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Der Störenfried
Weitere Themen: Allgemein, Wirtschaftspolitik

Thilo Sarrazin ist in die deutsche Kuscheldebattenlandschaft gepoltert wie ein besoffener Ire in eine Geburtstagsfeier der Queen. Die öffentliche Entrüstung über den Störenfried verschafft Sarrazin Auflage und seinen Thesen Publizität, lenkt aber vom Kern des Themas ab.

Gleich vorweg: Nein, ich habe Sarrazins Buch nicht gelesen. Macht aber nichts, das haben die meisten anderen ja auch nicht. Es ist mir auch völlig gleichgültig, was der Aufreger der Nation über Völker und Genpools denkt, mir ist wurscht, ob er ein Menschenfreund oder ein Rassist ist. Und ob er aus der SPD ausgeschlossen wird oder nicht, geht mir erst recht am Arsch vorbei. Kurz, es geht mir nicht um Sarrazin. Aber die Aufregung um sein Buch bietet eine Gelegenheit, Fragen offen zu diskutieren, deren Beantwortung unsere Zukunft entscheiden wird.

Für ein Land mit sinkender Geburtenrate und einer immer älter werdenden Bevölkerung ist Immigration lebensnotwendig. Wie und nach welchen Kriterien will Deutschland diese Immigration steuern, darf es die eigenen Interessen in den Vordergrund stellen? Sarrazin sagt ja, und die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung sieht das wohl genauso.

Und für welche Immigranten ist Deutschland überhaupt attraktiv? Die leistungswilligen Eliten wandern in den asiatisch-pazifischen Raum aus. Genau wie tausende Deutsche auch, die jedes Jahr ihr Heimatland verlassen, weil sie keine Perspektiven mehr sehen. Deutschland zieht in erster Linie Einwanderer an, die nicht Aufstieg suchen sondern Versorgung. In punkto Bildung tendiert der Sozialstaat zu einer miserablen Handelsbilanz: er importiert Analphabeten und exportiert Akademiker.

Der Sozialstaat zieht nicht nur die „falschen“ Einwanderer an, er behindert auch deren Eingliederung in die Mehrheitsgesellschaft. Integration erfolgt über Anerkennung und die Möglichkeit zu sozialem Aufstieg. Dabei schlägt die Arbeitsethik der USA den deutschen Sozialstaat in ihrer Integrationskraft um Längen: „In the U.S. model an immigrant gets dignity by contributing to the whole and by the dignity of his work.“ (John Vinocur, International Herald Tribune, 2005).

Der entscheidende Faktor für die Integration und den sozialen Aufstieg von Einwanderern ist ihre Herkunft: „Erfolg und Misserfolg der Einwanderer hängt weniger davon ab, wie man auf sie im Gastland reagiert, sondern davon, wie sie auf das neue Land reagieren, wie sie dort agieren. Und das hängt wesentlich von ihrer Kultur ab.“ (Siegfried Kohlhammer, MERKUR, 2006). Kohlhammers immer noch aktueller und lesenswerter Essay blieb in der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet, vermutlich weil er ganz ohne Polemik auskommt.

Vietnamesen, Inder, Juden oder Chinesen sind in ihrer überwiegenden Mehrheit überall auf der Welt erfolgreiche Einwanderer, Muslime sind es in ihrer überwiegenden Mehrheit nicht. Es wäre eine lohnende Aufgabe für die Vertreter der muslimischen Community, die Ursachen hierfür zu diskutieren und Ideen zu entwickeln, wie man diesen Umstand ändern kann. Jedenfalls lohnender als sich beleidigt der eigenen Wehleidigkeit hinzugeben und über eingebildete Islamophobie zu jammern. Fakten sind richtig oder falsch, nicht rassistisch oder politisch korrekt.

Sarrazin liegt falsch, wenn er türkische Gemüsehändler gering schätzt. Die sind eine Bereicherung. Aber unbestreitbar ist, dass wir uns einem Phänomenen gegenüber sehen, das historisch ohne Beispiel ist: Zum ersten Mal in der Geschichte verachtet eine Gruppe von Einwanderern das Land, das sie aufnehmen soll, dessen Kultur und dessen Werte. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit mit einer alten Bekannten aus Unizeiten gesprochen, einer geborenen Türkin, die als Gerichtsdolmetscherin in den letzten zwanzig Jahren jedes türkische Einwanderungsansuchen in meiner Stadt übersetzt hat. Sie sagte, sie kenne keinen einzigen Türken, der Österreicher werden hätte wollen, weil er Österreich schätzen würde. Die Motive lagen ausschließlich in finanziellen oder rechtlichen Vorteilen begründet. Der Vergleich mit dem Stolz, mit dem Einwanderer die amerikanische Staatsbürgerschaft entgegennehmen, sollte uns die Tränen in die Augen treiben.

Trotzdem wäre es falsch, die Debatte nur an Einwanderern festzumachen. Wir alle sind das Thema, unser Entwurf von Staat und Gemeinwesen. Sarrazin behauptet, dass die Deutschen immer dümmer würden, und wer in den letzten zwanzig Jahren ab und zu ferngesehen hat, mag ihm nur ungern widersprechen. In Österreich hat eine Aufsehen erregende Studie im Vorjahr nachgewiesen, welchen Einfluss der Sozialstaat auf die Reproduktion der Gesellschaft hat: „Wenn man die finanzielle Anreizstruktur für oder gegen das Gebären von Kindern auf Familienebene betrachtet, die hier massiv vom Staat gestaltet wird, so muss man den Eindruck gewinnen, der Gesetzgeber möchte Kinder bereits ab dieser Einkommensklasse (Bruttohaushaltseinkommen 2.150 bis 2.900 € – das sind nicht „die Wohlhabenden“) verhindern und die gesellschaftliche Aufgabe, Kinder zu bekommen und zu erziehen ausschließlich wirklich armen Bevölkerungsgruppen übertragen. Es gilt hier empirisch zu untersuchen, inwieweit diese Anreizstruktur auch bei uns bereits eine soziale Klasse der ausschließlich auf Transfers basierenden Lebensweise mit höherer Kinderanzahl auszubilden beginnt.“ (Franz Prettenthaler, Cornelia Sterner, Joanneum Research, 2009). Es ist kaum anzunehmen, dass der Befund für Deutschland wesentlich anders ausfallen würde. Der Sozialstaat züchtet seine Klientel.

Sozialhilfe ist längst von der Akuthilfe für Notfälle zum alternativen Lebensentwurf mutiert. Unbegrenzte Sozialhilfe für  alleinerziehende Mütter produziert von Sozialhilfe abhängige alleinerziehende Mütter. Die Reform der amerikanischen Sozialhilfe unter Bill Clinton begrenzte das Recht auf den Bezug von Sozialhilfe auf maximal fünf Jahre insgesamt. Gunnar Heinsohn hat sich die erfolgreiche Reform genau angesehen und fragt sich in seinem Essay „Deutschland kaputt“, warum die Anzahl alleinerziehender Frauen auf Sozialhilfe viermal schneller wächst als in anderen hoch entwickelten Nationen: „Deutschland hat 1965 erst 130.000 Kinder unter fünfzehn Jahren auf Sozialhilfe. 1991 sind es 630.000. Im Frühjahr 2010 leben – einschließlich der Aufstocker – zwei Millionen Kinder von Harz IV. 1965 ist Deutschland pro Kopf viel ärmer als 2010. Verhütungsmittel sind nicht leicht zu bekommen und Schwangerschaftsabbrüche strafbar. Eine verliebte Begegnung endet da leicht in einer Mutterschaft. Und doch geraten von 1.000 Neugeborenen nur sechs in Sozialhilfe. Auch in Großstädten hält sich das Problem in Grenzen. In Kassel lebt 1965 nur eins von 75 Kindern von Steuergeld. 2010 aber zählen die Bürger bereits für eins von fünf Kindern – fünfzehn mal mehr. 2010 leben in Deutschland von 1.000 Neugeborenen rund 200 in Hartz-IV Haushalten. In Bremerhaven sind es 450 von 1.000 der 0-3-Jährigen. Wie ist das möglich, wenn die Geburtenkontrolle doch erlaubt ist und Liebesnächte ohne Folgen genossen werden können?“ (Gunnar Heinsohn, ef-magazin 2010).

Wenn sich über 80% der Deutschen nach einer anderen Wirtschaftsordnung sehnen, wenn immer mehr Deutsche die DDR nicht einmal mehr für eine Diktatur halten, wenn entgegen jeder historischen Erfahrung dem Staat alles und dem Bürger nichts zugetraut wird, dann stellt sich nicht nur die Frage, ob die Muslime in Deutschland angekommen sind, sondern ob die Deutschen im Westen angekommen sind.

Worum es bei der Sarrazin Debatte eigentlich geht, bringt Richard Wagner auf der Achse des Guten auf den Punkt: „Es geht um nichts weniger, als um das Selbstverständnis unseres Landes und unserer Nation. Es geht nicht um Ausgrenzung, und es geht auch nicht um das Problem der Integration. Es geht um die Frage, ob wir für dieses Deutschland als Teil des Westens und der europäischen Idee, als Verbündeter der Vereinigten Staaten und Israels, weiterhin wirken wollen, oder ob wir uns der „multikulturellen Demokratie“ zuwenden, dem Kulturrelativismus, und den Rechtsstaat zu Gunsten einer anatolischen Basargesellschaft mit religiösen Faustregeln aufgeben wollen, die aller christlichen Theologie widersprechen. … Es geht darum, ob wir weiterhin die Freiheit als Zentrum unserer Lebensweise betrachten wollen, von der Meinungsfreiheit bis zur Unternehmensfreiheit, die Gleichstellung der Geschlechter, die Selbstverantwortung der Bürgerschaft, oder ob wir uns mit der „kultursensiblen“ Transformation unserer Gesellschaft abfinden wollen, mit der Enteuropäisierung unseres Landes.“

Das ist die Debatte, die es zu führen gilt. Und sie dreht sich ihrem Wesen nach um Freiheit oder Sozialismus,  um die Priorität des Einzelnen oder des Kollektivs: darum, wem wir mehr Rechte einräumen: dem Individuum oder der Umma. Man hätte diese Debatte längst führen können, führen müssen. Sarrazin mag oft nicht den richtigen Ton treffen, hat aber die richtigen Themen an die Öffentlichkeit gebracht. Die Empörung über ihn ist scheinheilig, wenn sie als Vorwand dient, unangenehmen Fragen aus dem Weg zu gehen.

„Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“, heißt es bei Ingeborg Bachmann. Die politischen Eliten des Landes dürfen den Bürgen ruhig etwas mehr zumuten.

© S t a n d p u n k t e



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Kommentare (14)




 
  Kommentare (14)

Hinweiser, 04.09.2010 15:09
Zitat aus folgendfer Quelle ist sehr aufschlussreich:

http://www.mmnews.de/index.php/etc/6352-hexenjagd-auf-sarrazin

und dem ist nichts weiter hinzuzufügen:

"DDR 2.0

Wie krank muss eine Republik sein, wenn sich führende Repräsentanten dadurch in Szene setzen, dass sie die Meinungsfreiheit niedermetzeln und dies nur weil Chef-Bankster Axel Weber nach höherem, dem europäischen Zentralbankchefsessel, strebt.

Man muss nicht mit allem was der Querdenker Sarrazin gesagt hat einverstanden sein, auch mag er sich in den Diskussionen hin und wieder verrannt haben, jedoch rechtfertigt dies in keinster Weise die Demontage des Grundrechts auf Meinungsfreiheit.

Sollte Thilo Sarrazin nach einem Interview mit Michel Friedman gesagt haben, dass er sich wie ein Arschloch verhalten habe, so gebührt ihm für diese ehrliche Aussage ausdrücklich die Hochachtung des Autors. [Von: Dr.-Ing. Artur P. Schmidt]

Es scheint in der Bananenrepublik Deutschland (präziser formuliert DDR 2.0) mittlerweile so zu sein, dass jeder, der etwas Kritisches sagt, weg muss: raus aus den Ämtern wie die Ministerpräsidenten der Länder, raus aus dem Bankgeheimnis wie der deutsche Mittelstand, der versucht hat, sein sauer verdientes Erspartes vor der Bailoutkanzlerin Merkel in Sicherheit zu bringen und raus aus der Meinungs-freiheit, wie zuletzt beim wohl jetzt ehemaligen Bundesbanker Sarrazin...."


Otto der Große, 04.09.2010 15:06
Auch dieser Kommentar gehört dazu:

Quelle:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-schulze/sarrazin-wenn-der-boss-leise-befehle-gibt.html

"Sarrazin: Wenn der Boss leise Befehle gibt - von Udo Schulze 03.09.201
Jean-Claude Trichet, Franzose und Noch-Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) ist ein Mann, der gerne aus dem Hintergrund agiert. Wie ein Capo dei Capi (Boss der Bosse) bei der Mafia entscheidet er über Wohl und Wehe so mancher Person. Eine kleine Geste hier, ein scheinbar unbedeutender Halbsatz dort. Wer das richtig deuten kann, kennt auch die Machtfülle dieses Mannes. Sein jüngstes Opfer: Thilo Sarrazin.

Gestern, kurz vor der Sitzung des Bundesbank-Vorstandes zur Absetzung Sarrazins, hat er wieder gesprochen. Er verlasse sich darauf, so Trichet im Deutschlandfunk, dass der Vorstand der Bundesbank genau das Richtige bezüglich des anstehenden Falles tun werde. Für Bundesbankchef Axel Weber der ultimative Befehl zum Rausschmiss des umstrittenen Bankers und Politikers Thilo Sarrazin. Und so votierte der Vorstand denn auch einstimmig für die Amtsenthebung des Querkopfes. Hintergrund: Axel Weber will in den kommenden Wochen Trichet als Chef der EZB beerben. Und wenn er nicht ausführt, was der Franzose ähnlich einem Paten befiehlt, wird's nix mit dem tollen Pöstchen. Und weil man in einer richtigen Familie vor allem zusammenhält, gab es in den vergangenen Tagen auch schon diskrete Hinweise aus Richtung des Bundespräsidenten, wonach Sarrazin im Vorstand der Bundesbank ja wohl nicht mehr zu halten sei. Das Pikante daran: Wulff muss letztlich "völlig neutral" über den Antrag des Bundesbankvorstandes zur Absetzung Thilo Sarrazins entscheiden."


pirat, 03.09.2010 20:47
dass in Deutschland eine Verklemmung bei diesen Themen besteht ist richtig und das hilft auch nicht wirklich weiter, wenn Deutschland in diesen Fragen ständig den Bückling vor dem Ausland macht.

beim Gebrauch sozialdarwinistischer Ideen muss man aber aufpassen, dass man nicht auf sehr brüchigem Eis schlittert.

1. Darwinismus ist Evolutionslehre (also Pedant zur kirchlichen Schöpfungslehre) - Sozialdarwinsmus ist die Übertragung der Erkenntnisse Darwins auf die menschliche Gesellschaft, was Darwin selbst nie gemacht hätte, da er wußte, dass es im Unterschied zum Tierreich (der "Stärkere" überlebt, die "Tüchtigsten" pflanzen sich fort) beim Menschen auch mal anders ist.

die Schwachen überleben, die Trägen pflanzen sich fort. (nur die Besten sterben jung fürs Vaterland) Alles soweit bekannt aus dem 19 Jhd. in England, wo tatsächlich die Gefahr bestand, dass die geistige Elite zugunsten einer "dummen" Mehrheit von Unterschichtlern auszusterben drohte.

Die Sozialdarwinisten machten sich Gedanken, wie die Gesellschaft, wie die Politik in Richtung einer Höherentwicklung zu gestalten sei. Ihre Überlegungen führten immer zu Erkenntnis, dass abgesehen von der Pflege geistiger Elite auch etwas gegen die "Verdummung" aktiv getan werden musste. Die Vorstellungen sahen vor unheilbar Erkrankte und Geistesgeschädigte zu töten. Aber dies erschien dann doch etwas zu krass, darum einigte man sich darauf, solche "Menschen" daran zu hindern sich weiterfortzupflanzen, also Sterilisation, Entmündung, Ausschluss aus dem öffentlichen Leben.

Schon damals zeigte sich, was liberal bedeuten kann: Konservierung einer bestimmten Gruppe unter Zuhilfenahme sozialistischer Mittel. Und nun sagen die Liberalen hier, sie wären gegen Soziallismus, wirklich süß.

Nun lasst doch mal die Freiheit walten. Aber das Ergebnis wäre fatal: Würde "wahrer" Liberalsimus herrschen, würde Deutschland aussterben...


Kim, 03.09.2010 15:31
Auch ich habe das Buch „Deutschland schafft sich ab“ bislang nicht gelesen.
Nachdem ich es gelesen habe, werde ich die Aussagen Sarrazins kommentieren.

Was mich nach der so heißdiskutierten Debatte der vergangenen Tage am meisten beschäftigt hat, dass Deutschland nach nunmehr als über 60 Jahre vergangener Geschichte für Aussagen wie Sarrazin sie machte, nicht reif ist.

Es ist eine Art Maulsperre, die uns da auferlegt wird. Der Gebrauch von Meinungsfreiheit führt zu Parteiausschluss und Entlassung.
Sozialdarwinismus = Antisemitismus und Rassismus.

Sofern man von einer Lobby der Hartz IV Empfangenden überhaupt sprechen kann,
ist diese sehr leise. Kann man von diesen Personenkreisen erwarten, dass sie sich einer öffentlichen Diskussion stellen? Wohl kaum.

Die Lobby der Juden ist diesbezüglich viel lauter. Da melden sich Leute wie Michel Friedmann, die sich meiner Meinung nach schon allein auf Grund ihrer intimen Vorlieben
deklassiert haben. Stellvertretend für die Migranten, welche sich aufgrund ihrer Ablehnung gegenüber Integration nicht laut genug melden, gibt es all diejenigen, die mittels unserer Geschichte nach Parteiaustritt und Entlassung schreien.


pirat, 02.09.2010 01:48
mal sollte doch mal zum Punkt kommen, immer das Geschwaffel: also laut Ansicht vieler Liberaler ist Integration gescheitert. Ok. verstanden

dann sollte man zum Thema kommen:
nämlich genpool einer bestimmten gruppe-

Und dazu ist mir heute aufgefallen, dass viele Indikatoren bzgl. Intelligenz bei Liberalen ernüchternd sind.

eh ihr pfeifen, ich hatte heut urlaub und hab den ganzen tag geschrieben, aber es gibt nur ungebildete Ideologen, die echt von gar nichts Ahnung haben. Ich dachte eigentlich, ihr würdet meine Ansichten argumentativ auseinandernehmen, aber Fehlanzeige. Hier gibts irgendwie nur Leute, die nicht um die Ecke denken können, die keine Satire verstehen, die scheinbar nie studiert haben, die naiv an den Papst glauben und wahrscheinlich auch an den Weihnachtsmann. Keine Bildung, unmündig, jasagend, unterwürfig, beleidigt. Das soll Liberal sein? Na dann gute Nacht Deutschland

Und ich dachte immer Liberalismus heißt auch gesitige Elite (vgl. England 19. Jhd). Aber nix. Da mach ich mir ernst Sorgen um den Genpool der bürgerlichen Eliten des Landes.

Naja schade, dass hier niemand war, mit dem ich mich mal intellektuell messen konnte. So ein Haufen Spaßbremsen hier!


Tieferdenken, 01.09.2010 21:51
Dank Technik werden weniger gebraucht. Weniger können voll und sicher verdienen, also weniger Kinder, schlechtere Renten, mehr Kampf um die Stellen auch gegen Einwanderer.

Unser System kann sich nicht auf so viel Automatisierung einstellen, ohne die Würde zu gefährden, wie man sieht.


Naja, 01.09.2010 18:30
Zitat: "Die politischen Eliten des Landes dürfen den Bürgen ruhig etwas mehr zumuten"

Dafür sind sie zu feige und zu faul. Dafür muss man Stellung beziehen, potentielle Wähler verärgern und es bedeutet zusätzliche Arbeit, die keiner gerne macht.
Deshalb ist es einfacher und besser Herrn Sarazin zum Schweigen zu bringen.


SozialDarwin, 01.09.2010 15:06
Nicht Deutschland sondern das System schafft sich ab: Die Abgabenbelastung für die wenigen arbeitenden Teile der Bevölkerung ist inzwischen so hoch, daß eine erfüllte Kinderaufzucht nur noch für die Nettoempfänger der Gesellschaft erstrebenswert ist.
Dazu kommen noch unser kreditgeschöpftes Geldsystem und PeakOil welche alle unweigerlich ins GameOver führen.


So gesehen, 01.09.2010 12:57
Dem Kommentar von "Jemand" ist voll zuzustimmen. Um es zuzuspitzen zahlen heute die deutschen "Karrierefrauen" mit ihren Steuern und Abgaben den Unterhalt für die Migrantenkinder über's Amt. Warum hierzulande keine Kinder mehr bekommen werden ist scheinbar kein Thema, ob Einwadnerung in die Sozialsysteme die Lösung genau so wenig wie die blinde "Köpfe-Fokussierung", Rationalisierung/Automatisierung/Globalisierung/Lohnentwicklung völlig ausgeblendet...
Bei entsprechender Entlohnung in einem Technik und Exportland tut die Bevölkerungspyramide erst einmal nichts zur Sache. Bei schlechten Löhnen, die noch dazu die Sozialsystemweinwanderung finanzieren müssen, schon...


Paul, 01.09.2010 12:46
Migration ist einer der Hauptursachen für starke Geburtenrückgänge.
Der Artikel ist schlecht und eine Rechtfertigung für Rassismus gegen Einheimische .

Ein wirklich sehr dummer Artikel




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