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27.05.2012
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     Stephan Marti
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Videokonferenz contra Geschäftsreise
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Kein Stau, kein Zeitdruck, das Flugzeug hat keine Verspätung - eine Videokonferenz spart Geld, Nerven und entlastet die Umwelt. Und in einem speziellen Fall können Geschäftsreisen einen Vorteil haben.

"Videokonferenzen sparen Geld und sind umweltfreundlich

In der heutigen Welt ist es nahezu ausgeschlossen, dass eine Firma lediglich lokal oder gar nur national operiert. Die Globalisierung schreitet stätig voran, was bedeutet, dass Unternehmen mehr und mehr global, bzw. zu mindest international agieren müssen, um bestehen zu können. Das heißt also, viele Unternehmen haben gar keine Wahl, sondern werden, um es harsch auszudrücken, vom Markt dazu gezwungen zu expandieren.

Das alleine stellt ja schon ein großes Diskussionsthema mit sehr hohem Konfliktpotenzial dar. Ob jemand Freund oder Feind von Globalisierung ist, sei an diesem Punkt dahingestellt. Fakt ist, Unternehmen müssen dieses Phänomen offen angehen, da sie es entweder akzeptieren und sich darauf einstellen und potenziellen Erfolg haben oder dagegen sind, und probieren gegen den Strom zu schwimmen und somit wesentlich geringere Aussichten auf Erfolg haben. Wohl gemerkt, Erfolg ist nicht ausgeschlossen, jedoch deutlich schwieriger.

Für ein Unternehmen, das international oder sogar global agiert sind in erster Linie die Kontakte, deren unterschiedlicher kultureller Hintergrund und die Sprache, der größte Unterschied der eine Umstellung erfordert. Aufgrund dessen ist es in den meisten Fällen unerlässlich, sich mit den Kontakten, Kunden oder Zulieferern, persönlich zu treffen. Telefonkonferenzen werden zwar immer häufiger verwendet, jedoch hegen diese ein hohes Potenzial für Missverständnisse. Es ist einfach etwas anderes, wenn man von Angesicht zu Angesicht reden kann und die Mimik und Gestik des anderen wahrnimmt, da die Köpersprache 80% bis 90% unserer Kommunikation ausmacht und dies nicht einzukalkulieren, könnte fatale Fehler nach sich ziehen.

Was machen Unternehmen also? Genau, sie Reisen zu ihren Kunden, Zulieferern oder Partnern. Diese Reisen verschlingen Unsummen, sind aber dennoch (sollten sie zumindest) profitabel, sei es kurz- oder langfristig. So entstehen Geschäfte, bzw. so werden zukünftige Geschäftskontakte geknüpft. Trotzdem, jedes Unternehmen wäre wahrscheinlich glücklich, wenn sie diese Kosten einsparen könnten und stattdessen in etwas anderes investieren könnten. Natürlich ist die Technologie heutzutage so weit, dass es andere Wege gibt: Videokonferenzen! Videokonferenzen sollten nicht unbedingt als Komplettersatz gesehen werden, da ein persönliches Treffen oftmals nicht zu ersetzen ist, um zunächst eine Beziehung miteinander aufzubauen. Wenn die erste Beziehung allerdings aufgebaut ist, kann eine Vielzahl von Reisen eingespart werden und stattdessen Geschäfte, Vorgehensweisen, Strategien, etc. per Videokonferenz besprochen werden. Auch wenn die anfänglichen Kosten für das Material und Programme, die für eine Videokonferenz benötigt werden, relativ hoch sind, sie rentieren sich.

Wieso verwenden dann nicht schon alle Unternehmen Videokonferenzen? Genau diese Frage werden sich jetzt wahrscheinlich die meisten Leser stellen. Die Antwort ist recht einfach zu erklären. Auch wenn es Videokonferenzen schon seit vielen Jahren gibt, die Qualität der Übertragungen ließ doch immer zu wünschen übrig. Es kann sich nun einmal kein Unternehmen leisten einen wertvollen Kunden oder Auftrag zu verlieren, nur weil die Technik nicht funktioniert. Jedoch genau dieser Aspekt hat sich in den letzten Jahren erheblich entwickelt. Nichtsdestotrotz vertrauen viele Unternehmen dieser Technik noch nicht zweifelos, auch wenn sie langsam merken, dass die Qualität markelos ist und keine Störungen mehr auftreten. Jede Bewegung kann detailgetreu übertragen werden.

Ein weiterer enormer Vorteil von Videokonferenzen ist, dass sie wesentlich umweltfreundlicher sind. Die Menschheit erhöht ständig die Emissionen und da wäre es doch vorteilhaft, wenn mit der Nutzung von Videokonferenzen ein Schritt in die richtige Richtung gemacht werden könnte."

Der Beitrag wurde mir von Adrian Hoepner zur Verfügung gestellt

 

 

Videokonferenzsysteme können in Ton und Bild optimiert werden. Ein riesengrosser Vorteil um Schwerhörigkeit und Sehschwächen technisch zu lindern.

Wer hat es nicht schon gemacht oder zumindest versucht. Zwei Tage an eine Geschäftsreise angehängt und London angeschaut oder die Sitzung in Zürich so gelegt, dass man den Abend dort geniessen konnte. Im Idealfall können sie eine Geschäftsreise, die nicht durch einige Bildschirme und Mikrofone ersetzt werden können, mit Ferien oder einigen Urlaubstagen kombinieren. Zugegeben, der Selbständigerwerbende oder der Chef hat hier einen Vorteil. Versuchen sie es trotzdem einmal. Natürlich nur, wenn das Reiseziel ihnen auch wirklich gefällt. Aber eigentlichg gibt es keinen Flecken auf der Erde, den man nicht erkunden könnte. Sehenswertes gibt es immer. Vielleicht müsste man auch einmal das GPS vergessen und wieder herkömmliches Kartenmaterial, Internetseiten und Bücher studieren.

Die kombinierte Reise hat einen grossen Vorteil. Die Reisestrecke und der Zeitaufwand fallen nur einmal an. "Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Drum nähme ich den Stock und Hut und tät das Reisen wählen." Matthias Claudius hätte vielleicht heute auch immer die Walkingstöcke und Wanderschuhe im Auto. Man weiss nie, ob man nicht Lust hätte, irgendwo einen Halt einzulegen.

Auf meiner letzten Reise hätte man ja den Appenzeller und den Appenberger degustieren können. Keine Verwechslungsgefahr, sagt das Bundesgericht. Schmunzeln sie, wenn sie die Bilder bei Google anschauen.

Touristen sind prädestiniert, um Fälschungen zu kaufen. Auf den Punkt gebracht, "Wertvolle Fälschungen?" - die machen Werbung.

 

 

Dieses Wienerschnitzel von Figlmüller ist echt. Fast so gross wie ein Käse. Solchen suchen sie in Niederösterreich vergeblich oder nur mit grossem Zeitaufwand - oder Zufall. Das ist kein Käseland, eher ein Weinland.

 

Sogar Egger Bier gibt es. Diesem sind wir doch auch schon begegnet.


In der Blütengasse gibt es das Fälschermuseum und praktisch nebenan das russische Spezialitätengeschäft Mimimo. Eine TU-144 hat er nicht am Lager, aber Kaviar macht mir der Inhaber schmackhaft. Er lacht, als ich ihm sage ...


... dass seine Kalaschnikow demnächst im Finanzblog Werbung macht. Da gibt es bessere gebrannte Sachen in Österreich.


Da kann man sich auch die Finger verbrennen. Was ist schon dabei. Der Stephans-Dom ist auch verewigt, den habe ich bewusst aufgesucht und das höchste Minaret in Europa habe ich eher zufälligerweise gesehen.


Einen solchen Turm habe ich zum ersten mal gesehe - Eichenbohlen zum Trocknen. Gesehen im Fassbinderei- und Weinmuseum in Strass. Das ist mein Geheimtipp. Eine angeschlossene Vinothek, die ich nach Möglichkeit wieder einmal besuchen werden. Ahh, in dieser Küferei findet man auch Weinbergpfirsiche. Das Iloisium im Nachbardorf ist heute auf Masse eingestellt. Strass auf das Besondere.


Strass ist ja auch eine Diamanten-Fälschung und wer kennt dies besser als die Österreicher - Swarovski. Aber von Strass aus gibt es noch einen viel schöneren Umweg ...


... die Amethystwelt in Massau - die Ader wird auf rund einen Kilometer geschätzt. Hier können sie sich auch als Schatzsucher betätigen. Ausbeute nach 45 Minuten - etwas über ein Kilo. Es sind echte Amethysten, aber Marketing pur. Wer das Ganze schon beim Graben erkennt, wird schnell fündig.

Das waren einige Vorteile einer kombinierten Geschäfts-Ferien-Reise ...


... mit dem Nachteil, dass diese Orgel stumm blieb. Digital hat eben auch seine Vorteile. Jedes zu seiner Zeit.


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Kommentare (2)




 
  Kommentare (2)

stefan, 22.02.2012 18:20
Videokonferenz bevorzuge ich ganz klar vor langen geschäftsreisen! http://www.mvc.de

Navid, 02.12.2011 02:47
I suppose that sounds and semlls just about right.


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