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Vorbildliches Griechenland!
Weitere Themen: Finanzkrise, Allgemein, Reformen

Ok. Die Griechen sind also pleite. Sie können ihre laufenden Ausgaben -z.B. die Bezahlung der Beamten- nur noch leisten, wenn sie frisches Geld, sprich: neue Kredite am Kapitalmarkt erhalten. Die Tatsache, daß nun noch einmal Geld am Markt besorgt werden konnte, löst das Problem natürlich nicht.

Wenn die Ausgaben nicht sinken oder die Einnahmen steigen, dann erschweren die neuen Kredite das Problem nur. Auch die neuen Kredite müssen fortan (teuer) verzinst werden- und belasten den Haushalt künftig zusätzlich. Folgerichtig hat Griechenland auf der Ausgabenseite beschlossen: Einfrierung der Renten, Senkung der Beamtengehälter, Streichung von Weihnachts- und Urlaubsgeld, Anhebung des Rentenalters. Ich frage mich: warum machen wir nicht 1:1 heute dasselbe bei uns? Warum kopieren wir deren Maßnahmen nicht- ohne Abstriche? Muß es so weit kommen, daß wir illiquide werden? Wir leben seit Jahren über unsere Verhältnisse, türmen Schulden auf Schulden, leben auf Kosten der nächsten Generationen und nehmen uns mit jedem neuen Schuldeneuro immer mehr die Luft zum Atmen. Wir fordern von Griechenland massive Einschnitte- und tun grad so, als hätten wir die nicht nötig. Haben wir aber. WORAUF WARTEN WIR???

 



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  Kommentare (13)

Freigeist, 13.03.2010 17:21
Hallo,
ich sehe nicht ein, warum kinderlose mehr Steuern bezahlen sollen. Deutschland ist überbevölkert. Wer Kinder will, muss diese selbst bezahlen. Es wird schon viel zu viel umverteilt.
Ohne die zahlenden Kinderlosen wären die gegenwärtigen Kinderwohltaten schon gar nicht finanzierbar. Und nun die eigentliche Provokation: Es wäre besser wir würden weniger inländische Kinder bekommen, denn die Ausbeute an Begabungen ist zu dürftig. Besser wäre es, begabte gesunde junge Erwachsene aus aller Welt anzulocken. Warum nicht z.B. Mathematiker aus Entwicklungsländern? Das wäre das beste Geschäft für uns - einige Länder führen dies erfolgreich vor. Wir dagegen vermehren auch Hartz-IV Kinder.
Der Großteil der Bevölkerung will Ausländer/Hochbegabte nicht anlocken weil sie hoffen, ihre eigenen Versager unterbringen zu können. Sie irren jedoch gewaltig - Forschung kann nur mit Hochbegabung funktionieren. Dadurch entstehen Stellen für die Mittelmäßigen. Dies alles ist keine Neuigkeit, es sind jedoch Blokaden vorhanden, die aus der Gefühlswelt kommen und uns ökonomisch sehr schaden.
Grüße
Freigeist
Grüße
Freigeist


P.S., 10.03.2010 13:58
@freigeist

aber nur für´s Volk, nicht für die Kriegstreiber.

Die beste Möglichkeit die Bevölkerung auszuplündern für die "Kosten" die in ihre Taschen fliessen, neue Rohstoffquellen erobern und im großen Stil revolutionäres Humanmaterial entsorgen.

"Militärangehörige sind dumme, blöde Tiere, die man als Bauern für die Außenpoltik verwendet."

Henry Kissinger, Berater von Bush und Obama


Freigeist, 10.03.2010 01:02
Sind denn die Militärausgaben in Afghanisten notwendig? Eine Milliardenverschwendung!

P.S., 10.03.2010 00:03
Was können wir tun? Lasst dieses kriminelle Geldsystem platzen.

Ein Schuldgeldsystem ist von seiner Architektur darauf ausgelegt die Bevölkerung zum Wohle seiner Eigentümer auszuplündern.

Es ist nicht anderes als ein gigantisches Schneeballsystem.

Jeder Versuch diesen Schwachsinn zu retten ist zum Scheitern verurteilt und nicht als Verschwendugn von Zeit und Energie.

Von Superkriminellen für Superkriminelle konstruiert und unter der Kontrolle von Superkriminellen.


Petra, 09.03.2010 14:45
Was können wir in Deutschland tun?

Keine Gehalts- bzw. Lohnsteigerung für Beamte und staatliche Angestellte in den nächsten fünf Jahren. Neueinstellungen von Beamten nur, wenn es absolut erforderlich ist. Beamte müssen sich deutlich mehr an ihrer Pension beteiligen.
Die Sozialleistungen müsssen deutlich reduziert werden. Kinderlose müssen höhere Steuern und Abgaben zahlen.


Schwadronierer, 09.03.2010 13:32
Streiche "Sarazzin" setze "Sarrazin"

Schwadronierer, 09.03.2010 12:52
Hallo Freigeist - wie wäre es mit einer inhaltlichen Stellungnahme? Bloße diskreditierende Äußerungen sind der "politisch korrekte" Stil, dem auch Herr Sarazzin zuletzt ausgesetzt war. Inhaltlich war ihm ja nicht beizukommen ....

Amelie E. Schneidereith, 09.03.2010 10:21
@ Freigeist:

Ich finde Ihre Anmerkungen - vorsichtig gesagt- unterirdisch.


Schwadronierer, 09.03.2010 10:04
Prof. v. Arnim sagt: Unsere Politiker interessiert es nicht, was mittel und langfristig geschieht. Unser politisches System bringt Machthaber hervor, die in Wochen, Monaten, Meinungsumfragen und Wahlterminen denken. Sie sind den Managern in Kapitalgesellschaften vergleichbar. Sie interessieren sich nur für den kurzfristigen Erfolg, während ein Unternehmer/Bürger in langfristig denken muß. Die bevorstehende Hyperinflation stört die Politiker nicht. Sie trifft die gesamte westliche Welt - jeder Politiker wird dann von unvermeidbaren Sachzwängen schwatzen. Also: Inflationssicher anlegen.

Norbert Rötzer, 09.03.2010 07:25
Wir schauen heute dahin, und morgen dorthin. Das beweist, dass die Globalisierung uns mehr Aufmerksamkeit und Energie kostet, als wir bislang zugeben wollten, glaube ich. Globalisierung ist wohl hauptsächlich Informationsinput für den "gewöhnlichen" Bürger, wie mich auch. Ändern können wir ja nur etwas alle paar Jahre, bei den Wahlen. Dazwischen sind wir - dahingehend - zum Nichtstun, na sagen wir, zum Zuhören und Zuschauen gezwungen. Dennoch, ich habe den Eindruck, wenn wir normale Bürger ständig von den Taten der "Großen", Politiker, einflußreiche Menschen des öffentlichen Lebens oder großen Firmen, die generellen Einfluß auf unser Leben haben, zuhören und zuschauen, übernehmen viele von uns auch ein Stück Verantwortung für das, was dann passiert, was im Ergebnis herauskommt. Und ist das Ergebnis nicht so gut sind wir natürlich auch nicht so gut gelaunt. Wir arbeiten in Deutschland überdurchschnittlich gut und viel. Wir haben hier viele Maschinen, hohe Technik im allgemeinen, hohe Produktion, automatisiert, ja Überproduktion und eine voll ausgebaute Infrastruktur. Die Menschen arbeiten in der Regel, bis sie auch chronisch krank werden. Andere können nicht arbeiten, obwohl sie wollten, oder andere werden falsch eingesetzt und werden ebenfalls chronisch krank. Die Zufriedenen und Gesunden sind weniger geworden. Das dürften diejenigen sein, die ausgeglichener und mehr in ihrer, in unser aller, Mitte sind. Das ist wohl etwas erstrebenswertes.



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