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Gabriele Kuby
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Sexueller Totalitarismus
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BildungFamilie am Beispiel des „6. Internationalen Kongresses für Psychotherapie und Seelsorge“ in Marburg
Vom 20. – 24. Mai 2009 findet an der Universität Marburg ein Kongress der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (APS) statt zum Thema „Identität – der rote Faden in meinem Leben“ Es werden dazu 1000 Therapeuten und Seelsorger erwartet. Der Kongress antwortet auf ein Bedürfnis professioneller Helfer und gläubiger Hilfesuchender beide Wege inneren Wachs-tums miteinander zu verbinden: Psychotherapie und Glauben. Geht es nach dem Willen der Homolobby und ihrer Verbündeten, dann darf dieser Kongress nicht stattfinden. Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) forderte am 26. März 2009 in einem Offenen Brief die Entfernung missliebiger Redner aus dem Programm, näm-lich von Dr. Christl Ruth Vonholdt, Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG), und von Markus Hoffmann, Leiter von Wuestenstrom e. V.. Die eine ist Ärztin und wissenschaftliche Expertin auf dem Gebiet der Homosexualität, der andere leitet eine Beratungsorganisation für Fragen des Missbrauchs, der Pädophilie, Sucht und Homosexualität. Beides sind Qualifikationen, die sie für die organisierten Homosexuellen zur Zielscheibe von Diffamierung, Mobbing, Dis-kriminierung bis hin zur Berufsbehinderung machen. Zweimal hatten sie damit Erfolg: beim Fachkongress „Religiosität in Psychiatrie und Psycho-therapie“ im Oktober 2007 in Graz und beim „Christival“ im Frühjahr 2008 in Bremen, das nur unter Polizeischutz stattfinden konnte. Wes Geistes Kind die handgreiflichen Demonstranten waren, zeigten Plakate wie: „Hätte Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben.“ Diesmal regt sich Widerstand durch die Initiative „Für Freiheit und Selbstbestimmung – gegen totalitäre Bestrebungen der Lesben- und Schwulenverbände“. Mit dieser Erklärung traten am 20. April viele namhafte Persönlichkeiten an die Öffentlichkeit und riefen dazu auf, sich der Ein-schränkung von Grundfreiheiten entgegenzustellen. Inzwischen haben sich einige Tausend Bür-ger dieser Erklärung angeschlossen. (Alle Informationen auf www.medrum.de; dort auch Mög-lichkeit zur Online-Unterzeichnung der Initiative.). Sie wollen nicht zulassen, dass ausgerechnet in Deutschland zwanzig Jahre nach dem Zusammenbruch des zweiten totalitären Systems die Freiheit der Meinung, der Rede, der Wissenschaft, der Wahl des Therapieziels und der Religion eingeschränkt werden soll, um die sogenannte „heterosexistische Hegemonie“ zu zerschlagen. Prof. Böckenförde, Richter des Bundesverfassungsgerichtes a.D., der laut eigener Aussage nicht beurteilen kann, „ob die in der Erklärung der Initiative vertretenen Thesen und Behauptungen zutreffen“ sagt: „Es ist aber in einer freiheitlichen Ordnung, die Meinungs- und Wissenschafts-freiheit gewährleistet, unerträglich, eine öffentliche Auseinandersetzung darüber zu behindern und einige Personen mit einem Redeverbot belegen zu wollen.“ Wie konnte es dazu kommen, dass es gefährlich ist und in manchen Ländern schon strafrecht-liche Verfolgung nach sich zieht, wenn jemand die Auffassung vertritt, dass praktizierte Homose-xualität (und alle anderen Abweichungen von der Heterosexualität) - einen Gebrauch des Körpers darstellt, der seinem Design nicht entspricht (gesunder Men-schenverstand) - eine Missachtung des Schöpfungsplanes Gottes ist (Lev 18,22; Lev 20,13; Röm 1; 1 Kor 6,9f) (Christen) - dem kategorischen Imperativ Kants widerspricht: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ (Ethik) - ein erhebliches gesundheitliches und psychisches Risiko birgt (Sozialwissenschaft und Medi-zin) - ihre Ursache in einer Störung der Geschlechtsidentität hat (Tiefenpsychologie) - von manchen Betroffenen die Blockierung heterosexueller Anziehung leidvoll erfahren wird (Aussagen Betroffener) - veränderbar ist (empirische Erfahrung) - eine politische Agenda ist, die keinen Beitrag zur Lösung der Zukunftsprobleme leistet, son-dern diese vergrößert (demografische Krise)? Wer fünfzig Jahre oder älter ist, ist Zeitzeuge der sexuellen Revolution, die 1968 begonnen hat und noch keineswegs an ihrem Ende ist. Speerspitze dieser Revolution sind die radikalfeministi-schen und homosexuellen NGOs, die entscheidenden Einfluss auf die UN und EU gewonnen haben. (Maciej Golubiewski, Europe’s Social Agenda. Why is the European Union Regulating Morality? http://www.c-fam.org/about_us/id.11/author_detail.asp) Auf dem Wege der Gesetzgebung, durch die schulische Sexualerziehung und die ständige Ü-berflutung mit sexuellen Bildern aller Art durch die Medien wurde die Auffassung durchgesetzt: Alles ist erlaubt, was Lust bereitet, nur eine Einschränkung soll es geben: Niemand darf zu etwas gezwungen werden, was er nicht will. Diese Auffassung der Sexualität zerstört das moralische Fundament der Familie. Die Familie wird aber im Grundgesetz aus gutem Grund unter „den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“ gestellt, denn die Zukunftsfähigkeit der Gesell-schaft ist darauf angewiesen, dass die Sexualität Ausdruck treuer Liebe zwischen Mann und Frau und für die Zeugung von Kindern offen ist. Die Änderung begann mit der Abschaffung des § 175 durch die Strafrechtsreform von 1969. In der Tat hat der zivile Staat in den Schlafzimmern nichts zu suchen und nicht darüber zu wa-chen, welche Beziehungen Erwachsene miteinander eingehen. Aus dem gleichen Grund geht es bei der „Organisation des gemeinsamen Zusammenlebens erwachsener Personen um Verhältnis-se, die den Staat grundsätzlich nichts angehen.“ (J. Braun, Zehn juristische These zum Lebenspartner-schaftsgesetz, idea-Dokumentation 2/2003) Mit der „Homo-Ehe“ privilegiert der Staat die nur selten dauerhaften Beziehungen Gleichge-schlechtlicher vor anderen nicht-ehelichen Beziehungen. Der Dammbruch für die kulturrevolutionäre „Umpolung“ der gesellschaftlichen Einstellung zur Homosexualität geschah 1973 durch die Entscheidung der American Psychiatric Association (APA), die Homosexualität von der Liste der psychischen Störungen zu streichen. Bis dahin galt Homosexualität allgemein als eine Störung der Geschlechtsidentität. Die Streichung war nicht das Ergebnis wissenschaftlicher Wahrheitsfindung, sondern sie geschah unter dem Druck der Gay Liberation Front, die innerhalb der APA aggressiv und manipulativ operierte.n (Bulletin des Deut-sches Institut für Jugend und Gesellschaft, Nr. 8, 2004). Von da an konzentrierte sich die GLBT-Bewegung (gay, lesbian, bi, trans) auf die Hebel der Macht in der UNO und der EU. In Artikel 13 des Vertrages über die Europäische Union wurde zum ersten Mal in der Geschichte des internationalen Rechts das Prinzip der Anti-Diskriminierung auf der Basis der sexuellen Orientierung aufgenommen. Damit wurde eine kritische Haltung zur Homosexualität, aus welchen Gründen auch immer, auf eine Ebene gestellt mit „Rassismus, Xenophobie und Antisemitismus“. Dies ist eine propa-gandistische Verfälschung, denn bei Homosexualität geht es um eine ethische Bewertung von Verhalten, also welchen Gebrauch der Mensch von seiner Willensfreiheit im Bereich der Sexualität macht. Bei den anderen drei Haltungen geht es um die Diskriminierung von Menschen aufgrund eines Merkmals, das unveränderbar ist. Neue, diffamierende Begriffe wurden geprägt und in Kanada, England und Skandinavien be-reits zu Straftatbeständen erhoben: „Homophobie“ und „Hassrede“. Diese sollen nach dem häufig bekundeten Willen des Europäischen Parlaments „ausgemerzt“ und „äußerst effizient geahndet“ werden. (Siehe z. B. Entschließung des Europäischen Parla-ments vom 16. 01. 2006) Der Präsident von Brasilien, Luiz Lula, nennt Homophobie „die per-verseste Krankheit, die den menschlichen Geist je befallen hat.“ (LifeSiteNews, 09.06.2008) Die Homosexuellenbewegung arbeitet mit begrifflicher Falschmünzerei. 1. Der Begriff Homophobie unterstellt, dass bereits jede kritische und differenzierte Ausei-nandersetzung mit dem Thema Homosexualität auf einer neurotischen Angst vor Homosexuellen beruhe. Das ist falsch. 2. Ebenso ist es falsch, wenn Gegnern der Homosexualisierung unserer Gesellschaft als Motiv Hass unterstellt wird und alle oben genannten Argumente als „Hassrede“ interpretiert werden. Der Begriff eignet sich zur Ausübung von Gesinnungsterror. Die Durchsetzung der „Homo-Ehe“ gelang mit einer weiteren Umformulierung der Grund-rechte. Während in der „Europäischen Konvention der Menschenrechte“ in Art. 12 Männern und Frauen das Recht auf Ehe garantiert wird, ist in Art. 9 der „Charta der Grundrechte der Europäi-schen Union“ nicht mehr gesagt, wer ein „Recht auf Ehe und die Gründung einer Familie“ hat, „Männer und Frauen“ sind eliminiert. Ein weiterer Meilenstein war der UN-Weltfrauenkonferenz in Peking 1995. Dort erreichten die Radikalfeministinnen, in deren Hand der Kongress war, dass in den Dokumenten das Wort „sex“ (Engl.: Geschlecht) zur Bezeichnung der Zweigeschlechtlichkeit durch das Wort „gender“ ersetzt wurde. Eine strategische Weichenstellung, denn die Gender-Ideologie behauptet, dass es so viele „Geschlechter“ wie sexuelle Präferenzen gebe und es ein Menschenrecht sei, sein Ge-schlecht zu wählen und seine sexuelle Orientierung (s. von der Autorin: Die Gender Revolution – Relativismus in Aktion). Die Homosexuellenbewegung legitimiert ihren globalen Kampf gegen die Wertordnung fast aller religiös-kultureller Traditionen der Menschheit mit der Behauptung der Diskriminierung. Sind es Zeichen der Diskriminierung von einer Bevölkerungsgruppe, wenn diese große Paraden abhalten darf, Gesetze erlassen werden, welche die Gleichstellung erzwingen, wenn ihre hedonis-tische Auffassung über die Geschlechtlichkeit der nächsten Generation in den Pflichtfächern Sexual(isierungs)kunde und zeitgeistkonformer Ethik gelehrt wird? Wer in Wahrheit diskriminiert wird, sind nicht die Homosexuellen, sondern jene, die das sittliche Fundament erhalten wollen, auf dem allein die Gesellschaft, die Familie und das Christentum bestehen können. Sie werden mundtot gemacht und faktisch mit Berufsverbot belegt. Therapeuten, die Klienten mit „ego-dystoner“ Homosexualität helfen, die tieferen Ursachen ihrer unerwünschten Neigung zu erkennen und zu überwinden, müssen dies im Verborgenen tun, weil ihnen sonst die Entzie-hung der Zulassung droht. Handfeste Sanktionen drohen Politikern, Medienschaffenden, Leh-rern, Professoren und jedem anderen, der daran festhält, dass der Mensch als Mann und Frau geschaffen und zur ehelichen Einheit und Weitergabe des Lebens berufen ist. So fordert der AStA der Uni Köln die Absetzung der Philosophin Prof. Edith Düsing, weil sie die Erklärung "Für Freiheit und Selbstbestimmung" unterzeichnet hat. Zum Kampf gegen den Marburger-Kongress hat sich ein Aktionsbündnis "Kein Raum für Se-xismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus", bestehend aus mittlerweile über 60 Gruppen formiert: alle Arten von Schwulen, Lesben, Queeren, Antifa-Gruppen, dazu eine Mar-burger DGB-Ortsgruppe, Grüne und – man staune – die Katholische Fachschaft der Universität Marburg. Im Visier dieses Bündnisses sind auch Prof. Barbara Gerl-Falkovitz und Roland Wer-ner, Leiter des Marburger „Christus Treffs“. Auf dem Flugblatt, mit dem das Aktionsbündnis zur Demonstration am Tag nach Kongressbeginn aufruft, geziert mit einem Totenkopf und zwei englischen Polizisten beim Zungenkuss, steht in schöner Offenheit: „Unser Protest richtet sich auch nicht nur gegen ein, zwei oder drei Workshops oder Referent_innen auf dem Kongress, sondern vielmehr gegen die homophobe und religiös-fundamentalistische Ausrichtung der evan-gelikalen Bewegung. Deshalb werden wir den Kongress verhindern.“ Damit wurde in der Nacht zum 11. Mai 2009 begonnen. Kongressgegner beschmierten Häu-ser, Schilder und Schaukästen evangelikaler Einrichtungen mit Parolen und beschädigten sie. Die CDU Fraktion im Marburger Stadtparlament widersetzt sich dem Angriff auf die freiheit-lichen Grundrechte. Man kann nur hoffen, dass sich die Stadt Marburg, ihr Oberbürgermeister und der Rektor der Universität von der Mahnrede der Stadtverordneten Ani Röhrkohl (www.medrum.de, 17. 05. 2009) bewegen lassen, alles zu tun, um den totalitären Attacken der Homobewegung Einhalt zu gebieten. Eine globale Bastion des Widerstandes gibt es, das ist der Papst und die Vertreter des Vatikan Staates in den internationalen Organisationen. Da der Kondom-Mythos vom „safe sex“ zum Credo des sexuellen Totalitarismus gehört, sollte der Papst am 7. Mai 2009 im Europäischen Par-lament angeprangert werden, weil er ein anderes Credo hat und Kondome nicht für die Lösung der Not Afrikas hält. Mit 253 zu 199 Stimmen bei 61 Enthaltungen konnte diesmal noch verhin-dert werden, dass Papst Benedikt XVI. im Menschenrechtsbericht des Europaparlaments zu-sammen mit Diktatoren und Folterern verurteilt wurde. Kardinal Francis George, Präsident der amerikanischen Bischofskonferenz, sagte: „Verleum-dung des Papstes und anti-päpstliche Propaganda sind in der Geschichte normalerweise die Vor-stufe aktiver Christenverfolgung.“
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Kommentare (5)
Gaby Küppers, 28.05.2009 08:42
Der Preussenkönig Friedrich II.,der "Alte Fritz",von Voltaire und anderen Freiheitsdenkern seiner Zeit (18.Jahrh.)inspiriert, hat einmal gesagt,dass "jeder nach seiner Fasson glücklich werden solle".Er kam zu dieser,zu seiner Zeit revolutionären Auffassung,nachdem er erkannt hatte,dass selektieren die Menschen trennt und seinem Volk in Gänze betrachtet schadet. Von dieser humanistischen Erkenntnis scheinen die Initiatoren des Homokongresses,der in Marburg stattgefunden hat, weit entfernt. Anstatt zu integrieren selektieren sie unter dem Deckmäntelchen einer religiös geprägten Therapiemöglichkeit. Dass sie damit ihre eigenen christlich geprägten Dogmen in Frage stellen, können sie offensichtlich nicht erkennen. Vielleicht sollten sie sich mal überlegen selbst eine Therapie zu machen,um ihr eigenes inadäquates Verhalten realistisch einschätzen zu lernen. Wir leben in einer freien Gesellschaft,in der auch Andersdenkende ihren Platz finden sollen: Jeder nach seiner Fasson, aber so,dass niemand unter den Betrachtungsweisen des anderen zu leiden hat.
Gaby Küppers,Marburg
Laura N., 20.05.2009 17:34
"...die nur selten dauerhaften Beziehungen Gleichge-schlechtlicher..."
Diese Aussage (und die meisten anderen im Text, diese stieß mir nur besonders unangenehm auf) ist ein geradezu perfektes Beispiel für Homophobie, die sie in Ihrem Text zu legitimieren versuchen. Wie können Sie es sich herausnehmen gleichgeschlechtliche Besziehnungen so zu generalisieren, wenn Sie es anscheinend ansonsten nicht für nötig erachten sich ernsthaft mit diesen Beziehungen zu befassen? Wie können Sie damit leben, dass sich schon achtjährige Kinder das Leben nehmen, weil Mitschüler den Hass und die Dummheit, die sie vom Elternhaus mit auf den weg bekommen, ungefiltert in die Schule tragen?
Ich hoffe nur, dass möglichst wenig Personen mit Ihnen und Ihresgleichen in Berührung kommen müssen!
@Detlev B.: Die von Ihnen genannte Aussage ist aber bei weitem nicht die einzige dieses Textes, die von Mangel an Bildung, Toleranz und Weltoffenheit zeugt.
Freiheitsdenker, 20.05.2009 16:43
Also aus meiner Sicht ist es so: Jeder, der Schwul sein möchte, hat in einer freien Gesellschaft das Recht schwul zu sein.
Allerdings hat auch jeder das Recht auf Meinungsfreiheit. Die Meinungsfreiheit deckt eindeutig auch Positinen, wie die von Frau Kuby, auch wenn sie einem überholt und mit Ressentimens geladen erscheinen.
Sobald es also um die Unterstützung der Meinungsfreiheit geht, stimme ich mit ihr überein. Soweit es um inhaltliche Fragen geht, stimme ich damit nicht überein.
Denn unser Leben bestimmt kein "Design", sondern jeder Einzelne selbst.
Das Zölibat ist von der Biologie so ja auch nicht vorgesehen gewesen, dennoch hat jeder das Recht sich dafür zu Entscheiden.
susanne meyer, 20.05.2009 14:26
Dieser Artikel ist so dermaßen gespickt mit Hass, dass er kaum lesbar ist. Diese seltsame Geisteshaltung, die sich verfolgt fühlt und doch nur selbst jeden, der nicht in ihr vorgefertigtes Weltbild passt angreift, als krank erklärt und erretten will. Was hat das mit der lehre Christi zu tun? Wo bleibt "Liebe deinen Nächsten wie dich Selbst"? da ist von "totalitären Attacken der Homobewegung" die Rede und wird kein Wort über die eigene totalitäre Haltung allen anders denkenen verloren. Mit genau dieser Haltung werden täglich Schwule und Lesben überall auf der Welt diskriminiert und Mißhandelt. Andere begehen Selbstmord weil sie sich nicht trauen in einer derartig gegen sie gerichteten "christlichen" Welt ihr wahres ich zu zeigen.
Aber sie fühlen sich verfolgt...
Detlev B., 20.05.2009 12:58
„Hätte Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben.“ Diese Aussage ist nicht nur ein mangel von Achtung und Respekt gegenüber anders Denkenden, sie ist auch ein mangel von Bildung, Toleranz und Welt offenheit, eine neue Art von klein Bürgerlichkeit. Wer den Glauben und Vorbilder von anderen Bürgern so verspottet, der hat seine eigene Würde vergessen.
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