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11.02.2012
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     Eckhard Kuhla
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Finanzkrise stoppt Gender
Weitere Themen: Wirtschaftspolitik

Ministerin Schröder stellt die Finanzierung des Genderkompetenzzentrums ab 01.07.10 ein. Eine mittlere Sensation! Es geht noch weiter: Die Finanzierung der Geschäftsstelle der Bundesgleichstellungskonferenz wackelt,  die Ikone des Feminismus Alice Schwarzer will den Frauentag abschaffen usw., usw. ……

Was ist los mit dem Feminismus in Deutschland? Das Gender Kompetenzzentrum war  mit seinen Hohepriesterinnen ein Symbol für die staatlich verordnete Gleichstellungsideologie (vormals: Gender Mainstreaming). Einen solchen Tempel zu schließen, ist mutig und deutet zumindest auf eine Richtungsänderung durch die „neue“ Frauenministerin hin – weg von den Mantras der Frauenlobby. Das ist begrüßenswert!  Der Arbeitskreis Sozialdemokratischer Frauen geht dann auch zum offenen Angriff  über (Sprecherin Elke Ferner am 4.6.2010), da die Ministerin – wieder sehr mutig – zudem die Quotenregel für Aufsichtsräte verwässern will. In das gleiche Horn stößt neuerdings auch Ministerin Leutheuser - Schnarrenberger und die zuständige EU Kommissarin Reding. Ein Rückzieher nach dem Anderen…Die Erfahrung zeigt: Wenn Ideologien überziehen, baut sich eine Gegenideologie auf.        

Was wäre die nächste Sparmaßnahme? Als Steuerzahler würde mich brennend interessieren, was eigentlich mit den rd. einer Milliarde für die Genderpolitik - sprich Frauenförderung - seit 2001 erreicht worden ist.

Die  Frauenbewegung hat  vor rd. 30 Jahren mit Gesetzesänderungen die Gleichberechtigung der Frau vollzogen (übrigens  mit männlichen Mehrheiten….).  So sehen nachweisbare Ergebnisse aus, mit positivem Einfluss auf unsere gesamte Gesellschaft!

Die Gleichstellungspolitik der letzten 10 Jahre dagegen verharrt in Klientelpolitik, d, h. in Frauenförderungspolitik   Wo bleiben die nachweisbaren Ergebnisse der Gleichstellungspolitik mit positiven Auswirkungen auf unsere Gesellschaft ? Mir fallen da nur gender-ideologische Klagelieder ein, wie Frauen verdienen weniger als Männer, Frauen bleiben Chefsessel verwehrt, nur Frauen sind (Gewalt-)Opfer usw.

Wohl wissend, dass das nicht unbedingt für eine milliardenschwere Gleichstellungspolitik weiterhin ausreicht, fand kürzlich ein neuer Begriff in die Geschlechterpolitik  Eingang: „Gender Diversity“. Warum muss da wieder eine Fremdsprache herhalten? Ich finde  das deutsche Wort „Geschlechtervielfalt“ zwar viel ansprechender, es verhindert aber nicht ein widerwilliges Kopfschütteln. Es ist doch das Selbstverständlichste der Welt, wenn beispielsweise eine Frau eine Aufgabe besser als ein Mann erledigen kann, dann wird sie sich auch durchsetzen. Dazu braucht ein normaler Manager keine Gender Diversity Seminare belegen! Oder doch? Gender Diversity will ja noch mehr: es will  die vielfältigen Fähigkeiten von Schwulen, Lesben und Ausländern  in allen Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft nutzen. Wie bitte?. Wie unaufgeklärt muss eine Gesellschaft sein, dass sie für diese Selbstverständlichkeiten staatliche Regeln braucht, noch schlimmer: bei Nicht-Beachtung mit Strafe droht…….   

Eigentlich sollte doch Gleichstellung die Frauen, glücklicher gemacht haben. Die Mehrheit der „Glücks“ - Studien im In- und Ausland zeigen hingegen: Frauen fühlen sich unglücklicher als in den vergangenen Jahrzehnten. Wenn das wirklich stimmt, sollte um so mehr die Wirksamkeit der Gleichstellungsarbeit überprüft werden, nach dem Motto: Was war geplant und was wurde mit den eingesetzten Fördermitteln erreicht? Es dreht sich, wie schon gesagt, um ein Mittelvolumen mit 8 Nullen….

Und überhaupt:  wann und wie wurde denn die Gleichstellungspolitik mit einem demokratischen Prozess legitimiert? …...Das sollte tunlichst nachgeholt werden angesichts der leeren Kassen beim Bund, in den Ländern und Kommunen.

Ein Wirtschaftsvertreter verkündete neulich: „Eine richtige Wirtschaftskrise – und der ganze Genderspuk ist vorbei!“ Sollte Genderpolitik etwa nur ein Phänomen einer  Wohlstandsgesellschaft sein….?

 

 

 



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Kommentare (7)




 
  Kommentare (7)

Friedemann, 23.06.2010 16:20
Ja, Gender-Politik ist Ausdruck einer überbordenden dekadenten Gesellschaft, die allen Realitätsbezug verloren hat. Das macht weder glücklich noch ermöglicht es die Absicherung der materiellen Bedürfnisse.

Jede Form einer Quotenpolitik als extremer Form des Genderwahns bedeutet, dass nicht die optimale Lösung, sondern die ideologisch vorgegebene gewählt wird.

Quote = Qualitätsverlust

Gender- und Quotenpolitik sind demnach überflüssig und werden in schlechten Zeiten und Krisen als Ballast über Bord geworfen.


Pia Manfrin, 22.06.2010 13:12
Das Datum dieser Meldung von Herrn Kuhla werde ich mir in den Kalender schreiben - FESTTAG!

In der Tat weisen die Themen und Nicht-Argumente der Gender-Aktivisten mit ihrer miserablen Diskussionskultur alle Anzeichen auf, um als Wohlstands-Lamento durchzugehen. Zu merken, dass man hirngewaschen werden soll ist die Voraussetzung um dem mit eigenen Ansichten zu entgegnen.

Vielleicht gibt es ja ein wenig Hoffnung dass in absehbarer Zeit auch die Eindämmung der Gender Studies folgt.

@ Johanna-Maria-Theresia Grubenbauer
Kuhla sagt es ganz richtig: Übertriebene Ideologie bringt Gegen-Ideologie hervor. Als Christ bitte ich Sie - verhalten Sie sich nicht ebenso peinlich und militant wie diejenigen, deren Ansichten Sie ablehnen. Denn derartige Angriffe kann keiner ernst nehmen der nicht ebenso wut-blind wie Sie in die selbe Kerbe schlägt.
Das Schwächeln einer Ideologie sollte intelligenter genutzt werden: Nämlich um nun mit Argumenten von sinnvollen und Sinn stiftenden Alternativen zu überzeugen.
Wie Carolus sagt: Vernunft ist stärker und sollte auch stark gemacht werden gegenüber einer Ideologie - also auch gegenüber einer Gegen-Ideologie!


Johanna-Maria-Theresia Grubenbauer, 20.06.2010 18:05
@Gender-Wahnsinniger

Auch wenn Ihr Artikel satirisch gemeint ist,ist es ein ernstes Thema.Frauen können nicht in der Kanalisationsreinigung oder in der Müllabfuhr arbeiten.Ebenso wenig können sie andere Berufe lernen,weil Frauen Muttis sein müssen.Muttis und nichts anderes.Und Männer sind es,die arbeiten und die Frau und Kinder beschützen,ernähren und verteidigen müssen.Das ist die gottgewollte Ordnung.Mir wird jedesmal schlecht,wenn ich Frauen sehe,die versuchen,in der Berufswelt mitzuhalten,obwohl sie genau wissen,das sie nicht dazu berufen sind und es nicht können.Wozu brauchen wir Ärztinnen,Juristinnen,Politikerinnen,Managerinnen...?Es gibt genug Männer,die diese Positionen einnehmen könnten!Und die Frauen müssen zur Mutterschaft zurückkehren.Dann gibt es auch wieder mehr Arbeitsplätze für Männer,die dann wiederum ihre Frauen und Kinder ernähren können.So muß es sein!Und so wird es kommen!Es wird nicht mehr lang dauern.Kluge christliche Menschen wie Eva Herman,Christa Meves,Inge Thürkauf,Martin Lohmann,Gabriele Kuby und viele andere bekommen immer mehr Zustimmung aus der Bevölkerung.Ich freue mich schon darauf,die lesbischen Radikalfeministinnen und kinderlosen Karrierefrauen gutmenschlich aufschreien zu sehen,wenn ihre Zeit bald vorbei sein wird.Sie haben 40Jahre die christliche Gesellschaft zu zerstören versucht.Jetzt regt sich endlich Widerstand.Vor allem durch das Internet.Und der Widerstand wächst.Die Christen schließen sich zusammen gegen Gender-Mainstreaming,Feministinnen,Homosexuellen,Karrierefrauen und anderen gottlosen Plagen unserer Zeit.Nur die absolute Wahrheit,Jesus Christus,wird siegen und uns christliche Menschen in das ewige Leben führen.Diejenigen,die die absolute Wahrheit nicht erkennen wollen sind verdammt,und werden zur Hölle zu fahren!


Helmut, 20.06.2010 13:15
Wo sind denn die Frauen gleichberechtigt ?
Sie müssen nicht in den Krieg ziehen, die Beschäftigungsquote bei Abfallwirtschaft, Bau- und Nebengewerbe etc, liegt bei annähernd 0 %. Wo ist da der 50 % Anteil ?
ich sehe keine 50 % Frauen bei Katastropheneinsätze wie Hochwasser etc.
Allerdings sind die Kindergärten und Halbtagsstellen mit Frauen überlaufen, also reduzieren bis 50 % erreicht sind.


Gender-Wahnsiniger, 20.06.2010 13:08
Gender muß weitergehen, es ist nicht hinnehmbar, dass immer noch bei der Müllabfuhr und der Kanalisationsreinigung ausschließlich Männer arbeiten! Es wird Zeit für eine 50% Frauenquote bei der Müllabfuhr und der Kanalreinigung.

Diane, 20.06.2010 12:49
Ich bin eine Frau, und ich selber bin dagegen, ich glaub es langt endtlich wir müssen auf die Straße, wir müssen die Menschen wachrütteln die EU und der Euro sind eine Diktatur, wir Starten ab nächsten monat mit einer Gruppe von 50 Mitgliedern eine Kamagne.
Wir weißen GROß geschrieben mit Roter Farbe auf der Heckscheibe eines jeden Mitliedes das ein KFZ hat auf den unfug hin.
Unfug wie DIE MEDIEN SIND SCHON LANG ALLE GEKAUFT
,KAUFT GOLD SOLANGE IHR ES NOCH KÖNNT, WÄHLT ENDLICH ALTERNATIVE PARTEIEN, RAUS AUS DER EU-DSSR"
D,IE EU IST AUF DEM WEG ZUR DIKTATUR, und viele weiteren Sprüche, Schließt euch uns an. Wir haben mit einem Testlauf einen ENORMEN erfolg verzeichnen können, die Leute müssen es Lesen wenn sie hinter ihrem Auto stehen.

Besser geht Werbung nicht.

MACHT MIT!"


Carolus, 19.06.2010 12:37
Ich würde mir wünschen, dass der gesamte Genderspuk, vor allem die unselige Verkrippungspolitik, möglichst rasch auf dem Müllhaufen der Geschichte enden würde. Vernunft sollte stärker sein als Ideologie.


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