suchen
11.02.2012
Einloggen | Registrieren
 
 
 
     Christa Meves
Zur Person und Archiv      Email an diesen Blogger schreiben

Sexueller Missbrauch
Weitere Themen: Allgemein, Familie

Angeheizt durch einige Missbrauchsfälle aus kirchlichem Bereich ist das Thema „Sexueller Mißbrauch“ erneut zu einem Medienrenner geworden. Die Motive sind nicht immer lauter: Durch Anprangen einzelner Verstöße die Glaubwürdigkeit der gesamten Institution in Zweifel zu ziehen, ist eine häufig verwendete Masche ihrer Gegner. Doch man mag sich beruhigen: Eindeutige Reaktionen des Klerus, vom Papst bis hin zu  den betroffenen Diözesanbischöfen, haben ein Stehen zu den längst bestehenden kirchlichen Leitlinien zum Problem bewiesen. Das weitere Vorgehen in Bezug auf den einzelnen Fall ist eine Angelegenheit innerkirchlicher Maßnahmen.

Aber man staune: Erstmals seit vollen vierzig Jahren bleiben Vorkommnisse auf diesem Feld nicht mehr nur rasch verrinnender Anlass medialer Sensationslust. Ab dem 15.02.2010 könnte ein Urteil des Hamburger Oberlandesgerichts Schule machen und damit eine dringend notwendige Wende einleiten. Danach ist nun nicht etwa nur Kinderschändertum sondern bereits das Herunterladen und Betrachten von Kinderpornos im Internet strafbar. Bereits der Wille, Kinderpornographie zu betrachten sei ihrem Besitz gleichzusetzen und hätte der Ahndung nach § 184b Abs. 1 im StGB zu unterliegen. Diese neuen Akzentsetzungen sind Silberstreifen am Horizont der Vernunft.

Sexueller Missbrauch ist seit einigen Jahrzehnten ein Menetekel an der Wand des modernen Zeitgeistes. Es ist dringend an der Zeit, das gefährlich Fehlerhafte der Quantität dieses Delikts endlich einmal nachhaltig wahrzunehmen.

Es ist viel zu lange versäumt worden, die Ursachen darüber zu erforschen und durch entsprechende Maßnahmen weiterem Unglück vorzubeugen. Über die bestehende Gesetzgebung hinaus besteht für das Überhandnehmen des „Sexueller Missbrauchs“ gewiss auch für die Allgemeinheit Handlungsbedarf. Allerorts sind die Gerichte damit  beschäftigt.

Aber um wirklich eine Einstellungsänderung zu erwirken, müssen zunächst einmal die bisher verschleierten Ursachen auf den Tisch; denn das Thema hat eine spektakuläre Vorgeschichte. Seit 40 Jahren - angestoßen durch den Ruf der 68-er Revolte nach „Befreiung zur Sexualität“ - hat in unserer Gesellschaft ihre Liberalisierung stattgefunden, die in flächendeckendem
Ausmaß eine Enttabuierung der Normen in diesem Bereich hervorrief. Angeschoben durch die Freigabe der Antibabypille entstand der Tenor „Erlaubt ist, was MIR gefällt“. Von wesentlichen Einschränkungen befreit, wurde Sex auf der ganzen Bandbreite zu einer Sache an sich, auf jeden Fall zu einer von der Fortpflanzung ablösbare, allein der Lust dienende Angelegenheit. 

Über Jahrzehnte hinweg durch exhibierende und pornographische Inhalte besonders in den elektronischen Medien aufgebläht, wurde daraus aber keineswegs für alle die erhoffte lustvolle Befreitheit, sondern es entwickelten sich neue Probleme, neue Krankheiten, die es in diesem Ausmaß nie zuvor gegeben hatte, viel Unglück auch. Aber vor allem: Eine breite Palette von Sexualsüchten trat auf den Plan. Besonders viele Jugendliche und erwachsene Männer gerieten in ein Übermaß perverser sexueller Praktiken.

Es zeigte sich: Die Moderne hat die Großmacht Sexualität offenbar leichtfertig fehleingeschätzt. Es ist dem Menschen unbekömmlich, den so mächtigen, notwendigen Lebensbeweger Sexualität aus seinem Zusammenhang zu reißen. Sie hat das mit allen Grundtrieben des Menschen gemein: Isoliert man sie, setzt man sie absolut, so beginnt sie zu wuchern. Der absolut gesetzte Trieb verselbständigt sich und zwingt so den Menschen in die Abhängigkeit, höchst ähnlich wie beim Alkohol, und auch mit der gleichen Schwierigkeit, das selbst erst zu begreifen, nachdem die Falle längst zugeklappt ist. An den Trieb gefesselt, verliert der  Mensch seine Willensfreiheit!  Nicht er ist noch in der Lage, den Trieb zu beherrschen, sondern dieser beherrscht ihn. Er fordert durch einen immer größer werdenden Anspruch unter Druck von Innen seinen Tribut. Der Mensch wird zu seinem Sklaven. Sehr oft  nahm das Elend mit dem Gebrauch pornographischen Materials seinen Anfang. Und erst recht wird Pornographie heute - nun besonders durch den so leicht erreichbaren Zugang dazu mithilfe des Internets - zum süchtig gesuchten Moloch. Sogar der Kindsmord gerät ins Blickfeld.

Diese sich merkantil steigende Entwicklung hatte auch zur Folge, dass jede Menge für Kinderaugen und -ohren verderbliche Ware den Medienmarkt überschwemmte. Viele Kinder mussten erleben, dass die Sexualität viel zu früh aus ihrer natürliche Latenz herausgerissen und geweckt wurde. Pädophilie wurde in den siebziger und achtziger Jahren fast zu einer Art Kavaliersdelikt und selten überhaupt zur Anzeige gebracht, geschweige denn geahndet.

Als obligatorische Sexualerziehung für das Grundschulalter fand viel Verfrühtes, Unangemessenes, die Kinderseelen manchmal sogar Schockierendes, Verletzendes oder auch Antreibendes im Unterricht statt. Und der Jugendsex wurde durch diese Einstimmung im allgemeinen Trend bei den Pubertierenden in manchen Schulklassen fast zur verpflichtenden Mode.

Aus sexualisierten Kindern wurden nicht selten sexualsüchtige Erwachsene - besonders unter den Männern. Die zu frühe Stimulierung des Triebs drängt später zu immer gleicher, oft nur scheinbefriedigender Entlastung; denn eigentlich bleibt dann die Sexualität der so Fehlgeleiteten im Kindsstatus hängen. Ein Teil ihrer Seele selbst bleibt infantil. Auf diese Weise werden pädophile Bedürfnisse geweckt, schon ganz und gar, wenn die Beeinträchtigten bereits als Kind direkt zum missbrauchten Objekt geworden sind. Obgleich die Verführten dann im Erwachsenenalter nicht selten zu Tätern werden, sind sie im Grunde doch elende Opfer einer ihnen aufgenötigten Triebsucht mit Wiederholungs- und Verstärkungszwang.

Was müssen wir über das gestrige Hamburger Urteil hinaus daraus für Schlüsse ziehen? Was müssen wir  aus dieser leidvollen bedenklichen Entwicklung lernen?

1) Die Eskalation der Pädophilie und anderer Perversionen, die Zunahme des sexuellen Missbrauchs auch im privaten Bereich als konsequente Folge einer allgemeinen sexsüchtigen Fehlentwicklung sind eine große Herausforderung für jeden menschlich denkenden Bürger. Nötig ist unser aller wachsamer Protest gegen die enthemmenden bzw. pornographischen Trends  besonders in den Medien, die bereits die Kinder in eine falsche Weichenstellung ihres Lebens zu nötigen suchen.

2) Da Sexualstraftäter in den allermeisten Fällen Sexualsüchtige sind, und das heißt, dass der pathologisch gewordene Drang stärker ist als der Wille, und den Menschen so zum Wiederholungstäter macht, ist es dringend an der Zeit, dass hier endlich wieder Erfahrungswissenschaft an die Stelle einer blauäugigen Fehleinschätzung tritt: Ein in dieser Weise auffällig gewordene Mensch bedarf der Therapie, und er muss - selbst nach der Entlassung aus dem Strafbereich - zu seinem eigenen Schutz weiter beobachtet  und vor Tätigkeiten bewahrt werden, die neue Versuchung begünstigt.

3) Der Sexualkundeunterricht in der Grundschule sollte wieder entfallen. Und die Schulbücher sollten nach Sexideologie durchforstet werden. Kids müssen hingegen über  die Gefahr süchtig machender Pornographie - vor allem per Internet gewarnt werden. Klarsicht über die Folgen und wacher Widerstand vieler mündiger Bürger sollten bewirken, dass hier mehr Schutz von Kindern und Jugendlichen möglich wird.

4) Vor allem müssen die unzähligen leichtfertigen verantwortungslosen Schreibtischtäter im Medienbereich (besonders in staatlich hochsubventionierten Institutionen und Gazetten) in die Verantwortung gerufen werden; denn sie tragen schwere Schuld. Ja, viele von  ihnen machen biedermännisch die Kinderschänder-Katastrophen abermals zu ihrem Geschäft, nachdem sie vorher jahrzehntelang daran mitgewirkt haben, dass die Auswüchse ein solches Ausmaß angenommen haben.

Auf eine Veränderung ist nur zu hoffen, wenn die Zusammenhänge durchschaut werden und in der Bevölkerung eine  Einstellungsänderung erfolgt. Aber das hieße vor allem zu erkennen, dass der Mensch seine eigene Steuerungsfähigkeit überschätzt hat - dass er überheblich das Machen nach der eigenen Mütze an die Stelle der Vernunft und des Lernens an der
Erfahrung gesetzt hat. Erst nach einer solchen Rückkehr zur Realität menschlicher Ohnmacht angesichts der Großmacht Natur, die sich rächt, wenn man sie missbraucht, ließe sich auf echten Fortschritt hoffen.



Artikel weiterlesen  
ANZEIGE


Kommentare (46)




 
  Kommentare (46)

Friedemann, 26.02.2010 19:03
@Konrad
Nachdem der Pulverrauch ein wenig verflogen ist hier noch ein Hinweis zu Ihrem letzten Satz: Er hat leider nur für die individuelle Verhaltensweise ein Berechtigung, also beispielsweise auch für Sie persönlich, aus epidemiologischer Sicht sind die Erkenntnisse von Green und Anderson nicht zu bezweifeln. Das ist wie beim Einsatz von Antibiotika bei einer individuellen mikrobiellen Infektion und der Resistenzentwicklung der Erreger als Folge eines jeden Einsatzes.

Nur die Verhinderung einer Infektion durch verändertes Sexualverhalten ist für die Gesellschaft eine Lösung, der vermehrte Gebrauch von Kondomen allein, der Infektionen nur ungenügend verhindert, hingegen nicht. Sollten Sie Fachliteratur dazu lesen können, wie ich sie angegeben habe, würde ich dazu raten.


Konrad, 21.02.2010 11:54
@Friedemann
Vielen dank für die ausführliche Darlegung. Ich habe das so nicht gekannt und war völlig verblüfft, als ich versucht habe, Ihre Ausführungen auf Deutschland am Beispiel Hamburg anzuwenden.
Hamburg hat mit durchschnittlich 10,4 wechselnden Partnern statistisch die höchste Promiskuitätsrate in Deutschland.
In Deutschland sind 83.000 Menschen mit dem HI-Virus infiziert, 63.000 leben damit. Davon sind es allein in Hamburg seit Anfang der 80-er Jahre insgesamt 7700 Infizierte.
2008 stieg auch die Syphilisrate in Hamburg um 11 Prozent.
Können diese Zahlen nur ungefähr sein - schließlich ist Hamburg kein geschlossenes System - so sprechen sie doch eine deutliche Sprache. Ursächlich schuld daran ist natürlich nicht Promiskuität, sondern es sind neue Medikamente und bessere Therapien,die zur Sorglosigkeit verleiten, dazu zu wenig Aufklärung, zu wenig Kondome usw. usf....


Petra, 20.02.2010 20:02
Bischof Mixa setzt hervorragende Zeichen!

Quelle: http://www.kreuz.net/article.10658.html


Konrad, 20.02.2010 18:23
@Blundite
Herr Joachim Opahle ist Rundfunkbeauftragter der Diözese Berlin und Delgierter bei "Signis", einem Verband katholischer Medienschaffender. Damit ist er auch eine Person des öffentlichen Interesses. Die von der ‘Katholische Presseagentur Österreich’ verbreitete und "Signis" zugeschobene Meldung mit der Warnung vor katholischen Webseiten stammte von ihm. Das gewiss nicht zimperliche Portal kreuz.net hatte die Dreistheit, diesen Umstand - wenn auch polemisch zugespitzt - aufzugreifen. Im Spiegel, Focus, FAZ, Süddeutsche oder Hamburger Abendblatt stand darüber vermutlich auch nichts zu lesen. Wer sich öffentlich äußert, muss damit rechnen, auch von Seiten kritisiert zu werden, die ihm nicht wohlgesonnen sind wie eben das stockkonservative kreuz.net.

@Sandra
Köstlich - nun ist also die Kirche auch noch nach AIDS in Afrika, der Überbevölkerung Indiens und der Armut in Lateinamerika an den 68ern schuld.
Fakt ist:
Jede katholisch geschlossene Ehe ist auflösbar, wenn Sie nicht von den Eheleuten durch den Geschlechtsverkehr vollzogen wird. Damit ist die katholische Kirche seit 2000 Jahren die einzige Religion, in der Sex zum Vollzug eines Sakramentes Bedingung ist.
Weder Bibel und die Kirche bestreiten den Reiz von "freiem" Sex. Sie verbietet ihn nicht und kann das auch gar nicht. Allerdings weist sie auf die daraus resultierenden Konsequenzen für Seele, Körper und Gefühle hin. Aber allein schon der Gedanke an den möglichen Katzenjammer "Danach" kann natürlich im Entscheidungsfall ziemlich abtörnend sein...


Friedemann, 20.02.2010 16:37
@Konrad
Ihre Beispiele bestätigen die schon 1988/89 in der Zeitschrift AIDS in genialer Weise von Anderson beschriebenen epidemiologischen Einsichten, die damals noch überwiegend auf Parametern wie der Infektiösität der Viren, der durchschnittlichen sexuellen Aktivität, der Sexualpraxis und der Zahl der Partner pro Leben beruhten, dann aber zunehmend auch durch statistisches Material unterlegt wurden. Ich war nach der Entdeckung dieser Artikel begeistert, weil entgegen mancher Verschwörungstheorien über die Herkunft der Erkrankung eine einleuchtende Erklärung allein auf der Grundlage exakt bestimmbarer experimenteller Parameter in Verbindung mit intelligenten mathematischen Modellrechnungen möglich wurde. Besonders interessant erschien mir die Zahl „5 Sexualpartner pro Leben“, bei deren Überschreitung sich AIDS aus epidemiologischer Sicht ausbreiten müsste.

Natürlich können sich die Einzelparameter ändern, und das tun sie auch, in der Regel zu Gunsten der Mikroorganismen und zu Ungunsten der Infizierten. So könnte eine heute erstellte Betrachtung durchaus eine niedrigere Schwelle ergeben. Auch Green weist darauf hin, dass Kondome das Problem verschärfen könnten und nicht der richtige Weg seien, wohl wissend, dass sich die Virilität der HI-Viren durch die wachsende Zahl der Übertragungen erhöht und sich über eine erhöhte Infektiösität auch die Übertragungswege ändern können, auch hier wieder zu Ungunsten des Makroorganismus.


Blundite, 20.02.2010 16:11
@ Redaktion
Ich hoffe es ist Ihnen bewusst, dass der Kommentar von "Petra": "Uganda ist auf dem richtigen Weg" mit der Forderung nach einer Todesstrafe für Homosexuelle gleichzusetzen ist!


Petra, 20.02.2010 15:28
Uganda ist auf dem richtigen Weg.

Blundite, 20.02.2010 15:09
@ Petra
Lesen sie doch bitte diesen Artikel, in dem wird auch die von Ihnen zitierte Kreuz.net Website angesprochen:

"Besonders verwerflich, so Opahle, seien Online-Auftritte, die mit anonymen Beschimpfungen und Gerüchten denunzierten und Unfrieden stifteten. Was das heißt, erlebte der Vizepräsident von SIGNIS-Europa unlängst am eigenen Leib. Nach kritischen Äußerungen über die Qualität von sogenannten privaten katholischen Internet-Seiten fand Opahle seinen Namen bei kreuz.net wieder, einem laut Eigenwerbung katholischen Nachrichtenportal, das auch vor antisemitischen Beschimpfungen nicht zurückschreckt.
Betreiber sind dem Impressum zufolge «Katholiken in Europa und Übersee, die hauptberuflich im kirchlichen Dienst tätig sind». Mit teilweise persönlich diffamierenden Beiträgen wendet sich diese Gruppe gegen vermeintlich liberale Tendenzen in der Amtskirche.
Gerichtlichen Klagen wegen Verleumdung, Verletzung des Copyrights oder gar Volksverhetzung entziehen sich die Autoren, weil ihr Server weitab vom Zugriff europäischer Gerichte in Nordamerika angesiedelt ist."
http://www.katholisch.de/Nachricht.aspx?NId=1632

Sie sollten sich besser anschauen, mit wem sie sich da profilieren wollen.
Und leider fällt nach der Lektüre dieses Artikels die Ähnlichkeit der Beiträge auf FreieWelt.net auf! (Homeschooling, Homosexualität ist Heilbar...)


Sandra, 20.02.2010 14:40
Interessant, wie hier versucht wird die Gesellschaft für Straftaten verantwortlich zu machen, von den Tätern selbst ist da kaum die Rede.
In ihrer Verkettung der Ursachen vergessen sie nur, dass nach ihrer eigenen Logig, bei der die 68er Generation schuld ist, am Ende die Schuldigen dann doch wieder in den christlichen Kreisen zu suchen sind. Denn eine sexuelle Befreiung der 68er Generation war ja nur eine Reaktion auf die Vorherschende totale Unterdrückung und Leugnung der Sexualität, wie sie von den Vertretern der katholischen Kirche auch jetzt wieder gerne gesehen würde.


Konrad, 20.02.2010 12:53
@Petra
Danke für die erhellenden Zitate und Links, zu denen sich Kommentare eigentlich weitgehend erübrigen.

@Friedemann
In den 90er-Jahren waren allein in Uganda etwa 1300 AIDS-Hilfswerke vornehmlich mit dem Verteilen von Kondomen beschäftigt. Trotzdem stieg die Anzahl der Neu-Infektionen unaufhaltsam an und erreichte schließlich mit annähernd 30 Prozent einen afrikanischen Spitzenwert.
2004 sorgte die Rede des ugandischen Staatschefs Yoweri Museveni auf der Internationalen Aidskonferenz in Bangkok für heftigen Wirbel und wütende Proteste. Museveni hatte nicht mehr und nicht weniger gesagt, im Kampf gegen AIDS seien "liebevolle Beziehungen von Mann und Frau von entscheidender Bedeutung" und "bei Problemen in der Ehe sollte diese besser beendet werden, als dass ein untreuer Partner den Aids-Erreger ins Haus bringe." Zudem sei "der Beischlaf in manchen Kulturen sehr kunstvoll, so dass Kondome dabei stören können. Kondome sollen lediglich von denjenigen benutzt werden, die nicht zu Treue fähig sind oder sich nicht zurückhalten können."
Mit dem Start des Programms "Enthaltsamkeit + Treue" warf er den größten Teil der westlichen Hilfsorganisationen aus dem Land. In der Folge sank die Infektionsrate in Uganda binnen weniger Jahre von 26 bzw. 30 Prozent (je nach Quelle)auf 6 Prozent, während in Ländern, die weiterhin auf Kondome setzen, die Infektionen weiter unvermindert ansteigen.




Kommentar schreiben

*=Pflichtfelder

CAPTCHA*

Bitte Geben Sie für die Freischaltung das Ergebnis ein:

Click to reload image
 
 
 



Spruch des Tages
"Sei nicht reich durch Unrecht."
- Thales von Milet

ANZEIGE

Umfrage

Sollte Christian Wulff vom Amt des Bundespräsidenten zurücktreten?






Ergebnis

Würden Sie sich für die Einführung eines "Nord-Euro" aussprechen?






Ergebnis


Interviews

Hedwig Freifrau von Beverfoerde Seelisch-Moralische Unversehrtheit der Kinder bewahren!
Hedwig Freifrau von Beverfoerde
Sprecherin Initiative Familienschutz

Alfred Zellfelder ESM schwere Belastung für nächste Generationen
Alfred Zellfelder
Landesvorsitzender Freie Wähler Schleswig-Holstein

Mehr Interviews


Empfohlene Blogs

author Beatrix von Storch
Der finale ESM-Vertrag - Ende von Demokratie und Parlamentsvorbehalt

author Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel
Diekmann for President!

author Albrecht Prinz von Croy
Warum Deutschland eine Verfassungsreform braucht

author Vera Lengsfeld
Rettet das Bundespräsidentenamt- nehmt Gauck !

author Stefan Fuchs
Verrat an der Wissenschaft: Kathederpropheten vergreifen sich am Betreuungsgeld


Video

EU: Treaty of debt - stop it now! (engl. Version von EU: Treaty of debt - stop it now! (engl. Version von

Stoppt EU-Schuldenunion (ESM-Vertrag)! auf Abgeordneten-Check.de Stoppt EU-Schuldenunion (ESM-Vertrag)! auf Abgeordneten-Check.de

"Otto von Habsburg über die christlichen Fundamente und die Seele Europas" von Kirche in Not (kirche-in-Not.de) "Otto von Habsburg über die christlichen Fundamente und die Seele Europas" von Kirche in Not (kirche-in-Not.de)

Carlos A. Gebauer spricht über den ESM-Vertrag Carlos A. Gebauer spricht über den ESM-Vertrag

Jean-Claude Juncker: "Wenn es ernst wird, muss man lügen" Jean-Claude Juncker: "Wenn es ernst wird, muss man lügen"


Galerien

Podiumsdiskussion: ESM-Vertrag - Der Weg in die Schuldenunion? Abschaffung von Demokratie und Souveränität? Podiumsdiskussion: ESM-Vertrag - Der Weg in die Schuldenunion? Abschaffung von Demokratie und Souveränität?

Mahnwache vor dem Bundestag: Stoppt EU-Schuldenunion test Mahnwache vor dem Bundestag: Stoppt EU-Schuldenunion test


Reportage

Wer errechnet eigentlich die Inflation? Wer errechnet eigentlich die Inflation?

Hans-Olaf Henkels Euro-Aufklärungstour: "Es gibt Alternativen." Hans-Olaf Henkels Euro-Aufklärungstour: "Es gibt Alternativen."

Mehr Reportagen


Empfohlene Beiträge

Schäuble dementiert Lockerung der Schuldenbremse Schäuble dementiert Lockerung der Schuldenbremse

Monti distanziert sich von Merkozys Eurokurs Monti distanziert sich von Merkozys Eurokurs


Meist gelesen
  1. Bundesbank zwei- felt an Fiskalpakt
    02.02.2012 08:41
  2. Seelisch-Moralische Unversehrtheit der Kinder bewahren! Interview Hedwig von Beverfoerde
    01.02.2012 11:15
  3. Nichts als eine üble Räuberbande
    03.02.2012 12:48
  4. ESM-Video in 12 Sprachen übersetzt und über 750.000 mal angesehen
    02.02.2012 22:10
  5. Schäuble legt sich bei Schuldenschnitt quer
    03.02.2012 09:16

Aktueller Goldpreis


Aktueller Silberpreis


Schlagworte

Deutschland Wetter




Finanzkrisen
EU will Finanz- poker verringern
EU plant Sperrkonto für Griechenland
EU-Kommission will deutsches Rentenalter weiter erhöhen
Nahost-Konflikt
Iran baut militärische Drohkulisse auf
Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen?
USA rechnen mit Konflikt am Golf
DDR-Unrecht
Stasi-Unterlagen: 20 Jahre - 2,8 Millionen Akten-Einsichten
"Von oben" verordneter EU-Unionsstaat birgt totalitäre Tendenzen
CSU-General Dobrindt fordert Überwachung der Linkspartei
Allgemein
Inflation stagniert auf hohem Niveau
Google-Nutzer werden noch transparenter
Merkel lobt Wulffs "Offenheit"
Bildung
Familienschutz fordert Prüfung der Lehrinhalte zur Sexualerziehung in Berlin
"Von Krise zu Krise gesteigert" - Interview mit Dr. Bernd F. Schulte
Rezension: Deutsche Policy of Pretention
Reformen
Athens Umschuldung kostet Deutschland Milliarden
EU-Ratspräsident gegen EU-Finanzminister
Troika legt Athen an die Kette
Wirtschaftspolitik
EU-Kommission will deutsches Rentenalter weiter erhöhen
Baden-Württemberg erwägt Klage gegen Länderfinanzausgleich
Athens Umschuldung kostet Deutschland Milliarden
Familie
Seelisch-Moralische Unversehrtheit der Kinder bewahren! Interview Hedwig von Beverfoerde
Lebensschützer demonstrieren in Washington
Familienschutz fordert Prüfung der Lehrinhalte zur Sexualerziehung in Berlin
Autoindustrie
Daimler fährt Rekordgewinn ein
Sprit so teuer wie nie
Aral hält Bezinpreis künstlich hoch
Wahlen
FDP bleibt im Umfragetief
Santorum gewinnt drei Vorwahlen
Merkel nach Sarkozy-Interview in der Kritik
1945-49/Verfassungsbruch1990
Ein politisch tatsächlich bedeutsames Plagiat: Der Verfassungsbruch von 1991
Demonstrative Einigkeit um Zentrum für Vertriebene
Deutscher Richter: Bananenrepublik in Sichtweite
Justiz
Umstrittenes EU-Urheberschutzgesetz blockiert
Europarat gegen Euthanasie
Weiter Streit um Vorratsdatenspeicherung

Nach Oben  |  Impressum  |  Home  |  Politik  |  Wirtschaft  |  Lebenswelt  |  RSS RSS
© FreieWelt.net 2008