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     Eckhard Kuhla
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Männliche Erzieher: Ja aber.....
Weitere Themen: Bildung

....nur nach schärferer Bewerberkontrolle. Das fordert Frauenministerin Schröder, nach all den Missbrauchsfällen der Vergangenheit. Diese Aussage offenbart die geniale Doppelstrategie der Frauenlobby in Berlin! 

Stichwort Doppelstrategie: auf der einen Seite fordert die Frauenlobby trendgetreu männliche Erzieher. Aber im gleichen Atemzug wird die Aussage mit der Feststellung relativiert: "Männer wollen ja gar nicht Erzieher bei der geringen Bezahlung werden."

Das weist auf die eigentliche, interne Strategie hin, die die Feminisierung der pädagogischen Berufe als   Programm zur Überwindung der "hegemonialen Männlichkeit" betreibt. Dahinter steckt das altbekannte Opfer - Täter Mantra der Feministinnen. Jungens müssen zu angepassten Wesen erzogen werden, damit sie nie zu Männern als Tätern werden. 

Konkret bedeutet das: Unterdrückung von typisch männlichen Verhaltensmerkmalen, die auch nur den Anschein von Aggression (Rauferei inklusive) hätten. Das Erziehungsziel ist ein sozialvergträgliches Verhalten der Buben mit Mädchen-Verhalten als Vorbild. Als Beispiel sei das Projekt "Faustlos" (mit Bundesförderung) für Schulen und Kindergärten genannt, es fördert "sozial-emotionalen Kompetenzen" der Jungen. Raufplätze werden zu  "Komunikationsplätzen" umgewandelt, so geschehen kürzlich an einer Mittelschule in Basel. Nicht nur das: Jungen erhalten nachweislich bei gleichen Leistungen schlechtere Noten.

Hier wächst eine Generation männlicher Jungendliche heran, die erfahren hat, dass sie potentielle Gewalttäter sind, dass Männer in den Medien ungestraft lächerlich gemacht werden können und dass sie letzten Endes nur noch zu Verlierern werden können. Sinngemäß äußerte sich so 2006 der Amokläufer von Emsdetten in seinem Abschiedsbrief.

Eine weitere Folge: Jungen bringen sich in der Pubertät sieben (!) mal häufiger um, als Mädchen. Was ist die Reaktion der Öffentlichkeit auf solche unfassbare Fakten? Schweigen. Läge diese Faktenlage bei Mädchen vor, wäre das Grund für ein millionenschweres  Förderprogramm für Mädchen. Prof. Matthias Franz, Uni Düsseldorf, subsummierte die Situation treffend: "Mädchen werden gefördert, Jungs bekommen Ritalin".
Die Feminisierung ist nach Meinung vieler Experten der Grund für die Bildungsmisere der Jungen.  Sie hat außerdem  zur unvorstellbaren Folge, dass es inzwischen Kinder gibt, die in ihren ersten 10 Lebensjahren kaum Männer als Vorbild erlebt haben - sei es in den KiTas, sei es in der Schule, sei es zu Hause . Bei Jungen in Home Schooling kommen - lt. einer  US-Studie - übrigens derartige Bildungs - Unterschiede zwischen Buben und Mädchen nicht vor.

Und jetzt schließt sich der Kreis: männliche Erzieher werden gendergerecht und feminin ausgebildet. Sie  backen dann in den KiTas, wie ihre weiblichen Kollegen,  auch mit Jungs Kuchen. Denn, so unser örtlicher Erzieher, "die Jungs müssen ja später bei den Damen punkten".  Ein solcher Erzieher hätte die von der Ministerin geforderte (frauengerechte) Einstiegsprüfung mit  Bravour bestanden......
Diese sozial-verträglichen Jungen sind es natürlich gewohnt, es Frauen immer recht zu machen - mangels männlichen, identitätsstiftenden Vorbilder. Und ohne eigene, männliche Identität werden sie orientierungslos ins Leben gehen, werden zum Spielball der Medien oder des Rechtsextremismus. Schlimmstenfalls wandern sie ab in die kriminelle Szene. Über die möglichen gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Folgen durch solche angepassten, umerzogenen "Männer" kann hier nur spekuliert werden. Die Abwanderung der gut ausgebildeten jungen Frauen von Ost- nach Westdeutschland in den letzten Jahren liefert nur einen Vorgeschmack.

Und noch zu guter letzt: Wie mag sich ein KiTa - Bewerber  als fühlen, der - ohne Unschuldsvermutung - sich zusätzlicher "Gender" - Prüfungen unterziehen muß?



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Kommentare (3)




 
  Kommentare (3)

Ne0h, 10.06.2010 22:02
Also ich muss dazu sagen, das gibts doch garnicht,wie die Frauen verkrampft versuchen sich die Jungs zu schnappen und zu etwas "besseren" zu erziehen als einen Mann.Ich bin selber Erzieher und muss sagen das im Regelfall die meisten weiblichen Erzieher sich darüber freuen einen Männlichen Kollegen im Team zu haben. Trotzdem gibt es immer wieder uralte Feministinnen die sich fürchterlich darüber aufregen das ein Mann in einer kita arbeiten soll.In einigen Kitas müssen die männlichen Erzieher sogar im Arbeitsvertrag unterschreiben das sie die Krippenkinder nicht wickeln dürfen oder eingenässten kindern keine trockenen Klamotten anziehen dürfen... Hallo? gehts noch?? und wie fühlt man sich wohl als männlicher Erzieher wenn man in einer Kita einen Arbeitsplatz sucht und sofort als pädophiler und ungeigneter Erzieher eingestuft wird und iwelche Tests durchführen muss?

muss nicht sein
mfg Ne0h


Klimax, 20.04.2010 16:11
"Als deutsches Beispiel ist übrigens "Neue Wege für Jungs" geeignet"

Wozu soll das geeignet sein? Dazu Jungen in Bügel- und Putzberufe zu bringen? Mädchen werden nach oben, Jungen nach untern gefördert - so sieht das aus. Und "Neue Wege für Jungs" ist nichts als eine solche "Förderung" von Jungen im feministischen Sinne: ein Umerziehungsprojekt.

Das aber haben wir seit Jahren schon in den Schulen, wie der Artikel ganz richtig zeigt.

Es ist Zeit, daß wir Männer die Erziehung unserer Kinder selbst in die Hand nehmen. Laßt die Feministen und andere Ideologen an den Schulen mal machen. Ist die Schule aus, so nimmt Papa sich Zeit, seinem allerbesten Freund zu zeigen, wie Bildung geht - jenseits feministischer Hirnwäsche.

Ich mache das so. Das mag verallgemeinert illusorisch klingen - ohne daß aber Männer endlich eimal aufstehen und sich kollektiv zu Wehr setzen, wird die Zukunft ihrer Söhne verspielt. Es muß daher etwas passieren.


Andreas Rheinhardt, 20.04.2010 13:38
Wenn Sie schon Beispiele aus Nichtdeutschland verwenden (womit man die deutsche Familienministerin nicht kritisieren sollte), so wäre der Fun&Care-Kindergarten in Wien wesentlich besser dafür geeignet, schleißlich verfolgt er gleich eine Doppelstrategie (er kümmert sich nämlich auch um Mädchen):
Buben sollen dort:
" * positive Körperwahrnehmung (Massage, Kosmetikkorb -eigenen Körper pflegen und achten, schön sein, Anbieten von männlichem und weiblichem Verkleidungsmaterial -in andere Rollen schlüpfen), fürsorgliche und behutsame Interaktion mit anderen Kindern aufnehmen ..)
* positive Besetzung von Schlüpfen in „weibliche“ Rollen (Prinzessinnenkleid, Nägel lackieren..)
* Unterstützung beim Ertragen von Frustration, Verlieren, beim Warten und Zurückstecken eigener Bedürfnisse, Hilfsbedürftigkeit zugeben können, Umgehen damit, dass Mädchen Paroli bieten
* Konflikte begleiten (Alternativen zu Schreien, Toben, Hinhauen anbieten)
* Erlernen von Umgang mit Puppen (positiver Begriff: Puppenvater)
* Erlernen von hauswirtschaftlichen Tätigkeiten (positiver Begriff: Hausmann)"
Mädchen hingegen sollen explizit aggressiv werden; das hört sich dann folgendermaßen an:
" * geschlechtergerechter Sprachgebrauch (direkt ansprechen, Verwendung der weiblichen Formen)
* Ermutigung, sich den Platz zu nehmen, den sie brauchen und der ihnen zusteht (Bsp. Schutzräume schaffen, Quotenregelung, Mädchenvormittag..)
* Ermutigung, Wünsche, Bedürfnisse und Abneigungen zu artikulieren („Nein, geh weg, ich mag das nicht, ich kann das alleine..“)
* offensiv auf etwas zugehen (Fußballspielen, Fangen, Turm bauen..)
* sich wehren und verteidigen (zwicken in der Krippe, verdrängen vom Platz in der Garderobe, wegnehmen der Autos..)
* schreien und auf sich aufmerksam machen können
* Technik, Werken, Computer".
Als deutsches Beispiel ist übrigens "Neue Wege für Jungs" geeignet.



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