Materialisierung des affirmierten Wunsches. Das größte Verdienst, das ich Affirmationen zuschreibe, ist die Ermutigung, die sie für uns als Menschen bedeuten können.
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