suchen
25.05.2013
Einloggen | Registrieren
 
 
 
     Dr. Klaus Peter Krause
Zur Person und Archiv      Email an diesen Blogger schreiben

Bei der Schleswig-Holstein-Landtagswahl dabei
Weitere Themen: Wahlen

Die  Freien Wähler treten an, ihre Landesliste steht jetzt

Die Partei Freie Wähler Schleswig-Holstein (FW) treten zur Landtagswahl am 6. Mai in Schleswig-Holstein an. Auf ihrem Parteitag gestern am 25. Februar in Kronshagen (Kiel) haben sie ihre Kandidaten für die Landesliste gewählt. Die vorgeschriebene Zahl von mindestens 50 anwesenden stimmberechtigten Parteimitgliedern war erreicht und um 12 Mitglieder höher. Gewählt wurden auf

 

Platz 1:   Wolfgang Warwel, Süderbrarup

Platz 2:   Yonca Toepffer-Lasch, Kiel

Platz 3:   Alfred Zellfelder, Rendsburg

Platz 4:   Gregor Voth, Lübeck

Platz 5:   Klaus-Peter Voigt, Neumünster

Platz 6:   Sigurd Seiboth, Lübeck

Platz 7:   Reinhard Rhode, Sankt Michaelisdonn

Platz 8:   Ursula Zander, Galmsbüll (Nordfriesland)

Platz 9:   Helmut Siebert, Sankt Michaelisdonn

Platz 10: Jörg Evers, Schöneberg (Kreis Pinneberg)

 

Wahl der Direktkandidaten noch zurückgestellt

 

Aus Zeitgründen zurückgestellt wurde die Wahl des jeweiligen Direkt-Kandidaten für die insgesamt 35 Wahlkreise. Um an der Wahl teilnehmen zu können, muss die Partei Unterschriften von mindestens eintausend schleswig-holsteinischen Bürgern vorlegen, die damit für den Antritt der Partei zur Wahl eintreten. Jeder Direkt-Kandidat muss hundert Unterschriften von Bürgern vorweisen, damit er als Direktkandidat antreten kann. Auch diese Hürden werden sich noch nehmen lassen. Die Wahl zur Landesliste vollzog sich ruhig und diszipliniert. Die zur Wahl vorgeschlagenen Kandidaten stellten sich kurz vor und erläuterten auf sympathische Weise, auf zwei Minuten begrenzt, ihre politischen Vorstellungen. Nicht alle Vorgeschlagenen wurden gewählt. Fünfmal war eine Stichwahl nötig.

 

Die politischen Ziele der Partei

 

Auf dem nächsten Parteitag am 31. März soll das Parteiprogramm beschlossen werden. Bisher liegt nur ein Entwurf vor. Auf einer Arbeitstagung („Workshop“) am 18. März soll über den Entwurf diskutiert werden. Näheres über die Freien Wähler Schleswig-Holstein  ist auf ihrer Internet-Seite zu finden (www.fw-sh.de). Als politische Ziele sind dort unter anderem genannt: „für mehr direkte Demokratie, für die Stärkung der Kommunen, für den Erhalt der sozialen Marktwirtschaft, für mehr Dezentralität und Regionalität, für die Trennung von klassischen und spekulativen Bankgeschäften, für ein solidarisches Gesundheitssystem, für die Stärkung der Familie, gegen die völlige Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge, für eine nachhaltige Finanz- und Haushaltspolitik, Arbeit muss sich lohnen, für erneuerbare und umweltfreundliche Energieformen“.

 

Wenn die Freien Wähler diese Energiewende-Politik mitmachen

 

Aber über dieses letzte Ziel sollte die Partei lieber noch einmal genauer nachdenken. Hierfür in der von den anderen Parteien verfolgten Weise einzutreten, bedeutet, die Kosten der deutschen Wirtschaft und die der Bürger unnötig und zukunftsgefährdend in die Höhe zu treiben. Wenn die „Freien Wähler“ das mitmachen, sind auch sie nicht wählbar.

 

Bei der Staaten- und Bankenrettung auf Gegenkurs gehen

 

Außerdem ist unter den politischen Zielen ein äußerst wichtiges (noch) nicht genannt: die staatlichen Rettungsaktionen für überschuldete Staaten und Banken, um die Euro-Währungsunion „zu retten“. Hier geht Deutschland finanzielle Verpflichtungen ein, die Land und Bürger in den Ruin treiben. Schon jetzt ist Deutschland zu hohe Belastungen eingegangen. Immerhin haben die „Freien Wähler“ mit einer Vortragsveranstaltung gegen diese Politik am 21. Januar in Kiel gleichsam einen Auftakt für ihren Landtagswahlkampf gegeben und dafür als Unterstützer Hans-Olaf Henkel gewonnen, der dort auch den Einführungsvortrag für die anschließende Diskussion gehalten hat. Es sind derart viele Bürger gegen diese ruinöse „Rettungspolitik“, dass es sich für die Partei selbst in einem Landtagswahlkampf lohnen würde, auch hier auf Gegenkurs zu gehen und das dafür vorhandene Wählerpotential für sich zu mobilisieren.

 

Die Wähler brauchen eine wirkliche Alternative zum Politik-Kartell

 

Beide Themen – die Energiewende-Politik und die Schuldner-Rettungspolitik – drängen sich für die Diskussion bei der Arbeitstagung am 18. März und für das Parteiprogramm geradezu auf. Wenn das nicht geschieht und die Partei hier nicht ihre eindeutig widerständigen Akzente setzt, sind die „Freien Wähler“ zu den Parteien des herrschenden Politik-Kartell keine wirkliche Alternative.




Kommentare (0)




 
  Kommentare (0)


Kommentar schreiben

*=Pflichtfelder

CAPTCHA*

Bitte Geben Sie für die Freischaltung das Ergebnis ein:

Click to reload image
 
 
 
Umfrage

Werden die Grünen jetzt ihre pädophile Vergangenheit aufarbeiten?

angieconscious/pixelio.de



Ergebnis

Im Fokus

Zeit für eine Familienrevolution

Bild: Podium beim Forum Familie
Bild: Podium beim Forum Familie

Die familienpolitischen Diskussionen in Medien, Politik und Verwaltung laufen immer stärker auf eine Zerschlagung und Vergesellschaftung der Familien hinaus. Oft wird beispielsweise auch in der Union angenommen, dass für die Aufzucht von Kindern nicht die Familie der beste Ort sei, sondern eine staatliche Kinderbetreuungseinrichtung.

Gegen diesen Trend hat sich die Initiative Familienschutz mit der Sprecherin Hedwig von Beverfoerde kurz vor der Wahl zum Bundestag 2009 gegründet mit dem Ziel, Familien in der Politik eine Stimme zu geben. Sie sollten nicht mehr nur Objekt von mehr oder (meist) weniger wohlwollendem politischem Handeln sein, sondern selber mitmischen und ihre Interessen zur Geltung bringen.

Am 14. Mai veranstaltete die Initiative vor zahlreich erschienenem Publikum in Berlin-Mitte das erste Forum Familie, auf dem vor allem eines sehr deutlich wurde: Die Zeit ist reif für eine echte Familienrevolution!

Im Fokus lesen




Spruch des Tages
"Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, dann muß man erst richtig anfangen!" - Konrad Adenauer

ANZEIGE

ANZEIGE

Meist gelesen
    »Goldlieferung eingestellt. Die Krise eskaliert.«

    »Forum Familie 2013« in Berlin ein voller Erfolg

    Missbrauchsbeauftragter kritisiert Cohn-Bendit

    »Einheitliche EU-Steuersätze weder nötig noch sinnvoll«

    EU will »falsche« Meinungen bestrafen

Interviews

Clemens Schneider Das Wichtigste ist: die Freiheit des Menschen
Clemens Schneider
Promotionsstipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung

Dr. Eike Hamer von Valtier »Goldlieferung eingestellt. Die Krise eskaliert.«
Dr. Eike Hamer von Valtier
Krisenexperte

Holger Krahmer Einheitliche EU-Steuersätze weder nötig noch sinnvoll
Holger Krahmer
FDP MdEP

Dr. Reinhard Löffler Cohn Bendit ist kein Vorbild
Dr. Reinhard Löffler
CDU-Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg

Bruno Bandulet »Nach der Bundestagswahl wird richtig geschröpft«
Bruno Bandulet
Journalist

Mehr Interviews


Reportage

»Forum Familie 2013« in Berlin ein voller Erfolg »Forum Familie 2013« in Berlin ein voller Erfolg

Wie pädophil war Cohn-Bendits Pflasterstrand? (2) Wie pädophil war Cohn-Bendits Pflasterstrand? (2)

Wie pädophil war Cohn-Bendits Pflasterstrand? (1) Wie pädophil war Cohn-Bendits Pflasterstrand? (1)

Beatrix von Storch in Baden-Württemberg Beatrix von Storch in Baden-Württemberg

Willensbildung: Bürger, mischt euch ein! Willensbildung: Bürger, mischt euch ein!

Mehr Reportagen


Empfohlene Beiträge

Kita-Kindern Mund zukleben, ist keine Strafsache Kita-Kindern Mund zukleben, ist keine Strafsache

EU will »falsche« Meinungen bestrafen EU will »falsche« Meinungen bestrafen

Deutschland: Zinsfalle ist zugeschnappt Deutschland: Zinsfalle ist zugeschnappt

Immerhin ehrlich Herr Wagner! Immerhin ehrlich Herr Wagner!

Papst Franz bei Lebensschutz-Demo in Rom Papst Franz bei Lebensschutz-Demo in Rom


Empfohlene Blogs

author Dr. Andreas Unterberger
Die britische Lunte brennt (Europa samt Führung pennt)

author Mechthild Löhr
Gendiagnostik verstärkt Diskriminierung

author Günter Ederer
Eine Lektüre die vom Umweltbundesamt ignoriert wird

author Richard Schütze
Das Seelenleben der Angela M.

author Albrecht Prinz von Croy
Wer hat über seine Verhältnisse gelebt?

author Christian Ortner
Sex mit Kindern? Nur für aufrechte Antifaschisten!


Galerien

Forum Familie 2013 in Berlin Forum Familie 2013 in Berlin

Impulstag Familienwerte im Deutschen Bundestag Impulstag Familienwerte im Deutschen Bundestag

ESM-Diskussion vor 300 Gästen - Volles Haus gegen Schuldenunion ESM-Diskussion vor 300 Gästen  - Volles Haus gegen Schuldenunion


Video

Beatrix von Storch zur Zypernkrise Beatrix von Storch zur Zypernkrise

Kurz-Interview: Prof. Joachim Starbatty Kurz-Interview: Prof. Joachim Starbatty

Die Zivile Koalition bei Russia Today auf Spanisch Die Zivile Koalition bei Russia Today auf Spanisch

Hedwig Beverfoerde bei Maybrit Illner: Kinder in die Krippen - Frauen in die Produktion? Hedwig Beverfoerde bei Maybrit Illner: Kinder in die Krippen - Frauen in die Produktion?

Beatrix von Storch zur Massenklage gegen die EZB vor dem Europäischen Gerichtshof Beatrix von Storch zur Massenklage gegen die EZB vor dem Europäischen Gerichtshof


Aktueller Goldpreis


Aktueller Silberpreis


Schlagworte

Deutschland Wetter




Allgemein
»Das Wichtigste ist: die Freiheit des Menschen«
Umweltbundesamt: Korruption und Fälschung?
Kompetenz des Umweltbundesamtes angezweifelt
Finanzkrisen
ESM: Bankenfinanzierung noch vor Bundestagswahlen
Neue EU-Zugeständnisse an Griechenland
Lafontaine: Raus aus dem Euro
Nahost-Konflikt
Lage in Nahost spitzt sich zu
Naht US-Einsatz in Syrien?
SPD will Girokonto für alle
DDR-Unrecht
Medikamententests auch im Stasi-Knast?
DDR verkaufte Patienten als Versuchskaninchen
Roland Jahn: Allen DDR-Opfern gedenken
Bildung
»Das Wichtigste ist: die Freiheit des Menschen«
»Der Markt entscheidet nichts«
Guter Unterricht braucht Leidenschaft
Innenpolitik
ZDF-Moderatoren-Gehälter streng geheim
SPD feiert sich zum 150. Geburtstag
Schneller Jobs für Asylbewerber
Reformen
»Einheitliche EU-Steuersätze weder nötig noch sinnvoll«
Türkei nicht mehr Ramsch
Sarko-Kopie François Hollande
Wirtschaftspolitik
ESM: Bankenfinanzierung noch vor Bundestagswahlen
Neue EU-Zugeständnisse an Griechenland
Lafontaine: Raus aus dem Euro
Familie
U-3 Betreuung: Bedarf künstlich hochgeschraubt
Homo-Ehe spaltet weiter die Gesellschaft
Steinbrück gegen höhere Mütterrenten
Autoindustrie
SPD und Grüne für Tempolimit
Automarkt brummt nicht mehr
Absatzkrise läßt Daimler straucheln
Wahlen
SPD nicht mehr Arbeitnehmerpartei
AfD bei nur noch 2 Prozent
Rot-Grüne Steuerpläne verärgern Wähler
Justiz
Missbrauchsbeauftragter kritisiert Cohn-Bendit
Neue Dreiprozenthürde: Bundestag will Kleinparteien bei Europawahl behindern
BGH urteilt gegen Google

Nach Oben  |  Impressum  |  Home  |  Politik  |  Wirtschaft  |  Lebenswelt  |  RSS RSS
© FreieWelt.net 2008