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Kommentare (26)
Thomas Rießler, 02.05.2011 14:47
Zugegebenermaßen ist es heutzutage nicht einfach, einen unbefangenen Zugang zur Bibel zu bekommen. Bereits in der Schule oder später im Theologiestudium wird ja gelehrt, dass die meisten biblischen Texte nicht apostolischen Ursprungs sind und in unserer wissenschaftsgläubigen Zeit ist das Thema damit für die meisten Menschen abgehakt. Ich kann jedoch aus persönlicher Erfahrung jedem wahrheitsliebenden Menschen empfehlen, selbst einmal die Bibel oder zumindest das Johannesevangelium unbefangen und gründlich zu lesen. Es lohnt sich! Seit fast 2000 Jahren gibt es nun schon Menschen, die geglaubt haben, was in dem Text steht (insbesondere auch, dass das Johannesevangelium von einem Augenzeugen geschrieben wurde) und dadurch das ewige Leben erhalten haben.
Rudi Gems, 02.05.2011 12:36
@ Rheinländer
Es ist doch, das Gewissen, das mir sagt, das ich mich von einer Gruppe fernhalten soll, die durch Indoktrination und Gehirnwäsche, zu der Ansicht gelangt ist, "Das es kaum etwas Höheres und Wertvolleres gibt und geben kann, als wenn ein Gott seinen eigenen Sohn, auf die grausamste und bestialichste Art, ermorden lässt.".
Es ist doch mein Gewissen, das mir sagt, das sowas nicht in Ordnung sein kann. Und bitte urteilt doch selbst? Wer hat denn das ethischere Gewissen? Derjenige, der es einem Gott gestattet, unter Umständen seinen eigenen Sohn ermorden zu lassen, oder der, der das grundweg ablehnt?
Machen Sie sich um mein Gewissen, Rheinländer! keine Sorgen. Mein Gewissen, funktioniert nach den Gesetzen der Nächstenliebe und nach der Ethik. Die Gefahr, das ich dadurch Schaden anrichte, hält sich in Grenzen.
Ja, ich betreibe auch Eigenliebe. So steht es im Gesetz der Nächstenliebe drin. Ein Mensch, der sich nicht selber lieben kann, kann auch keine anderen Menschen lieben.
Natürlich halte ich mich für einen der aufmerksamsten Menschen überhaupt. Immer wenn ich Literatur oder Informationen bekomme, die ich als wertvoll betrachte, verschlinge ich sie förmlich. Das ist, wenigstens eine Art von Intelligenz. Und, ja, ich zähle mich zu den nachdenklichen Menschen. Warum sollte das arrogant sein?
Ich öffne mich nicht nur "ein Wenig", sondern meine Wissbegierde, steht grundsätzlich "weit offen".
Und, das ist nicht an Sie gerichtet Rheinländer! ihr Kommentar, war sehr moderat und sympathisch! es stimmt mich schon traurig, das es Menschen einfach nicht sein lassen können, wenn sie mit ihren Ideologien, Moralvorstellungen, Glaubensinhalten, Vorlieben oder Behauptungen, nicht durchkommen, grundsätzlich versuchen müssen, den Gegner zu beleidigen, zu blamieren, bloßzustellen oder anderweitig herunterzumachen. Warum ist es grundsätzlich für viele Menschen so schwer, sachlich zu bleiben, Zitate zu bringen, und sich in Büchern oder anderen Informationsquellen sachkundig zu machen? Und besonders schade finde ich, wenn sowas, bei DIE FREIE WELT passiert, wo ich bisher den Eindruck hatte, das man andere, neue Wege gehen wollte.
Grüße, Rudi Gems
Rheinländer, 02.05.2011 11:29
@Rudi Gems
Es geht um IHR EIGENES Gewissen.
Um das eigene Gewissen zu bilden, muss man aber bereit sein, sich mindestens ein wenig zu öffnen und zuzuhören.
Das Grundproblem aller Menschen, v.a. aber der Atheisten, besteht nun darin, dass sie in der Gefahr stehen, das eigene Gewissen mit dem Eigennutz zu verwechseln.
Wahrscheinlich ist jedem Menschen eine gewisse Arroganz angeboren, schließlich hat er ja eine Frucht vom Baum der Erkenntnis gekostet. Der Mensch hält sich selbst für vernünftig, für logisch denkend und intelligent - mögen auch noch so viele seiner Taten das Gegenteil beweisen. Und so kann auch das logisches Denkvermögen eines Sohnes durch die Wut über die Missachtung seines Vaters beeinträchtigt werden.
Erlauben Sie mir deshalb, Ihnen und uns allen folgendes Zitat vorzuhalten. Es ist einfach zu gut, weil es die inneren Widersprüche so deutlich aufzeigt:
"Für mich, gibt es nur ein Gewissen,... Aber was in mein Gewissen kommt, bestimme ich letztlich selber, die Logik und die Intelligenz, und sonst gar nichts. Moralapostel und religiöse Spinner, haben bei mir, nicht die geringste Chance."
Freigeist, 02.05.2011 07:31
Nun habe ich mir, neben anderen Büchern, das Buch:
Der Jesus-Wahn, gekauft. Das Buch: Warum ich kein Muslim bin, finde ich auch interessant. Nebenbei finde ich kurzweilig das Buch: Wer nicht weiß muss alles glauben, geschrieben von Physikern. Letzteres habe ich eher für die Kinder gekauft.
Rudi Gems, 30.04.2011 21:25
@ monika
Es wäre mir natürlich lieber, wenn Sie versuchen würden beim Thema zu bleiben. Das ist auch der Grund, warum ich nicht auf Ihren ersten Beitrag hier geantwortet habe.
Die Christen haben sich über die Jahrhunderte benommen, als wenn es nie das Hauptgebot der Christen, "Du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst", gegeben hätte. Ich habe sehr wohl, in den Fünfziger und Sechziger Jahren, mitbekommen, wie sich Christen gerieren können. Ich brauche diesbezüglich, keinerlei Nachhilfe. Mein Vater hat jahrzehntelang, bei den Jesuiten, als Gärtner, in einer Art Kloster gearbeitet, wo ich ihn oft besucht habe.
Nein, der Behauptung, das Christen besonders vorbildlich in Bezug auf Toleranz, Freiheit oder andersartigen Menschen, sich verhalten, trete ich, auch heute noch, entschieden entgegen. Mir ist kein Christ bekannt, den ich diesbezüglich als vorbildlich einstufen würde oder könnte.
"Hass", ist für mich ein Todschlagsargument. Soll ich die Christen lieben, für ihr Verhalten? Soll ich die Christen, hier im Thread, lieben für ihr Verhalten, was sie mir entgegenbringen, wenn sie mich der Dummschwätzerei oder des Nervens bezichtigen? Auch der Begriff "Verallgemeinerung", kann als Todschlagsargument missbraucht werden.
Da behaupten also tatsächlich, gesunde Menschen(davon gehe ich aus), das es einen Gott gibt, der es als "schön, angenehm, befriedigend, sinnvoll oder gerechtfertigt" empfindet, wenn sein eigener Sohn, auf die bestialichste Weise ermordet wird. Da wird dann behauptet, das dieser ermordete Sohn, wieder lebendig geworden ist, wenn auch mit einem etwas anderen Körper, und das er in den "Himmel aufgefahren" ist.
Aber nicht diejenigen, werden der nervenden Dummschwätzerei, bezichtigt, die sowas behaupten, sondern diejenigen, die an solchen Sachen, ihre berechtigten Zweifel anmelden.
Gegenüber der Kirche sachlich bleiben? Tue ich doch! Ich versuche mich in die neuesten Wissenschaften, bezüglich der christlichen Religion, reinzuarbeiten. Kann man noch sachlicher sein?
Ich will durchaus nicht abstreiten, das man gute Erfahrungen mit christlichen Seelsorgern (Staatsbürgerkundelehrern) gemacht hat, bzw. machen kann. Trotzdem wüsste ich nicht, welche wissenschaftliche Erkenntnisse oder Konsequenzen, ich einer solchen Kenntnisnahme opfern sollte.
Mit dem Johannesevangelium, habe nicht nur ich, meine Probleme. Es ist um Anno 300, noch nicht in die Vulgata (Vetus Latina) gekommen. Die Wissenschaft geht davon aus, das das Johannesevangelium, um 100 bis 125 geschrieben worden ist. Johannes der Evangelienschreiber, ist nicht ansatzweise in der Lage gewesen, Brauchbares zur Auferstehung schreiben zu können. Ich empfinde es als fragwürdig, solche unsachlichen Argumente, hier einzustellen.
Grüße, Rudi Gems
Rudi Gems, 30.04.2011 13:24
Es fällt mir schwer, den Bogen zu spannen, von Auferstehung zu Gewissen. Trotzdem, hätte ich da ein paar Fragen.
Welches Gewissen, ist denn gefordert? Das Gewissen aus dem alten Testament? Das Gewissen aus dem neuen Testament? Das Gewissen das uns die Päpste suggerieren? Das Gewissen der frühen Kirche? Das Gewissen aus dem Mittelalter? Das Gewissen aus der Aufklärung? Das Gewissen aus der Neuzeit? Oder das Gewissen von Heute?
Welche Gruppe, hat denn das größte Recht, auf ein Gewissen? Die Religion? Die Kirchen? Die Bischöfe? Die Priester? Die Lehrer? Die Eltern? Die Bürgermeister? Die Polizei? Der Rechtsstaat? Die Adeligen? Oder gar die Bundeskanzler?
Für mich, gibt es nur ein Gewissen, und das ist das Gewissen, vor meinem Nächsten und vor mir selber. Andere haben bestenfalls, ein Mitspracherecht. Aber was in mein Gewissen kommt, bestimme ich letztlich selber, die Logik und die Intelligenz, und sonst gar nichts. Moralapostel und religiöse Spinner, haben bei mir, nicht die geringste Chance. Und bezüglich der Auferstehung, habe ich nicht das geringste schlechte Gewissen, wenn ich damit kritisch umgehe.
Grüße, Rudi
Thomas Rießler, 30.04.2011 08:52
Herr Gems, im 20. Kapitel des Johannesevangeliums wird von einem Augenzeugen berichtet, dass der Auferstandene den Jüngern erschienen ist. Sie haben ihn gesehen, er hat zu ihnen gesprochen, zum Teil haben sie ihn sogar mit ihren Händen berührt, um sich davon zu überzeugen, dass er in der Tat leiblich auferstanden ist.
monika, 29.04.2011 18:24
@Rudi Gems
Er weist bei jeder Gelegenheit auf "Untaten" der Christen hin. Sein Hass ( und es ist nichts anderes als Hass, was man aus jeder Zeile spürt ) gegen die Kirche zieht sich fast durch alle Beiträge, die irgendwie zu diesem Thema passen.
Er verwechselt da etwas !
Christus hätte "Verbrechen" nicht gut geheißen, das wissen wir und das wissen auch Sie, Herr Gems !
Und wenn Herr Gems auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf das Buch "die unbarmherzigen Schwestern" hinweist, diese Dinge darf man nicht einfach verallgemeinern. Herr Gems sollte aufhören mit diesen unsäglichen und unsachlichen Beschuldigungen, welche die Christen betreffen. Auch ich hatte schon einmal daraufhin geschrieben, dass ich selbst meine ersten Lebensjahre in einem von katholischen Schwestern geleiteten Kinderheim verbracht habe. Ich erfuhr kurz nach dem Krieg im überfüllten Kinderheim in Schönebeck eine konsequente, aber auch liebevolle Erziehung.
Leider gab es eben auch schlecht geleitete Heime ( übrigens nicht nur kirchliche !!! ) genauso wie es harte Elternhäuser gab und heute noch gibt.
Etwas mehr Sachlichkeit zum Thema Christen und Kirche würde Ihnen,Herrn Gems, gut tun.
Liebe Grüße an alle Mitstreiter für die Kirche von Monika
Rheinländer, 29.04.2011 15:44
Empfehle, mal ein Buch zur deutschen Geschichte, insbesondere zur Geistesgeschichte zu lesen. Hitler ist nicht aus dem Nichts gekommen: Nitzsche ("Gott ist tot, der Stärkere hat immer Recht") aber auch die Philosophen der frz. Revolution und sogar Martin Luther mit seinem aggressiven Antisemitismus haben den Weg der deutschen Geschichte beeinflusst und die Katastrophe mit vorbereitet.
Dass dieses Meer von Blut von einem durch eine dezidiert atheistische Ideologie angestachelten Volk, dem deutschen Volk, das zuvor so viel Gutes geschaffen hatte, bereitet wurde, das sollte Sie ankotzen!
Wenn der Mensch anfängt, die Schöpfung statt den Schöpfer zu verherrlichen, wenn er nicht mehr die Hoheit oder das Königtum Gottes über sich anerkennt, dann kann es gefährlich werden: Dann wird der Stärkere verherrlicht und der Schwächere ohne Skrupel entmenschlicht und/oder getötet, dann geht es in erster Linie nur noch darum, den eigenen Stamm, die eigene Klasse oder das eigenen Volk gegenüber den anderen zum Sieg zu verhelfen - zur Not mit allen Mitteln (so wird übrigens auch der Islam "gemanagt").
Warum sind Atheisten (oder die Anhänger der falschen Religion) dafür so anfällig? Einfach, weil ihr inneres Koordinatensystem -das Gewissen- dafür geringere Strafen vorsieht, denn ein Jenseits gibt es ja nicht.
Und warum treten die Atheisten immer wieder so aggressiv gegen die katholische Kirche auf? Schließlich hätten sie sie ja einfach auch nicht beachten können. Antwort: Weil diese Kirche schon allein durch ihre schlichte Existenz daran erinnert, dass es ein Gewissen gibt, das sich der Mensch nicht selbst verkürzen oder nach eigenen Nutzenaspekten manipulieren darf. Sie hassen den Stachel im eigenen Gewissen, an den sie durch die Kirche erinnert werden.
Im übrigen ist Ihre These, Jesus Christus sei eine römische Erfindung, einfach nur schwach, um nicht zu sagen lächerlich.
Und kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit der immer wieder falschen Deutung des 30-jährigen Krieges. Dieser war in erster Linie ein Bürgerkrieg der Landesfürsten gegen den deutschen Kaiser und in diesem Bürgerkrieg war ein wesentliches Motiv schlicht und einfach die Beute, nämlich der Raub der vielen Kirchen- und Klöstergüter durch die genau aus diesem Grund so gern protestantisch gewordenen Landesfürsten.
Rudi Gems, 29.04.2011 15:25
In der Bibel, gibt es keinen einzigen Vers, wo ein Zeuge genannt wird, der bei der Auferstehung dabei war. (Bitte einstellen, ich blättere nach?) Schon in der Bibel, ist man auf reine Spekulation angewiesen. Damit erübrigt sich eigentlich, jede historische Identität.
Die Menschen, sind also darauf angewiesen, irgendwelchen Geschichtenerzählern zu glauben, die Geschichten über Jesus erzählt haben. Das wäre mir zu dürftig. Aber gut, Frau Schellen hat wohl Recht, wenn sie sagt, "die (Entscheidung zu Glauben)(werden) Sie aber auch den Menschen die an Gott glauben doch sicherlich nicht absprechen wollen.". Die Frage ist aber, ob es legitim ist, einen solchen Glauben, hier in einen solchen Blog zu stellen?
Tacitus, scheidet auch als Zeitzeuge, von Ereignissen aus, die Anno 64 stattgefunden haben. Da war er erst 6 Jahre alt, und wohnte bei seinen Eltern, in einer römischen Provinz. Er ist also auch hier, auf Quellen angewiesen, die er nur vom "Sagen-Hören" her kennt. Darf ich mal dran erinnern, was man uns so alles als Kinder erzählt hat? Klapperstorch, Nikolaus, Christkind und Osterhase. Kinder, glauben alles.
Also bitte? ich möchte eben auf dem neuesten Stand bleiben. Dafür sind mir Überlieferungen, insbesondere aus der Bibel, zu dürftig.
Grüße, Rudi Gems
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