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Kommentare (6)
Kokospalme, 22.06.2010 21:11
Ben: „Wie soll denn dann bitte ohne gebildete Leute eine Demokratie funktionieren, ohne zur Pöbelherrschaft zu entarten, könnten Sie das mal skizzieren?“
Wenn Bildung sich lohnt, haben die Leute gerade mehr Anreiz, sich zu bilden. In Indien lernen die Kinder mit viel Fleiß und Akribie, weil sie täglich sehen können, wohin schlechte Bildung führt. In Deutschland halten es dagegen viele Kinder nicht für nötig, sich vernünftig zu bilden. Der fürsorgende Staat wirkt hier wieder einmal kontraproduktiv.
Übrigens sind es nicht immer die Ungebildeten, die in der Demokratie zum Problem werden. Die schleichende Einführung totalitärer Elemente haben wir ja vor allem einer intellektuellen Elite, nämlich den Achtundsechzigern zu verdanken.
Ben: „Ach, jeder Mensch ist dafür selbst verantwortlich? […] Recht so! Auch die sechs- bis zwölfjährigen sollten für Nahrung schon arbeiten. […] Ja, genauso ist es mit der Bildung! Die Kinder sollen das gefälligst selbst regeln! […] Ach, jetzt auf einmal doch nicht? Eben war doch noch von ‚jedem Menschen‘ die Rede. Jetzt also auf einmal die Eltern.“
Als ich von „jedem Menschen“ sprach, meinte ich natürlich jeden mündigen Menschen. Es ist durchaus üblich, Details wegzulassen, wenn sie Formulierungen unnötig verkomplizieren. Aus meinem Nachschub über die elterliche Verantwortung für Kinder ging ja hervor, wie ich es gemeint hatte.
Ben: „Weil es gibt ja gar kein Problem in unserer Gesellschaft mit vollkommen unfähigen Asi-Eltern, wo der Papa dem kleinen Mehmet gerne mal beibringt, dass man einfach nur jeden abstechen muss, der einem nicht gefällt, und Frauen im übrigen nichts weiter als Sklaven und Huren sind.“
In einer Gesellschaft, wo der Staat die Erziehung übernimmt, haben wir vermutlich ein viel größeres Problem. Siehe die historischen Beispiele des letzten Jahrhunderts.
Die von Ihnen beschriebenen Probleme wären übrigens weitaus geringer, wenn Straftaten auch angemessen bestraft würden und nicht durch den Wohlfahrtsstaat Anreize für eine Immigration auf Kosten anderer geschaffen würden.
Ben, 19.06.2010 15:17
@Menschenskind:
Ja, genau diese Art von "Argumentation" kommt von Euresgleichen immer. "Alles Unsinn!" - Beweis durch Behauptung, bravo. Die Fragen stehen weiter offen: Wie soll eine Demokratie ohne gebildete Leute funktionieren, was tut man, wenn sich komplett asoziale Eltern eben nicht um die Bildung der Kinder kümmern. Und warum ist es eigentlich so hammerhart schwer zu kapieren, dass jährlich 20% Schulabgänger auf dem Niveau von Leuten, die sich in unserem Land NIEMALS legal von allein ernähren werden können, uns alle in Gefahr bringt? Eben weil das nicht nur deren Problem ist, sondern bei UNS gigantische Sozialleistungen und Kriminalitätsbekämpfungskosten erfordert?
Kokospalme, Menschenfreund: Ihr seid nicht nur zu dumm, um auch nur einen Schritt weiter zu denken, ihr seid auch noch ignorant.
Menschenskind, 17.06.2010 23:08
Kokospalme, Sie haben mir aus der Seele gesprochen!
Ben, Sie schreiben Unsinn.
Ben, 17.06.2010 00:36
@Kokospalme:
>
> Bildung ist kein Grundrecht.
Ach, ist sie nicht? Wie soll denn dann bitte ohne gebildete Leute eine Demokratie funktionieren, ohne zur Pöbelherrschaft zu entarten, könnten Sie das mal skizzieren?
Wie soll ohne eine generelle Bildung eine Chancengerechtigkeit gewahrt bleiben?
Oder ist die Ihnen scheißegal, weil eh kommunistisch?
>
> So wie jeder Mensch selbst dafür
> verantwortlich ist, sich Nahrung
> zu verschaffen
Ach, jeder Mensch ist dafür selbst verantwortlich? Könnten Sie das mal den Schülern eine beliebigen Grundschule erzählen?
>
> und dafür ggf. entsprechend zu
> arbeiten,
Recht so! Auch die sechs- bis zwölfjährigen sollten für Nahrung schon arbeiten. Ist auch alles kein Problem, es gibt schließlich genügend Leute, die den lieben kleinen einiges Geld für entsprechend freizügige Fotoaufnahmen machen werden. Die sollen sich nicht so anstellen!
>
> so ist es auch mit der Bildung.
Ja, genauso ist es mit der Bildung! Die Kinder sollen das gefälligst selbst regeln!
>
> Für die Bildung von Kindern sind
> deren Eltern verantwortlich.
Ach, jetzt auf einmal doch nicht? Eben war doch noch von "jedem Menschen" die Rede. Jetzt also auf einmal die Eltern. Ja, supertoll, das funktioniert ganz prima. Weil es gibt ja gar kein Problem in unserer Gesellschaft mit vollkommen unfähigen Asi-Eltern, wo der Papa dem kleinen Mehmet gerne mal beibringt, dass man einfach nur jeden abstechen muss, der einem nicht gefällt, und Frauen im übrigen nichts weiter als Sklaven und Huren sind.
Genau, und die lassen wir da einfach schalten und walten, und wundern uns über 20% Schulabgänger ohne Abschluss oder ohne Ausbildungsfähigkeit pro Jahrgang.
Ist auch alles kein Problem, dann verwandeln sich die Straßen eben in Terrornester, das Schlagen von Frauen und Kindern kommt wieder in Mode, die Kriminalität explodiert im Gleischschritt mit den Sozialhilfefällen, und die für eine *LEISTUNGSGESELLSCHAFT* unbedingt notwendige Chancengerechtigkeit können wir dann auch in den Ofen stecken. Doch, wirklich toll, ganz, ganz super, warum sollten wir da ein Interesse haben, gegenzusteuern? Haben Sie noch mehr so tolle Vorschläge und Ideen? Zum Beispiel mit welcher Munition wir die Aufstände der ungebildeten und komplett assozialisierten Arschlöcher am besten niederschießt, die Sie so nonchalant komplett den Händen ihrer bösartigen und inkompeteneten, prügelnden, saufenden und fanatisierenden Asi-Eltern überlassen wollen? Nur zu, ich höre!
Kokospalme, 16.06.2010 10:28
@Lars-Michael Lehmann:
Ich stimme Ihnen ja in Vielem zu. Allerdings stört mich der kollektivistische Tonfall, der insbesondere im Titel und im ersten Absatz vorkommt. Dazu folgende Anmerkungen:
• Bildung ist kein Grundrecht. So wie jeder Mensch selbst dafür verantwortlich ist, sich Nahrung zu verschaffen und dafür ggf. entsprechend zu arbeiten, so ist es auch mit der Bildung. Für die Bildung von Kindern sind deren Eltern verantwortlich. Einspringen des Staates lähmt Eigeninitiative. Bedürftigen muss (zumindest in der Regel) privat geholfen werden.
• Bildung ist keine Pflicht. Niemand darf dazu gezwungen werden, sich zu bilden. Allerdings muss jeder auch die Folgen für Nachlässigkeit bei der eigenen Bildung tragen. Ein Bailout bildungsunwilliger Bürger darf es nicht geben. Die Formulierung „eine Pflicht für uns alle“ erinnert mich an Parolen der DDR, in der es z.B. eine „Arbeitspflicht“ gab.
• Sie fordern „exzellente Bildung für jedermann“, um eine „gute gesellschaftliche Entwicklung“ zu erzielen. Ich meine nicht, dass jeder für jedermanns Entwicklung zuständig ist. Ich kann nicht einfordern, dass meine Nachbarn ihr Kind exzellent bilden (lassen), damit es später vielleicht mal als Arzt mir zur Verfügung steht. Wer sich bilden will, der bilde sich und wer es nicht will, der lasse es sein. Die Gebildeten werden es gut haben, auch wenn die „Gesamtgesellschaft“ nicht mitzieht. Es soll nicht das Wohlergehen der „Gesellschaft“ vom Einsatz der „Gesellschaft“ abhängen, sondern das Wohlergehen des Einzelnen soll vom Einsatz dieses Einzelnen abhängen. Das ist ein Ansporn für den Einzelnen, sich ins Zeug zu legen.
Otto, 16.06.2010 10:14
Es entbehrt nicht einer gewissen Tragik, hier einen Text zum Thema Bildung vorzufinden, der aufgrund eklatanter sprachlicher Mängel unlesbar ist.
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