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Jean-François Boo
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20 Jahre nach dem Mauerfall, der Fall der Kirche?
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AllgemeinBildungMan hätte geglaubt, dass nach der Befreiung vom Sozialismus die Anzahl der Katholiken steigen würde. Da das nicht der Fall ist, sollte man sich fragen warum ? Es ist wohl bekannt, unser bester Feind sind wir selbst, und wenn es nicht geht, weiß jeder warum. Mängel in der Führung, Fehlen echter Kontrolle der Tätigkeit des Personals, undurchsichtige Finanzen, falsche Menschen im Gemeinderat, die die gute Kuh mehr oder weniger legalerweise melken. Die Liste ist natürlich nicht vollständig, und nicht nur die Priesterschaft schuldig. Als ob das nicht ausreichen würde, darf man die sterblichen Feinde außerhalb unserer Reihen zählen; ein Teil der Presse, ein Teil der Politiker würdiger und fleissiger Vertreter derjenigen, die in Moskau damals nicht gezögert haben, unseren ehemaligen Papst erschießen zu lassen, usw., usw. Trotz dieses erschreckenden Bildes bleibt die Botschaft Jesu erstaunlich lebendig und aktuell, die schönste, die wichtigste, und die Kirche nicht nur ein Stück Dekor unserer Gesellschaft, sondern, wie schrieb unser Kardinal : „... Wir sind und bleiben die Kirche nicht nur für Christen, sondern sind es für alle Menschen in dieser Stadt. ... Gott segne diese Stadt und alle Menschen, die darin leben !“.
P.S. Meine letzten Zeilen wurden, unter Anderem, von einem anonymen Menschen kommentiert, der Schlechtes geschrieben hat. Sein Kommentar hat uns lachen lassen, dem würde ich den Einkauf eines guten Lexikons empfehlen, bevor er uns wieder lachen lässt. Einer hat versucht ihn zu orientieren, es folgte ein Pingpong, leider zwecklos. Meine Empfehlung: an solche Anonymen schreibt man eher nicht oder höchstens ein „Ach das denken Sie“. Man erspart sich Geld, Zeit und Kraft.
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Kommentare (10)
Hans von Atzigen, 20.02.2010 16:36
Inabesondere die Römische Weltkirche hat den durch die Liberal-Humanistische Aufklärung eingeleiteten
Macht und Herrschaftsverlust bis zum heutigen Tag nicht verkraftet.
Die Selbstkrönung des Bonapart hat die Absolutistische Kirchenmacht gebrochen.
Ach ja Bonapart war mindestens teilweise selbst ein Despot.
Absolution für Rom???
Neeeeee Die Lateranverträge über 120 Jahre nach Bonapart ergeben ein anderes Bild.
Da wurde etwas Teritorium gegen die
eigentliche Begierde getauscht.
Einfluss Macht und Herrschaft über die
Menschen.
Ob dem lieben Gott dies wohlgefällt
bleibt vorläufig offen.
Vileicht wendet Er sich von ''Seiner Kirche ab''
Das Zeitalter des Fischs neigt sich dem Ende zu.
Astrologie ist ja bekanntlich auch etwas fast Religöses Spirituelles.
Verstehen die Religiösen besser.
Mit nüchtern Realem Liberalismus Humenismus kommt man bei denen ohnehien nicht an.
Macht und Einfluss und erst noch absolutistisch,in letzter Konsequenz um jeden Preis,nein das kanns nicht sein!!!
Boo, 18.02.2010 18:23
An Paul Miller
Vielen Dank für Ihre sehr guten Zeilen und Entschuldigung für meine verspätete Antwort!
Um meine Position zu illustrieren, würde ich gern Jean-Jacques Rousseau als Beispiel nennen. Er trat 1728 zur römisch-katholischen Kirche über, was er später rückgängig machte. 1765 wurde er wegen seiner Schriften von dem Parlament und dem Erzbischof von Paris verurteilt, und floh vor dem Haftbefehl in die Schweiz.
Wenn Sie auf die Insel auf dem Bielersee fahren, können Sie dort lesen was er schrieb, als die Berner ihn einluden. „Die Kirche zieht zuviele gefährlichen Ganoven an, deshalb bleibe ich lieber nicht bei Euch“
Trotzdem bleibt die Botschaft Jesu lebendig „fast egal“ was die Kirche erlebt, und wir sind persönlich dran.
An Horatio Nelson
Vielen Dank für Ihre sehr guten Zeilen und Entschuldigung für meine verspätete Antwort!
Über das Konzil kann ich leider gar nicht sagen, es liegt nicht in meiner Kompetenz.
Über die Führung, da muss ich sagen; ich habe eher Mitleid mit allen diesen Chefs, seien sie der Kirche, des Staates, oder der Wirtschaft, denn sie leiden unter mehreren Armeen von Beratern aller Art, die sich, je nach dem Grad ihrer Einbildung, damit brüsten, dass der Chef gemacht hat, was sie schon längst gesagt haben, ob es zum Erfolg oder Mißerfolg führt, interessiert Keinen.
Das wissen wir alle, der Chef braucht mehr als 50% seiner Zeit, um zu kontrollieren, was die Mitarbeiter machen. Fehlt diese Kontrolle, kommt sofort die Katastrophe. Berliner Beispiel des Augenblicks : Canisius College.
Paul Miller, 30.01.2010 00:32
Interessante Diskussion, interessanter Beitrag. Ein ganz wesentliche Perspektive ist m.E. folgende:
Im deutschen Europa lebende katholische Christen trennen sich gerade schmerzhaft von allem, was nicht im Sinne der Kontinuität notwendig ist
Fünf Argumentationsschritte, um diese steile These zu untermauern:
1.a) Die katholische Kirche wächst weltweit. Schneller als die Weltbevölkerung. Nicht nur etwa in Afrika. Auch in Amerika und Australian zum Beispiel sind die Katholiken (u.a. durch Migration) die größte Religionsgruppe geworden und bei ca. 28%. Der globale Schwerpunkt verlagert sich, wie in den meisten anderen Aspekten, auch für die Kirche in den Süden und Richtung Asien. Schon gewuß? Katholische Orden und Gemeinschaften wachsen und florieren auch, allerdings immer nur solche, die eher als traditionalistisch oder konservativ gelten. Stehkragen, Kutte und Haube sind die Zukunft.
2) Was in einem Land wie Deutschland oder Österreich diskutiert wird, ist leider oft von bedingter Relevanz für die globale Situation der katholischen Christen aber an Deutschland etwa hat nun mal eine sehr partikuläre Geschichte (nicht nur der Dreissigjährige Krieg ist damit gemeint!), und eine andere Gegenwartsproblematik (z.B. Kirchensteuer) dadurch. Die Meinung selbsternannter Kirchenkritiker und das Bemühen der alten Redakteursgarde, die sie vor allem in den 1980ern in die Medien stelltn (z.B. Opus Dei-Hetze beim WDR und Spiegel) ist noch nie so unwichtig gewesen für die Zukunft der weltweiten Kirche wie heute. In Deutschland und Österreich freilich beschleunigen sie einen Gesundschrumpfungsprozess, den ich in unter 3.) zusammenfasse.
3.) Die sogenannte Krise der Kirche ist in Wahrheit ein unheimlich dynamischer Prozess der Gesundschrumpfung, genauer: eine Rückkehr zu universaler (=katholischer) Tradition, Magisterium und Bibel. Den auch deutsche Katholiken sind vorrangig Angehörige der globalen Kirche, wie beschrieben in 1.) - das ist das Radikale an Jesu' Lehre vom himmlischen Königreich: Für Jesus (und also für gläubige Katholiken) ist "Die Kirche" nichts anderes als "die Braut Christi", d.h. die Gemeinschaft aller lebenden und verstorbenen Christen. Wer dem nicht zustimmt, setzt sich nicht mit der Kirche auseinander, sondern mit einem Pappkameraden. (Das Prinzip der Selbstidentifikation gilt für alle, nicht nur Indianer und Bayern *gg*)
4.) Also "back to the roots"? Nicht ganz. Zurück an den Weinstock des Lebens und des lebendigen Wortes schon eher. Diese Zukunft ist schon längst Gegenwart. und dies ist für alle, die im Spreu-Wirbel, der vom Weizen weggefetzt wird noch nicht so leicht zu sehen. Aber es ist keine Restauration, sondern eine Kontinuität (wie Chesterton zum Beispiel brilliant beschreibt, lange vor Benedikt XVI).
5.) Ergo: Im deutschen Europa lebende katholische Christen trennen sich gerade schmerzhaft von allem, was nicht im Sinne der Kontinuität notwendig ist. Wer zum Beispiel glaubt, der tägliche Rosenkranz oder die regelmäßig Beichte sei altmodisch, der hat vergessen, was Liturgie ist und die eucharistische Feier darstellt. Oder sollte zumindest mal die Kirchendokumente dazu lesen oder die lebendige Frömmigkeit in den USA oder anderswo erleben, die eben nicht altbacken sondern eine lebendige, intellektuell auch anspruchsvolle "Hermeneutik der Kontinuität" darstellt. Auch in dieser Hinsicht ist Europa Missionsland. Afrikanische oder indische Priester in deutschen Pfarrgemeinden sind lebendiges Zeugnis hierfür.
Ihre (liebe Mitdiskutierer) Einschätzung dieser zugegeben im deutschen Diskurs noch nicht mehrheitsfähigen Position würde mich interessieren.
Horatio Nelson, 29.01.2010 01:14
Erstens: die damaligen Vertreter der damals noch echten katholischen Glaubensgemeinschaft verrieten das Vertrauen unseres HERRN durch ihre Teilnahme am 2. vatikanischen Konzil und durch ihre dort geleistete Zurückweisung SEINER Lehre. Dort befriedigten sie die Wünsche vieler Bequemlichkeitskirchgänger, entfernten seinen Tabernakel, entweihten die Hostie, übergaben die Kirche an die Laienwirtschaft, verbannten seine herrliche tridentinische Liturgie und ersetzten alles durch die "Disneyland" jenes Vereins, der sich heute als "katholisch" bezeichnet.
Zweitens: die "moderne Führung" dieses Vereins des 2. Konzils hat, für die Gläubigen der echten katholischen Kirche, alles Vertrauen verspielt. Dies durch den Verrat durch ihre Anerkennung und Teilnahme an der sogenannten "Ökumene" und ihre bereits beschriebene blasphemische Verunstaltung der Sakramente. Ein Häretiker wie Zollitsch kann nur noch in diesem nicht-katholischen Verein des 2. Konzils weiterbestehen. Durch seine Leugnung des Sühnenopfers des Leidens und Sterbens Christi, hat Zollitsch einen Glaubenssatz der einzigen echten traditionellen katholischen Kirche zurückgewiesen und dabei noch sein Unwissen unter Beweis gestellt. Damit nicht genug. Auch seine völlig falsche Deutung des Fegefeuers. Dieses bezeichnete er als Chance der Läuterung und fuhr dann fort: „Auch nach dem Tod habe ich noch einmal die Möglichkeit, wenn ich mich Gott zuwende, wenn ich mich von dem abwende, was ich Böses getan habe, eigentlich den Weg zu Gott zu finden und damit auch den Weg zur Verheißung, den Weg zum Himmel.“ Vollkommener Unsinn! Mit dem Tod des Menschen ist die Zeit seiner Bewährung und Entscheidung abgelaufen. Er kann sich nun nicht mehr Gott zuwenden. Deshalb ruft Christus im Evangelium wiederholt zur Wachsamkeit auf. Der Herr kommt zu einer Stunde, da man es nicht vermutet.
Drittens: alles dies hat zum Massenaustritt geführt. Jene, die sich die "Lehre" des 2. Konzils beherzigt haben, sind nun durch die Substanzleere die sie dadurch verspüren enttäuscht und bleiben en Masse, dem Glauben fern.
Viertens: die jetzige Politik der (anti)"christlichen" Parteien CDU/CSU ist nichts anderes als die Leugnung ihrer christlichen Wurzeln und der Grundsätze des echten christlichen Glaubens. Fremdbetreuung von Kindern, Gendermainstreaming, gleichgeschlechtliche "Ehe", Stammzellforschung. Somit wird den Menschen heute weiter die Glaubens- und Werteleere des 2. Konzils und der Spielregeln sonstiger irdischer Debattierklubs als Mixtur in den luftgefüllten Regalen des Supermarktes der Herrlichkeit geboten.
Ist die Frage des Verfassers damit beantwortet?
Grüße
Horatio Nelson
Wolfgang Pichler, 23.01.2010 21:45
http://www.facebook.com/group.php?gid=239152742338
Matthias, 08.01.2010 20:27
"Die plötzlich aufblitzende Einsicht, daß Subjekt und Objekt eins sind, führt euch zu einem zutiefst geheimnisvollen wortlosen Begreifen, und durch dieses Begreifen werdet ihr zur Wahrheit des Zen erwachen.
Huang-Po, Der Geist des Zen, John Blofeld (Hrsg.)"
Das ist erfahrbar und bedarf keiner Theorie, sondern nur der Liebe zu sich selbst und meinem Nächsten als meinem Selbt.
http://volker-doormann.org/jkliebe.htm
Erwin Müller, 07.01.2010 17:12
Für das Warum gibt es mehrere Gründe:
Religion war schon immer in Krisenzeiten attraktiver, in Wohlstandzeiten weniger. Der Glaube an die Sozialsysteme ist stärker als der an Gottes Hilfe - noch...
Dann sind die Zeiten vorbei, wo man mit biblischen Schauermärchen die Leute noch in die Kirche bekam. Aber mit den Antworten von gestern kann man nicht die Fragen von heute lösen.
Hinzu kommt der Umgang mit internen Skandalen (pädophile Priester, schlagende Nonnen), die man heutzutage eben nicht mehr so vertuschen kann wie man noch immer möchte.
Und schließlich sterben die alten Kirchgänger weg, und es kommen weniger neue hinzu. Wieso sollte ausgerechnet die Kirche _nicht_ das Problem der Überalterung unserer Gesellschaft haben?
Und die katholische macht es sich noch besonders schwer, indem sie die weibliche Hälfte der Menschen für Kirchenämter ausschließt. D.h. 50% Potential verschenkt! Mit Dogmatismus kann man aber kein Problem lösen...
Johannes G. Klinkmüller, 06.01.2010 19:12
Herr Boo, schreiben Sie doch, was Sie denken, geradlinig und klar!
„Man hätte geglaubt ...“, schreiben Sie. - Wer ist „man“?
Ich vermute, außer Ihnen kaum jemand!
„sollte man sich fragen“, schreiben Sie. Sollte man, soll man, fragt man ... ???
Fragen Sie doch einfach!
Und fragen Sie doch einfach sich!
„Es ist wohl bekannt“ ... Ihnen ist es bekannt, ja, Sie kreieren ja diese Dinge in IHREM Kopf.
Es ist wohl bekannt, dass Herr Boo sich der beste Feind ist.
Aber ich bin mir nicht Feind. Unterstellen Sie mir und anderen nicht Ihr Feind-Denken.
Schreiben Sie bitte: Es ist mir bekannt, dass ich mir mein bester Feind bin.
Das ist dann endlich die Wahrheit!
Sie sprechen von falschen Menschen, von Schuld, von den sterblichen Feinden.
Auf der anderen Seite ist es IHR Papst, IHR Kardinal, sind es Ihre Reihen ... doch alle werden gesegnet, nicht nur die Gutmenschen, also die Christen, sondern auch die falschen Menschen, die Schuldigen, die Feinde, die Verlorenen, die Sünder ...
Ich verzichte auf Ihren Segen. Und falls Sie auch noch für diese verlorenen Schafe beten, dann nehmen Sie mich dezidiert heraus.
Ein Teil der Presse ... Ein Teil der Politiker ..., so lese ich weiter. Immer bleiben Sie verschwommen und immer darf der, der es liest, sich fragen, ob er es ist, den Sie meinen. MAN weiß ja nie, wen Man Boo meint ...
Das sind Ihre mentalen Nebelkerzen, die Sie zünden.
Seien Sie doch endlich ein Mann, nicht nur ein man, und reden Sie endlich von sich und nicht so verweicheiert.
Sprechen Sie eine klare Sprache und hören Sie auf, Ihre Gerüchte in die Welt zu bringen und ihre zweigeteilte Welt zu säen.
Genau dadurch kommt Unfrieden in die Welt, die Feinde, von denen SIE sprechen.
Fragende, 06.01.2010 16:44
Werden sie jemals in der Lage sein zu erkennen, dass es nicht "Feinde" von Außen sind, die den christlichen Glauben an den Rand der Gesellschaft drängen sondern sie selbst mit ihren zum Teil menschenverachtenden Tendenzen, dem Hochmut und der gefühlten moralischen Überlegenheit?
Dieser "Glaube" witkt auf Aussenstehende häufig fast wie eine Geisteskrankheit.
Menschenskind, 06.01.2010 11:17
Der schlimmste Feind kommt nicht von außen, sondern steckt unerkannt im eigenen Fleisch. Mitläufertum, Feigheit, Anbiederung, Schwäche, Sentimentalität, romantisches Gutmenschentum, Prinzipienuntreue usw. sind die Charaktereigenschaften, die dem Untergang des Weg bereiten. Masse – auch das Heer der Intellektuellen gehört dazu, plappert jedweden Unsinn nach, wenn diese sich nur gelehrt genug anhört. Die Feinde sitzen mitten unter uns. Sie fallen dem Glauben in den Arm, indem sie völlig ohne Not Kompromisse schließen, um eines vermeintlichen Friedens willen, der aber gerade dadurch gefährdet wird. Kompromisse nähren den naiven Glauben, der echte oder auch nur imaginierte „Gegner“ sei damit zu besänftigen. Damit steht der Fuß des „Besänftigten“ in der Tür. Das Bein schiebt sich alsbald nach, der Rest folgt schnell.
Meines Erachtens ist es logisch, daß die Kirchenfeindlichkeit seit dem formalen Verschwinden des Sozialismus nicht verschwunden ist. Sie hat sich bloß von einem sichtbaren Feind in einen unsichtbaren Verwandelt. Der unsichtbare Feind führt ein erfolgreiches Partisanendasein im Inneren der demokratischen Gesellschaften: er ist für die Gesellschaft das, was die Krebserkrankung für den menschlichen Körper ist: jahrelang im Finsteren unbemerkt wachsend, unheimlich, gesichtslos, unfaßbar weil überall und zerstreut und dann plötzlich willkürlich an einer Stelle auszubrechen. Da der Krebs eine Systemerkrankung ist, kann er durch Symptombehandlung (Wegschneiden der Geschwulst) nicht geheilt werden. Die Abkehr von den Kirchen ist die Krebserkrankung der Gesellschaft. .
Wenn das Christentum heute den Boden verliert, dann deshalb, weil die Kirchenleute selbst mit ihrer Umarmungstaktik und Feigheit dafür sorgen. Doch wage ich eine vorsichtige Prognose: Totgesagte leben länger!
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