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     Birgit Kelle
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Diktatur des Feminismus
Weitere Themen: Allgemein, Justiz, Familie

 

Die Frage nach einer Frauenquote ist eine Phantom-Debatte. Junge Frauen wollen ihre Karriere planen und nicht mit den alten Feministinnen mühsam über etwas diskutieren, das für sie keine Relevanz hat.

Was ist nur mit der Frauenbewegung passiert, dass sich immer weniger Frauen dafür interessieren? Wie Fossile aus überlebten Zeiten wirken Alice Schwarzer und ihre Weggefährt_Innen  mit den immer noch gleichen Parolen seit 20 Jahren. Die Feministinnen-Generation 50+ dominiert die gesellschaftliche Diskussion während die jungen Frauen unaufhaltsam ihrer Wege gehen und mit Befremden auf Phantom-Debatten blicken, die so rein gar nichts mit ihrem Alltag zu tun haben. Ist doch die rechtliche Gleichstellung der Frau lange erreicht. Jetzt geht es dann ans Eingemachte. Die Details. Aber der weitere Weg dorthin ist höchst umstritten.

 

Da arbeitet man sich an der Forderung nach einer Frauenquote ab und ignoriert, dass die junge Frauengeneration dies nicht will. Wie eine Gouvernante will uns eine Frau von der Leyen ans Händchen nehmen und zu unserem Wohl eine Frauenquote konstituieren, gegen die sich gerade junge, politisch engagierte Frauen mit Händen und Füßen wehren. Weil wir ja nicht wissen, was gut für uns ist und wir alleine nicht denken können. Welch Anmaßung und Beleidigung adressiert an eine nachwachsende Frauen-Elite. Ignoriert wird auch, dass die diskutierte Quote einer gut bezahlten Minderheit von vielleicht 300 Frauen nützen würde, den Rest aber wie üblich außen vor lässt. Ist es wirklich das, wofür die Frauenbewegung 100 Jahre lang gekämpft hat? Dass wir unsere Töchter in dem Bewusstsein auf den Weg schicken sollen, dass sie zwar inzwischen besser ausgebildet sind als die Männer, sie es aber ohne Protektion nicht schaffen? Go home! möchte man ihnen da zurufen.

Unglaublich viel Frustration spricht aus den Statements der alten Riege. Es geht ihnen nicht schnell genug und jetzt soll also der Gesetzgeber ran, um zu erzwingen, wofür zahlreiche Frauen gar nicht kämpfen. Und jeder der nicht mit ist auf dem Weg, ist natürlich eine Verräterin an der Sache. Deswegen muss sich Familienministerin Schröder von Frauenalleinvordenkerin Schwarzer vorwerfen lassen, sie sei schlicht ungeeignet für ihren Job, nur weil sie nicht bereit ist, den vorgezeichneten und durchgegenderten Parcours abzulaufen und sich eine eigene Meinung erlaubt. Und so müssen sich heute Hunderttausende von Frauen und Müttern als feige und faul beschimpfen lassen, nur weil sie die Idealvorstellung von einem perfekten Frauenleben nicht mit einer „bewussten“ Nicht-Mutter Mika teilen.

 

Längst laufen die Fronten nicht mehr Mann gegen Frau, sondern Frau gegen Frau. Nachdem wir die Zwänge des Patriarchats aufgebrochen haben, schlittern wir gerade in eine Diktatur des Feminismus. Kämpfte man früher dafür, sich aus den Zwängen eines bürgerlichen Weges zu befreien, müssen Frauen heute darum kämpfen, im bürgerlichen Leben verbleiben zu dürfen. Durfte man früher nicht arbeiten gehen, muss man heute Karriere machen. Musste man früher viele Kinder bekommen, ist man heute als Vollzeitmutter von den Geschlechtsgenoss_Innen geächtet. Da wird ein gemeinsames Frauen-Kollektiv beschworen, das es in Wirklichkeit nicht gibt. Dafür sind die Ziele der Frauen heute zu unterschiedlich geworden und die Wege dorthin ebenso. Es gibt keine gemeinsamen Zielvorstellungen mehr, es kann nur die Freiheit geben, seine Ziele selbst zu finden. Die Frauen heute kämpfen nicht mehr darum, den einen, vorgeschrieben Weg verlassen zu dürfen, sondern darum, ihren eigenen in der unendlichen Vielfalt finden zu dürfen.

ursprünglich erschienen bei: The European



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Kommentare (127)




 
  Kommentare (127)

Rudi Gems, 27.04.2011 15:28
Das ist doch das größte Problem, des Radikalfeminismus, das er solange auf einer Ungerechtigkeit herumreitet, bis das Gegenteil erreicht ist, und die Männer die Ar...-Karte bekommen haben. Jahrzehnte lang, ist es so gelaufen, bis sich endlich Männer und auch Frauen, genötigt sahen, endlich mal ihre ehrliche Meinung zu sagen.

Die Frauenquoten, sind doch das beste Beispiel. Natürlich war es ungerecht, und auch nicht im Sinne des Grundgesetzes, das sich in den Fünfziger Jahren, so wenig Frauen an der Politik beteiligten. Auch war es vernünftig, Frauen "Bongbons" anzubieten, damit sie sich von der Politik angezogen fühlten. Frauenquoten von echten 40% so wie bei der SPD, konnten damals, durchaus eine Hilfe sein. Es hätte aber auch, im Sinne des Grundgesetzes, zeitlich begrenzt werden müssen. Dies hat man versäumt. Heute haben die Frauenquoten, in der Politik, Formen angenommen, wo man sich nur noch angewidert von abwenden kann.

Trotz dieser bitteren Erfahrung, mit Frauenquoten in der Politik, will nun eine Ministerin, aus einer Partei, die keine offiziellen Frauenquoten hat, sogar Frauenquoten in der Freien Ökonomie einrichten. Bei soviel Ignoranz, kann man sich nur noch an den Kopf fassen. Das so eine Frau, noch nichtmal merkt, wie gut eine Gruppe auch ohne Frauenquote funktionieren kann, ist schon Erkenntnisresistenz. Die Bundeskanzlerin, und mehrere Ministerinnen, stellt diese Partei, ohne Frauenquote. Eindeutiger, geht es doch wohl nicht?

Ein anderes Thema, was hier gerne angesprochen wird, sind "Ehe, Familie und Kinder". Auch hier, hat es in der Vergangenheit Zustände gegeben, die einfach nur noch als verwerflich bezeichnet werden müssen. Es dürfte aber eine berechtigte Frage sein, "Ob irgendwas merklich besser geworden ist?"

Die Familien, sind nicht mehr in der Lage, ihre Aufgaben ordentlich zu erfüllen. Die Familie steckt in der Krise. Man hat vor lauter "Gerechtigkeit", das Opfer zerstört.

Diese Lamentiererei, über Paschas, Dienstmägte, "Frauen am Herd" oder Frauen als "Sexsklaven", trift nur noch bei einem Randbereich der Gesellschaft zu. Es scheint tatsächlich, eine speziell weibliche Schwäche zu sein, wenn man mal von Ausnahmen absieht, dazu zu neigen, im Falle eines Scheiterns, alles kaputt zu schlagen, nach dem Motto, "Wenn ich nicht bekommen kann, was ich will, dann soll es gar keiner bekommen." Ein solches Verhalten, kennt man eigentlich nur von Despoten. Dort nennt man es, "Krieg der verbrannten Erde". Insofern, ist es durchaus, berechtigt, auch mal von Diktatur zu sprechen.

Grüße, Rudi Gems


femina, 27.04.2011 08:26
Danke,ich habe "verstanden".

Ich bin nicht für die Unterdrückung der Frau und der Menschen, nicht für Diktatur sondern für Demokratie und ich persönlich bediene auch keinen Pascha.

Meine Ironie scheint in meinem Text nicht exakt gekennzeichnet gewesen zu sein, das tut mir leid.

Aber ich bin ganz entschieden gegen die Wiederkehr des ewig Gestrigen in jedweder Form und gegen die Beschneidung von Menschenrechten.

Vielmehr geht es mir darum, dass die Menschen ihre persönlichen Reccourcen und Potentiale entwickeln und ausschöpfen, zum Wohle der Gemeinschaft.


Johannes G. Klinkmüller, 26.04.2011 22:36
@ Rudi Gems

Ich vermute, auch Femina legt keinen Wert auf ihre anbiedernd-kumpelhafte Anschmeiße à la „Na, Sie, Femina ...“.

Was müssen Sie alles „in meinen Familien und bei der Ehe mit Kindern“ erlebt haben, dass Sie so schreiben, wie Sie schreiben.
Hoffentlich ist Ihre Seele nicht so gestört wie Ihre Sprache, zumal Sie sich nicht nur als Sprach- sondern auch als Blogrichter aufspielen und wissen, wer „hier im Blog (...) wie Fremdkörper“ wirkt.
Ist das Ihr Blog?
Ihre Dienstmägte und Kindesmissbrauer kamen - mit Verlaub - nicht einmal im vorletzten Jahrhundert vor und was alles an die Sprachwelt des „Stürmer“ erinnert, dass Wortwahl Diktatur verrät, dass Textstarter sich zu Wort melden und dass wir es Radikalfeministinnen zu verdanken haben, dass heute insbesondere einfachere Menschen gezwungen sind, beide Vollzeit zu arbeiten - und was Sie noch so alles von sich geben -, könnte tatsächlich unendliches Mitleid für Sie erzeugen, wenn es denn jemanden gäbe, der bereit wäre, Ihr inhaltliches und sprachliches Leiden mitzutragen.
Ich darf Ihnen versichern, dass mir - und sicherlich noch mehr Lesern hier - bewusst ist, dass man sich mit solchen Worten und Aussagen tatsächlich selbst verrät. Diese Frage haben Sie zurecht gestellt.
Dass Sie sie so überzeugend selbst beantworten, war Ihnen wohl ein Bedürfnis.


Rudi Gems, 26.04.2011 15:20
Na, Sie, Femina! haben ja eine interessante Vorstellung, von Ehe und Familie? Ehrlich gesagt, wenn ich das alles in meinen Familien und bei der Ehe mit Kindern, erlebt hätte, dann würde ich allerdings, auch so schreiben, wie Sie.

Das es aber auch Familien gibt, wo es trotz Ehe und Kinder, völlig fortschrittlich zugeht, diese Vorstellung scheint Ihnen völlig fremd zu sein? Ist Ihnen eigentlich bewusst, das man sich mit solchen Aussagen auch selber verraten kann? Diese Vielfalt, die ich in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis, sehe und erlebe, hat aber auch gar nichts, mit Ihren Vorstellungen zu tun. Dienstmagt? Eine Vorstellung, aus dem vorletzten Jahrhundert.

Insbesondere einfachere Menschen, sind heute gezwungen, beide Vollzeit zu arbeiten, sonst reicht das Geld vorne und hinten nicht, für eine Familie. Das sind übrigens Folgen, die wir unmittelbar den Radikalfeministinnen verdanken können. Sowas gab es vor 30 bis 40 Jahren fast noch gar nicht.

Auch die Wortwahl, kann Diktatur verraten. Wer ewig nur das Heimchen am Herd sieht, die stillhaltende, stillende und gebährende Frau, und den Pascha, der sowieso zu den potentiellen Vergewaltigern und Kindesmissbrauern gehört, lebt schon in einer Sprachwelt, die arg an den Stürmer erinnert. Mit Menschen, die sich hier, bei DIE FREIE WELT, als Textstarter, zu Wort melden, hat das aber offensichtlich gar nichts zu tun. Dort scheint, das Niveau, höher zu liegen.

Solche Hetzereien,gegen Männer, Väter, Frauen und Mütter, sollte man sich für Gazetten aufheben, von denen wir solche Töne gewöhnt sind. Hier im Blog, wirken sie wie Fremdkörper, und erzeugen bestenfalls Mitleid.

Grüße, Rudi Gems


femina, 26.04.2011 09:26
femina

Sag ich doch: Den Herren und Damen der hier schreibenden Zunft geht es, wie Herr Gems so treffend beschrieben hat, nur darum, dass die Frau den Ehemann und die Kinder pflegt, das Haus hütet und allen, die dort leben, ihre Kraft widmet. Frau Kelle darf dann auch ein bißchen Karriere machen, aber die ist ja auch "eine Göttin". Die normalen "Arbeiterinnen" in der Gesellschaft sollen sich bitte nur um Ehemann und Kinder kümmern, schließlich können ja nur sie allein Kinder gebären.

Ein Mann macht beruflich Karriere, hat Kinder, ein Zuhause, und eine ihn pflegende Ehe- und Hausfrau.

Zurück zu Pascha und Dienstmagd. In Abhängigkeit und Demut, die unterwürfige Frau, die dankbar ist, das sie Haushaltsgeld zugeteilt bekommt, wovon sie dem "Herrn" das größte Stück Fleisch einkaufen und zubereiten darf. Er in der Hängematte in der Sonne, sie in der Küche oder am Staubwedel. Ab und zu bekommt auch Sie eine Pause. Aber Bücher lesend wird man die normale Frau wohl nicht mehr im Garten finden. Denn das ist Paschas Platz.

Schön dass die Realität in unserem Demokratischen Land eine doch etwas andere ist. Und da lob ich mir Frauen wie z.B. Frau von der Leyen oder Frau Nahles, die Kinder bekommen, weiter in ihrem Beruf arbeiten und die eine familiäres System haben, in dem das so geregelt und abgestimmt ist.

Frauen, die bis jetzt in Führungsposititonen arbeiten(sind sie nun Mütter oder nicht),zu beschimpfen, finde ich taktlos. Nicht jede Frau will, muss und vor allem kann Mutter werden, genauso wie Männer nicht Väter werden wollen, müssen und können.

Es lebe die Partnerschaft zwischen Mann und Frau, mit allen unterschiedlichen Faähigkeiten zum Wohle der Menschheit.


swissman, 25.04.2011 15:00
Bernhard, 20.04.2011 13:36
SO kann man alles herbeireden.

Glauben Sie eigentlich, dass ein Mittelständler Zeit hat, hier Genderischen Unsinn nachzugehen? Blödsinn.

Es werden MitarbeiterInnen zur Besetzung der Stellen gesucht und nicht umgekehrt.

Ich habe nun den Eindruck, dass hier eine Diskussion an den Haaren herbeigezogen wird. Machen Sie es im extremn doch in Deutschland endlich so, wie hier: lassen Sie über eine Frauenquote abstimmen.

Ich schätze aber, Sie haben ganz andere Probleme als das.

Trotzdem wünsche ich allen meinen Mitarbeitern, egal, ob Frau oder Mann nur das Allerbeste.

Ein Gedanke in die Runde: wie wäre es mit Zuleitungen aus südlich vom rhein zur Hilfe für nördlich am Rhein? Oder ist jemand der Meinung, dass die Mordsee 40 KM vor Borkum den Charakter eines Binnengewässers hat? Bei einem richtigen Sturm gibt es mit jeder Garantie Propellerschrott,a ber mit Leitungen vom Norden in den Süden. Na, dann viel Erfolg.


Feministin, 24.04.2011 22:26
Hie ein Beitrag zur Mütterverachtung, allerdings von einem bekennenden Antifeministen und dem deutschen Vertreter der Interessengemeinschaft Antifeminismus: http://www.leutnant-dino.com/?p=6136

Rudi Gems, 22.04.2011 11:07
Interessant bei der Diskussion, ist ja, mit was für einer Selbstverständlichkeit vorausgesetzt wird, welche „Frauen“, für die Posten der Frauenquoten in den Chefetagen, in Frage kommen. Um Frauen, wie es z.B. eine Frau Kelle ist, dürfte es ja wohl am wenigsten gehen? Es wird einfach, als selbstverständlich hingenommen, das es sich in erster Linie, um „Karrierefrauen“ handeln soll, die nach Möglichkeit unverheiratet sind, und keine Kinder haben.

Das, sind aber genau die Frauen, die sich oft, als durchaus gesellschaftsschädlich erwiesen haben. Sie kümmern sich weder um den Fortbestand der Gesellschaft, noch kümmern sie sich um einen Ehemann. Sie investieren ihre Kraft, in ihre Karriere, während andere Frauen, sich um Kinder, Haus und Ehemann kümmern. Sie wollen eine ungerechtfertigte Belohnung. Sie wollen sich nicht soweit anstrengen und nach Oben arbeiten, das man ihnen eine Arbeit anbietet, die ihrer Qualifikation entspricht. Nein, sie wollen einen gut bezahlten Job, in dem man Macht, Anerkennung und Achtung erfährt, alleine aufgrund eines Geschlechtsteiles, was sie zwischen ihren Beinen haben.

Eine Gesellschaft, die ein solches Ansinnen unterstützt, kann ich einfach nur noch als borniert und hinterweltlerisch empfinden. Solchen Frauen, die nicht nur durch ihre Arroganz und Ignoranz, gegenüber ihren Geschlechtsgenossinnnen aufgefallen sind, sondern seit Jahrzehnten, die Gesellschaft, mit einem Schei.. überziehen, der einem den letzten Funken an Vertrauen rauben kann, auch noch auf diese Art und Weise ein Geschenk zu machen, verstößt nicht nur in eklatanter Weise, gegen das Grundgesetz, sondern ist auch noch an Ungerechtfertigtkeit, kaum noch zu überbieten. Für mich wäre es jedenfalls mehr als eine Selbstverständlichkeit, solchen Frauen eine Sondersteuer abzuverlangen, die den Frauen zu Gute käme, z.B. in Form einer Rentenzahlung, die sich gesellschaftlich wohlverhalten haben, wie z.B. Frau Kelle.

Daneben, wäre es m.E. Durchaus sinnvoll, wenn man schon Frauen bevorzugen will, wenn Frauen, in Chefetagen kämen, die sich vorher um die Gesellschaft verdient gemacht haben, und Ehemann, Haus und Kinder gepflegt haben. Das wäre für mich ein Anreiz, der in jeder Hinsicht gerechtfertigt wäre.

Grüße, Rudi Gems


Klaus Kolbe, 21.04.2011 19:03
@ Bernhard, 21.04.2011 09:27
Fällt Ihnen denn gar nicht auf, daß Sie sich hochgradig lächerlich machen mit Ihren mehr als „schrägen“ Beispielen und Behauptungen, die jeglicher Realität hohnsprechen? Sie zeihen andere einer „Krankheit“, an der Sie leiden. Lieber Gott, laß Hirn regnen!
Es ist nun die Frage: wie mit solchen Kommentaren wie dem Ihrigen umgehen? Die Lösung nehmen Sie dankenswerterweise schon vorweg: Jede weitere Diskussion erübrigt sich. Dafür, das ist nun wirklich nicht ironisch gemeint, sind Ihnen nicht nur Herr Gems (ich hoffe, er hat nichts dagegen, wenn ich auch in seinem Namen spreche) und ich überaus dankbar.


Rudi Gems, 21.04.2011 10:12
Ist Ihnen denn auch bekannt, das an den Mailern, nicht nur Tepco arbeitet, sondern auch die tokioter Feuerwehr, zwangsverpflichtet worden ist?

Ich habe aber keine Lust, mich hier auf einen Nebenkriegsschauplatz locken zu lassen. Wenn Sie, bei so einer Diskussion, nichts anderes im Sinn haben, als zänkische Argumente abzuliefern, können Sie mir nur Leid tun.

Was ist denn dagegen einzuwenden, wenn ein Arbeitgeber, in einem fairen Verfahren, zwischen Männern und Frauen, denjenigen frei auswählen darf, den er haben möchte?

Was ist denn dagegen einzuwenden, wenn der Arbeitgeber, auf dem Standpunkt steht, das er immer noch am besten selber entscheiden kann, wer für eine Stelle am besten geeignet ist?

Was ist denn dagegen einzuwenden, wenn sich Frauen, auf den FREIEN Markt begeben, und selber Unternehmen gründen, und dort wiederum diejenigen einstellen, die sie für am geeignetsten halten?

Es dürfte doch wohl eine merkwürdige Einstellung zur Gerechtigkeit sein, wenn man wie im Kindergarten, stereotyp, darauf verweist, das man sich benachteiligt fühlt? Frauen werden doch gar nicht benachteiligt. Tüchtige Frauen, können heute, überall hinkommen. Sie können sogar Ministerin und Bundeskanzler werden.

Und dieses ständige Herumreiten, auf Bildungsabschlüsse, die Frauen gemacht hätten, ist sowas von borniert, lächerlich und realitätsfremd, das man es schon mit Argwohn beäugen muss, wenn es hier so penetrant wiederholt wird. Eine Bildungseinrichtung, die sich regelmäßig, sowohl bei PISA, als auch bei Unternehmern, so sehr blamiert, auf deren Beurteilungen, schei... ich!

Im übrigen, möchte ich mich frei entscheiden können, wen ich für symphatisch, oder sogar göttlich halte.
Meinungsäußerungen, sind unerwünscht, und werden bei mir als Neid gewertet.

Grüße, Rudi Gems




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