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Ein Fels in dieser Welt
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In den Angriffen auf Benedikt XVI. zeigt sich eine rastlose Zivil-Religion. Sie verkündet unentwegt neue Wahrheiten, die nicht länger halten als die Mode der Saison
Wir sind nicht Papst und waren es nie, Gott sei Dank,

weder der Autor dieser Zeilen noch Klaus Wowereit oder Dieter Bohlen, und das ist gut so. Nicht einmal Angela Merkel oder Margot Käßmann waren je Papst und wir Deutschen alle zusammen erst recht nicht. Der Kalauer, der einmal das Gegenteil behauptete, war eine geniale Titelzeile auf Seite eins, aber eigentlich doch augenzwinkernder Blödsinn aus der Witzfabrik der Frankfurter Schule. Wir sind auch keine Franzosen, seit Joseph Kardinal Ratzinger 1992 in die Académie Française gewählt wurde.

Doch auch Alexander Smoltczyks schöne Beobachtung im "Spiegel", dass die Deutschen im April 2005 "den Glauben an die Gottlosigkeit verloren" hätten, stimmte natürlich nie. Das so zu empfinden war nur der überwältigenden Erfahrung jener Tage auf dem Petersplatz geschuldet, als selbst religiös ganz unmusikalische Menschen im Röcheln von Papst Johannes Paul II. wieder etwas von den Chören der Engel zu vernehmen meinten. Andere wurden damals mit der Wahl Benedikts XVI. von der trügerischen Annahme überwältigt, der große Weltkrieg der Völker sei erst damit endlich an ein Ende gekommen. Diese Euphorien sind heute aufgebraucht. Jetzt melden sich die Gottlosen wieder zurück, verbissener als je zuvor zu meinen Lebzeiten und so aggressiv, als gelte es, verlorenes Terrain zurückzuerobern.

Klar, dass Benedikt XVI. wie von selbst in das Fadenkreuz ihres Trommelfeuers geraten ist. Er wehrt sich ja nicht. Er verteidigt sich nicht. Er wird nicht in Talkshows aufkreuzen. Aber es gibt eben keinen, der dem Furor der gescheiterten linken Sozialingenieure von gestern aufreizender im Wege steht. Nicht wenige von ihnen sind inzwischen als Wortpolizisten oder Blockwarte einer neuen Zivilreligion zu Lohn und Brot gekommen, die (außer Gott) alles anbetet, was der Selbstermächtigung des Menschen über Leben und Tod und Schicksal dient. Unter ihnen wird der gute alte Agitprop nun gegen die letzte Bastion in Stellung gebracht, die diesem Projekt noch widersteht: Kirche und Papst.

Befremdlich für römische Beobachter bleibt aber, wie leise sich so viele tapfere Helden in Deutschland wegducken vor den diffamierenden, demagogischen Anwürfen. Hier verfällt sogar die Bischofskonferenz in ängstliche Schreckstarre - und lässt ihre Presseagentur, statt mutig die Wahrheit zu sagen, die Schauernachricht noch einmal in jede Redaktion zwischen Aachen und Passau pumpen, was Joseph Alois Ratzingers Großonkel (!) im 19. Jahrhundert (!!) einmal über die Juden gesagt habe: eine Art publizistischer Sippenhaft ins dritte Glied retro. Kein Wort der Empörung dazu aus Berlin.

In Italien sorgt indes fast jedes Wort des Papstes von Belang für heftige Debatten in den Zeitungen von links bis rechts. Die Polen haben in ihrer Identifikation mit ihrem Papst das Sowjetsystem von Berlin bis zur Beringstraße zum Einsturz gebracht. Der schlimmste Vorwurf aus Deutschland gegen Papst Benedikt XVI. ist nach Analyse aller Argumente aber nun wahrhaftig dieser: dass er Deutscher ist (und deshalb natürlich auch in der Wolle gefärbter Antisemit et cetera, et cetera). Dass Engländer diesen Vorwurf gleich nach der Wahl erhoben haben, ist selbstverständlich. Doch dass er nun im Land der Reformation ventiliert wird, darüber können sich in Rom oder Warschau oder Paris viele nur noch verwundert oder erschrocken die Augen reiben. In Deutschland darf man sich nicht mit dem Papst solidarisieren.
Er ist der modernste Pontifex, den es jemals gab, sein gelehrter Scharfsinn weltberühmt, seine Doktrin der Trennung von Kirche und Staat radikal, er ist ein Buddha auf dem Sessel Petri, er ist der Papst, der sich wie kein anderer tief mit dem Glauben der Juden beschäftigt hat, er ist der ökumenischste, den wir vielleicht je haben werden (doch nicht zum Nulltarif), auch wenn das viele - falls jemals - wohl erst beim nächsten Papst aus China oder Brasilien begreifen werden. Doch er ist ein Deutscher. Aua! Deshalb muss jetzt hier einmal kurz über seinen Glauben geredet werden.

Denn Katholiken glauben nicht nur an einen einzigen Gott. Sie glauben zudem, als Konsequenz dieser Überzeugung, dass es Wahrheit gibt. Und zwar eine Wahrheit, also nicht zwei, drei, vier oder unzählige. Und was wahr ist, kann nicht gleichzeitig unwahr sein; auch dreiste Wiederholungen machen Lügen nicht wahr. Den Glauben an die Existenz einer Wahrheit teilen fromme Katholiken im Übrigen mit frommen Juden und frommen Muslimen, und zumindest das katholische Credo muss dank der Religionsfreiheit heute keiner mehr teilen. Denn in unserer Weltgegend ist diesem Glauben an die Wahrheit in der Moderne ja das Bekenntnis des großen Katholiken Alexis de Tocqueville zur Seite getreten, der als Zeitgenosse von Karl Marx zu der Erkenntnis kam: "Ich glaube, ich würde die Freiheit in allen Zeiten geliebt haben. In der Zeit aber, in der wir leben, fühle ich mich geneigt, sie anzubeten."

Dennoch macht ihr rigider Umgang mit der Wahrheit die katholische Kirche auch weiterhin ein wenig ungeschmeidig gegenüber all denen, die heute eine und morgen eine andere Meinung haben und vertreten, weil es ihrer Ansicht nach ja keine allgemeingültige Wahrheit gibt. Nur lauter spukende Zeitgeister. Da spuken sie eben mit. Gestern Kommunist, morgen Buddhist, übermorgen vielleicht einmal Mondanbeter. Es ist irgendwie auch menschlich, allzu menschlich. Weniger human ist allerdings der inquisitorische Furor, mit dem hier bei jeder neuen Wende und Kurve wieder Vollgas gegeben wird.
Ich muss nicht ausführen, dass es zwei unkompatible Welten sind, die sich da gegenüberstehen. Wo Glaubende an der Wahrheit (selbst wo sie zum Teil noch verborgen ist) als einer tief verankerten Seinsweise lehnen, fehlt echten Atheisten dieser ruhende Pol. Sie können sich letztlich an nichts anlehnen, weil nichts zuverlässigen Bestand hat. Sie möchten auf der richtigen Seite sein, diesmal, endlich einmal. Das ist es, was sie umtreibt, und das ist nicht ungefährlich. Es ist genau das, wovor Joseph Kardinal Ratzinger am Vorabend seiner Wahl zum Papst warnte, als er eine drohende "Diktatur des Relativismus" beschwor. Denn wer den Unterschied zwischen der Wahrheit und der Lüge einebnen will, wird auch andere Unterscheidungen einebnen wollen. Warum denn nicht? Kann man doch alles sagen. Alles ist relativ. Es gibt keine Wahrheit. Es gibt nur die, die sich anmaßen, es gäbe sie.

Was wird dem Papst vorgeworfen? Dass er nicht genug gesagt und getan habe in Auschwitz, in Jerusalem? Was ist genug? Soll er sich aufgeben und in Dienst nehmen lassen als düsterer Ministrant eines Ritus, in dessen Mitte die totalitäre Apokalypse steht? Die Wahrheit ist: Nicht die katholische Kirche hat den verbrecherischen Zivilisationsbruch des vergangenen Jahrhunderts begangen oder auch nur zu verantworten, sondern die neuen Heiden à la mode des 20. Jahrhunderts. Diesem blub- bernden Becken entsteigt aber auch heute der Hass auf den Papst, der genauso duftet wie der Hass, den schon die Nazis gegen Pius XII. hegten.
Denn Benedikt XVI. stört. Darum wird er als Taliban beschimpft. Sei's drum. Doch gestern musste ich lesen, der Mann aus Bayern sei nicht nur Deutscher, sondern auch "von vorgestern", und da wurde es endgültig lächerlich. Ach, Jungs, er ist doch kein Mann von vorgestern. Er ist von vorvorvorvorgestern. Er ist 2000 Jahre alt. Er ist Petrus. Er ist Galiläer und stammt aus Bethsaida am See. Darum versöhnt er die katholische Kirche so radikal mit ihrer authentischen, apostolischen, trotz aller Brüche letztlich ungebrochenen Tradition, zurück zu ihrem Ursprung in Jesus von Nazareth, der von sich gesagt hat: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben."

Wer das nicht versteht, hat von der katholischen Kirche nichts verstanden. Benedikt XVI. hat sich mit Haut und Haar der ewigen Wahrheit des barmherzigen Gottes verschrieben, für den er auch sterben wird wie sein Vorgänger. Er ist ein Mann von vorvorgestern und von überübermorgen. Wie viele Imperien sind in den letzten 2000 Jahren zerbröselt? Der Papst bleibt. Petrus ist der Fels in dieser Welt.



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Kommentare (12)




 
  Kommentare (12)

Konrad, 03.03.2010 23:07
Aha, na denn.

Freigeist, 03.03.2010 01:01
Ein handschriftlicher Brief von Albert Einstein aus dem Jahre 1954 ist ca. 2008 in London versteigert worden, für ca. 260.000 Euro. Der Physiker hat drin ein Jahr vor seinem Tode an den Philosophen Eric Gutkind geschrieben, Gott sei das Produkt menschlicher Schwäche und die Bibel ein Sammlung primitiver Legenden. Der Käufer des Briefes wollte anonym bleiben.
Einstein hat häufig, genervt von einfachen Leuten, gelegentlich das Wort Gott gebraucht, um sich auf den Niveau der Zuhörer zu begeben.
Grüße
Freigeist


Konrad, 02.03.2010 14:07
@ Freigeist

Nicht richtig gelesen?: "Der Gläubige - gleich weder Religion - hat eine Begründung für die Entstehung eines einfachen Grashalms..."
Die Evolutionslehre kann zwar die ENTWICKLUNG erklären, nicht die grundsätzliche Entstehung. Schließlich ist auch der Urknall auch nur eine Theorie. Oder um Einstein zu zitieren: "Gott würfelt nicht!"
--
"In früheren Zeiten mögen sie eine Hilfe gewesen sein, heutzutage sind sie nur noch eine hinderliche Krücke für die Menschheit."
Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht. Die Frage ist nur nach der Richtung der Entwicklung.
Hier der Auszug einer Rede von Johannes Paul II. am 14. April 1999:

"Schließlich hat die moderne Zeit besonders verheerende Formen von »theoretischem« und »praktischem« Atheismus gekannt. Vor allem erweist sich der »Säkularismus« verderblich mit seiner Gleichgültigkeit gegenüber den letzten Fragen und dem Glauben: Er ist in der Tat Ausdruck eines vom Bezug zur Transzendenz völlig abgelösten Menschenbildes. Somit ist der »praktische« Atheismus bittere und konkrete Wirklichkeit. Zeigt er sich auch vor allem in den wirtschaftlich und technisch hochentwickelten Kulturen, so erfassen seine Auswirkungen doch jene Situationen und Kulturen mit, die noch am Anfang eines Entwicklungsprozesses stehen."

Johannes Paul beschrieb damit damals schon nichts anderes als den nun gegenwärtigen Zustand einer übersatten Gesellschaft, in der wir uns heute befinden und die bestrebt ist, auch noch gesunde soziale Gefüge nach unten zu ziehen und von innen heraus zu zerstören.


Freigeist, 02.03.2010 10:31
@Konrad
Hallo,
die Evolutionslehre erklärt den Grashalm. Dazu ist Religion, egal, welche, nicht mehr nötig. Ist Ihnen entgangen, dass es nicht nur Ihre Religion gibt?Solange es keine stichhaltigen Beweise für einen Gott gibt, tut man gut daran, all die alten Vorstellungen darüber über Bord zu werfen. All die auf der Erde entstandenen Vorstellungen über Gott sind heutzutage lächerlich. In früheren Zeiten mögen sie eine Hilfe gewesen sein, heutzutage sind sie nur noch eine hinderliche Krücke für die Menschheit.
Grüße
Freigeist


Konrad, 28.02.2010 23:21
@Freigeist
Atheismus IST Glaube,was sonst? Der Unterschied ist nur, dass er nicht religiös begründet ist.
Der Gläubige - gleich weder Religion - hat eine Begründung für die Entstehung eines einfachen Grashalms, die der Atheismus mühsam zu konstruieren versuchen muss und niemals eine für den suchenden Geist befriedigende Erklärung, geschweige denn Antwort finden wird, weil Alles viel größer und feiner verwoben ist, als es der sich selbst zum groben Holzschnitt verurteilende Atheist erfassen kann. Der beste Beweis dafür ist der zwar wortgewaltige, aber letzlich doch armselige Rabulistiker Richard Dawkins, der in seinem "Gotteswahn" letzlich zu dem Schluss kommt, dass es womöglich doch einen Gott geben könnte, aber da dieser nach seiner Erfahrung nicht bewiesen werden kann, auch folglich nicht existenzberechtigt ist. Allein schon die Erwägung der Möglichkeit würde daher sein mühsamst nach seinen Vorstellungen konstruiertes Gedankengebäude implodieren lassen. Lieber bleibt er da auf seinen Trümmern sitzen und stellt sich vor, er könnte daraus eine Kathedrale bauen. Woher dazu wiederum der Plan kommen soll, das weiß er leider noch nicht so ganz genau. Frei nach Karl Qualtinger:" I woaß zwar net, wo i hinfahr, aber dafür bin i gschwinder dort!"


Freigeist, 28.02.2010 20:31
@Konrad
Hallo,
Atheismus ist kein Glaube, auch wenn Sie es endlos betonen. Atheismus ist ein Leben ohne eine Gottes-Illusion, das ist alles. Und ab dem 11. Sept. haben wir unser zurückhaltendes Schweigen aufgegeben. Wir nennen nun ganz und gar offen unsere Meinung, dass jedwede Religion eine Illusion, Einbildung etc.. ist. Die Auferstehung eines gewissen Wanderpredigers ist durch nichts bewiesen, auch wenn Milliarden von Menschen daran glauben sollten. Es ist eben lediglich ein Glaube.
Grüße
Freigeist


Konrad, 26.02.2010 23:35
@Freigeist
Diskussionen mit streng gläubigen und bekennenden Atheisten verlieren sich so gut wie immer in verwirrenden und zunehmend verwirrten Mutmaßungen und Ausflüchten. Wer keine Fundamente hat, muss auch keine Grundsätze verteidigen. Oder wie es schon Alfred Kinsey ausgedrückt hat: "Anything goes!".
Frage:
1. Was sind "gedankliche Versteigungen"?
Antwort:
"Christentum und Wahrheit - es ist lediglich Spekulation und Illusion."
Demnach stehen also weltweit zwei Milliarden Spekulanten und Illusionisten (nur Christen) einer (geschätzten) Minderheit von etwa 2,5% wie Osram-Birnen erleuchteter und ständig im Kreis herumlaufenden "Durchblickern" gegenüber.
Frage:
2.Was sind "Auswüchse der religiösen Illusionen"?
Antwort:
"Opfertod - derartiges kam hauptsächlich durch religiösen Glauben in die Welt - Islam."
Aha- Der Pentateuch wurde etwa 440 v. Chr. (!) geschrieben und ab etwa 250 v. Chr. in die Septuaginta und aramäische Sprache übersetzt. Aramäische Christen und Islam - klingelt's?
Frage:
3. Was ist "der böswillige Antimodernisteneid der Katholen?"
Antwort:
"der Modernismus wurde dadurch generell angegriffen."
Der "Modernismus" - was immer das auch sein mag- war demnach ursprünglich allgemein zugänglich und wuchs auf den Bäumen. Verbrecher an der Menschheit wie der Algerier Augustinus von Hippo, der verschlagene Schwabe Albertus Magnus oder der Astronom Kopernikus und Konsorten haben den geistigen Aufstieg unzähliger Schweinehirten (PC-korrekt: Ich habe nichts gegen Schweinehirten!!!!!!) vorsätzlich behindert.
4. Frage zum Buddhismus
Antwort:
"für die Westler, die ich kennen, kommt ohnehin nur der „Philosophische Buddhismus“ in Frage".
Super! Das ist doch die Lösung: Viel hochgestochenes Blablabla ohne eine Taten erfordende Konsequenz.


Freigeist, 26.02.2010 17:43
@Konrad
Hallo,
zu 1: Christentum und Wahrheit - es ist lediglich Spekulation und Illusion.
zu 2: Opfertod - derartiges kam hauptsächlich durch religiösen Glauben in die Welt - Islam.
zu 3: der Modernismus wurde dadurch generell angegriffen.
zu 4: für die Westler, die ich kennen, kommt ohnehin nur der „Philosophische Buddhismus“ in Frage. Der Dalai Lama ist dabei lediglich unterhaltsam, aber auch nicht mehr.
Grüße
Freigeist


Konrad, 24.02.2010 14:36
@Freigeist
Bitte konkreter:
1. Was sind "gedankliche Versteigungen"?
2. Was sind "Auswüchse der religiösen Illusionen"?
3. Was ist "der böswillige Antimodernisteneid der Katholen?"
4. Zum von ahnungslosen Westlern über den grünen Klee gelobten Buddhismus eine auch für Atheisten anzeptierbare
Literaturempfehlung:
Victor und Victoria Trimondi: Der Schatten des Dalai Lama - Sexualität, Magie und Politik im tibetischen Buddhismus
Dazu ein paar Pressestimmen:
• Die vorliegende Studie interpretiert den Dalai Lama Buddhismus als Geheimlehre mittelalterlichen Zuschnitts. (Focus)
• Radikale Desillusionierungen für die Gläubigen und 'Boom - Buddhisten'. (Facts/ Schweiz)
• In sehr verständlichem Stil geschrieben und (bietet) bisher ungewohnte Perspektiven, die gehörigen Zündstoff bergen. (Österreichischer Rundfunk)


Freigeist, 24.02.2010 13:01
@Konrad
Hallo,
als Atheist ist es immer wieder amüsant, solcherlei gedankliche Versteigungen zu lesen. Ich kann die Auswüchse der religiösen Illusionen wie im Laborversuch betrachten, da ich keiner Religionsgemeinschaft angehöre. So denke ich, den Artikel von Konrad lesend, an die Buddhisten, die ganz ohne Gott auskommen und dabei auch das Ziel verfolgen, zur Leidvermeidung aktiv beizutragen. Welch ein Unterschied - z.B. der böswillige Antimodernisteneid der Katholen zur Leidvermeidungsstrategie der Buddhisten.
Grüße
Freigeist




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