suchen
17.05.2012
Einloggen | Registrieren
 
 
 
     Hedwig v. Beverfoerde
Zur Person und Archiv      Email an diesen Blogger schreiben

Der Glaube ist futsch. Das ist die Krise!
Weitere Themen: Allgemein, Reformen

Das Maß ist voll. Über 220 hoch bezahlte, meist ältere Theologen, die sich katholisch nennen und jahrzehntelang den katholischen Nachwuchs an Priestern, Pastoralassistenten, Religionslehrern prägten und beeinflussten, haben sich in einem aberwitzigen „Memorandum“ gegen unveräußerliches Glaubensgut und päpstliche Lehrentscheidungen gestellt. Zusammenfassend könnte man sagen, sie wollen mehr Macht und mehr Sex.

Und sie verkaufen uns das als „Reform“.

Nicht, dass uns das neu wäre. Wer aus meiner Generation (ich wurde während des Zweiten Vatikanums geboren) heute noch an Christus glaubt, ist seit Schülerzeiten hinreichend häresieerprobt. Ob in Religionsunterricht, Sonntagspredigt, Kommunion- und Firmkurs, ob in der Liturgie, Jugendgruppe, Frauengemeinschaft oder in der Kirchenzeitung, wir sind es gewohnt, dass Glaubens- und Lehraussagen munter verdreht werden, verkürzt, bagatellisiert, durch kreative Auslegung ins Gegenteil verkehrt oder schlicht unterschlagen.

Aber haben uns diese „Memorandums“-Theologen beziehungsweise ihre geistigen Väter auf diese Weise zu einem tieferen Glauben an Christus geführt?
Ganz im Gegenteil. Sie haben via Religionsunterricht in unsere Kinderseelen den Zweifel, nein schlimmer, sie haben den Unglauben gesät. Indem sie mit dem vollen Gewicht ihrer vermeintlichen Wissenschaftlichkeit den vier Evangelien absprachen, Tatsachenberichte zu sein, und diese stattdessen zu wildesten Interpretationen freigaben, haben sie sehr effektiv dafür gesorgt, dass nicht nur Jesu Worte, sondern er selbst, in seiner ganzen Existenz, uns nicht mehr glaubwürdig erschien.
Gläubigkeit und Frömmigkeit wurden der Lächerlichkeit preisgegeben.

Diese Saat ist millionenfach aufgegangen. Der deutsche Durchschnitts-Getaufte lässt heute den Papst einen guten Mann sein und gehorcht, wenn überhaupt, lieber eifrig den eigenen kleinen Gegen-Lehrämtern in Tübingen oder Münster, in deren theologischen Fakultäten man schließlich besser weiß, was Jesus wirklich wollte, als der Herr selbst. Bestenfalls hält er Jesus Christus für einen guten Menschen, der, von Gott gesandt, uns helfen will, unser Leben zu meistern und – jeder nach seiner Facon – glücklich zu werden. Hier auf Erden, versteht sich.

Dass Jesus als Gottes Sohn in unsere menschliche Geschichte gekommen ist, uns eindringlich gelehrt hat und sich aus Liebe in unvorstellbarer Folterqual geopfert hat, um unsere Seelen vor der ewigen Gottesferne nach dem Tod, genannt Hölle, zu retten und uns in die ewige Glückseligkeit bei Gott, genannt Himmel, zu führen, davon haben die meisten von uns wohl keinerlei Vorstellung.

„Piep, piep, piep, Gott hat uns alle lieb.“ So und ähnlich wurde unser Gottesbild aufs Äußerste banalisiert. Sünde, Erlösungsbedürftigkeit, Himmel, Hölle, Fegfeuer und so weiter – alles Schnee von gestern! Herausgekommen sind zwei Generationen von „kritischen“ Katholiken, die niemals im Leben einen Katechismus in der Hand hatten, geschweige denn im Kopf, und die nicht nur die vielzitierte katholische Sexualmoral einzig als Zerrbild aus den Medien kennen, weil sie die vollständige Lehre der Kirche weder vom Pfarrer noch vom Religionslehrer jemals erfahren haben.

Da uns niemand mehr sagt, dass wir mit unserem persönlichen Leben vor Gott auch endgültig scheitern können, schlussfolgern wir, Erlösung nicht mehr nötig zu haben. Deshalb fassen wir die Gebote, auch die Kirchengebote, nur mehr als nette Empfehlung auf, gut gemeint, aber nichts, worüber man sich graue Haare wachsen lassen sollte. Das ist der Grund, warum die Kirchen leer geworden sind und die Beichtstühle noch leerer. Der Glaube ist futsch. Das ist die Krise!

Mit der Kirchensteuer boomte in den Bistümern das Wachstum der kirchlichen Apparate. So konnten sich über das Heer kirchlicher Mitarbeiter, ausgebildet an den theologischen Fakultäten, die Irrlehren in alle Verästelungen des Kirchenorganismus ausbreiten. Viele Schlüsselpositionen von katholischen Akademien, Bildungshäusern, in bischöflichen Ordinariaten und Redaktionen von Bistumszeitungen und so weiter sind heute von Sympathisanten des Theologenmemorandums besetzt.

Kaum zu fassen, dass dies alles unter den Augen und in Verantwortung der Bischöfe geschah und geschieht. Der Dogmatikprofessor Manfred Hauke, ein Brancheninsider, stellt dazu fest: „Die Verantwortlichen der Kirche, vor allem viele Bischöfe, haben sich Jahrzehnte lang verhalten wie ein Computernutzer, der kein Antivirusprogramm installiert hat. Jetzt sind, im Bilde gesprochen, die ,Viren’ dabei, den Computer zu verwüsten. Die Krise der Kirche ist vor allem eine Krise der Bischöfe, die ihrer Verantwortung nicht nachkommen.“

Man hat den Eindruck, dass die vom Zweiten Vatikanum in ihrer Verantwortung gestärkten Ortsbischöfe diese gleich weitergereicht haben an die Deutsche Bischofskonferenz. Ein Gutteil der Bischöfe scheint sich allerdings nicht ungern im Kollektiv dieser Konferenz zu verstecken. Wie anders ist es zu erklären, dass nach dem aktuellen Eklat von Theologen, die faktisch nichts Geringeres als die Protestantisierung der Kirche fordern, von 27 für diese verantwortlichen Diözesanbischöfen nur einige wenige dagegen eindeutig Stellung bezogen haben?

Ist es nicht die erste Aufgabe eines jeden Bischofs, die Kirche vor den Feinden – den äußeren wie den inneren – zu verteidigen? Einzelne Bischöfe, zum Beispiel Bischof Bode, bekunden sogar öffentlich Sympathie für die „Reformatoren“, andere fraternisieren lieber verdeckt. Stimmt es, dass ein lange kaschiertes Schisma sich Bahn bricht?

In dieser Not schlägt die Stunde der Laien und des Internets. Einzelne, vernetzt über Facebook, haben den Fehdehandschuh der Memorandums-Theologen zur Kenntnis genommen und spontan eine Petition „Pro Ecclesia“ an die Bischöfe verfasst, die von jedem unterzeichnet werden kann, der treu zur Kirche und zum Nachfolger Petri stehen will.

Es ist auch das Internet, wo auf das Theologen-Memorandum in Stellungnahmen und Analysen von katholischen Journalisten und Theologen auf allerhöchstem Niveau geantwortet wird. Wären wir allein auf die bistumseigenen Zeitungen angewiesen, erführen wir von dieser Diskussion nichts.

So wurde in unserer Kirchenzeitung, deren Mantelteil elf Bistümer „versorgt“, das Theologenmemorandum sofort ausführlich und an prominentester Stelle abgedruckt, inklusive Webadresse und breiter Berichterstattung, die den Schluss nahe legte, es handele sich hier um einen berechtigten Beitrag zum innerkirchlichen Dialog. In der Folgeausgabe war dann aber die Petition „Pro Ecclesia“ nicht nur nicht abgedruckt, auch die differenzierten Gegenargumente hochkarätiger Persönlichkeiten, die inzwischen die online-Foren bewegten, wurden uns, bis auf wenige Zeilen auf Seite 4, vorenthalten. So plump, glaubt man in kirchensteuersubventionierten Bistumszeitungen heute noch, die braven Schäfchen in ihrer Meinung manipulieren zu können.

Aber diese Zeit ist vorbei. Wie in Ägypten und Tunesien informiert sich auch das Kirchenvolk jetzt selbst. Hochsubversiv beraubt das Internet auch die machtgewohnten theologischen Altkader ihrer Deutungshoheit. Wir holen uns die Verlautbarungen des Vatikans selbst auf den Rechner. Wir lesen die ergreifenden Reden des Papstes in England.
Und da gehen uns plötzlich die Augen auf und wir erkennen, was der Papst als Kardinal Ratzinger schrieb:

„Hier wird nun endlich das ganz demokratische Element sichtbar, das im Kern der Aufgabe des kirchlichen Lehramtes liegt. Ihm ist es aufgetragen, den Glauben der Einfachen gegen die Macht der Intellektuellen zu verteidigen.“

Online finden wir uns mit Menschen zusammen, die in großer Vorfreude sind auf den Besuch des Papstes in Deutschland, Menschen, die wir nicht kennen, mit denen wir aber einen gemeinsamen Glauben haben, einen, der nicht individualistisch und selektiv ist, sondern echte Gemeinschaft stiftet, weil er der Glaube der Kirche ist, die durch die Zeit geht, alt und immer jung.

Froh und dankbar dafür habe ich die Petition „Pro Ecclesia“ unterzeichnet und unsere Kirchenzeitung abbestellt.

 

Dieser Beitrag erschien als Titelthema im Vatican Magazin 3/11

siehe auch Diskussion dazu auf kath.net

Zur Online-Petition PRO ECCLESIA



Artikel weiterlesen  
ANZEIGE


Kommentare (15)




 
  Kommentare (15)

Michael Schönherr, 14.03.2011 11:32
@Frau von Beverfoerde

Solange es Menschen wie diese Theologen und engagierte Leute wie David Berger,Uta-Ranke Heinemann oder die aufmüpfige Schwester Lea Ackermann gibt,ist die katholische Kirche noch nicht ganz verloren.Haben Sie Hoffnung!!


monika, 14.03.2011 10:24
Obwohl mein vorheriger Kommentar einen anderen Akzent hatte, möchte ich zum Kommentar des Herrn "Bernardus" noch etwas sagen:
Gewiß hat es leider in vergangenen Zeiten hauptsächlich in Familien, oder aber in kirchlichen und genauso auch sogar erwiesenermaßen mehrheitlich in staatlichen Einrichtungen Mißbrauch und Prügelstrafen gegeben.
Wenn Sie jedoch behaupten, dass es überall so zuging, setzen Sie bewußt Lügen in die Welt.
Ich bin 1946 in ein katholisches Kinderheim in Schönebeck/Elbe gekommen und habe einige Jahre dort verbracht, bis ich in eine Pflegefamilie kam. Das "Marienheim" wurde von Ordensschwestern geleitet, die bis an die Grenzen ihrer Kräfte für sehr viele Kriegswaisen sorgten. Sie gingen liebevoll mit uns Kindern um. Natürlich mußte bei zwei Betreuern für ca. 40 Kinder aller Altersgruppen eine gewisse Disziplin und Konsequenz eingehalten werden.
Ich persönlich kann mich an keinerlei Prügel oder sonstige Schikanen erinnern und bin später mit meiner Pflegemutter immer wieder gern zu Besuch in diesem Heim gewesen. Man sollte wirklich endlich mal mit diesen Pauschal-Verurteilungen der Ordensleute aufhören. Es ist schlimm für die absolute Mehrzahl derer, welche fürsorglich mit den ihnen anvertrauten Kindern umgingen.


Otto, 14.03.2011 00:57
@ Otto, 13.03.2011 18:16

Es gibt ca. 60.000 Ottos in D, ich bin einer davon. Ich benutze also zu Recht meinen "echten" Namen. Nennen Sie sich "Otto der Große" oder "der kleine"...


monika, 14.03.2011 00:00
Frau von Beverfoerde hat sehr treffend die Situation in unserer Kirche heute in Deutschland geschildert.
Ich bin in der ehemaligen DDR groß geworden. Wir Christen mußten uns nach außen hin verteidigen, denn gläubige Menschen wurden belächelt und mußten Nachteile z. B. in ihrer beruflichen Karriere hinnehmen. Schon die Entscheidung gegen die Jugendweihe, die bekanntermaßen ein Bekenntnis zur Ideologie des Marxismus enthielt, war oft mit gleichzeitiger Ablehnung des Besuchs der sogenannten "Erweiterten Oberschule" oder einer späteren Verweigerung des Studiums verbunden.
Jedoch viele von uns nahmen aus Überzeugung diese Nachteile in kauf. Wir hatten "Gott sei Dank" zumeist Priester, die mit uns gemeinsam Nachteile auf sich nahmen, die uns stärkten und ermutigten, aus Liebe zu Gott, aufrecht auf diesem Weg weiter zu gehen. Ich bin heute noch dankbar, dass ich diese Erfahrung machen durfte.
Umso enttäuschter war ich nach der Wiedervereinigung, in der reichen Kirche der Westbistümer viel Glaubensschwund und Gleichgültigkeit vorzufinden. Mich erschreckte die harsche Kritik an Bischöfen und am Papst. Zum Beispiel hat es mich sehr betrübt, wie maßlos man im Großraum Köln gegen den bei uns in der DDR sehr beliebten Kardinal Meisner aufbegehrte.
Er war es, der 1987 beim Dresdener Katholikentreffen den großartigen Satz zu sagen wagte: "Es soll niemand von uns einem anderen Stern nachfolgen als dem von Bethlehem". Jeder DDR-Bürger wußte, dass er mit dem anderen Stern den fünfzackigen roten Sowjet-Stern meinte. Wir waren begeistert. Es war eine richtige "Sternstunde", von denen wir Christen in unserem damaligen Alltag nicht sehr viele hatten.
Aus all dieser Erfahrung der Vergangenheit möchte ich an dieser Stelle an unsere bis aufs Blut verfolgten Brüder und Schwestern in vielen Ländern der Welt erinnern.
Sie sind die Menschen, die mit ihrem Leid, welches sie auf sich nehmen, uns mahnen sollten, unseren Glauben sehr ernst zu nehmen und treu zu sein.
Das sollten unsere Theologieprofessoren unbedingt in ihre Lehrpläne aufnehmen.


Bernhard, 13.03.2011 18:34
Frau Beverfoerde ist frömmer als der papst. Mal ein paar Auszüge aus dem Buch der Christen:

Markus 11, 12-14: Jesus hatte Hunger. Da sah er von weitem einen Feigenbaum
mit Blättern. Er ging hin, fand aber noch keine reifen Feigen, es war die
falsche Jahreszeit. Da verfluchte Jesus den Baum: "Keiner wird je wieder
Früchte von dir essen". Seine Jünger hörten es. (Hoffentlich schämten sie
sich etwas für ihren Meister, denn erstens konnte der Baum nichts dafür, dass
er noch keine Früchte hatte und zweitens hätte Jesus wissen müssen, dass
es noch nicht die richtige Jahreszeit für Früchte war. Als Wundertätiger hätte
er ja auch Früchte hervorzaubern können.)

Markus 16, 16-17 (Jesus sagt): „Wer glaubt und sich taufen läßt, wird selig
(gerettet) werden. Wer aber ungläubig bleibt, wird von Gott verdammt werden.
Wer mein Jünger ist, kann Dämonen austreiben und Kranke durch
Handauflegen heilen. Er braucht keine Angst mehr von Schlangen zu haben
und ist gegen jegliches Gift immun. Er kann in einer fremden Sprache sprechen.
..“. (nämlich in der unverständlichen Sprache des heiligen Geistes. Wikipedia:
„Die Auslegung kann durch den Beter selbst geschehen, in der Regel
aber durch einen anderen. Dies geschieht dadurch, dass der Auslegende die
Aussage in seiner Sprache hört, ... oder er empfängt die Auslegung von Gott
als eine Offenbarung.... Nach Paulus handelt es sich dabei meist um Prophetie.“
Vergleiche aber auch: 3. Mose 20, 6 (Gott sagt): „Ich werde alle ausrotten,
die an Zeichendeuter oder Wahrsager glauben.“ Und 3. Mose 20, 26-27:
„...denn ich, der Herr, bin heilig. Ihr (die Israeliter) gehört mir, ich habe euch
von allen Völkern auserwählt. Ein Wahrsager oder Zeichendeuter soll sterben.
Man soll ihn steinigen; sein Blut sei auf ihm.

Lukas 6, 27 (Jesus sagt): "Liebt eure Feinde....." (Jesus sagt in Lukas 19, 27
aber auch: „Und nun zu meinen Feinden, die mich nicht als Herrn anerkannten:
Holt sie her und erwürgt sie hier vor mir!")


Otto, 13.03.2011 18:16
Falscher Otto, suchen SIe sich gefälligst endlich einen neuen Namen!

Freigeist, 13.03.2011 15:18
Ja, ja, in Japan hat man an die preiswerte Kernkraft geglaubt. Dieser Glaube ist nun durch die horrenden Kosten schwer erschüttert worden. Einfaches kaufmännisches Rechnen missachtet und dafür geglaubt. Man sieht, wohin Glaube führen kann - in die Irre.

Bernadus, 13.03.2011 01:12
Hier einige Bemerkungen zum Thema! Gefunden und viel mehr unter:

http://52037975.de.strato-hosting.eu/politik-kirche-etc.html


- Erst wenn die Welt begreift, dass die Führungsstäbe der großen Religionen nicht das Heil sondern das Unheil der Menschheit wollen, kann sich die Entwicklung zum Besseren wenden.

- Religionen eignen sich hervorragend zum Betrug der gläubigen Menschen. Nicht wenige „Heilsverkünder“ sind, nachdem die Kassen gefüllt waren, mit diesen auf Nimmerwiedersehen verschwunden.

- Die Kirchen drängen die Menschen dazu, Gott inständig und immer wieder zu danken. Zu danken für ihr Leben, ihre Familie, ihre Nahrung, seine Liebe, seinen Schutz, für die Erde, die Umwelt ... Und wofür sollen sich die Ärmsten der Armen bedanken, die ohne sauberes Trinkwasser leben müssen, ohne genügend Nahrung, ohne Haus, ohne ärztliche Betreuung, ohne Land, die Ausgebeuteten, Geknechteten, Betrogenen, Verstümmelten, Ehlenden, Ausgestoßenen ...? Dass Gott nur die Previligierten und die reichen Kirchenleute schützt und liebt? Wie pervers und falsch geht man mit den betrogenen Gläubigen um!

- Je näher sich ein Volk mit Gott verbunden glaubt, hingeführt, verführt, aufgefordert und angestachelt durch seine selbsternannten irdischen Vertreter, desto unmenschlicher und brutaler geht es mit seinen Mitmenschen um. Beispiele? Christen, Juden. Mohammedaner, Islamisten… An Gott bzw. den Göttern kann das doch wohl kaum liegen.

- Das Prinzip der katholischen Kirche lautet schon immer und gilt nach wie vor: Ohne uns geht nichts, wir bestimmen, was Wahrheit, was Leben, was die wahre Lehre, wer und was Gott ist. Wer uns gläubig und kritiklos folgt, kommt gereinigt in den Himmel, wer uns nicht glaubt und gehorcht, kommt als Verdammter in die Hölle. So macht man das!

- Welch abgründige Moral vermittelt und bewirkt nur die katholische Kirche, wenn ausgerechnet die Frauen/Nonnen des katholischen Ordens der „Barmherzigen Schwestern“ nach dem Krieg die ihnen anvertrauten, schwerst traumatisierten Kinderkriegsweisen permanent sadistisch quälten, brutal prügelten, hungern, dürsten und ohne Schlaf ließen, sie unterdrückten und erbarmungslos vielfach grundlos bestraften? Selbst der beaufsichtigende Bischoff griff nicht ein!


Besser und ehrlicher kann man die Lage wohl kaum beschreiben!


Otto, 13.03.2011 01:00
Wenn hier auch der Begriff "Fegefeuer" aufgeführt wird, in das die Menschen nach ihrem Tod für "alle Ewigkeiten" geworfen werden, wenn sie nicht bedingungslos alles das unkritisch glauben, was ihnen die katholische Kirche vorschreibt, so konnte noch kein einziger dieser unchristlichen Angstmacher sagen, wie denn wohl ein Mensch ohne Leib und Nerven nach dem Tod noch Schmerzen im "Fegefeuer" empfinden soll!! Er hat ja keinen Leib mehr. Warum sind die Menschen nur immer wieder so "dumm", nicht ihren eigenen Verstand zu gebrauchen??

Johannes G. Klinkmüller, 12.03.2011 22:34
@ Rudi Gems

Glauben zu können, das ist eine Bewusstseinsstufe.
Es ist eine Fähigkeit des Geistes, zu der Sie, Herr Gems, keinen Zugang haben.

Und wenn ich lese, was Sie im Brustton Ihrer Dummheit, Ihres pseudointellektuellen Bramarbasierens schreiben, sage ich:
Gott sei Dank!




Kommentar schreiben

*=Pflichtfelder

CAPTCHA*

Bitte Geben Sie für die Freischaltung das Ergebnis ein:

Click to reload image
 
 
 



Spruch des Tages
Zu erkennen, daß man sich geirrt hat, ist ja nur das Eingeständnis, daß man heute schlauer ist als gestern.
- Johann Kaspar Lavater

ANZEIGE

Galerien

Europolis: Tagung zur Reform der europäischen Währungsordnung Europolis: Tagung zur Reform der europäischen Währungsordnung

Stuttgart: Anti-ESM-Demonstration des Aktionsbündnis Direkte Demokratie Stuttgart: Anti-ESM-Demonstration des Aktionsbündnis Direkte Demokratie

Südkongreß "ESM-Vertrag - der Weg in die Schulden- und Inflationsunion? Entdemokratisierung Europas?" Südkongreß \"ESM-Vertrag - der Weg in die Schulden- und Inflationsunion? Entdemokratisierung Europas?\"


Interviews

Dr. med. Rainer Böhm Betreuungsgeld ist sinnvoll und notwendig
Dr. med. Rainer Böhm
Kinder- und Jugendarzt

Alexander Ulfig »Gleichstellungspolitik führt zu Ungerechtigkeiten«
Alexander Ulfig
http://qualifikation-statt-quote.de/

Hedwig Beverfoerde, Birgit Kelle JA zum Betreuungsgeld!
Hedwig Beverfoerde, Birgit Kelle
Initiative Familienschutz, Frau2000plus

Bernhard Seitz Anti-ESM-Demo in Stuttgart
Bernhard Seitz
Aktionsbündnis Direkte Demokratie

Hubert Aiwanger Freie Wähler hoffen auf Erfolg in Schleswig-Holstein
Hubert Aiwanger
Bundesvorsitzender Freie Wähler

Mehr Interviews


Video

Zivile Koalition: Stoppt ESM-Vertrag - Stoppt Schulden- und Inflationsunion Zivile Koalition: Stoppt ESM-Vertrag - Stoppt Schulden- und Inflationsunion

EU: Treaty of debt - stop it now! (engl. Version von EU: Treaty of debt - stop it now! (engl. Version von

Stoppt EU-Schuldenunion (ESM-Vertrag)! auf Abgeordneten-Check.de Stoppt EU-Schuldenunion (ESM-Vertrag)! auf Abgeordneten-Check.de

Carlos A. Gebauer spricht über den ESM-Vertrag Carlos A. Gebauer spricht über den ESM-Vertrag

Jean-Claude Juncker: "Wenn es ernst wird, muss man lügen" Jean-Claude Juncker: "Wenn es ernst wird, muss man lügen"


Umfrage

Würden Sie sich für die Einführung eines "Nord-Euro" aussprechen?

Foto: Lupo / pixelio.de




Ergebnis

Meist gelesen
    Anti-ESM-Demo in Stuttgart

    Südkongreß: Zivile Koalition mobilisiert, Freie Wähler punkten, CSU fehlt

    Die »Ketchup-Inflation« kommt!

    Freie Wähler hoffen auf Erfolg in Schleswig-Holstein

    Interview: JA zum Betreuungsgeld!

Empfohlene Blogs

author Jürgen Liminski
Vom Pudding zum Präsidenten - Die Metamorphose des Francois Hollande

author Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel
Die Deutschen haben die Wahlen verloren

author Birgit Kelle
Kinder statt Klappstühle

author Beatrix von Storch
Der sog. Fiskalpakt - oder wie man einen ganzen Kontinent verschaukelt

author Beatrix von Storch
Der finale ESM-Vertrag - Ende von Demokratie und Parlamentsvorbehalt


Reportage

Die eigenartige Zurückhaltung des Westens Die eigenartige Zurückhaltung des Westens

Mit der Brechzange in die Familien Mit der Brechzange in die Familien

Wer errechnet eigentlich die Inflation? Wer errechnet eigentlich die Inflation?

Hans-Olaf Henkels Euro-Aufklärungstour: "Es gibt Alternativen." Hans-Olaf Henkels Euro-Aufklärungstour: "Es gibt Alternativen."

Neuer Verband setzt sich für kinderreiche Familien ein Neuer Verband setzt sich für kinderreiche Familien ein

Mehr Reportagen


Empfohlene Beiträge

Familienschutz startet Online-Initiative "JA zum Betreuungsgeld" Familienschutz startet Online-Initiative "JA zum Betreuungsgeld"

Und jetzt die Inflationsunion! Und jetzt die Inflationsunion!

FDP und ESM - Ein Beitrag von Prof. Vaubel FDP und ESM - Ein Beitrag von Prof. Vaubel


Aktueller Goldpreis


Aktueller Silberpreis


Schlagworte

Deutschland Wetter




Finanzkrisen
Brandanschlag in Potsdam
Griechen leeren ihre Konten
Hass auf Deutsche trifft Holländer
Nahost-Konflikt
Die Sorge um Syrien nimmt zu
Doch keine Neuwahlen in Israel
Pakistan testet erfolgreich Rakete
DDR-Unrecht
Vaatz prangert Heuchelei an
Stasi-Unterlagen: 20 Jahre - 2,8 Millionen Akten-Einsichten
"Von oben" verordneter EU-Unionsstaat birgt totalitäre Tendenzen
Allgemein
Berliner Piraten- Chef tritt zurück
Brandanschlag in Potsdam
Katholikentag in Mannheim
Bildung
Offener Brief an die Betreuungsgeld-Skeptiker der FDP
Interview: JA zum Betreuungsgeld!
Gröhe ruft FDP zur Ordnung
Reformen
Minister setzen »Basel III« um
Dr. Rainer Böhm: Betreuungsgeld ist sinnvoll und notwendig
Sozialisten attackieren Merkel
Wirtschaftspolitik
US-Banken droht mehr Regulierung
Neue Umlage für Windstrom?
Merkollande sind sich einig
Familie
Offener Brief an die Betreuungsgeld-Skeptiker der FDP
Merkel plant Kompromiß zum Betreuungsgeld
Dr. Rainer Böhm: Betreuungsgeld ist sinnvoll und notwendig
Autoindustrie
Opel-Krise schwelt weiter
Neuer Schock für Opel
IG Metall ruft zum Warnstreik auf
Wahlen
Neue Umlage für Windstrom?
Führungskrise in Linkspartei
Merkollande sind sich einig
1945-49/Verfassungsbruch1990
Ein politisch tatsächlich bedeutsames Plagiat: Der Verfassungsbruch von 1991
Demonstrative Einigkeit um Zentrum für Vertriebene
Deutscher Richter: Bananenrepublik in Sichtweite
Justiz
Brandanschlag in Potsdam
Hass auf Deutsche trifft Holländer
Buback-Mord 1977 bleibt unaufgeklärt

Nach Oben  |  Impressum  |  Home  |  Politik  |  Wirtschaft  |  Lebenswelt  |  RSS RSS
© FreieWelt.net 2008