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26.05.2013
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     Dr. Michael von Prollius
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Planungen für die Zeit nach dem Euro
Weitere Themen: Finanzkrisen, Reformen, Wirtschaftspolitik

Alternativen zum Euro werden zunehmend wissenschaftlich fundiert diskutiert und entwickelt. Das staatliche Währungsmonopol steht zur Disposition.

Liegt in Hessen Deutschlands geldpolitische Wiege? Vor der Währungsreform 1948 kamen in Rothwesten deutsche Geldexperten zu einem Konklave zusammen. Angesichts des Euro-Desasters versammelten sich nun in Fulda Geldtheoretiker und -praktiker auf Einladung der Friedrich August von Hayek Stiftung und erörterten die Frage: Wie geht es weiter mit Europa und dem Euro? Die Lage sei ernst: Zahlungsverpflichtungen Deutschlands von derzeit rund 1.000 Milliarden Euro, ein Weltwährungssystem in katastrophalem Zustand, geschätztes Inflationspotenzial für die USA von 17% pro Jahr. Unverdrossen würden die „Euromanen“ eine Vergemeinschaftung aller Schulden vorantreiben, um das Euro-Territorium zu erhalten.

Thematisiert wurden Denk- und Schreibverbote in Ministerien und Behörden – man schalte längst (andersdenkende) Fachleute aus. Deutlich wurde, dass der Bundestag faktisch keine Entscheidungsfreiheit mehr besitzt. Mit dem ESM sei eine Zwangsläufigkeit etabliert worden. 

Angesichts eines drohenden unkontrollierten Euro-Zusammenbruchs wurde nach Alternativen für den Katastrophenfall gesucht. Praktisch möglich wäre ein Zurück zu D-Mark und Bundesbank auch parallel zum Euro. Allerdings bliebe eine Eurozone ohne Deutschland nur ein Torso, ein Nord-Euro erschien den Teilnehmern wenig realistisch. Die streckenweise technisch versierte Diskussion um einen Austritt ähnelte der Frage: Wie komme ich aus der Zentralverwaltungswirtschaft heraus – ad hoc oder graduell? Letztlich überwog Skepsis, da eine manipulierte Staatswährung lediglich durch eine andere manipulierte Staatswährung ersetzt wird.

Hoffnungsvoller blickten Teilnehmer auf das Ausstiegszenario private Parallelwährungen. Angesichts unheilbarer Defizite der Zentralbanken, die als Monopolbehörden insbesondere an einem Wissensmangel leiden, ist auch beim Geld der Wettbewerb eine Alternative. Ob Währungen voll- oder teilgedeckt sein sollten, in wieweit Handelswechsel oder reputationsbasierte Währungen sich als tragfähig erweisen können, das wird das nächste Kolloquium eruieren. Die Zeit drängt. Planungen für die Zeit nach dem Euro werden in einen grundsätzlichen Ordnungswechsel eingebettet sein, weg vom Europa der Einfalt hin zum Europa der Vielfalt.

Quelle: Forum Ordnungspolitik




Kommentare (1)




 
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Hans von Atzigen, 07.12.2012 12:37
Die Zeit draengt unuebersehbar.Die Vorbereitung der Nacheurozeit ist dringendst geboten.Privatgeld oder Staatsgeld?Das ist die Frage.Geld ist letztlich eine Verrechnungseinheit im Gueter und Leistungstausch.Der Wert des Geldes ergibt sich aus Butorealproduktion-Brutorealkonsum zu Geldmenge.Daraus ergibt sich das einigemassen Werthaltiges Geld seinen Wert nur behaelt wenn es Mengenmaessig an die Realwirtschaftsdaten gekoppelt wird.Vokswirtschaten verfeugen ueber unteschiedlich Realleistungsbilanzen.Das wurde dem EURO zum Verhaengnis.Und so nebenbei auch der Weltwirtschaft.Irre Globale Geldmengenausweitung.Was ist dafuer verantwortlich?Das sind a.)Die Staatlichen Notenbanken mit ihrer zu lokeren Geldpolitik.b.)die Deregulierten Kapitalmaerkte die zusaetzliche Geldmengen(Privatgeld) in nicht bezifferbarer Hoehe generiert haben.Dies hat zu schwersten Verwerfungen in den Nationalen als auch in der Globalwirtschaft gefuert.Was braucht eine Volkswirtschaft?Grundsaetzlich eine verlaessliche Leistungsverrechnungseinheit=Geld.Kann dies ein Unkontrolierbares Privatgeldgebaren bieten?Die in den latzten 20Jahren gefahrene Politik Deregulierte Globalkapitalmaerkte sind extrem ernuechternd.Jedoch auch das zusammenpappen Leistungsbilanzunterschiedlicher Volkswirtschaften unter der Einheitswaerung EURO fuehrte zu ferheerenden Verwerfungen in den einzelnen Realwirtschaften.Dies paralell zu den deregulierten Globalmaerkten.Letztlich gibt es keinen Fixgeldwert und kein System das dies schaffen kann.Somit bleibt nur die Beste ALLER unzulaenglichen Moeglichkeiten.Das sind eindeutig Nationale Einheitswaerungen die sich gegnseitig im Tauschwert austarieren.Dazu sollte der Kpitalverkehr-Kapitaltausch an den Realleistungstausch gekoppelt werden.Lettzteres ermittelt aus den Realleistungsbilanzen der Nationalen Volkswirtschaften.Letztlich muss jede Volkswirtschaft selbst entscheiden mit welchen anderen Volkswirtschaften sie einen Leistungstausch zu welchen Konditionen pflegen will.Klugerweise Pflegt man dies nur mit Vokswirtschaften zu entsprechenden Konditionen ermittelt aus den Realleistungsbilnzen.Es bleibt nur der freie Bilaterale Weg.Sowol der EURO als auch die Finanzglobalisierung haben die KORRIGIERENDEN PERMANENT NOTWENDIGEN MARKTMECHANISMEN AUSGEHEBELT.Genauer letztlich die Selbstverantwortung der einzelnen Volkswirtschaften.Letztlich basiert Freiheit unabwendbar auf selbstgewaehlter bewusst selbstgewaelter Verantwortung Mass und vernunft.Es gibt weder National noch Global eine wie auch immer Macht die Mass und Verantwortungslosigkeit absorbieren kann.Alles aber auch alles auf diesem Planeten ist begrenzt.Die letzten 20-30 Jahre waren ein Weg der Nationalen aber auch Globalen Verantwortungslosigkeit.Dieser Verantwortungslosigkeitsweg vordert innzwischen unabwendbar einen Exhorbitanten grausigen Preis.


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Bild: Podium beim Forum Familie
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Die familienpolitischen Diskussionen in Medien, Politik und Verwaltung laufen immer stärker auf eine Zerschlagung und Vergesellschaftung der Familien hinaus. Oft wird beispielsweise auch in der Union angenommen, dass für die Aufzucht von Kindern nicht die Familie der beste Ort sei, sondern eine staatliche Kinderbetreuungseinrichtung.

Gegen diesen Trend hat sich die Initiative Familienschutz mit der Sprecherin Hedwig von Beverfoerde kurz vor der Wahl zum Bundestag 2009 gegründet mit dem Ziel, Familien in der Politik eine Stimme zu geben. Sie sollten nicht mehr nur Objekt von mehr oder (meist) weniger wohlwollendem politischem Handeln sein, sondern selber mitmischen und ihre Interessen zur Geltung bringen.

Am 14. Mai veranstaltete die Initiative vor zahlreich erschienenem Publikum in Berlin-Mitte das erste Forum Familie, auf dem vor allem eines sehr deutlich wurde: Die Zeit ist reif für eine echte Familienrevolution!

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