Der New Deal ist wieder en vogue, besser sein Zerrbild. Die Wirtschaftspolitik verlängerte nämlich die Weltwirtschaftskrise zur Großen Depression.
Der New Deal erfreut sich wieder großer Beliebtheit, derzeit bei den Grünen und der Kandidatin für das Bundespräsidentenamt Gesine Schwan. New Deal bezeichnet die Wirtschaftspolitik der US-Präsidenten Hoover und Roosevelt in den 30er Jahren. Nun soll diese Politik zumindest propagandistisch wieder aufleben.
Der New Deal war eine Mixtur aus staatlichen Ausgaben und Kreditvergaben, Regulierungen und Besteuerungen sowie einer expansiven Geldpolitik, die Steven D. Levitt in der New York Times als Politik des „Identifiziere ein Problem und versuche es zu lösen“ beschrieben hat. Die unausweichliche Folge eines derartigen „Punktualismus“ ist eine Spirale immer neuer Probleme und vermeintlicher Lösungen.
Tatsächlich haben die wirtschaftspolitischen Maßnahmen des New Deal die Wirtschaft nicht wie beabsichtigt stabilisiert, sondern zusammen mit der Kriegswirtschaft eine 15 Jahre währende wirtschaftsfeindliche Destabilisierung geschaffen
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