suchen
27.05.2012
Einloggen | Registrieren
 
 
 
     Birgit Kelle
Zur Person und Archiv      Email an diesen Blogger schreiben

Denn sie wissen nicht, was sie tun
Weitere Themen: Bildung, Familie

 

Woher weiß eine Bande von Achtjährigen eigentlich, wie man einen Sechsjährigen sexuell missbraucht? Sie denken, das sei eine absurde Fragestellung? Seit dieser Woche leider nicht mehr, denn wie bekannt wurde, kam es genau zu solch einem Vorfall im Landkreis Unna. Eltern, Kinderschutzbund, Polizei – alle sind entsetzt und fassungslos. Und es wirft die Frage auf, was muss eigentlich schief laufen, damit Kinder in der Lage sind, anderen Kindern derartiges anzutun?

Wir wissen nicht viel über den Vorfall in Unna. Im Sinne des sechsjährigen Opfers, ein Junge aus, wie man sagt, gutem Elternhaus, ist das auch richtig so. Wir wissen nur, dass die vier Achtjährigen, die ihm das angetan haben, aus weniger guten Verhältnissen stammen. Die Polizei spricht von zerrütteten Verhältnissen und dass einige der Familien wohl schon länger beim Jugendamt bekannt sind.

Wenn Kinder anderen Kindern sexuelle Gewalt antun, dann möchte man sich am liebsten wegducken, so unfassbar erscheint es. Sexuelle Gewalt ist etwas, was wir normalerweise – soweit man hier überhaupt von normal sprechen kann –im Verhältnis des Erwachsenen als Täter und dem Minderjährigen als Opfer kennen. Einigkeit herrscht auch darüber, dass es sich bei Erwachsenen, die dies tun, um ein krankhaftes Verhalten handelt, dass nicht nur zu bestrafen, sondern auch zu behandeln ist. Wir können also davon ausgehen, dass auch diese Kinder zu behandeln sind, denn normal ist ihr Verhalten für Achtjährige nicht. Man fragt sich auch, wie es sein kann, dass die Hemmschwelle schon bei so jungen Kindern derart niedrig ist.

Kommen wir also zu Antwortversuchen. Wussten Sie mit acht Jahren, was „sexueller Missbrauch“ ist? Wussten Sie überhaupt, was Sex ist? Also mehr als das Wort, Gekicher, roter Kopf? Nein? Herrliche alte Zeit.

Heute wissen Achtjährige leider verdammt viel über Sex. Nicht, weil es sie so brennend interessiert, sondern weil es ständig auf sie einprasselt, ohne dass sie jemand davor schützt. Weil sie es im Fernsehen zu sehen bekommen, weil sie es in der Werbung zu sehen bekommen, weil man es im Internet schnell auch aus Versehen schon bekommt und nicht zuletzt, weil es in unserem Land als Schulfach gelehrt wird.

Ich weiß schon, ich mache mir nicht überall Freunde mit dieser Einstellung, aber als Mutter kann ich das mit voller Überzeugung sagen: Grundschüler brauchen keinen Sexualkundeunterricht. Sie müssen nicht wissen, wie man Kondome benutzt, wie man Abtreibungen bewerkstelligt, was Homosexualität ist oder was Onanieren bedeutet. Das sind keine Dinge für Grundschüler. Sie sind geistig nicht in der Lage, zu begreifen, was es damit auf sich hat und in der Regel interessieren sie sich auch nicht dafür – es sei denn, man drängt ihnen das Thema auf. Und nichts anderes ist Sexualkundeunterricht. Alles, was es in dem Alter zu klären gibt, kann und muss von Elternseite her geschehen.

Leider wissen wir, dass das manche Pädagogen anders sehen. Manche wollen schon im Kindergarten unsere Kinder mit diesen Themen behelligen. Teilweise geschieht dies schon. Den traurigen Höhepunkt in diesem Bereich bietet uns derzeit das Bundesland Berlin, das in einem neu erstellten Handkoffer Materialien zur Verfügung stellt für den Sexualkundeunterricht, die vermutlich nicht nur den Lehrern die Schamesröte ins Gesicht schießen lassen.

In der Schweiz formiert sich derzeit massiver Widerstand gegen die sexuelle Früherziehung von Kindern. Mit fast 92 000 Unterschriften ist die Petition «gegen die Sexualisierung der Volksschule» Anfang Oktober  der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz übergeben worden.

Nun gab es schon immer Handgreiflichkeiten und Grausamkeiten unter Kindern, das wird auch immer so sein. Mit sexueller Gewalt von Kindern gegen andere Kinder unter 10 Jahren bekommt das eine ganz neue Qualität. Wir sind jetzt eine Stufe weiter. Ein befragter Psychologe zum „Fall Unna“, der sich mit Sexualtätern im Kindesalter befasst hat, versucht zu erklären, was da passiert. Seiner Meinung nach, handelt es sich bei den Übergriffen nicht unbedingt um sexuell motivierte Taten, sondern um reine Machtausübung, allerdings in Form von sexuellen Übergriffen. Man kann also sagen: „Sie wissen nicht, was sie tun“. Man kann auch sagen, sie haben offensichtlich irgendwo schon mitbekommen, dass sexuelle Gewalt etwas ist, was andere erniedrigt. Woher wissen diese Kinder das?

Wer dazu Erhellendes wissen will, dem empfehle ich dringend die Lektüre des Buches „Deutschlands sexuelle Tragödie – Wenn Kinder nicht mehr lernen, was Liebe ist“ von Bernd Siggelkow, Pastor und Gründer des Kinderprojektes „Arche“ in Berlin und anderen Großstädten. Er beschreibt dort anhand von Beispielen, die ihm persönlich bekannt sind, wie Kinder und Jugendliche in vernachlässigten Zuständen in eine Spirale von Sexualität geraten. Er schreibt von Jungs, die beim Spielen Mädchen bedrängen und gar nicht wissen, was sie dabei tun. Er schreibt von Kindern, bei denen zu Hause pornografische Filme im Kreise der Familie geschaut werden, er schreibt von jungen Mädchen, die, bevor sie im Teenageralter sind, schon mehrfache Sexualpartner hatten und von jungen Mädchen, die ihre Liebhaber schon mal an die eigene Mutter, die oft nicht gerade viel älter ist, weiter gereicht haben. Und die Zahl dieser Kinder wächst in diesen Milieus.

Nun kann man sagen, ist ja gut, dass diese Kinder Sexualkunde haben, damit sie dann wenigstens Kondome benutzen. Ich glaube, das ist genau der falsche Weg. Wir müssen wieder dahin kommen, dass Sexualität ein Thema ist für eine Altersklasse, in der man dafür geistig reif ist. Dazu gehört auch, dass solche Themen nicht im Nachmittagsprogramm der Talkshows lang und breit diskutiert werden. Dazu gehört auch, dass in der Schule ein Zusammenhang zwischen Sexualität und Liebe gelehrt wird. Dazu gehört, dass die Schule Dinge gerade rückt, wenn das Elternhaus aus den Fugen geraten ist. Auf keinen Fall jedoch brauchen wir für Kinder und Jugendliche noch mehr Beschäftigung mit dem Thema Sexualität, denn unsere einzige Funktion als verantwortliche Erwachsene kann es sein, sie vor zu früher Sexualität zu schützen.

Der Beitrag erschien zuerst auf frau2000plus.net

 



Artikel weiterlesen  
ANZEIGE


Kommentare (18)




 
  Kommentare (18)

Rudi Gems, 23.10.2011 20:07
Darf ich Sie, Frau Prasuhn, nochmal daran erinnern, das fast alle Lehrer, in den öffentlichen Schulen, ein abgeschlossenes Hochschulstudium haben? Wenn solche Menschen, sich nur noch als Erfüllungsgehilfe, einiger z.T. geistig kranker Menschen, in den Ministerien, erkennen, dann können sie mir nur noch Leid tun. Wofür haben sie denn dann, ihre Hochschulausbildung bekommen, wenn sie sich wie die letzten unfähigen Stümper verhalten, und Kinder, mit ihren Lehrmethoden, reihenweise verhaltensgestört und krank machen? Wo bleibt da die kollegiale Solidarität und der kollegiale Aufschrei?

Vielleicht rächt es sich jetzt doch, das man die männlichen Lehrer, in den Grundschulen, durch fast nur noch Weibliche, ersetzt (ausgetauscht) hat? Ich persönlich, kann mir jedenfalls kaum vorstellen, das sich dieser Schwachsinn, den wir heute an den Schulen beklagen, die damaligen Lehrer, als, ich, noch in die "Grundschule" gegangen bin, gefallen lassen hätten.

Ja, behutsame Sexualkunde, in der Grundschule, ist sinnvoll und dringend notwendig. Kinder, insbesondere Mädchen, die schon in der Lustphase, oder gar schon in der Geschlechtsreife, stehen, aber noch die Grundschule besuchen, müssen über die elementarsten Fortpflanzungsvorgänge, Krankheitspräventionen und Hygienemaßnahmen, aufgeklärt werden. Wer hier Anderes fordert, ist für mich ein Dummkopf. Daneben, ist es äußerst wichtig, Kinder soweit aufzuklären, das sie nicht auf die billigen Tricks der Pädokriminellen hereinfallen. Weiteres, da gebe ich Recht, hat in der Grundschule, nur bedingt, und nach Möglichkeit, im Einzelgespräch, stattzufinden.

Grüße, Rudi Gems


Ursula Prasuhn, 21.10.2011 17:29
@Mutterherz
"Man erachtet es in den Ministerien als sinnvoll und nötig, so wie Rechnen und Schreiben".
Na, dann können wir uns ja auf etwas gefaßt machen!
Bei mir lösen Ministerien schon lange Alarmstimmung aus, wenn sie etwas in die Schulpläne aufnehmen.
Im Rechnen haben sie mit ihren immer verrückteren Reformen und Methoden eine weit verbreitete Rechenschwäche (Dyskalkulie) gefördert, im Lesen und Schreiben die sogenannte Legasthenie.
Wenn sich die Ministerien nun verstärkt der sexuellen Aufklärung widmen, können wir uns vorsorglich schon mal Gedanken machen über den Namen der "Krankheit" bzw. Schwäche, die dabei herauskommen wird.


Mutterherz, 20.10.2011 18:15
@Ebenherz: Sie sagen: "Ich weiß nicht, wieviel sexuelle Aufklärung in welchem Alter erwünscht, sinnvoll, nötig ist. Das ist auch nicht die Frage."

Doch, genau das ist die Frage.

Sie sagen "Es geht darum, ob es Kindern ernsthaft schaden könnte."

Wie wäre es, danach zu fregen: Nützt es ihnen denn, oder ist der Schaden nicht größer, als der Nutzen? Oder wollen wir demnächst Nutzloses in den Schulen unterrichten? Es gibt doch einen Grund, warum es in die Schulpläne aufgenommen wurde. Man erachtet es in den Ministerien als sinnvoll und nötig, so wie Rechnen und Schreiben.


Rudi Gems, 19.10.2011 15:45
@ Stefan Neudorfer

Damit stellen Sie sich gegen die Fachleute, wie z.B. Ina Maria Philipps. Für diese Fachleute, sind es eindeutig, sexuelle Motive, die Kinder dazu treibt, sich für Sex zu interessieren, bzw. in kindlicher Form, Sex zu machen.

Natürlich weis ich, das man Kinder in der Sexualität, deckeln kann. Natürlich weis ich, das ein brutaler Angriff, auf ein Kind, das sich für Sex interessiert, das Kind für immer zum Schweigen bringen kann, gegenüber dieser "Autorität". Dies führt aber nur dazu, das sich das Kind dann, in der Regel Gleichaltrige, sucht, wo es sich dann, stattdessen informieren kann. Fatal dabei, das solche Kinder, genau auf diesem Weg, an fremde Pädokriminelle, geraten, die diese Kinder, dann bestens ausnutzen können, und die, die "Unwissenheit" der Kinder, für ihre Kriminalität, zu nutzen wissen.

Natürlich sagen Kinder grundsätzlich das, was Eltern gerne hören wollen. Ob es die Wahrheit ist, sollte angezweifelt werden, besonders zu einem Thema, wie Sex. Im übrigen war ich auch mal Kind, und kann mich noch genau, an Dinge erinnern, die mit Sex, oder vermeintlich mit Sex, zu tun hatten. Glauben Sie mir, Herr Neudorfer, ich weis wovon ich schreibe. Und Ihr Seitenhieb, mit dem Kindesmissbrauch, ist einfach nur noch unappetitlich. Sowas gehört bei so einem Thema, nur dann dazu, wenn wirklich ein Missbrauch stattgefunden hat. Kinder, spielen aus sich selber, mit ihrem Körper. Dazu braucht man sie nicht zu missbrauchen. Wer sowas schreibt, hat keine Ahnung von Kindern.

Grüße, Rudi Gems


Menschenskind!, 19.10.2011 12:37
@Stefan Neudorfer

Sic! Danke für diesen Kommentar. Solch realistische Schau der dinge liest man leider selten.


Ebenherz, 19.10.2011 11:43
Menschen fällt es schwer beim Thema zu bleiben, wenn deren eigenen Emotionen sich regen (Beispiele genug an manchen Reaktionen).

Ich weiß nicht, wie viel sexuelle Aufklärung in welchem Alter erwünscht, sinnvoll, nötig ist. Das ist auch nicht die Frage.
Es geht darum, ob es Kindern ernsthaft schaden könnte. Es wäre von der Natur schon absurd eingerichtet, wenn elementares Wissen um den eigenen Körper irgendwelche negativen Auswirkungen haben würde.
Wie weit soll das gehen? Sollten kleine Jungens beim pischen Sichtschutz tragen um den eigenen Piephahn nicht zu sehen?

Kinder gehen sehr unbedarft damit um. Das Problem entsteht in den Köpfen von Erwachsenen, die sich mit der eigenen Scham konfrontiert sehen.

Frau Kelle ist eine intelligente Frau, und ich wage zu behaupten, sie hat diesen Artikel schon lange bereut. Er ist unter ihrem Niveau.


Karin Weber, 19.10.2011 08:49
@Susanne, 18.10.2011 15:41
Haben Sie Kontakt zu solch jungen Menschen, die Ihrer Meinung nach berechtigt aufgeklärt werden sollen? Mein Kinder haben seltsamerweise andere Interessen und sie müssten mal die Gesichter sehen, wenn sie mit solchen Dingen konfrontiert werden. Die können damit nix anfangen, die gehen lieber zu Spielemax und stehen vorm Regal, als sich an einem Kondom zu probieren. Hat man Sie in diesem Alter mit soetwas behelligt? Sicher, die Zeiten sind anders geworden. Früher konnte man seine Kinder alleine auf den Schulweg schicken. Heute muss man als Elternteil mittlerweile das Schlimmste fürchten und das nicht nur weil die Kriminalität gestiegen, sondern auch der mediale Hype (feministische Propaganda: Mann=Täter) zu dieser Thematik förmlich explodiert ist. Zu DDR-Zeiten habe ich als Kind nicht eine Pornozeitung am Kiosk oder solchen Krams im Fernsehen gesehen. Heute ist das überall und ständig präsent. Warum das so ist, dass kann ich Ihnen auch erklären: Über die Sexualität kann man ein Volk lenken.

Denken Sie mal drüber nach, ehe Sie diesen Beitrag wieder so kritisieren. Sie müssen mal hinter die Kulissen schauen und ich glaube, dass wir Ex-Ossis mit unseren Erfahrungen da durchaus einen Vorteil haben.


Klaus Kolbe, 19.10.2011 04:49
Diesem Artikel von Frau Kelle, davon kann man getrost ausgehen, kann und wird ganz sicher die überwiegende Mehrheit der Eltern voll und ganz zustimmen.
Kinder sind keine Versuchskaninchen für sozialistische Experimente, das sollte einmal klar sein. Wie vielen Kindern haben diese „Menschheitsverbesserer“ schon die Kindheit genommen, zerstört?! Man kann gar nicht so viel essen, wie man … möchte.
Sollen diese Zeitgenossen doch ihre eigenen Kinder, sofern überhaupt vorhanden, mit diesen Sachen „beglücken“. Aber nein, das muß ja a l l e n zwangsverordnet werden.
Das Wägen eines Für und Wider usw. usf. hinsichtlich dieses Themas verbietet sich für verantwortungsbewußte Eltern von ganz allein.
Einen Satz jedoch kann man getrost gelten lassen, nämlich den, daß „nicht jeder, der glaubt, zu einem Thema schreiben zu können, berufen ist, kompetent zu schreiben“.
Wie wahr!


Stefan Neudorfer, 18.10.2011 23:07
@Rudi Gems
Eine extremes Unverständnis ist der Grund jeden Unsinn zu rechtfertigen. Das manche Kinder schon sehr früh anfangen zu masturbieren hat nichts mit Sex zu tun. Hier machen Sie den Fehler wie viele andere Erwachsene auch und der - bitte verzeihen Sie - in Richtung Kindesmissbrauch geht. Man zwingt Kinder erwachsene Sexualität auf. Ein Kind das mit sich herumspielt und sich erkundschaftet hat so viel mit Sex zu tun wie ein Kind das im Sandkasten spielt und eine Sandburg baut: Nichts, beides ist Spiel! Erst die falsche Sicht von übersexualisierten Erwachsenen macht aus kindlicher Neugier Sex. Das ein Kind mit sich herumspielt hat nichts mit dem zu tun was wir Erwachsene als umgangssprachlich Sexualität verstehen, sondern nur mit Neugier.
Das es für Kinder ungeeignete Elternbeziehungen gibt ist leider der Fall. Mag jeder Mensch so leben wie er will, aber spätestens wenn Kinder ins Spiel kommen, hat man als Erwachsener eine Verantwortung und ein Kind braucht nun mal Vater und Mutter. Als Scheidungskind weiß ich wovon ich spreche und mir tut ein jedes Kind leid das ohne Mutter oder Vater aufwächst. Und zwei Mütter oder zwei Väter sind nicht der Ersatz für eine Familie. Mag sein das sie noch so liebevoll sind, Liebe ersetzt nicht alles.
Mir ist das aufgefallen wie ich im Kindergarten von meiner Tochter war und ich als Vater erleben konnte wie die Kinder auf mich reagiert haben die aus Familien ohne Vater kommen. Ich kam mir vor wie im Streichelzoo, nur das ich das Tier war und die Kinder die erstaunten Besucher über ein unbekanntes Tier. Das was da schon in junge Jahren an Defiziten da ist, das wird in älteren Jahren noch viel schlimmer. Natürlich kann ich den Ruf von Homosexuellen Menschen nach eigenen Kindern verstehen, aber bei Kindern soll es niemals um die Verwirklichung der Eltern gehen, sondern in erster Linie um das Wohl der Kinder.


Susanne, 18.10.2011 15:41
Zu Ihrer Aussage "..., denn unsere einzige Funktion als verantwortliche Erwachsene kann es sein, sie vor zu früher Sexualität zu schützen.":
Wenn das Ihre Meinung ist, mag das für Sie gelten, nicht für mich und vermutlich viele andere. Nur Schutz vor verfrühter Sexualität ist ebenso zu kurz gegriffen wie dieser Artikel in vielen Punkten zu kurz gedacht ist, pauschaliert, grob vereinfacht und verabsolutiert. Das Wägen des Für und Wider, das Beleuchten aus unterschiedlichen Blickwinkeln, das Differenzieren scheint nicht die Sache von Birgit Kelle zu sein. Nicht jeder der glaubt, zu einem Thema schreiben können, ist berufen, kompetent zu schreiben. Der Begriff "Geschreibsel", den Ebenherz gebraucht, ist nicht unberechtigt. Und es ist zwar auch eine Frage der Einarbeitung in das Thema, die Rudi Gems fordert, aber eben nicht nur, sondern auch eine Frage des Intellekts. Dieser Blog wäre vielleicht etwas für den Kopp-Verlag, eine tiefgründige Betrachtung ist er nicht.




Kommentar schreiben

*=Pflichtfelder

CAPTCHA*

Bitte Geben Sie für die Freischaltung das Ergebnis ein:

Click to reload image
 
 
 



Spruch des Tages
"Die guten Ratschläge verdanken ihren ausgezeichneten Ruf dem Umstand, dass sie niemals befolgt werden." Daniel Spitzer

ANZEIGE

ANZEIGE

Galerien

Europolis: Tagung zur Reform der europäischen Währungsordnung Europolis: Tagung zur Reform der europäischen Währungsordnung

Stuttgart: Anti-ESM-Demonstration des Aktionsbündnis Direkte Demokratie Stuttgart: Anti-ESM-Demonstration des Aktionsbündnis Direkte Demokratie

Südkongreß "ESM-Vertrag - der Weg in die Schulden- und Inflationsunion? Entdemokratisierung Europas?" Südkongreß \"ESM-Vertrag - der Weg in die Schulden- und Inflationsunion? Entdemokratisierung Europas?\"


Interviews

Steffen J. Roth Betreuungsgeld aus Zweifeln an anderen staatlichen Wohltaten geboren
Steffen J. Roth
Institut für Wirtschaftspolitik an der Kölner Universität

Dr. Albert Wunsch Wieso fehlt zu vielen Jugendlichen eine Gewalt-Bremse?
Dr. Albert Wunsch
Therapeut, Erziehungswissenschaftler

Dr. med. Rainer Böhm Betreuungsgeld ist sinnvoll und notwendig
Dr. med. Rainer Böhm
Kinder- und Jugendarzt

Alexander Ulfig »Gleichstellungspolitik führt zu Ungerechtigkeiten«
Alexander Ulfig
http://qualifikation-statt-quote.de/

Hedwig Beverfoerde, Birgit Kelle JA zum Betreuungsgeld!
Hedwig Beverfoerde, Birgit Kelle
Initiative Familienschutz, Frau2000plus

Mehr Interviews


Video

Zivile Koalition: Stoppt ESM-Vertrag - Stoppt Schulden- und Inflationsunion Zivile Koalition: Stoppt ESM-Vertrag - Stoppt Schulden- und Inflationsunion

Thilo Sarrazin: Europa braucht den Euro nicht Thilo Sarrazin: Europa braucht den Euro nicht

EU: Treaty of debt - stop it now! (engl. Version von EU: Treaty of debt - stop it now! (engl. Version von

Stoppt EU-Schuldenunion (ESM-Vertrag)! auf Abgeordneten-Check.de Stoppt EU-Schuldenunion (ESM-Vertrag)! auf Abgeordneten-Check.de

Hedwig Beverfoerde zum Betreuungsgeld Hedwig Beverfoerde zum Betreuungsgeld


Umfrage

Würden Sie sich für die Einführung eines "Nord-Euro" aussprechen?

Foto: Lupo / pixelio.de




Ergebnis

Meist gelesen
    Offener Brief an die Betreuungsgeld-Skeptiker der FDP

    Dr. Rainer Böhm: Betreuungsgeld ist sinnvoll und notwendig

    Rösler: Weniger Solarsubventionen

    Pressekonferenz: Anti-ESM-Großdemonstration in München

    EU-Ausschuss will Eurobonds

Empfohlene Blogs

author Beatrix von Storch
Ohne Euro bricht alles zusammen- und mit Euro???

author Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel
Unsere Politiker verachten das eigene Volk

author Jürgen Liminski
Vom Pudding zum Präsidenten - Die Metamorphose des Francois Hollande

author Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel
Die Deutschen haben die Wahlen verloren

author Birgit Kelle
Kinder statt Klappstühle

author Beatrix von Storch
Der sog. Fiskalpakt - oder wie man einen ganzen Kontinent verschaukelt

author Beatrix von Storch
Der finale ESM-Vertrag - Ende von Demokratie und Parlamentsvorbehalt


Reportage

Thilo Sarrazin: Buchvorstellung in Potsdam Thilo Sarrazin: Buchvorstellung in Potsdam

Die eigenartige Zurückhaltung des Westens Die eigenartige Zurückhaltung des Westens

Mit der Brechzange in die Familien Mit der Brechzange in die Familien

Wer errechnet eigentlich die Inflation? Wer errechnet eigentlich die Inflation?

Hans-Olaf Henkels Euro-Aufklärungstour: "Es gibt Alternativen." Hans-Olaf Henkels Euro-Aufklärungstour: "Es gibt Alternativen."

Mehr Reportagen


Empfohlene Beiträge

Offener Brief an die Betreuungsgeld-Skeptiker der FDP Offener Brief an die Betreuungsgeld-Skeptiker der FDP

Familienschutz startet Online-Initiative "JA zum Betreuungsgeld" Familienschutz startet Online-Initiative "JA zum Betreuungsgeld"

Und jetzt die Inflationsunion! Und jetzt die Inflationsunion!

FDP und ESM - Ein Beitrag von Prof. Vaubel FDP und ESM - Ein Beitrag von Prof. Vaubel


Aktueller Goldpreis


Aktueller Silberpreis


Schlagworte

Deutschland Wetter




Finanzkrisen
Börse setzt Handel mit Bankia-Aktien aus
Merkel plant EU-Sonderwirtschaftszonen
EU -Warnung an Griechenland
Nahost-Konflikt
Die Sorge um Syrien nimmt zu
Doch keine Neuwahlen in Israel
Pakistan testet erfolgreich Rakete
DDR-Unrecht
Vaatz prangert Heuchelei an
Stasi-Unterlagen: 20 Jahre - 2,8 Millionen Akten-Einsichten
"Von oben" verordneter EU-Unionsstaat birgt totalitäre Tendenzen
Allgemein
Betreuungsgeld aus Zweifeln an anderen staatlichen Wohltaten geboren - Interview mit Steffen J. Roth
Chef der Vatikanbank gefeuert
Muslim-Brüder liegen in Ägypten vorn
Bildung
Pressekonferenz: Anti-ESM-Großdemonstration in München
Offener Brief an die Betreuungsgeld-Skeptiker der FDP
Interview: JA zum Betreuungsgeld!
Reformen
Börse setzt Handel mit Bankia-Aktien aus
Merkel plant EU-Sonderwirtschaftszonen
Thilo Sarrazin: Buchvorstellung in Potsdam
Wirtschaftspolitik
Betreuungsgeld aus Zweifeln an anderen staatlichen Wohltaten geboren - Interview mit Steffen J. Roth
Börse setzt Handel mit Bankia-Aktien aus
Merkel plant EU-Sonderwirtschaftszonen
Familie
Betreuungsgeld aus Zweifeln an anderen staatlichen Wohltaten geboren - Interview mit Steffen J. Roth
Dr. Wunsch kritisiert Caritas und Diözese Rottenburg-Stuttgart
Württemberger Katholiken: Krippenausbau ist alternativlos
Autoindustrie
Opel in Bochum vor dem Aus?
Opel-Krise schwelt weiter
Neuer Schock für Opel
Wahlen
Betreuungsgeld aus Zweifeln an anderen staatlichen Wohltaten geboren - Interview mit Steffen J. Roth
Muslim-Brüder liegen in Ägypten vorn
Europäer diskutieren Eurobonds
1945-49/Verfassungsbruch1990
Ein politisch tatsächlich bedeutsames Plagiat: Der Verfassungsbruch von 1991
Demonstrative Einigkeit um Zentrum für Vertriebene
Deutscher Richter: Bananenrepublik in Sichtweite
Justiz
Stoiber-Tochter verliert Doktortitel endgültig
Terrorhelfer verliert Arbeitsplatz
»Blockupy« glimpflich verlaufen

Nach Oben  |  Impressum  |  Home  |  Politik  |  Wirtschaft  |  Lebenswelt  |  RSS RSS
© FreieWelt.net 2008