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11.02.2012
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     Professor Dr. Wolfgang Krieger
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Wir brauchen bessere Konzepte und vor allem bessere Lehrer!
Weitere Themen: Bildung

Unsere Schulpolitik steckt (seit langen Jahren) in der Sinnkrise. Allerlei Reformen werden gepredigt. Landtagswahlen werden mit aberwitzigen Parolen geführt – und gewonnen.

 

Deshalb ist das Ergebnis des Hamburger Volksentscheides vom vergangenen Sonntag ein Lichtblick. Die mit ihrer angeblichen Bürgernähe kokettierenden Grünen fielen auf die Schnauze. Die Bürger votierten gegen ihre schwarzgrüne Obrigkeit. (Ohne daß sich die SPD darüber freuen kann, denn sie vertritt den gleichen Unsinn, wie man in NRW und anderswo sieht.)

Dabei widerspricht die Quacksalberei vom „längeren gemeinsamen Lernen“ und der schulischen Gleichmacherei schlichtweg dem gesunden Menschenverstand – und übrigens auch den einschlägigen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Es ist längst bekannt, daß Kinder am besten gemeinsam mit Kindern lernen, die im jeweiligen Fach ungefähr gleich „gut“ sind, also auf dem gleichen Wissensstand befindlich und zur gleichen Lerngeschwindigkeit befähigt. Nichts demotiviert mehr als der superschlaue Nachbar, der die Antwort parat hat, während man selbst noch danach sucht. Wozu soll sich der Langsamere überhaupt anstrengen, wenn er gegenüber dem Schnelleren gar keine Chance hat? Umgekehrt wird der Schnellere demotiviert, wenn er immer auf den Langsameren warten muß. Das kann so weit gehen, daß Hochbegabte zu Schulversagern verkommen, wie man weiß.

 

Um es polemisch auszudrücken: Das „längere gemeinsame Lernen“ macht logischerweise nur Sinn, wenn die Kinder in der Schule gar nichts lernen sollen, sondern nur fürsorglich betreut werden. Mit Lernen meine ich, daß die Kinder ein nachprüfbares Wissen oder eine ebensolche Fertigkeit erwerben -- daß sie also nach dem Unterricht etwas können, was sie vorher nicht konnten. Das Ergebnis von Lernen muß wieder das Können sein, die Leistung. Lernen darf nicht zum Absitzen von x-Unterrichtsstunden oder x-Schuljahren umdefiniert werden.

 

Wenn aber nichts gelernt wird, oder viel weniger, als die Schüler lernen könnten, ist das ein ebenso unverantwortliches wie sozial ungerechtes Verhalten. Unverantwortlich ist es, weil wir Erwachsenen schlichtweg nicht das Recht haben, Kinder vom Lernen abzuhalten. Kinder wollen nämlich lernen, und sie können es auch – nur eben in unterschiedlichem Ausmaß, da ihre Begabungen sehr verschieden sind. Sozial ungerecht ist es, weil ausgerechnet die Kinder aus den unteren Gesellschaftsschichten auf das Können (also das tatsächlich Gelernte) viel stärker angewiesen sind als die Söhne und Töchter reicher Leute, auf die ohnehin ein angenehmes Leben wartet. Im Klartext: Wenn man das nachprüfbare Wissen und die nachprüfbaren Fertigkeiten vernachlässigt, trifft es die sozial Benachteiligten langfristig am härtesten. 

 

Das sieht man an der Beherrschung der deutschen Sprache, die zunehmend schlechter wird, wie ich als Hochschullehrer leidvoll erfahren muß. Jedes Jahr kommen mehr Abiturienten an die Universität, die weniger Sprachgefühl mitbringen, weniger Kompetenz im sprachlichen Ausdruck, und weniger Fähigkeiten, einen stilsicheren, schriftdeutschen Text zu verfassen – beispielsweise eine Seminararbeit von 10 Seiten (Anfänger) oder 25 Seiten (Fortgeschrittene).

 

Selbstverständlich sind die jungen Leute über die Jahre hinweg nicht biologisch dümmer geworden, sondern sie haben ganz einfach im Deutschunterricht weniger gelernt. Es fehlt die Auseinandersetzung mit den großen klassischen Literaturtexten, an denen man verschiedene Stilebenen begreifen und den Wortschatz der gehobenen Bildungssprache erwerben kann. Es fehlt die differenzierte Sprachlogik. Es fehlen die anspruchsvollen Schulaufsätze. Vom Abituraufsatz zu schweigen, der völlig verschwunden ist.

 

Dabei sagt uns die moderne Hirnforschung laut und deutlich: Die Sprache – und zwar die Muttersprache – ist DAS entscheidende Instrument, mit dem das differenzierende, logische Denkvermögen entwickelt wird (ab dem Säuglingsalter!). Und auch hier steckt eine massive soziale Ungerechtigkeit, denn die Kinder aus „bildungsfernen Schichten“ sind viel stärker darauf angewiesen, daß sie ihr Denkvermögen in der Schule entwickeln als die Kinder der „feinen Leute“. Wer also die Kuschel-Schule mit möglichst wenig konkreten Lernresultaten propagiert, um die Kiddies der besseren Kreise zu verhätscheln, schadet den „benachteiligten“ Kindern am allermeisten.

 

Was ist zu tun? Neben einem klaren Verständnis von Lernen brauchen wir vor allem bessere Lehrer. Ich sage bewußt nicht „besser ausbildete“ Lehrer, denn das suggeriert, man könne aus jedem Studierenden einen guten Lehrer machen, wenn man nur genug Didaktikkram hineinpumpt. Doch das ist genauso unsinnig wie zu glauben, jeder von uns könne zum Lufthansapiloten oder zum Bergführer oder zum Opernsänger ausgebildet werden. Zur Neigung muß in erster Linie die Begabung kommen. Erst dann kann die fachliche Ausbildung etwas bewirken! Das ist im Lehrberuf, in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, genauso wie in anderen anspruchsvollen Berufen.

 

In der Realität beginnen jedoch viele Leute „auf Lehramt“ zu studieren, weil sie anderswo nicht genommen werden oder sich bequem für etwas Bekanntes entscheiden, nämlich die soeben 12 oder 13 Jahre (oder noch länger …) durchlebte Schule. Somit bekommen wir nicht die Begabtesten, sondern vor allem die Bequemsten und Einfallslosesten, von denen viele auch noch mäßig begabt sind. Das Resultat sind schlechte Lehrer, die oft noch im Amt gelassen werden, obwohl ihre mangelhafte Eignung stadtbekannt ist. Resultat: Das Ansehen des Lehrberufes sinkt weiter. Die Leidtragenden sind die Kinder – aber auch die vielen hervorragenden Lehrer, denen das Arbeiten durch allerlei bürokratischen Mist erschwert wird und deren Leistungen nicht genügend öffentlich gewürdigt werden, weil sonst die „Nieten“ noch deutlicher auffallen würden.

 

Hier liegt das große Tabu der aktuellen Schulpolitik: zu wenig wirklich begabte Lehrer, zu viele berufsständische Schutzräume für die Schulversager im Lehrkörper, zu wenig Lob und zu wenig Freiräume für die leistungsfähigen Pädagogen.

 

Alles Reden um kleinere Klassen, mehr Geld, „längeres gemeinsames Lernen“ oder bessere Schulsysteme bleibt sinnlos, wenn wir diesem Kernproblem nicht zuleibe rücken. Wenn wir dieses Tabu unserer Schulwirklichkeit nicht durchbrechen.

 

Bessere Lehrer! – das muß die Nummer-eins-Priorität unserer Schulpolitik werden. Diese begabten Leute müssen wir erstens finden, zweitens besser ausbilden (für das Gymnasium mit einer Rückbesinnung auf die Fachwissenschaften) und drittens stärker motivieren.   

 

Die Reformpädagogen predigen uns, in der Schule komme es vor allem auf die „didaktische Aufbereitung“ an, nicht auf die wissenschaftliche Ausbildung der Gymnasiallehrer im Unterrichtsfach. Dem schlossen sich viele Landesregierungen an, indem sie die fachwissenschaftliche Ausbildung stark verkürzten – zugunsten einer erheblich längeren Didaktikausbildung. Da diese „Reformer“ ohnehin das Gymnasium am liebsten abschaffen würden, ist es nur logisch, wenn man auf die didaktische Vermittlung setzt statt auf die Inhalte. Ganz nach dem Prinzip der Wegwerfgesellschaft, möchte man sagen. Aufs Verkaufen kommt es an, nicht auf die Qualität!

 

Im Ergebnis heißt das jedoch: In einer Welt der zunehmenden Verwissenschaftlichung, der überall postulierten „Wissensgesellschaft“, manipulieren die Reformpädagogen unsere Schulpolitik in Richtung auf weniger Wissenschaft und auf weniger abrufbares Wissen und Können. Diesen kolossalen Unsinn muß man auf der Zunge zergehen lassen, um das ganze Ausmaß unserer Schulmisere zu begreifen!

 

Daß sich die Hamburger Wähler am Sonntag massiv gegen diese fatale Ideologie ausgesprochen haben, muß jetzt der Beginn eines bundesweiten Umdenkens werden. „Wir wollen lernen“ – diese Parole ihrer Protestbewegung – muß weiter getragen werden. Und „lernen“ muß wieder mit „können“ verbunden werden. Nichts motiviert Kinder und junge Leute mehr als der Lernerfolg, also der individuelle Schritt vom Lernen zum Können. Nur so nehmen wir die natürliche Lernbegierde der Kinder wirklich ernst. Und zwar aller Kinder, nicht nur der hochbegabten. Und nur so werden wir der Verantwortung für die Zukunft dieser Kinder gerecht.  

 

Doch machen wir uns nichts vor: Die Pädago-Ideologen sitzen fest im Sattel. In Hamburg und anderswo. Es wird noch einer riesigen Anstrengung bedürfen, um ihnen die politischen Zügel zu entwinden. 



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Kommentare (6)




 
  Kommentare (6)

Dr. Markus Reinbold, 05.12.2010 20:48
Lieber Herr Prof. Krieger!
Ihnen ist in vollem Umfang zuzustimmen. Der Nivellierung fachwissenschaftlicher Anforderungen an die Schüler entspricht die Ablösung der Orientierung an klar formulierten(zumeist kognitiven) Lernzielen durch die weiche "Kompetenzorientierung". Nur eines sollte nicht verschwiegen werden: Auch die Hochschullehrer werden im Zuge der allgemeinen Niveauabsenkung in Schule und Universität nicht besser. Die Folge ist neben der ideologisch motivierten Durchsetzung der Einheitsschule (siehe NRW) bald auch eine Einheitsuniversität, die die Massen eines jeden Jahrgangs durchschleifen muss.
Gruß aus Mainz! M.R.


Lion Edler, 25.07.2010 00:35
Ich kann die Ausführungen von Herr Krieger weitgehend teilen, beispielsweise was den Sinn von Lernen mit etwa gleich guten Schülern sowie dem Unsinn des ,,Didaktik"-Wahns betrifft.

Jedoch ein Einwand: Kinder von finanziell weniger gut ausgestatteten Eltern sind keine ,,sozial Benachteiligten". Das ist ein linker Propaganda-Begriff, mit dem das Versagen der Eltern und Lehrer vertuscht werden und auf dem Kapitalismus verschoben werden soll. Kinder von finanziell schlechter ausgestatteten Eltern haben in der BRD die exakt gleichen ,,Bildungschancen". Die wahren ,,sozial Benachteiligten" in der BRD sind ausschließlich Jene, die aufgrund von unbequemem Verhalten oder Äußerungen ausgegrenzt und kaltgestellt werden.

Ich kann auch nicht erkennen, wie hier im Blog geäußert wurde, daß Lehrer zu Unrecht pauschal von der Gesellschaft an den Pranger gestellt würden. Das Gegenteil ist der Fall. In Wahrheit sind 95% der BRD-Lehrer nicht nur unglaublich inkompetent und pädagogisch wie fachlich restlos unfähig, sondern sie befinden sich auch charakterlich-menschlich in der untersten Kategorie. Ich frage mich bei diesen schulischen Hohepriestern, die ja niemand kritisieren darf, was diese Leute wohl im Nationalsozialismus oder in der SED-Diktatur für eine erstaunliche Karriere gemacht hätten. Um die Macht dieser Schulmafia ins Wanken zu bringen, reicht es auch nicht, nur andeutungsweise von ,,besserer Ausbildung" zu reden. Es müssen Eignungstests für Lehrer her, zur Ausbildung muß auch mind. 1 Jahr Praxis gehören, am Besten in einer sogenannten ,,Problemschule". Im Gegenzug kann von mir aus auch das Lehrer-Gehalt durchaus noch erhöht werden, damit man die nötige Anzahl von Lehrern für ein sehr hohes Anforderungsprofil erhält. Einen solchen verantwortungsvollen Job darf nur die Elite das Landes machen können, daher sollen sie von mir aus auch ordentlich bezahlt werden, sofern sie dann auch bei Versagen zur Verantwortung gezogen werden können und sofort entlassen werden können. Um aber dies zu erreichen, bedarf es eines gesellschaftlichen Mentalitäts-Wandels, sodaß dann auch stärker Druck auf die Schulmafia ausgeübt wird. Zudem gehört die Schulpflicht abgeschafft, damit der Vergleich zwischen schulischer und außerschulischer Pädagogik das Totalversagen der Ersteren brutal offenlegt. Weiterhin gehört die finanzielle Benachteiligung der Privatschulen abgeschafft und ein Eliten-freundliches gesellschaftliches Klima geschaffen, in welchem Privatschulen nicht verdächtig sind wie in der DDR. Es bedarf ferner maximalstmöglichster Schul-Transparenz, sowie der Bewertung von Lehrern durch Schüler an jeder Schule mit entsprechenden Auswirkungen auf deren Gehalt.

Ich habe jedenfalls kein Verständniß dafür, daß permanent behauptet wird, daß zu Unrecht ,,pauschalisierend" auf Lehrer eingedrescht würde, da es doch in Wahrheit die Schüler sind, über die von morgends bis abends in Fernsehen, Funk, Presse und Politik ,,undifferenziert" und so ganz ,,pauschal" geschimpft und Dreck-Kübel ausgegossen werden - nur, daß die Schüler sich wegen der ,,Schulpflicht" nicht wehren und auch nicht flüchten können und der Willkür und Verblödung der (Be-)lehrer somit hilflos und wehrlos ausgesetzt sind.


Meier, 24.07.2010 00:02
@ kritikus
Lieber Herr soundso, "wie wichtig das ß oder die ss statt ß oder andersherrum, in der Tradition von Will Helm oder (Anne) Will Tel sind", liegt sicher im Auge des Betrachters ;-)
Lassen Sie mal den eventuell berufsbedingten formalistischen Rechtschreibungs-Komplex hinter sich, (das interessiert mich nicht wirklich) was ist mit eigenem Denken?

Den sogenannten Geiste(r)swissenschaftlern geht`s ja meist um`s zitieren, was ich verstehen kann, sich erinnern hat was, apportieren ist auch was Fleißiges, fast so wie die, die damit groß rauskommen oder sogar moderieren.
Mir gehts weniger um`s Image, eher ala "kaum machts man richtig und schon funktionierts", wie der Techniker sagt.
"Also was ist am Bach"! und nicht, "würden sie bitte so freundlich sein, unseren Hund nicht gesehen haben zu wollen"? ok?
Der Herr Krieger artikuliert doch auch aktiv seine Gedanken, oder stört sie das?
Also lassen Sie konstruktiv-kreative Gedanken frei, fassen sie sich ein Herz, hier ist doch Raum dafür.


Kritikus, 23.07.2010 12:20
@ Professor Dr. Wolfgang Krieger


"Wir brauchen bessere Konzepte und vor allem bessere Lehrer!"

Es ist schon skuril. Da beklagt ein "Professor Dr..." die Qualität unserer Lehrer und stellt einen Artikel voller Rechtschreibefehler ein. Wahrlich: Kein gutes Vorbild! Beispiele gefällig?
Er schreibt: daß, muß, bewußt...(ss) Noch nichts von neuer deutscher Rechtschreibung gehört oder gelesen, Herr Professor??? Auch wenns schwer fällt, Vorbild für die (armen) Schüler muss sein.


Karin Pfeiffer-Stolz, 21.07.2010 13:48
Wie soll das Lehrpersonal den eigentlichen Aufgaben im täglichen Schulbetrieb nachkommen, wenn in immer rascheren Intervallen „Reformen“ eine Änderung der täglichen Aufgaben erzwingen, so daß sich keine Routine mehr einstellen kann? Die Lektüre der umfangreichen Konvolute mit Verlautbarungen, Ausführungsvorschriften, und Verbote, die Fortbildungsveranstaltungen und Konferenzen nehmen die Lehrer zeitlich voll in Anspruch. Zeit, Energie und Motivation für Vorbereitung und Ausführung von Unterrichtsvorhaben schwinden zusehends. Die damit verbundene Qualitätseinbuße des Unterrichts wird dann als professionelles Versagen eines ganzen Berufsstandes öffentlich angeprangert. Doch mit solchen moralischen Werturteilen ist niemandem geholfen, vor allem dann nicht, wenn sie zu Unrecht erhoben werden. Lehrer werden besser, wenn man sie in Ruhe läßt und sie ihre natürliche Autorität zurückgewinnen können.
Das Problem ist weder der faule Lehrer, noch der dumme Schüler. Es ist der Wasserkopf der Schulverwaltung, von welchem das Unheil ausgeht. In Schulaufsicht und –planung hat sich während der vergangenen Jahrzehnte die Zahl der Arbeitsplätze unverhältnismäßig stark vermehrt. Die Mitarbeiter, fernab vom Unterrichtsgeschehen, sitzen an ihren Schreibtischen und suchen immer neue Betätigungsfelder. Und bekanntermaßen finden sie diese auch. Hier also sprudelt die Quelle der vielbeklagten Reformitis, wodurch die Schule nicht zur Ruhe und aus den negativen Schlagzeilen herauskommt. Eine wirksame Verbesserung der Lage ist nur dann zu erwarten, wenn dieser Verwaltungsapparat bis auf einen kleinen, notwendigen Rest abgebaut wird. Was der Pädagogik keinesfalls bekommt, sind neue und neuneue und neuneuneue Reformen! Der Unterrichtsbetrieb braucht überhaupt keine Eingriffe von außen. Was Schulen zu ihrer Genesung stattdessen bitter benötigen, sind die folgenden drei Dinge:

Ruhe, Ruhe und noch einmal Ruhe!


Meier, 20.07.2010 10:07
Herr Prof. Dr. Krieger, wenn die Realität so ist wie von Ihnen beschrieben, dann möchte ich auf Veränderung hoffen.
Klagen hilft ja nicht weiter.

Wir nutzen hier im digitalen Spektrum eine Technik, das Ergebnis angewander Intelligenz der Ingenieure, die in Wirklichkeit das Potenzial der kreativen Veränderung und damit intelligente Optionen eröffnet.
Also der "menschlichen Kraft", die das reale Leben weitaus effektiver beflügelt, als die hinterherstolpernde Clique politischer (und z.T. wissenschftlicher) Narren begreift und einbremsen will.

Die Chancen z.B. Lernsoftware für Kinder, Eltern und Lehrer zur Verfügung zu stellen waren nie günstiger.

Die Möglichkeiten, unabhängig von vermittelnden GEW-Angehörigen, Wissen zu erschließen sind so zielführend, wie ehedem der Buchdruck mal war.

Das angestrebte Ergebnis, kann durch Übungsmaterial erarbeitet und in zentralen Prüfungen festgestellt werden. Das wenden z.Z. ja schon Fahrschulen sowie Industrie- und Handelskammern an, ohne durch pädagogisches Papperlapapp behindert oder ausgebremst zu werden.

Sobald Software-Unternehmen diesen "Bildungsmarkt" erobern und konstruktiv effizient gestalten, werden sich die Verhältnisse relativ rasch weiterentwickeln und danach halte ich optimistisch Ausschau.



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