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     Fabian Heinzel
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Pro und Contra Einheitsschule
Weitere Themen: Bildung, Reformen, Familie

Die SPD will sie, die Grünen wollen sie und die Linkspartei will sie auch: Die Einführung der Einheitsschule im bevölkerungsstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen, in dem noch innerhalb dieses Jahres gewählt wird.

  Viele Eltern wollen sie übrigens nicht:  Die SPD hat während ihrer jahrzehntelangen Regierungszeit in NRW zahlreiche Gesamtschulen eröffnet, ist aber beim Versuch, andere Schulen, insbesondere Gymnasien, aber auch Haupt- und Realschulen, zu schließen, mehr als einmal an Elterninitiativen gescheitert.

Spätestens seit Pisa werden die Forderungen nach einer Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems aber immer vehementer.  Es sei ungerecht, Schüler würden viel zu früh selektiert, der schulische Erfolg hänge in diesem System massiv vom familiären Hintergrund ab und die Erfolge seien im internationalen Vergleich bescheiden, so heißt es.  Was solle später schon aus Hauptschülern werden, denen die Schule noch nicht einmal mehr die Beherrschung der deutschen Sprache vermitteln könne?

Auch hat sich in diesem Zusammenhang ein weiteres Problem entwickelt: Die alten Volksschulen waren die Schulen des Volkes, dorthin zu gehen war völlig normal.  Heute ist es mit einer Stigmatisierung verbunden, wenn man „nur“ einen Hauptschulabschluss hat.  Und in der Tat gehen zum Beispiel in den USA – trotz des Klischees vom „dummen Ami“ immerhin das Land mit den meisten Nobelpreisträgern der Welt – Lernbehinderte und Hochbegabte in ein- und dieselbe Schule.  Trotzdem sollten sich die Befürworter der Einheitsschule unbedingt von dem Gedanken trennen, es sei die Vereinheitlichung, die gute Ergebnisse erziele.  Eher das Gegenteil ist der Fall: Der Schlüssel liegt in der indivduellen Förderung.  Die wird in den Parteiprogrammen zwar erwähnt, doch der Eindruck drängt sich auf, dass sich die Verfasser gar nicht im Klaren sind, was das bedeutet.  Denn gleichzeitig ist überall von „länger gemeinsam lernen“ die Rede.  Das aber wäre eine massive Benachteiligung der Begabten.  In den erwähnten US-Schulen etwas besuchen Hochbegabte und Lernbehinderte zwar das selbe Schulgebäude, werden jedoch in getrennten Klassen und natürlich mit unterschiedlichen Lehrmaterialen unterrichtet.  Im Sport ist Begabtenförderung selbstverständlich, warum nicht auch in der Bildung?  Niemand hätte von Lukas Podolski verlangt, er solle bis aufs Weiteres in der Kreisliga spielen.  Hier vor allem könnte ein echter Vorteil der Einheitsschule liegen: Durch ein Kurssystem mit vielen verschiedenen Niveaus wäre es möglich, dass ein Matheas mit geringer sprachlicher Begabung einen sehr schwierigen Mathe- aber einen einfachen Englischkurs belegt.

Alle anderen Vorteile sind eine Illusion: Kluge Eltern werden auch in Zukunft im Durchschnitt klügere Kinder haben, wer nicht lernen will, wird auch in der Einheitsschule nichts lernen und was die Selektion betrifft, sei angemerkt, dass sich gerade in der Pubertät schulische Leistungen oft verschlechtern, so dass eine spätere Auswahl für viele Kinder sogar nachteilig sein könnte.  Zudem ist die Gefahr groß, dass man sich bei einer Einheitslösung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigt und so die Qualität für alle absenkt.  Maßgeschneiderte Einheitslösungen gibt es nun mal nicht.



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  Kommentare (9)

Jan, 09.05.2010 23:10
Hallo Christian,
zuallererst möchte ich dir für deinen sehr interessanten Kommentar danken. Du hast es hervorragend geschafft, deine geistige Inkompetenz öffentlich zur Schau zustellen. Ich wusste nicht, dass man trotz lückenhafter Rechtschreibkenntnisse und einem Ausdruck, der dem eines alternden Schrebergartenbesitzers gleicht, einen Schnitt von 1,66 erreichen kann. Dein Fall beweist sehr gut, dass schulische Leistungen im Grunde nichts mit tatsächlicher Intelligenz zu tun haben. Es zählt wohl eher die Fähigkeit, seinen eigenen Standpunkt zu vertreten, selbst wenn dieser unhaltbar ist (so wie deiner). Wie kannst du ernsthaft behaupten, deinen Lehrer nicht zu respektieren, da dieser in deinen Augen ein vermeintlich geringes Gehalt bezieht? Gerechterweise sollten dir dafür deine Hoden amputiert werden. Für mich klingt die Essenz deines Kommentars in etwa so: Die "Guten" (wozu du dich beileibe trotz deines Notenschnitts nicht zählen darfst) sollen weiter nach vorne gebracht werden, die vermeintlich Schlechten werden einfach fallen gelassen. Bravo! Ein mutiger Schritt in Richtung der Auslesepolitik im Drittem Reich, wenn du mich fragst. Es ist doch vollkommen offensichtlich, dass man die Gründe, warum einige Schüler schlechtere Leistungen erbringen, nicht auf einen einzigen reduzieren kann. Laut Christian Schmidt wäre dieser Grund ganz einfach der, dass diese Schüler keinen Fleiß zeigen. Natürlich ist das nicht so. Der Erwartungsdruck steigt ab einer gewissen Stufe ins beinahe Unermessliche, so dass viele Schüler unter eben diesem Druck zusammenbrechen, was wohl eher an ihrer Persönlichkeitsstruktur liegt und nicht an dem von ihnen nicht aufgebrachten Fleiß. Generell würde ich der Schule, wie wir sie heute kennen, ein fehlendes Maß an Humanität attestieren. Die Regeln sind klar und relativ leicht zu verstehen: Leistung zählt. Alles andere ist unwichtig. Den Schülern, die besondere Leistung erbringen, wird auch besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Schüler, die aufgrund verschiedener Ursachen diese Leistungen nicht erbringen, werden ganz einfach übersehen. Leicht überspitzt könnte man sagen, dass Schülern in höheren Schulformen ein gewisses Ellenbogen-Denken nahegelegt wird. Letztendlich obliegt die Erziehung zu gerechtem und sozialen Handeln zwar den Eltern, jedoch hat die Schule als nicht unwesentliche Sozialisationsinstanz einen erheblich großen Einfluss auf die Kinder. Hieraus lässt sich ableiten, dass die Schule insofern umgestaltet werden muss, als sie die Schüler ein Gefühl der Gerechtigkeit lehren soll, welches durch ein dreigliedriges Schulsystem nicht gewährleistet werden kann. Zynisch gesehen, lehrt das dreigliedrige System ein Klassendenken, dass die Kinder dazu bringt, zwischen Schülern der verschiedenen Formen zu unterscheiden und gegen jede Schulform einen Katalog an Vorurteilen zu sammeln. Das ist in meinen Augen nicht gerecht. Ich gebe zu, dass das Einheitssystem noch nicht vollständig ausgereift ist, jedoch dürfte das wohl eher in den nicht ausreichenden Versuchen begründet liegen. Ohne in leere Phrasen verfallen zu wollen, würde ich sagen, dass unsere Bildungspolitik einer erheblichen Veränderung bedarf, denn weiter dreigleisig zu fahren, ist in meinen Augen eine unverantwortliche Entscheidung.


Christian Schmidt, 14.03.2010 23:55
Ich bin selbst schüler ( an einem Gymnasium) hatte letztes Jahr einen Durschnitt von 1,66 und langweile mich eigentlich nur im Unterricht. Auch auf dem Gymnasium gibt es schwache Schüler.
Doch wenn man sich mal anhört warum die schwach sind kommt raus sie lernen gar nichts und sind zufrieden mit einer 4. Bei denen gibt es keinen Fleiß. Wenn das bei Gymnasiasten schon so ist wie würde es dann sein bei Hauptschülern. Es ist eie Lüge zu sagen es hängt vom Geldbeutel der Eltern ab. Wer lernt der schreibt auch seine 1, da gibt es keine Unterschiede. manche müssen eben mehr lernen als andere um etwas zu verstehen. Wenn denen aber der Fleiß fehlt kann man nichts machen.
Ich persöhnlich bin für eine große begabtenförderung, den diese Schüler langweilen sich einfach in den Klassen. Das ganze Geschwaffel von individueller Förderung und jeder kann was ist schwachsinnig, denn der einen kann es eben und der andere nicht. Ich muss nie ernsthaft lernen, während andere mit Nahchilfe und so weiter die 4 kriegen. Die können es dann einfach nicht. Natürlich hängt es auch mit den Lehrkräften zusammen: Die meisten Lehrer sind inkompetent! Es gibt aber auch welche die in den unterricht kommen und die Schüler wirklich mitreißen und zwar alle! Nur wird kaum noch einer Lehrer, denn diese verdienen einfach zu wenig ( 3000 ¤). Wenn dieser Satz auf so ungefähr 10000¤ gehoben würde, würden sich auch viele melden und nicht die, die irgenein Studium nicht gepackt haben und jetzt eine Stelle suchen. Vor denen hätte ich auch mehr Respekt, denn warum sollte ich mich von jemanden der 3000¤ im Monat verdient belehren lassen, wenn ich später mal 20000¤ im monat verienen möchte. In Finnland bewerben sich auf 1 lehrstelle 250 Anwärter und hier will einfach niemand Lehrer werden, weil du keine Möglichkeit hats irgendwie groß aufzusteigen. Die wirklich guten Lehrer gehen deshalb einfach an Privbatschulen wo sie das dann verdienen.
Bevor man jetzt sagt wo soll man das Geld hernehmen, habe ich hierzu einen Vorschlag: Senkt die Sozialausgaben!
Man kann einfach nicht erwarten von 14,9 % einen Gesundheitsfond speisen zu können oder den Hartz 4 empfängern Theater/Sportclubs etc. bezahlen zu können, während andere Famileien dies Wegstreichen müssen um Kosten zu sparen.

Wie gesagt um gute Lehere zu kriegen 3 mal so hohes Gehalt und Begabtenförderung und nicht individulle Stärken aufbauen. der eine kann es und der andere kann es eben nur mit viel lernen!


Rolf, 05.03.2010 14:18
Wer den Begriff "Einheitsschule" in den Mund nimmt, braucht eigentlich nichts mehr zu sagen, denn er hat sich schon ideologisch gegen den gemeinsamen Unterricht von Kindern entschieden. Er spricht von Gleichmacherei, unsozialer Konkurrenz und Uniformiertheit. Dagegen setzen die Gemeinschaftsschule, die gemeinsame Sekundarschule oder früher die Gesamtschule gerade auf das fruchtbar machen der Vielfalt der Kinder, auf das Lernen mit- und voneinander und auf das individuelle Lernen (Fordern und Fördern). Die Gesamtschule hat da in der Konkurrenz zum sonstigen Schulsystem sicher Fehler gemacht, aber sie lernt daraus. Für das Lernen in einer gemeinsamen Schule braucht man nicht wieder homogenisierte Untergruppen, sondern ein andere Pädagogik, die mit der Vielfalt an Fähigkeiten und Kompetenzen umgehen kann, denn jedes Kind kann etwas (anderes)! Mit dem gegliederten Schulsystem, dass jedes Jahr noch weiter differenzierte (Sonder-) Schularten produziert, ist die Vielfalt an Lerneigenarten, Sozialisationen und Kompetenzen nicht mehr zu händeln. Seit fast 10 Jahren spricht man davon, dass die individuelle Förderung der Schlüssel ist, aber es ist eben klar geworden, dass die gegliederte Schule es bis heute nicht umsetzt. Sie kann es nicht, weil sie geprägt ist von Selektion, sozialer Ungerechtigkeit (Städndedenken) und Lehrern, die sich als Mathematiker oder Historiker oder Biologen verstehen. Wir unterrichten Kinder, die sehr sehr unterschiedlich sind, die eine Würde haben und ein Recht auf bestmögliche Bildung. Dazu brauchen wir das gemeinsame Lernen bzw. die Gemeinschaftschule wie in Schleswig-Holstein. Die gegliederte Schule kann es nicht. Zur Würde des Menschen gehört auch, dass Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen, wie es die von der Bundesrepublik ratifizierte UN-Konvention festlegt. Das gegliederte Schulsystem hat gezeigt, dass es das nicht kann. Auch deshalb brauchen wir die Gemeinschaftsschule.

Almut Rosebrock, 05.03.2010 13:26
Auch ich bin klar gegen die Einheitsschule und für Vielfalt. Argumente dafür stehen in den vorherigen Kommentaren genug. Meine Kinder sind mein schlagendstes "Argument" - mein Sohn ist froh, dass er jetzt durch den Wechsel zum Gymnasium die ganz schwachen Schüler hinter sich lassen konnte. Wobei die hohe Übertrittsquote ins Gymnasium (z.T. 60%) inzwischen dazu führt, dass auch hier die Leistungsfähigkeit sehr differiert - und Kinder, vor allem auch durch G8, richtig kämpfen müssen.
Wenn doch bloß dieses Gerede von "Aussortieren" und "Selektieren" in den verschiedenen Schultypen aufhören würde!
Es wird keine aussortiert. Wer etwas lernen möchte und sich Mühe gibt, wird auch etwas erreichen und vorwärts kommen. Ich finde, so schlecht wie es immer geredet wird, ist unser Schulsystem gar nicht!


Friedemann, 03.03.2010 15:43
@Menschenskind
Ein sehr guter Kommentar, der mich an eine Analogie einer Gesetzgebung aus schlimmen DDR-Zeiten in der Umweltszene in Chemiekombinaten erinnert, wo der MAK-Wert (Maximale Arbeitsplatzkonzentration) für Quecksilber, ein extremes Gift besonders auch für das Nervensystem mit einer sehr langen Halbwertszeit im Körper, auf ein zwanzigstel gesenkt wurde. Wurde der ursprüngliche Wert schon kaum eingehalten, so war der neue Wert absolut utopisch. Trotzdem konnte mit dem abgesenkten Wert das so genannte Umweltbewusstsein des verlogenen Systems demonstriert werden. Da der Wert aber infolge der mangelhaften Voraussetzungen ohnehin nicht eingehalten werden konnte, war das reale Ergebnis ein absolutes Schleifenlassen aller Bemühungen um eine Verbesserung der Umweltbedingungen.


Menschenskind, 02.03.2010 12:57
Jeder mag die Frage Einheitsschule für sich selbst beantworten. Er stelle sich vor, täglich mit Personen konkurrieren zu müssen, die in geistigen Belangen derart überlegen sind, daß jede Hoffnung auf eigne Positionierung auch nur in der Mitte fallengelassen werden muß. Man läßt ja auch im Sport nicht Kinder gegen Erwachsene antreten und mißt ihre Leistungen dann universal mittels eines einzigen Parameters. Der Sport ist überhaupt ein gutes Bild, das sich fast ohne Abstriche auch auf das abstrakte Lernen übertragen läßt. Wir haben einen Behindertensport, einen Breitensport, einen Spitzenleistungssport, wir gliedern nach Altersklassen – die Freude an sportlicher Betätigung wäre rasch an sein Ende gelangt, wenn diese Unterscheidungen zugunsten eines „Einheitssports“ aufgehoben würden und jeder gegen jeden antreten könnte, weil ja angeblich alle Menschen gleich sind.
Wie frustrierend muß es für ein Kind sein, täglich vorgeführt zu bekommen, daß es nicht mitkann. Welche Komplexe bei sensiblen Gemütern, welche Wut muß sich bei den wehrhaften Geistern aufstauen! Wie groß müssen persönliche Not und Verzweiflung (auch für die Eltern) sein, die aus der alle Naturgesetze hohnsprechenden Schulorganisation erwachsen!


Klimax, 02.03.2010 11:54
@Heike:"...Doch wenn ich mich zurück erinnere kamen auch hier die schwachen Schüler zu kurz. Wer nicht mitkam stieg aus ab Klasse 8..."

So ist es: in Klasse 8 wird selektiert! Dann gehen einige Gesamtschüler runter auf die Hauptschule. Damit widerspricht die Praxis der Theorie, und die Gesamtschule ordnet sich somit ins gegliederte Schulwesen ein. Allen Bildungspolitikern zum Trotz. Und vom Leistungsniveau her, so zeigt etwa Pisa, steht die Gesamtschule in diesem System zwischen Realschule und Hauptschule. Das ist nicht die Absicht, aber die logische Konsequenz, wenn man ungleiche Begabungen in ein System preßt: Nivellierung nach unten hin ist zwangsläufig.

Die Einheitsschule ist gescheitert. Eltern wissen dies zumeist. Deswegen möchte "Der Spiegel" heute mal wieder die Kompetenz der Eltern in Frage stellen. Es ist immer das Gleiche. Man kann nur hoffen, daß die Eltern sich nichts vormachen lassen von Journalisten, die laut ins Horn von Gesamtschulen tuten, ihre eigenen Kinder aber stets am Gymnasium anmelden.

Übrigens: In den USA, im Land mit den meisten Nobelpreisträgern, gibt es gerade WEGEN der Einheitsschulen ein weit ausgreifendes Privat- und Eliteschulwesen. Das ist kein Zufall, weshalb das amerikanische System gerade NICHT für Einheitsschulen spricht.


Heike, 02.03.2010 08:37
Hallo,
ich komme noch vom System der Einheitsschule. Es war im Grunde nicht verkehrt. Doch wenn ich mich zurück erinnere kamen auch hier die schwachen Schüler zu kurz. Wer nicht mitkam stieg aus ab Klasse 8, das war normal. Nur wenige auserwählte fanden den Weg zum Abitur und das waren nicht immer auch die fähigsten.

Wie schon angesprochen wurde, sollte der Focus auf der individuellen Förderung gelegt werden egal in welcher Schulform. Doch die Selektion und der damit verbundene Leistungsdruck dem die Kinder schon in jungem Alter ausgesetzt sind, ist einfach oft zu viel für so ein junges Kind.


Lars-Michael Lehmann, 01.03.2010 19:57
Korrekt! Man muss die Schüler individuell Fördern. Das kann aber auch keine Einheitsschule wie es die Parteien im Moment wollen, eben nicht leisten. Ich sehe es besonders bei Schülern mit Legasthenie und Hochbegabung.

Sie bekommen eine wirkliche Förderung, und ein schematisches Lese-Recht-Schreibtraining hilft ihnen auch nicht. Sondern sie brauchen ein individuelles Lernen der Kulturtechniken.

Aber auch die Lernbehinderten kommen in unseren System zu kurz, diese bräuchten auch viel differenzierte Fördern als eine Abschiebung nach der Sonderschule in einer Behindertenwerkstatt.

Gäbe es dann diese sogenannte Einheitsschule, würde es sicherlich nicht besser, als es heute ist.

Wenn dann nur mit Differenzierter Förderung, aber da müsste man vielmehr in die Ausbildung der Pädagogen und in die individuelle Förderung investieren. Denn unser heutiges System hat an alles Stellen seine Mängel, diese wirken sich auch alle Lerntypen aus.

Man kann nur Hoffen, das man schnell es versteht, das die Menschen eben einen individuellen Zugang zum Lernen benötigen.

Wenn die Bildung die wichtigste Ressource im Lande ist, müssen wir sehr bald handeln, um dass auch unsere Systeme gestärkt können hervorgehen.



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