Wenn es stimmt, was heute in der Süddeutschen, aber leider nicht online, steht, dann handelt es sich im Iran nicht um bloßen Wahlbetrug, sondern um einen Staatsstreich.
Nach Informationen der Zeitung wurde dem Oppositionsführer Mussawi zunächst vom geistlichen Führer des Landes Chamenei mitgeteilt, daß er die Wahl mit 70% gewonnen habe. Er solle dies verkünden, seine Anhänger aber auffordern, erst am Sonntag den Sieg zu feiern. Fast zeitgleich wurde Mussawis Informationszentrale zerstört, der Mobilfunkverkehr und die online- Kommunikation kamen wegen schwerer Störungen fast zum Erliegen.
Das erinnert an China vor zwanzig Jahren, als die ausländische Presse mittels Unterbrechung der Satelliten-Übertragung gehindert wurde, über das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens zu berichten.
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