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17.05.2012
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     Marie Luise Schellen
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Der "grüne" Wahnsinn
Weitere Themen: Allgemein

In dem  in Bayern mit dem Fernsehpreis ausgezeichneten Film "Der Biospritskandal - Klimapolitik in der Sackgasse" kümmert sich Bärbel Höhn um einen Schimpansen, der durch die Brandrohdung riesiger Urwaldflächen in Borneo seinen Lebensraum verloren hat.

Was die Grünen hier nie beachtet haben ist,  dass für die Anlage von  Palmenplantagen zur Palmöl-Biospritgewinnung  dieser Urwald, der auf einer  bis zu 20 Metern dicken Torfschicht steht,  durch die  Brandrohdung  für alle Zeiten vernichtet ist.  Hinzu kommt,  dass die Torfschicht  Unmengen an Treibhausgasen freisetzt,  die um ein vielfaches der  CO 2 Einsparung gegenüberstehen.  Professor Florian Siegert hat in diesem Film diese Schändung der Natur sehr eindringlich und erhellend geschildert. In Guatemala werden  große Flächen Ackerland für Palmenplantagen den Einheimischen Menschen weggenommen. Sie können ihre Getreide, Mais, Reis und Gemüse nicht mehr anbauen.

Die Grünen haben es geschafft! 

„Bio“ ist ein Etikett,  das aus dem  Zeitgeist entstanden ist.  Würde wie von den Grünen gefordert, „konsequent“ Ökolandwirtschaft betrieben,  reichte der Bio-Anbau aber nur für 2,5 bis 3 Milliarden Menschen.  Wer soll dann die 7 oder bald 8 Milliarden Menschen ernähren? Getreide wird verbrannt für  Bio-Sprit. Welch ein Wahnsinn!!!!! Hier protestieren die WUTBÜRGER nicht!

Bei diesen Problemen zeigt sich,  wie zynisch die Grünmenschen vorgehen, Hauptsache das Prinzip setzt sich durch, auch wenn es nur für eine Minderheit reicht.

Der Altmeister der Grünen, Joschka Fischer, sagte: „Wir sind einfach zu viele geworden, wir Menschen, zu viele und zu mächtig, als dass wir auf eine kollektive Daseinsvorsorge durch eine technokratische Administration tatsächlich verzichten könnten“.

Der tschechische Präsident Vaclav Klaus mahnte schon 2007: „Es ist sicher,  dass dieser Umweltaktionismus der Grünen die modere Inkarnation des Kommunismus ist“.                                                       

Bei den Grünen gehört - wie bei den Linken - der Kampf gegen den Kapitalismus zur Tagesordnung.  Der Kommunismus, der die Natur und die zivile Gesellschaft in den Ländern des Warschauer Paktes verwüstet zurückgelassen hat,  wird mit keinem Wort erwähnt. Die Grünen wollen den Menschen nicht nur bevormunden, sondern nach Gender Mainstreaming einen neuen Menschen schaffen.

Man nenne ein einziges Land,  in dem ein  „humaner Kommunismus“ Wirklichkeit geworden ist.

Der vorgegebene „Schutz der Natur“  ist nicht das Ziel,  sondern das operative Mittel der  „Grün-Kommunisten“.  Mittelfristig soll die Marktwirtschaft  durch immer mehr Steuern und Vorschriften zu Tode gewürgt und durch eine sozialistische Planwirtschaft ersetzt werden.

Und so marschiert die vorangeschrittene Weltrevolution derzeit nicht in roter, sondern in grüner Tarnfarbe.

Die Journalistin Marguerite Peeters (Osservatore Romano) schreibt in einem bedrückenden Artikel:
„Die andere Ethik und das „neue“ Weltbild der Grünen,  das auf den Ideen der 68er „Revolution“ fußt,  ist in Wirklichkeit  in weiten Teilen Ausfluss  des  abendländischen Glaubensverlustes der modernen Gesellschaft (des Westens) und versteckt geschickt seinen antichristlichen Charakter.  Sie  wollen neue Standards setzen,  was ihnen offenbar bei vielen Intelektuellen und  Entscheidungs-Trägern in Politik,  Wirtschaft und Medien weitgehend gelungen ist. Die Saat dieser neuen Normen und Werte ist bereits aufgegangen.

Das Unwissen, das sich zeigt, ist erschreckend. Viele Christen verwechseln bereits die christliche Soziallehre der Kirche mit den Paradigmen der neuen grünen Kultur.  Es geht um den „Neuen Menschen“- und nicht mehr um den,  den Gott  „nach seinem Ebenbild“ geschaffen hat.

Begriffe  wie Wahrheit, Moral, Gewissen, Vernunft, Herz, Willen, Eltern, Eheleute, Ehemann,  Ehefrau,  Mutter, Vater, Sohn, Tochter,  Keuschheit, Dienst, Glaube, Hoffnung, Liebe, Leiden, Sünde, Demut, Pflichtbewusstsein, Treue kommen bei den Grünen und Linken nicht vor.

Deutschland,  Frankreich,  Italien - Länder in denen die APO ein besonders radikales Unwesen trieb (man denke an die RAF,  oder an die „Brigate Rosse“) diese Länder  waren einstmals die Wurzeln unserer Werteordnung.

Die heutige Gesellschaft scheint nicht in der Lage zu sein, eine perfide Strategie zu erkennen, mit der eben diese Wurzeln „radikal“  ausgemerzt bzw. umgewandelt werden sollen.

Der Unterschied zu den Sozialisten alter Prägung ist,  dass sich die Grünen  einer bürgerlichen Sprache befleißigen;  sie kommen sanft daher,  sind aber in Wirklichkeit nicht frei von dem „Allein-Richtig-Anspruch“  (und damit nicht sehr weit von totalitären Ansprüchen weg). Was „gut“ ist, bestimmen die Grünen,  die geborenen Gutmenschen.  Der Weg zu einem neuen „Öko-Faschismus“  ist da nicht mehr weit. „Hütet euch vor den falschen Propheten;  sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe,  in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe.“ …..lesen wir schon in der Bibel

Welche Kultur hat bisher gewagt, die der neuen Ethik zugrunde liegenden Prinzipien zu hinterfragen? Welche Kultur hat ihr wirkungsvoll Widerstand geleistet?       

Was allen Bürgerlichen wehtut: Die CDU wollte (und will) nicht wahrnehmen, was mit unserer Nation geschieht.  In dieser Partei  haben sich leider einige „Rote und Grüne“ eingenistet.  Die übergroße Mehrheit  der Politiker dieser Regierung  leisten hervorragende Arbeit. (Die heutige Debatte im Bundestag zeigt ganz klar,  dass die Politiker der Regierung nicht ideologisch die Richtung weisen.) Diese Arbeit wäre wirksamer, wenn Frau  Merkel auch hier eine 180 Grad Wende zu dem Auftrag finden würde, den sie durch die Mehrheit der Wähler bekommen hat, die diese bürgerlichen Koalition wollten. Wenn sie das nicht will, dann gehört sie abgelöst. Nur so ist der oben beschriebene Marsch  in eine sozialistische Planwirtschaft zu verhindern,  damit unsere Kinder und Kindeskinder nicht einmal fragen werden: Habt Ihr das denn nicht erkannt? Warum habt Ihr Euch nicht gewehrt?  



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Kommentare (10)




 
  Kommentare (10)

Ron Kirchner, 05.09.2011 11:03
Vielen Dank für diesen sehr kontroversen Artikel. Ich konnte viele interessante Anregungen aus dem Artikel ziehen und neue Betrachtungsweisen gewinnen.

Als Befürworter für die nachhaltige (!) Herstellung und den verantwortungsbewussten Einsatz von Biokraftstoffen möchte ich aber zumindest das ziemlich einseitige Argument "Biosprit zerstört Regenwald" etwas geraderücken.

So werden z.B. "nur" 4% des produzierten Palmöls weltweit für die Herstellung von Biokraftstoff (Biodiesel) verwendet und die verbleibenden 96% fließen in die Nahrungsmittel und Kosmetikindustrie. An dieser Stelle geht die Stigmatisierung von Biokraftstoffen als einziger Sündenbock für stattfindende Regenwaldabholzung zugunsten des Anbaus von Palmöl Plantagen zumindest etwas zu kurz.

Außerdem wird bei vielen Contra-Argumentationen gegen Biokraftstoffe oft Vergessen, dass Biokraftstoffe für viele Entwicklungsländer dieser Welt eine bezahlbare Möglichkeit sind an eine Energie- und Kraftstoffquelle zu gelangen die unabhängig von Erdölimporten und schon mit der heutigen Motorentechnologie nutzbar ist.

Sicher haben die Contra-Argumente ihre Berechtigung und die Biokraftstoff-Branche ist sehr aktiv um die Kritikpunkte wie Tank-oder-Teller, Regenwaldabholzung und ILUC (indirect land use change) zu beheben. Die wirklich großen Potentiale die Biokraftstoffe oder Bioenerie allgemein bedeuten können, werden dann aber leider häufig vergessen.

Sich für eine gerechte, dezentrale und regenerative Energieversorgung einzusetzen mag politisch betrachtet eher links angesiedelt sein, bietet aber auch unter ökonomischen Apsekten eine großes Entwicklungspotential für Unternehmen und Volkswirtschaften.


Antwortender, 30.08.2011 14:40
@Frage
Ich bin ein freiheitsliebender Mensch, ihre mir geltende Beschreibung ist Quatsch!


Frage, 14.08.2011 09:48
Nach Lesen Ihres Kommentars stelle ich die Frage, ob Sie vielleicht ein deutscher Ableger der amerikanischen Tea-Party darstellen wollen. Jedenfalls verallgemeinern Sie beinahe in der Art einer Verschwörungstheorie und wappnen sich mit Feindbildern. Das hat mit gelebten christilichen Glauben nichts zu tun.

Antwortender, 04.08.2011 14:53
Ein halbes Jahrhundert mediale Verziehung und Gehirnwäsche sorgten/sorgen dafür das viele nicht mehr wissen was Demokratie und Freiheit im Sinne der Väter des Grundgesetzes von 1949 überhaupt bedeuten. Abhilfe kann hier das Selberdenken und Selberinformieren schaffen. Wem das zu anstrengend und zu kompliziert ist, der kann ja darauf hoffen, das er dann zur gegebenen Zeit in einem diktatorischen/totalitären Staat sich möglichst weit oben auf der Pyramide befindet. Denn nur dann könnte sojemand einen solchen Staat wirklich "verFÜHRERich" finden.

fragender, 13.07.2011 10:53
es gibt soviele institute, Organisationen und wer weiß wie viele gute Leute. Finde ich grundsätzlich wichtig und sehr lobenswert.

Nur ebenso muss in Betracht gezogen werden, dass viele Menschen das "C" lächerlich finden. Also These: hat vielleicht das "C" Schuld, mehr als der Totalitarismus. Harter Toback und respektlos gegenüber den echten "C". Aber ist ein wahrer Kern dran? Nur mal so gefragt.

P.S. All die Menschen- und Bürgerrechte sind nett, aber ehrlich gesagt, für mich gelten zuerst die Rechte von Kindern und Familien, alle anderen müssen selbst zurecht kommen, da sie es in das mündige Alter überlebt haben. Der ganze Menschenrecht- und Demokratiekram bringt doch schon seit Jahren nur scheinheilige Ergebnisse.
Da klingt für viele Totalistarismus sehr verführerisch. Da die Freiheit teils von Schaumschlägern getragen wird, ist es nicht verwunderlich, dass viele nun eins nicht wollen: Die Freiheit der anderen! und damit die freiheit per se nicht! Wer auf die kommenden Ereignisse vorbereitet sein will, sollte sein Freiheits- und Rechtsverständnis schon mal über Bord werfen. Wir werden uns ziemlich umschauen, wenn die bloße Körperkraft zählt. Da heißt Freiheit dann, Wie lang kann ich gegen meine Widersacher bzw. Feinde bestehen. In diesem Sinne alles Gute.


Dipl. Med. W. Meißner, 12.07.2011 09:10
Ein Fragender fragt, vermutlich lediglich provokativ, was Religion mit Politik zu tun habe.
Frau Schellen schätzt ein: "Die übergroße Mehrheit der Politiker dieser Regierung leisten hervorragende Arbeit." Dieser einschätzung kann ich mich nicht anschließen, wenn ich mir die Arbeit bzw. das nachprüfbare Verhalten der Regierungsleute ansehe.
Gehört zu der christlichen Religion, für die das "C" steht, nicht Demut vor dem Herrn, Verzicht auf menschlich-unmenschliche Allmachtsansprüche, Beachtung der Gebote, zumal der des "Du sollst nicht...?"
Welche Rolle spielen CIA- Tarnfirmen und - Agenten bzw. der Scientologygeheimdienst OSA für den Machterhalt der Regierungen Merkel/Westerwelle und der Landesregierungen, zumal in Bayern?
Geht es überhaupt noch geistloser und verlogener als in der derzeitigen Regierungskoalition, die auch öffentlich gewordene Anfragen einfach übergeht, die Organisation scientologischer Datenkriminalität z.B. in Sorgerechtsfragen zuläßt, Grundgesetz und EU- Gesetze einfach ignoriert, fremdes Geld irgendwelchen Finanzhaien (und wohl sich sebst) zuschanzt?
Artikel und bisherige Diskussion sprechen dafür, daß man sich in einer dualistischen Welt eingerichtet hat, in der es nur entweder den bösen Sozialismus oder den guten Kapitalismus gibt. Daß wie es momentan mit einer Kombination der Nachteile der bisher bekannten totalitären Systeme zu tun haben könnten, nämlich der rücksichtslosen, alle nationalen Schranken und moralische Bedenken niederreißende Kapitalkonzentration einerseits und der Perfektionierung stasiartiger Überwachungs-, Zersetzungs-und Antreiber-/ Umerziehungsmechanismen, wird leider noch nicht in Betracht gezogen.

Es ist gerade kein Betriebsunfall der CDU, daß ausgerechnet Frau Merkel an ihrer Spitze steht (vgl. Schweigen auf das Schreiben unter Link 1).
Es ist Ausfluß der Gestaltungsmacht der Weltbeherrscher in Deutschland nach zwei verheerenden Kriegen und einem "kalten" Krieg und zugleich Ausdruck dafür, wie korrupt, ja hochkriminell Menschen - auch Frauen - sein können, die sich unter dem "C" gruppieren bzw. nur tarnen.
Das ist für uns alle auch deswegen gefährlich, weil man in der Welt auf diese Weise Deutsche für Christen hält, die sich in Wahrheit evident antichristlich verhalten und so dafür sorgen, daß man uns alle und das Christentum immer weniger achtet als verachtet.
W. Meißner
Dt. Institut für Totalitarismusabwehr
1) http://brd-schwindel.info/dipl-med-w-meissner-an-frau-merkel-aufforderung-die-amtsgeschaefte-sein-zu-lassen/
2) http://hintergruende2012.blogspot.com/2011/06/dipl-med-w-meiner-dr-med-lotter-die.html


Klaus Weih, 11.07.2011 22:35
Kompliment Frau Schellen, ein hervorragender Artikel, der in dieser Deutlichkeit seinesgleichen sucht. Aber bald werden den Menschen durch die baden-württembergische "Übergangsregierung" und deren Ziele die Augen geöffnet bekommen!!

Klaus Kolbe, 05.07.2011 21:58
Meine volle Zustimmung zu dem, was Marie Luise Schellen schreibt; die Ursachen dieser unheilvollen Entwicklung liegen jedoch tiefer.
Hierzu kann ich ein Buch empfehlen:
„Rote Lügen in grünem Gewand – Der kommunistische Hintergrund der Öko-Bewegung“
Auszug aus dem Nachwort desselben:
„… Nachdem der Kommunismus bereits überwunden geglaubt war, sollen auch heute noch ausgerechnet sozialistische Lösungsansätze den Schutz der Umwelt sicherstellen, und das in Anbetracht der verheerenden Umweltschäden, die der Realsozialismus in den Staaten des früheren Ostblocks angerichtet hat … Gleichzeitig durchdringt das femi-marxistische Konzept des Gender-Mainstreaming, von Politik und Massenmedien forciert, alle Aspekte des gesellschaftlichen Lebens. Und es steht zweifelsfrei fest, daß die wesentlichen Elemente dieser Politik bereits vor mehr als drei Jahrzehnten nicht nur Teil der sowjetischen Langzeitstrategie waren, wie Andrei Sacharow und Iwan Frolow offenbarten, sondern daß sie auch in den Strategieprogrammen der internationalen Hochfinanz nachgewiesen werden können, auf denen jene internationalen Verträge basieren, die während des Erdgipfels in Rio de Janeiro 1992 unterzeichnet wurden … Manch ein Leser wird sich fragen, wieso ausgerechnet die Repräsentanten der internationalen Hochfinanz sich so engagiert dafür einsetzen, daß kommunistische Konzepte Einzug in die westliche Politik halten und damit der schleichenden Errichtung einer kollektivistischen Gesellschaftsform Vorschub leisten … Doch diese Frage klärt sich spätestens dann, wenn man die Entstehung der kommunistischen Ideologie und insbesondere die Hintergründe der Oktoberrevolution von 1917 näher betrachtet. Dann zeigt sich, daß die rote Revolution ein ursprüngliches Projekt ebendieser internationalen Hochfinanz ist, mit dem sie bereits seit Generationen versucht, die alte Weltordnung souveräner, marktwirtschaftlicher Nationalstaaten abzuschaffen und durch einen internationalen Sozialismus in einer Neuen Weltordnung zu ersetzen …“


tierfreund, 04.07.2011 18:50
In Borneo muss es sich um einen Orang-Utan handeln, nicht um einen Schimpansen, es sei denn, dieser wäre Migrant.

fragender, 04.07.2011 13:52
was hat politik mit religion zu tun?


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