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     Dr. Alexander Ulfig
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Was wollen die "Antifeministen"?
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Am 30. Oktober dieses Jahres findet in Zürich das 1. Interntionale Antifeminismus-Treffen statt. Es wird von der „Interessengemeinschaft Anti-Feminismus“ organisiert.

Die Männerdiskriminierung nimmt in unserer Gesellschaft immer mehr zu. Das liegt daran, dass die Gleichstellungspolitik weiter forciert wird. Die Gleichstellungspolitik stellt nicht die einzelnen Menschen, ihre individuellen Voraussetzungen und Qualifikationen, sondern die Gruppenzugehörigkeit, das weibliche Geschlecht, in den Mittelpunkt. Gleichstellungspolitik bedeutet die einseitige Förderung und die Bevorzugung von Frauen. Die Folge davon ist, dass Männer in vielen Bereichen benachteiligt werden.

Gleichstellung ist nicht Gleichberechtigung. Gleichberechtigung bedeutet gleiche Rechte für Männer und Frauen. Gleichstellung bedeutet, dass in interessanten, angesehenen und gut bezahlten Bereichen (nicht im Bergbau, in der Stahl- oder Bauindustrie) das Geschlechterverhältnis 50:50 hergestellt werden soll. Damit wird das Prinzip der besseren individuellen Qualifikation außer Kraft gesetzt. Das Prinzip besagt: Eine Arbeitsstelle soll diejenige Person erhalten, die für diese Stelle am besten qualifiziert ist, und zwar unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Hautfarbe, sexueller Orientierung und Religionszugehörigkeit.

In der Gleichstellungspolitik zählt nicht die bessere individuelle Qualifikation, sondern die Zugehörigkeit zu einem Geschlecht. Es zählt nicht die bessere individuelle Qualifikation, sondern ein statistischer Gleichheitswert.

Die Gleichstellungspolitik verletzt auch das Prinzip der Chancengleichheit. Es gibt Tausende von Förderprogrammen, die nur Frauen vorbehalten sind. Diejenigen, die an solchen Förderprogrammen teilnehmen, haben später bessere Berufschancen als diejenigen, die an ihnen nicht teilnehmen. Besonders ungerecht sieht die Situation an den Universitäten aus. An den meisten deutschsprachigen Hochschulen existieren Förderprogramme, die ausschließlich Frauen vorbehalten sind.

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Oft wird in diesem Zusammenhang von der „Unterrepräsentanz von Frauen“ in bestimmten Bereichen gesprochen, die mit Hilfe von Gleichstellungsmaßnahmen aufgehoben werden soll. Doch diese Unterrepräsentanz muss nicht eine Folge der Frauendiskriminierung sein, sondern kann eine Folge davon sein, dass es in diesen Bereichen mehr besser qualifizierte Männer als Frauen gibt.

So verwundert es nicht, dass immer mehr Männer trotz permanenter feministischer Indoktrination in den Medien, die ausschließlich Frauen zu Opfern macht, ihre Diskriminierung erkennen und sich organisieren.

Seit dem 9. April 2010 gibt es die Interessengemeinschaft Antifeminismus IGAF, der sich mittlerweile 800 Männer und Frauen angeschlossen haben. Die Initiatoren haben auf ihrer Internetseite hervor: „Diese Seite ist nicht gegen Frauen gerichtet und hinterfragt auch nicht die Gleichberechtigung, denn es ist keine Frage, Frauen und Männer sind und müssen gleichberechtigt sein. Wenn es Bereiche gibt, bei welchen Frauen noch benachteiligt sind, dann müssen diese korrigiert werden, jedoch mit neutralen Fakten und nicht gekauften Studien und frei erfundenen Behauptungen von Feministinnen und Gleichstellungsbüros. Und dazu gehört auch, dass die Männer gegenüber den Frauen in einigen Bereichen nicht mehr benachteiligt oder diskriminiert werden.“

Trotz dieser Erklärung erlebt die IG Antifeminismus viele Schikanen. Die Reservation für das von der IG Antifeminismus am 30. Oktober 2010 geplante 1. Internationale Antifeminismus-Treffen wurde vom Wirt ohne Angabe von Gründen aufgelöst (bald wurde aber ein neuer Austragungsort gefunden). Der Antrag auf die Eröffnung eines Vereinskontos bei der Zürcher Kantonalbank wurde von der Bank abgewiesen. Selbst die Feministin Katharina Prelicz-Huber meinte in der Zeitung „Blick am Abend“: „Als ´schwierige linke Frauen` erlebten wir in den 80er Jahren auch Schikanen – und hatten etwa Mühe, Säle für Veranstaltungen zu finden.“ Die Geschichte wiederholt sich mit umgekehrten Vorzeichen.

Von einigen Journalisten wird die IG Antifeminismus als „extremistisch“ bezeichnet. Doch was ist daran extremistisch, wenn Männer mit der heutigen Übervorteilung von Frauen und der Benachteiligung von Männern nicht mehr einverstanden sind? Was ist daran extremistisch, wenn sich Männer für ihre legitimen Rechte einsetzen? Zum Beispiel für ein besseres Scheidungsrecht, für Väterrechte, für gleiches Rentenalter und für gleiche Pflichten bei der Wehrpflicht. Was ist daran extremistisch, wenn sich Männer gegen die in der ganzen Gesellschaft herrschende Männerverachtung aussprechen?

Die IG Antifeminismus wird von dem Luzerner Politiker René Kuhn geleitet. Er hat sich negativ über eine Gruppe von Frauen ausgesprochen. Er bezeichnete linke Frauen als „Mannsweiber“ und „Vogelscheuchen“. Das ist nicht schön und den Rechten der Männer nicht dienlich. Eine Entschuldigung wäre hier angebracht. Auch der Name „Anti-Feminismus“ ist nicht glücklich gewählt. Zwar ist die feministische Ideologie der Hauptgrund für die Benachteiligung von Männern, doch hätte man statt eines „Anti“ ein „Pro“ nehmen sollen: Pro Männerrechte, Pro Gerechtigkeit, Pro wahre Gleichberechtigung. Aber: Was nicht ist, kann noch werden.

Das 1. Internationale Antifeminismus-Treffen wird wie geplant am 30. Oktober 2010 in Uitikon/Zürich stattfinden. Auch deutsche Männerrechtsorganisationen wie MANNdat und Agens werden an ihm teilnehmen. Ich denke, dass die IG Antifeminismus und das Treffen einen konstruktiven Beitrag zur Geschlechterdebatte und zur Gerechtigkeitsdebatte liefern werden.

Und hier geht es zur Internetseite von IG Antifeminismus:

http://www.antifeminismus.ch/index.html

 

Weitere Internetseiten:

http://www.manndat.de/

http://agensev.de/



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Kommentare (7)




 
  Kommentare (7)

Legolas, 06.01.2012 19:44
Auch ich bin für die weltweite Abschaffung des Feminismus, Gender Mainstreaming samt seinen zahlreichen Hassgesetzen (wie z.B. AGG, Wohnungszuweisungsgesetz, Gewaltschutzgesetz) und am besten gleich alle s.g. Antiterrorgesetze mit.

männerpartei Schweiz, 02.11.2010 01:31
Ja, es fand statt und war ein grosser Erfolg, das 1. Antifeminismustreffen. Ein historischer Momement. Dir 50/50 Formel muss europaweit eingeführt werden. Also gleiches Obhuts-, Sorge- und Unterhaltsrecht/Pflicht für Vater und Mutter. Schluss mit der Männerdiskriminierung.

Ted, 24.10.2010 16:10
Zustimmung und Widerspruch zugleich:

Zustimmung
Gleichberechtigung ist übergreifend und allgemeines Ziel.

Widerspruch
Frauenquotierung, in Sonderheit die rechtssozialdemokratisch vorherrschende, ist weder Gleichberechtigungspolitik noch Gleichstellungspolitik.

Ted


Dr. Heinz Schenk, 17.10.2010 15:04
Diese Beitrag greift auf, was dringend angegangen werden muß. Die Gesellschaft brauchte keine "geschlechtsspezifische" Entwicklung; das ist Rück- im Fortschritt und somit Stillstand.
Das deutsche AGG sollten wir streichen wie viele andere Gesetze auch.
Selbst bevorzuge auch ich das Kanton Appenzell! Es geht wenig über gute Küche, ordentliche Kindererziehung, wenig Arbeitslose und! der Nachteil des demokratischen Miteinanders, jeder hat da so eine Meinung zu haben, wurde lange "zumindest ca. halbiert".
Ich begrüße diese journalistische Arbeit.


Elmar Oberdörffer, 17.10.2010 12:02
@ Wolfgang:
Vielen Dank für den Link. Sehr aufschlußreich! Im übrigen stimme ich Ihnen zu.


Antikommunist, 17.10.2010 10:04
"Er bezeichnete linke Frauen als „Mannsweiber“ und „Vogelscheuchen“."

Rhetorisch geschickt ist das nicht, aber es entspricht meistens der Wahrheit.

Feminismus und Gender Mainstreaming = Sexualkommunismus


Wolfgang, 16.10.2010 09:58
Lieber Herr Dr. Ulfig, diese Äußerungen von René Kuhn sind

1. völlig harmlos im Vergleich zu unzähligen(!) von Äußerungen aus der feministischen Ecke, die Männer aufs Tiefste verletzen können, bzw. konnten. Im Laufe der Jahre haben aufrichtige Männer gelernt damit umzugehen und auch zurück zu schiessen. Es ist nämlich völlig falsch, der feministischen Indoktrination mit Verständnis, ausschließlich sachlicher Argumentation, Pro-Männer-Bejahung sowie Pro-Männer-Formulierungen zu begegnen und auf die scharfen Geschosse der Feministinnen mit Wattebällchen zurück zu schiessen. Darauf gibt es nur Gelächter und keine Reaktion.

2. völlig richtig und alle Männer sollten René Kuhn unterstützen, damit die unhaltbaren Zustände aufgrund der feministischen Indoktrinition eine Änderung in wirkliche Gleichberechtigung erfahren. Es steht viel auf dem Spiel und da sind die Äußerungen von René Kuhn noch nicht mal von marginaler Bedeutung. Sie werden aber in ihrer Bedeutung künstlich ums zigfache überhöht als rein strategische Abwehrmassnahme und im strategisch völlig überreizten Opfer-Verständnis /-Verhalten der Frauen: Männer sind Schweine, Frauen das edle Geschlecht. Daher meine Bitte: Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, das wir dies nicht mehr akzeptieren und Frauen sich der Lebenswirklichkeit stellen müssen, wenn sie ECHTE Gleichberechtigung wollen. Und bis dahin ist es aufgrund der jetzigen Zustände noch ein weiter Weg...! Und hier spreche ich nur für mich, René Kuhn und andere Männerbewegte sind Manns genug um ihre eigenen Sichtweisen darzulegen..., auch wenn unser Kontext und unser Empfinden Übereinstimmung(en) hat.

Im Übrigen vertrete ich eine ähnliche Auffassung: Wenn schon die Inneren Werte nicht vorhanden sind, dann hätte die ein oder andere Feministin ein bißchen Geld in die Hand nehmen und sich einer Schönheits-Op unterziehen sollen. Vielleicht hätte sie sogar einen Mann abbekommen (ich hätte keine von denen geheiratet!!) und müßte Ihre von Frust in Hass übergegangene Ablehnung von Männern nicht im feministischen Format ausleben. Ein paar Beispiele dazu gibt es hier zu sehen:http://narzistische-femokratie.blogspot.com/2010/10/feminismus-manner-in-frauenleibern.html

Schlussendlich möchte ich Ihnen, Dr. Alexander Ulfig, trotzdem meine Wertschätzung aussprechen, da Sie die berechtigten Anliegen der Männer aufgegriffen und in positiver Weise dargestellt sowie auch vertreten haben. Dies ist in keinster Weise selbstverständlich in unserer Medien-Landschaft und daher ist Ihr Aufsatz auch von einem zu schätzenden beitragenden Wert. Gott vergelt's.



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