Der Fokus der Medien ist meistens derselbe: Die Journalisten sehen die Unabhängigkeit der Medien immer dann bedroht, wenn gegenwärtige Besitzer oder künftige ihr Geld in Medienhäuser investieren und aus dem Investment einen Profit generieren wollen.
Sie denken nicht daran, dass sie selbst im Investorenspiel Big Player sind: über ihre Pensionskassen.
Ein interessanter Fall von "Unabhängigkeit der Medien" und finanzielles Engagement von Journalisten wird derzeit in England diskutiert.
Konkret geht es um den Pensionsfonds der BBC, der das Geld seiner 58'000 Mitglieder unter anderem in Unternehmen anlegt, die direkt von der Debatte um die Klimaerwärmung profitieren.
BBC-Journalisten berichten seit Jahren darüber, dass es a) eine globale Klimaerwärmung gibt und b) das der Mensch für diese als Verursacher gilt und investieren ihr Pensionsgeld in Unternehmen, deren wirtschaftliche Zukunft von dieser Theorie abhängt.
Concerns are growing that BBC journalists and their bosses regard disputed scientific theory that climate change is caused by mankind as “mainstream” while huge sums of employees’ money is invested in companies whose success depends on the theory being widely accepted.
Würden also vermehrt Berichte veröffentlicht, wie beispielsweise in diesem Blogg, gingen die Aktienkurse der Firmen in den Keller.
Weil sich die BBC-Pensionskasse dem zunehmenden Druck nicht mehr entziehen konnte, wurde jetzt eine Untersuchung eingeleitet.
Last month the BBC Trust announced an investigation after a string of complaints that the corporation was promoting the theory that climate change was a man-made phenomenon.
Dieser Beitrag erschien ursprünglich am 9. Februar 2010 auf "arlesheimreloaded.ch"