Gestern erschien in der Berliner Zeitung ein „Nachruf“ auf die schwarz-gelbe Koalition. Eine „neue, ganz andere Zeit“ kündige sich an. Offensichtlich sei „das neoliberale Zeitalter mit seinem Mantra aus Eigenverantwortlichkeit, Entstaatlichung und Einkommenssteuerreformforderungen spätestens mit der Finanzkrise an sein geistiges Ende gekommen“ sei.
Das Gegenteil zum eigenverantwortlichen, ist der staatlich gegängelte Bürger. Damit wäre das Erbe der 89er Revolution entsorgt und der „Zeitgeist“ wieder in der DDR angekommen. In der Geschichte, wissen wir von Hegel, wiederholt sich die Tragödie als Farce. Ausgerechnet eine DDR-Frau, die von vielen CDU-Mitgliedern mit einer Bürgerrechtlerin verwechselt wurde und damit viele nützliche Vorschußlorbeeren bekam, führt das vereinte Deutschland zurück in neosozialistische Zeiten. Die Wunschkoalition, die dieses angebliche Zeitgeistprojekt befördern soll, ist übrigens schwarz-grün. Mit Norbert Röttgen, dem, so die Berliner Zeitung , besten Umweltminister, „den die Grünen je hatten“, als Wegbereiter und Renate Künast als Stichwortgeberin. Die grüne Fraktionschefin, die im Bundestag schon mal die CO 2 -freie Gesellschaft gefordert und damit bewiesen hat, dass man nicht dumm genug sein kann, um in Deutschland Minister werden zu dürfen, hat bereits das Wort von den „Republikflüchtigen“ geprägt.
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