suchen
23.02.2012
Einloggen | Registrieren
 
 
 
     Dr. Alexander Ulfig
Zur Person und Archiv      Email an diesen Blogger schreiben

Vom Leid der türkischen Männer
Weitere Themen: Allgemein

 

Buchrezension zu: Isabella Kroth, Halbmondwahrheiten

 

Sie werden als Gewalttäter, Machos, Paschas oder Patriarchen bezeichnet, als Menschen, die lernunfähig sind, an ihren traditionellen Vorstellungen haften und sich in Deutschland nicht intergrieren möchten. In der gegenwärtigen Integrationsdebatte werden sie als die Hauptverantwortlichen für die Integrationsprobleme betrachtet. Die Rede ist von den in Deutschland lebenden türkischen Männern.

Dass auch diese Männer Produkte und Opfer der gesellschaftlichen Verhältnisse sind, wird in dem feministischen dominierten Diskurs unserer Zeit kaum erwähnt. Denn für den Feminismus gilt: Frauen sind Produkte und Opfer der Gesellschaft. Männer und sogar Jungen werden in der Regel nicht als Produkte und Opfer der Gesellschaft angesehen, was Erkenntnissen aus der Psychologie und der Soziologie widerspricht. Sie haben ihre Probleme selbst verschuldet, heißt es oft (Männer zum Beispiel ihre gesundheitlichen, Jungen ihre schulischen Probleme).

Hinter dieser einseitigen Betrachtungsweise steckt ein politisches Kalkül: Da Frauen Produkte und Opfer der Gesellschaft sind, sollen nur sie in den Genuß der Gleichstellungspolitik kommen. Hilfs- und Förderprogramme sollen nur ihnen vorbehalten sein. Würde man die Realität sehen und auch Männer als Produkte und Opfer der Gesellschaft betrachten, müssten die Gleichstellungsmittel anders verteilt werden: Ein Großteil der Gleichstellungsmittel müsste auch Männern und Jungen zugute kommen. Das ist aber politisch nicht gewollt.

Die Journalistin Isabella Kroth zeigt in ihrem Buch „Halbmondwahrheiten“ die soziale Determiniertheit und die sich daraus ergebende schwierige Situation der in Deutschland lebenden türkischen Männer. Von der Hilfsorganisation „Terre des Femmes“ (einer Organisation, die sich weltweit gegen die Diskriminierung von Frauen einsetzt) erfuhr sie, dass immer wieder Männer Hilfe suchen, jedoch abgewiesen werden müssen, da es keine Mittel gibt, um ihnen zu helfen. Von der Mitarbeiterin eines Frauenhauses erfuhr sie ferner, dass der türkische Psychologe Kazim Erdogan einer der wenigen ist, der auch Männern Hilfe anbietet. Er leitet in Berliner Bezirk Neukölln jeden Montagabend eine Selbsthilfegruppe für türkische Männer.

Isabella Kroth hat in der Gruppe von Erdogan keine „geschlossene Gesellschaft“ vorgefunden. Dafür Männer, die sich darüber freuten, dass jemand für ihre Probleme und Sorgen ein offenes Ohr hatte und mit ihnen ohne Vorurteile sprach. Sie traf Männer, die aufgeschlossen und freundlich waren. Sie alle haben die Fragen der Journalistin „bereitwillig und geduldig“ beantwortet – ein Bild, das den gängigen Klischees über diese Männer ganz und gar nicht entspricht.

In zwölf Portraits erzählt sie die Leidensgeschichten dieser Männer. Da ist zum Beispiel Ahmet, ein „Import aus der Türkei“. Seine Ehe wurde von seinen Eltern arrangiert. Seine Frau hatte ihn nach der Hochzeit zu sich nach Berlin geholt. Er fand sich in einer ihm fremden Welt vor. Heute betont er: „Hätte ich damals gewusst, was auf mich zukommt – ich würde nicht noch einmal nach Deutschland kommen.“ Seine Zeugnisse waren in Berlin plötzlich nichts mehr wert. Er verstand kein Wort deutsch. Er musste sich hinter seiner Frau verstecken, die in Berlin aufgewachsen war und der beruflich alles gelang. Sie gab Ahmet Taschengeld. Dabei spürte er ihre Verachtung: „Ein Mann, der nicht in der Lage war, Geld nach Hause zu bringen, der war in ihren Augen ein Verssager.“

Ahmet, der in der Türkei in einer Anwaltskanzlei arbeitete, begann in Berlin nach einiger Zeit auf einer Baustelle zu arbeiten. Er schleppte dort Betonplatten und räumte den Schutt zusammen. Sein Ziel war, trotz der Demütigungen so viel Geld zu verdienen, dass seine Frau nicht mehr arbeiten gehen müsste. Über seine Sorgen konnte er mit niemandem reden, auch nicht mit seiner Frau, die sich zurückzog, weil er ihr „unmännlich“ erschien.

Die Autorin hebt in diesem Zusammenhang hervor: „Die Probleme junger Frauen, die per Heiratsmigration nach Deutschland kommen, sind seit Jahrzehnten bekannt. Die Schwierigkeiten der Männer jedoch, die als ´Importbräutigame` nach Deutschland kommen, werden kaum erwähnt. Dabei fällt es diesen Männern in gewisser Hinsicht sogar schwerer als Frauen, sich in dem fremden Land zurechtzufinden. Denn während Frauen enger in das Netzwerk Familie eingebunden sind, müssen sich die Männer in ihrer Rolle als Ernährer behaupten. ´Importbräute` leben meist innerhalb eines geschützten Umfelds. Importierte Männer kämpfen auf dem Arbeitsmarkt mit Sprachproblemen und Orientierungslosigkeit.“

Adem heiratete mit 19 Jahren seine Cousine Ipek. Die Ehe zwischen beiden war eine „Familienangelegenheit“. Für Ipeks Eltern in der Türkei war sie eine zuverlässige Einnahmequelle. Sie erwarteten, dass Adem ihnen regelmäßig Geld schickte. Doch Adem brach ein ungeschriebenes Gesetz: Anstatt sich finanziell um die Großfamilie zu kümmern, begann er, Geld für seine eigenen Kinder zu sparen. Er wollte ihnen eine gute Ausbildung ermöglichen.

Für Ipek hatte die Ehe unter diesen Umständen keinen Sinn mehr. Sie hatte keinen Respekt mehr vor Adem, nannte ihn einen Versager, der nicht genügend Geld verdienen konnte. Sie trennte sich von ihm. Ipek und ihre Familie verbreiteten Gerüchte, dass Adem sie und die Kinder geschlagen habe und Geld verzockte. Von Ipeks Brüdern bekam er sogar Morddrohungen.

Adem wurde zum alleinerziehenden Vater. Die älteste Tochter wurde von Ipek in die Türkei mitgenommen. Ipek hatte an das Jugendamt geschrieben, dass Adem seine Tochter sexuell missbrauchte. In dieser schwierigen Situation fand er Hilfe in der Selbsthilfegruppe von Erdogan.

Als Faruk 14 Jahre alt war, brachte ihn sein Vater nach Berlin. Wie viele andere wurde er gar nicht gefragt, ob er nach Deutschland kommen wollte. Mit fünf Klassen Grundschule und einem Jahr Koranschule hatte er keine ausreichenden Voraussetzungen, um in Deutschland voranzukommen. Die Einzimerwohnung des Vaters wurde für Faruk zum Gefängnis. Nur die Besuche in der Moschee erlebte er als Ausbrüche in die Freiheit.

Sein Wunsch, eine Lehre als Elektriker zu machen, stieß auf den Widerstand des Vaters. Sie würde zu lange dauern. Faruk sollte sofort arbeiten und Geld für seine Familie verdienen, die er mit 21 Jahren gründete. Um seine sechsköpfige Familie zu ernähren, begann er, in einer Kunststofffabrik zu arbeiten. Es gab dort keine Atemmasken zum Schutz gegen die Plastikdämpfe. Immer mehr schmerzten ihm bei der Arbeit die Lungen.

Heute schluckt der 43-jährige Faruk 21 Tabletten am Tag, gegen Krämpfe, Asthma und die fortschreitenden Lähmungen. In seinem Blut wurden 16 unterschiedliche Giftstoffe entdeckt. Faruk kann nicht mehr laufen und lebt als Schwerbehinderter von Hartz IV. Isabella Kroth betont in diesem Kontext: „Verschiedene Studien deuten auf ein erhöhtes Krankheitsrisiko unter Migranten hin – nicht nur wegen besonders belastender Arbeiten im Schichtdienst oder im Akkord. Das Robert-Koch-Institut wies auf das erhöhte Risiko bei Erkrankungen durch psychsoziale Belastung hin. Die Gründe für das erhöhte Krankheitsrisiko sind weitgehend unerforscht – mit ausschlaggebend könnte der Dauerspagat sein, den Migranten leisten müssen: zwischen der Kultur der Heimat und dem Versuch, sich hier anzupassen. Und auch die Orientierungslosigkeit in der Fremde, Angst vor Arbeitslosigkeit und Armut fallen ins Gewicht.“

Die Autorin zeigt auch in den übrigen Portraits, unter welchem Druck die in Deutschland lebenden türkischen Männer stehen: Sie müssen immer stark sein, moralische Autoritäten sein und die Familie ernähren. Oft können sie diese Erwartungen nicht erfüllen. Die Folgen davon sind Verzweiflung, Unsicherheit, Angst, Selbstzweifel, das Gefühl, versagt zu haben, ferner seelische und körperliche Krankheiten. Hinzu kommt noch das Gefühl, ein Fremder oder ein unerwünschter Gast zu sein.

Mit besonderen Problemen haben türkische Jungen zu kämpfen. Sie bekommen immer wieder zu hören: „Nächstes Jahr kehren wir zurück in die Türkei.“ Das hat weitreichende Konsequenzen für ihre Identitätsbildung, ihre Deutschkenntnisse und ihre schulische Ausbildung. Noten spielen für viele von ihnen keine entscheidende Rolle. Schließlich sollen sie in jedem nächsten Jahr in eine Schule in der Türkei gehen.

Die Notwendigkeit, das Geld für den Familienunterhalt zu verdienen, beendet frühzeitig die Ausbildung. Gute Ausbildung ist aber in Deutschland eine wichtige Voraussetzung, um genügend Geld zu verdienen – ein Teufelskreis, in den viele türkische Jungen geraten.

Die frühe Verheiratung wird für die jungen Männer zum Bildungshindernis. Sie sollen früh die Rolle des Ernährers übernehmen. Ehe und Ehre hängen für viele der Männer sehr eng zusammen. Sie heiraten gegen ihren eigenen Willen, um die Ehre der Frauen und der Familie zu retten. Dafür nehmen sie in Kauf, schlecht ausgebildet und unglücklich zu sein.

Türkische Männer sind ähnlich wie türkische Frauen Produkte und Opfer der gesellschaftlichen Verhältnisse und der Tradition. Gleichwohl ist das Leiden der Männer anders als das der Frauen. Männer haben – so die Autorin – mehr Möglichkeiten und Freiheiten als Frauen: „Als Männer können sie einen Ausgleich außerhalb der Familie suchen, sie können flirten, feiern und Kaffeehäuser besuchen, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen.“ Ob das allerdings angesichts der im Buch dargestellten Leidensgeschichten ein Trost für die Männer ist, bleibt eine offene Frage.

Isabella Kroth hat ein einzigartiges Buch geschrieben. Sie hat als eine der ganz wenigen die soziale Determiniertheit und das Leid der in Deutschland lebenden türkischen Männer eindrucksvoll geschildert. Es bleibt zu hoffen, dass auch Männer und Jungen – nicht nur die türkischen – in den Genuß der Gleichstellungsmaßnahmen kommen werden. Der Bedarf danach ist auf jeden Fall sehr groß.

 

Elisabeth Kroth, Halbmondwahrheiten. Türkische Männer in Deutschland. Innenansichten einer geschlossenen Gesellschaft, München 2010.



Artikel weiterlesen  
ANZEIGE


Kommentare (16)




 
  Kommentare (16)

Dr. Alexander Ulfig, 03.11.2010 18:33
@ Konrad Fischer

Wenn Sie etwas über Männerdiskriminierung in unserer Gesellschaft erfahren möchten, dann schauen Sie sich die folgende Seite an. Dort finden Sie einige Informationen und Daten:

http://manndat.de/


Konrad Fischer,, 03.11.2010 08:54
Dr. Alexander Ulfig,

ich vermute sie glauben was sie da sagen. Das ändert jedoch nichts an der tatsache das es nucht stimmt. Sie beurteilen hier eben nicht nach Individualitätsondern nach Gruppenzugehörigkeit. Und das ist dermaßen einseitig, da helfen auch ihre sicher ernstgemeinten Erklärungen nichts. In welcher Weise sind sie Herr Ulfig als Mann in dieser gesellschaft benachteiligt? Das würde mich wirklich einmal interessieren! Sind sie Benachteiligt weil andere unterstützt werden um eine Gleichberechtugung zu erhalten. Wenn sie diesen einfachen Vorgang nicht verstehen wieso fordern sie dann spezielle Jungenförderung etc?


Freigeist, 02.11.2010 19:56
@Adorján F. Kovács
Man sollte dieses Thema in den medialen Fokus nehmen.
Ein Bluter kostet lebenslang im Durchschnitt 14 Mio. Euro. Ich versuche, noch genauere Zahlen zu bekommen, die vermutlich höher liegen werden.
Verwandtenehen von Migranten sollten die deutschen Behörden nicht mehr anerkennen, so dass die Cousinen-Import-Bräute nicht mehr nach D kommen können. In England ist man auch schon darauf aufmerksam geworden, denn Pakistanis sparen durch Cousinen-Ehen den Brautpreis. Die Pakistanis versuchen zu sparen und verursachen dem Staat immense Kosten. In D mussten schon kleine Krankenkassen sofort fusionieren, nach einer Anmeldung eines Bluters beim ärztlichen Dienst. Kleine Kassen, z.B. kleine Betriebskrankenkassen konnten nicht einen einzigen Bluter finanziell verkraften.


Adorján F. Kovács, 02.11.2010 17:48
@ Freigeist
Aus meiner klinischen Erfahrung muss ich das leider bestätigen. Auf den pädiatrischen Intensivstationen häufen sich die Fälle erblich bedingt erkrankter Kinder, deren Eltern Migranten sind und eine Verwandtenehe eingegangen sind. Die Kosten sind immens.


Dr. Alexander Ulfig, 02.11.2010 17:16
@ Konrad Fischer

"Sie haben eine komplett einseitige Weltsicht die sich nur auf ihre männlichen Bewohner beschränkt, ob es sich nun um eine Buchrezension oder einen sionstigen Artikel handelt."
Nein, Sie verstehen mich völlig falsch. Die Gruppenzugehörigkeit spielt für mich keine wesentliche Rolle. Menschen sollten nach ihrer Individualität, nach ihren individuellen Fähigkeiten und Voraussetzungen, und nicht nach ihrer Gruppenzugehörigkeit, sei es Geschlecht, Nationalität, Hautfarbe oder sexueller Orientierung, beurteilt werden. Das ist eins meiner wichtigsten Prinzipien.
Solange aber die Gleichstellungspolitik fast ausschließlich Frauen im Blick hat (das ist eine Einseitigkeit), sollte auch den Problemen und Sorgen der Männer Aufmerksamkeit geschenkt werden.


Konrad Fischer,, 02.11.2010 08:22
Dr. Alexander Ulfig
Ganz genau: "Außerdem ist "die türkische Gesellschaft" nicht mein Thema. Mein Thema bzw. das Thema des Buchs, das ich hier rezensiere, ist die Situation der in Deutschland lebenden türkischen Männer."
Ihr Thema ist immer das der in Deutschkland lebendden Männer oder Jungen. Haben sie nicht auch schon einmal einen Artikel verfasst n dem sie die Hilfsorganisation Plan angreiffen weil sie eine Mädchenförderung weltweit betreibt? Sie haben eine komplett einseitige Weltsicht die sich nur auf ihre männlichen Bewohner beschränkt, ob es sich nun um eine Buchrezension oder einen sionstigen Artikel handelt.


Freigeist, 01.11.2010 22:54
Probleme verursachen die Importbräute als auch die Importmänner. Die Medien sollten sich mal mit den Cousinenhochzeiten beschäftigen und damit, was da so an Blutern fahrlässig in Kauf genommen wird. In manchen Gegenden in Deutschland sind von 100 Blutern schon 70 aus Cousinenbräuten hervorgegangen. Die Kosten sind aberwitzig hoch.
Im Durchschnitt kostet ein Bluter im Jahr 200.000 Euro und dies lebenslang. 70 Jahre ca. 14. Mio. http://tinyurl.com/2utbm52


Dr. Alexander Ulfig, 01.11.2010 21:47
@ Konrad Fischer

"Was mag der Grund dafür sein, das sie sich nur für Männer einsetzen und Frauen bei Ihnen vollkommen unter den Tisch fallen?"
Ich bespreche hier ein Buch, in dem es um Männer geht. Über die schwierige Situation von türkischen Männern in Deutschland gibt es sehr wenig Bücher und Berichte in den Medien. Das Buch von Isabella Kroth ist eine Ausnahme.
"Es ist nichts zu sagen gegen Selbsthilfegruppen für türische Männer, aber dann bitte auch für die Frauen." Natürlich, aber es gibt viele Selbsthilfegruppen und Organisationen für Frauen, auch für Migrantinnen. Wenn Sie mir nicht glauben, schauen Sie einfach im Internet nach solchen Hilfsorganisationen. In dem Buch erwähnt die Autorin z.B. die Organisation „Terre des Femmes“. Für türkische Männer gibt es kaum Selbsthilfegruppen oder Organisationen. Die Selbsthilfegruppe von Erdogan ist eine absolute Ausnahme. Es gilt also: Hilfe und Förderung für beide Geschlechter.
"Thema sollte hier das Leiden der türkischen Immigranten sein und nicht nur der türkischen Männer"
Nochmals: Ich bespreche hier ein Buch, in dem es um die soziale Determiniertheit und die schwierige Situation der türkischen Männer geht.
"Die türkische Gesellschaft ist eine Männerwelt und diese Männerwelt bringt Probleme hervor die für beide Geschlechter verherend sind. das aber ist etwas das sie nicht hören wollen." Um diese Probleme oder einige dieser Probleme geht es doch gerade in meiner Rezension und in dem Buch. Außerdem ist "die türkische Gesellschaft" nicht mein Thema. Mein Thema bzw. das Thema des Buchs, das ich hier rezensiere, ist die Situation der in Deutschland lebenden türkischen Männer.


Konrad Fischer, 01.11.2010 21:05
Dr. Alexander Ulfig
Die Einseitigkeit mit der sie die Welt betrachten ist bedenklich! Was mag der Grund dafür sein, das sie sich nur für Männer einsetzen und Frauen bei Ihnen vollkommen unter den Tisch fallen? Es ist nichts zu sagen gegen Selbsthilfegruppen für türische Männer, aber dann bitte auch für die Frauen. Thema sollte hier das Leiden der türkischen Immigranten sein und nicht nur der türkischen Männer. Die türkische Gesellschaft ist eine Männerwelt und diese Männerwelt bringt Probleme hervor die für beide Geschlechter verherend sind. das aber ist etwas das sie nicht hören wollen.


Dr. Alexander Ulfig, 01.11.2010 20:29
@ Konrad Fischer

Sie haben den Sinn meines Artikels überhaupt nicht verstanden: Damit Männer ihre Frauen nicht schlagen und nicht unterdrücken, sollten für sie mehr Möglichkeiten und Mittel (z.B. Selbsthilfegruppen wie die von Erdogan) geschaffen werden. Einige Männer aus der Selbsthilfegruppe von Erdogan haben früher ihre Frauen geschlagen. Heute tun sie es dank therapeutischer Hilfe nicht mehr.
Also nochmals:
1. Auch Männer sind Produkte und Opfer der Gesellschaft (das hat mit "arme Männer" nichts zu tun, sondern sind fundamentale Erkenntnisse aus der Soziologie, der Psychologie und der Sozialpsychologie).
2. Die Politik sollte mehr Möglichkeiten für Männer schaffen (mehr Hilfs- und Förderprogramme), damit sie u.a. ihre Frauen nicht unterdrücken und ein besseres Leben führen können.




Kommentar schreiben

*=Pflichtfelder

CAPTCHA*

Bitte Geben Sie für die Freischaltung das Ergebnis ein:

Click to reload image
 
 
 



Spruch des Tages
"Persönlichkeiten, nicht Prinzipien, bringen die Zeit in Bewegung."
- Oscar Wilde

ANZEIGE

Interviews

Martin Kastler In der Krise braucht Europa mehr, nicht weniger Bürgerbeteiligung!
Martin Kastler
Mitglied des Europaparlamentes (CSU)

Philipp Vorndran Kapitalmarktexperte warnt vor den ESM
Philipp Vorndran
Kapitalmarktexperte der Flossbach von Storch AG

Hedwig Freifrau von Beverfoerde Seelisch-Moralische Unversehrtheit der Kinder bewahren!
Hedwig Freifrau von Beverfoerde
Sprecherin Initiative Familienschutz

Alfred Zellfelder ESM schwere Belastung für nächste Generationen
Alfred Zellfelder
Landesvorsitzender Freie Wähler Schleswig-Holstein

Werner Voß Das Wort Solidarität wird gerne mißbraucht
Werner Voß
Diplom-Betriebswirt

Mehr Interviews


Umfrage

Würden Sie sich für die Einführung eines "Nord-Euro" aussprechen?






Ergebnis


Empfohlene Blogs

author Dr. Gérard Bökenkamp
Freiheit und Selbstdisziplin

author Kevin Fuchs
Ist Ihr Nachbar homophob?

author Karin Pfeiffer-Stolz
Nichts als eine üble Räuberbande

author Johannes Resch
Generationenvertrag und Elterngeldgesetz

author Beatrix von Storch
Der finale ESM-Vertrag - Ende von Demokratie und Parlamentsvorbehalt


Video

EU: Treaty of debt - stop it now! (engl. Version von EU: Treaty of debt - stop it now! (engl. Version von

Stoppt EU-Schuldenunion (ESM-Vertrag)! auf Abgeordneten-Check.de Stoppt EU-Schuldenunion (ESM-Vertrag)! auf Abgeordneten-Check.de

"Otto von Habsburg über die christlichen Fundamente und die Seele Europas" von Kirche in Not (kirche-in-Not.de) "Otto von Habsburg über die christlichen Fundamente und die Seele Europas" von Kirche in Not (kirche-in-Not.de)

Carlos A. Gebauer spricht über den ESM-Vertrag Carlos A. Gebauer spricht über den ESM-Vertrag

Jean-Claude Juncker: "Wenn es ernst wird, muss man lügen" Jean-Claude Juncker: "Wenn es ernst wird, muss man lügen"


Galerien

Podiumsdiskussion: ESM-Vertrag - Der Weg in die Schuldenunion? Abschaffung von Demokratie und Souveränität? Podiumsdiskussion: ESM-Vertrag - Der Weg in die Schuldenunion? Abschaffung von Demokratie und Souveränität?

Mahnwache vor dem Bundestag: Stoppt EU-Schuldenunion test Mahnwache vor dem Bundestag: Stoppt EU-Schuldenunion test


Reportage

Wer errechnet eigentlich die Inflation? Wer errechnet eigentlich die Inflation?

Hans-Olaf Henkels Euro-Aufklärungstour: "Es gibt Alternativen." Hans-Olaf Henkels Euro-Aufklärungstour: "Es gibt Alternativen."

Neuer Verband setzt sich für kinderreiche Familien ein Neuer Verband setzt sich für kinderreiche Familien ein

Der Staat als Kinder- und Jugendverderber Der Staat als Kinder- und Jugendverderber

Ein politisch tatsächlich bedeutsames Plagiat: Der Verfassungsbruch von 1991 Ein politisch tatsächlich bedeutsames Plagiat: Der Verfassungsbruch von 1991

Mehr Reportagen


Empfohlene Beiträge

Schäuble dementiert Lockerung der Schuldenbremse Schäuble dementiert Lockerung der Schuldenbremse

Monti distanziert sich von Merkozys Eurokurs Monti distanziert sich von Merkozys Eurokurs

Merkozy wollen ESM vorverlegen Merkozy wollen ESM vorverlegen

EU plant Telefon- und Internet- Überwachung EU plant Telefon- und Internet- Überwachung

Diktat der Wirtschaft bedroht Grundrechte von Eltern und Kindern Diktat der Wirtschaft bedroht Grundrechte von Eltern und Kindern


Meist gelesen
  1. "Wehe, wenn es friert ..."
    14.02.2012 10:56
  2. CSU drängt Gauck zur Heirat
    21.02.2012 11:41
  3. Bundespräsident Wulff tritt zurück
    17.02.2012 08:17
  4. Die Saat geht auf: Kath. Kirche darf als "Kinderficker-Sekte" verleumdet werden
    14.02.2012 10:55
  5. Schäuble verspricht Portugal heimlich Milliardenhilfe
    12.02.2012 22:39

Aktueller Goldpreis


Aktueller Silberpreis


Schlagworte

Deutschland Wetter




Finanzkrisen
EU-Kommission erwartet Rezession
"Schönes" zentralis- tisches Europa
"Merkel hat Griechenland-Zahlen geschönt"
Nahost-Konflikt
Israel macht Iran für Anschläge auf Diplomaten verantwortlich
Iran baut militärische Drohkulisse auf
Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen?
DDR-Unrecht
Stasi-Unterlagen: 20 Jahre - 2,8 Millionen Akten-Einsichten
"Von oben" verordneter EU-Unionsstaat birgt totalitäre Tendenzen
CSU-General Dobrindt fordert Überwachung der Linkspartei
Allgemein
Schlammschlacht von Romney und Santorum
Ethikrat empfiehlt Angabe des "dritten Geschlechts"
Ifo-Index heiter bis wolkig
Bildung
Familienschutz fordert Prüfung der Lehrinhalte zur Sexualerziehung in Berlin
"Von Krise zu Krise gesteigert" - Interview mit Dr. Bernd F. Schulte
Rezension: Deutsche Policy of Pretention
Reformen
Bund der Steuerzahler gegen Griechenhilfe
MdB Mortler zweifelt an "Rettungsschirm"
Deutsche Steuerzahler blechen nutzlos für Athen
Wirtschaftspolitik
Ifo-Index heiter bis wolkig
Schwache Konjunk- tur lässt Steuer- einnahmen sinken
Bund der Steuerzahler gegen Griechenhilfe
Familie
Liebe statt Stress
KathTreff: Immer mehr Christen finden sich über das Internet
Sonderabgabe für Kinderlose
Autoindustrie
Daimler fährt Rekordgewinn ein
Sprit so teuer wie nie
Aral hält Bezinpreis künstlich hoch
Wahlen
Wahltrend: Grüne legen zu
Schlappe für Le Pen
Schäffler fordert härteren FDP-Kurs gegen Union
1945-49/Verfassungsbruch1990
Ein politisch tatsächlich bedeutsames Plagiat: Der Verfassungsbruch von 1991
Demonstrative Einigkeit um Zentrum für Vertriebene
Deutscher Richter: Bananenrepublik in Sichtweite
Justiz
Bundespräsident Wulff tritt zurück
Leutheusser-Schnarrenberger knickt bei ACTA ein
Umstrittenes EU-Urheberschutzgesetz blockiert

Nach Oben  |  Impressum  |  Home  |  Politik  |  Wirtschaft  |  Lebenswelt  |  RSS RSS
© FreieWelt.net 2008