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Kommentare (3)
Freigeist, 10.02.2012 11:47
Ich plädiere für einige staatliche Fabriken, die vollständig transparent geführt werden müssten und in denen Arbeitslose stundenweise arbeiten müssten. Damit wäre Schwarzarbeit schnell behindert. Dazu noch die Begrenzung, dass Stütze-Leute nur noch ein Kind zugestanden wird. Die Unverschämtesten machen jedes Jahr in Kind. Ferner die Herbeiheiratung in die Stütze - abschaffen.
Wagner, 08.02.2012 15:07
Arbeitsfrei sind wohl auch diejenigen, die sich tagtäglich mit einer sinnfreien, und einer für die Gesellschaft nutzlosen Tätigkeit, ihr Gehalt "verdienen", was sie im Grunde auch nur durch Steuern finanziert bekommen und auf das sie wiederum Steuern bezahlen müssen. Ob denjenigen bspw. das Leiten eines Nähkurses nun Spaß macht, kann jedoch bezweifelt werden.
Würde man diese künstliche Arbeitswelt demontieren, so wäre - hypothetisch betrachtet - alleine durch Steuerminderbelastungen, auf Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite, eine Reduktion der Wochenarbeitszeit bei gleichzeitiger Erhöhung der Beschäftigung (durch erhöhte "Arbeitsteilung") möglich.
Man sollte sich vielleicht langsam von der Illusion verabschieden, dass es in einer entwickelten Volkswirtschaft wie Deutschland, Beschäftigung für alle, in Form einer 38h oder 40h Woche, geben kann.
Es wird zudem noch beklagt, dass in vielen Bereichen zu wenig Personal, zu viele Überstunden leisten müsste. Warum wohl?
Die holländischen Maßnahmen sind meines Erachtens falsch. Die, die sowieso keine Chance haben im besetzten "höheren" Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, werden gezwungen, Dinge zu tun, die keiner mehr machen möchte, da diese - völlig zu Unrecht - einen niedrigeren Stellenwert in der Gesellschaft einnehmen oder für die der Staat - gerade nach einigen Rettungspaketen - keine Mittel mehr aufbringen kann.
Leisten sie diese Zwangsarbeit nicht, wird mit Verelendung gedroht. Ich glaube, das ist auf Dauer ein Spiel mit dem Feuer.
Meier, 07.02.2012 19:27
Danke für den Link, Herr Röhl.
Der Unterschied in der Verfahrensweise mit Langzeitarbeitslosen, wie in der NDR-Reportage dargestellt, zwischen den Holländischen Maßnahmen und den Deutschen, ist nicht zu übersehen.
Dort, Problem orientierte Strategie und bei uns (m)werkeln Zeitgeist-Zombies, nach der Taxifahrer-Philosophie, "der Weg ist das Ziel", Hauptsache wir hamm was gemacht, Feierabend.
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