In Berlin gibt es Wunder, ökonomische Wunder. Der Kindergartenbesuch ist seit 2010 in den letzten beiden Jahren vor der Schule kostenlos, ab 2011 sind es sogar drei Jahre. Kein Wunder, dass das bundespolitisch Schule macht. Werden doch explizit die sogenannten „einkommensstarken“ Eltern auch in den Gratis-Genuss kommen. Die wissen jedoch, dass es sich bei dieser Maßnahme um „Bullshit-Economics“ handelt - „There is no such thing as a free lunch“ oder volkstümlich: Nichts ist umsonst, nicht einmal der Tod.
In einem der wohlhabenderen Stadtteile Berlins tritt nun die Kindergarten-Kakophonie exemplarisch zutage. Eine Sanierung der Bäder ist fällig. Die Suche nach einer preiswerten Sanierungslösung scheidet faktisch aus. Warum? Weil der Kindergarten öffentlich gefördert wird, sprich von der Regierung mit dem Geld der Steuerzahler subventioniert wird. Das bedeutet, Handwerkeraufträge müssen unter Auflagen an deutsche Unternehmer vergeben werden. So werden 80.000 Euro in den deren Kassen klingeln – für ganze zwei Bäder.
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