Steven Eugene Kuhn
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Sport ist Mord
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AllgemeinAls Junge habe ich Amerikanischen Football gespielt, ich habe versucht Basketball und Baseball auch noch zu spielen, ich war nicht so stark in Sport, es fehlte mir an Selbstvertrauen. Ich habe aber gern verschiedenen Sport geschaut; Football, Baseball, Basketball, Autorennen und viel mehr, eigentlich hatte man zuhause in den USA jeden Tag Sport schauen können, fast ununterbrochen. Dann kamen die Sport Sender und verschiedene Ligen so wie in Deutschland; erste, zweite und dritte Bundesliga, Landesliga usw.
Sonntags war bei mein Vater ein kompletter Sport Tag, von morgens bis abends, wir hatten ihn besucht immer sonntags, weil meine Eltern geschieden waren. Ich war vertieft in die verschiedenen Teams, in die Sammelkarten und Magazine, die darüber berichten, Sport war auch ein riesiges gesellschaftliches Gesprächsthema. Wenn man nicht wusste, wer was gewann, verloren oder wo dieses oder jenes andere Team gespielt hat, war man einfach mal nicht „in“. Vor dem Sport im Stadium findet am Parkplatz in Amerika Unglaubliches statt, man nennt es „Tailgating"! Das tailgate ist die Tür, die man aufmacht hinten auf einem Pick up oder Combi. Die Fans sammeln sich vor und hinter Ihren Autos und grillen, schauen alte Spiele an auf mitgebrachten Bildschirmen, man trinkt viel Alkohol und es eskaliert manchmal auch noch.
Wer mal bei einem live Spiel mit 60.000 Menschen dabei war weiß wie es ist, man ist mitgerissen, die Wut und oder Freude wird irgendwie intensiver, das Gewinnen nimmt einen anderen Status, wenn man live dabei ist gegenüber am Fernseher schauen.
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Manche haben geweint für Freude oder aus Trauer, es gab auch Schlägereien im Stadium zwischen Fans von verschiedenen Mannschaften...jeder kennt die Auseinandersetzungen in Frankreich ein paar Jahre zuvor nach dem Großen Spiel.
Man kann sagen, dass Sport ein grosse Rolle spielt in vielen Ländern, ich würde behaupten, dass es ein Art Werkzeug ist, das benutzt wird, um unsere Gesellschaft abzulenken von dem Wesentlichen im Leben. Wenn ich so was sage, werden viele wütend und sagen, dass ich nicht alle Tassen im Schrank habe, aber lass uns einen Vergleich ziehen:
Denk an das Römische Reich, denk daran, was die Regierungen mit den Leuten gemacht haben. Die haben Gladiatorkämpfe veranstaltet, um die Menschen abzulenken, das ist allgemein bekannt. Die haben aber auch dies veranstaltet, um der Wut und dem Frust der Menschen ein Ventil zu geben und haben vieles erlaubt, was unmenschlich war...alles im Namen des Machterhalts, um das zu machen und durchzuziehen, was die machen wollten. Man weiß ja, was später geschah mit dem Römischen Reich...es ist gefallen.
Denk an den Welt Cup in Deutschland, was hat Merkel getan in der Zeit wo Deutschland im Fußball Fieber war? Die haben die Mehrwertsteuer erhöht, die haben den Moment genutzt, um es durchzuziehen, ohne dass einer es wirklich merkte, unsere Gesellschaft sah nur die Deutsche Fahne und den „erlaubten“ National Stolz, haben kaum gemerkt, dass etwas passiert ist. War das Zufall oder war das geplant, ich überlasse es Euch, das für euch selbst zu entscheiden.
Letztendlich ist es ein Fakt, dass Sport Menschen zu Extremen leitet, Wut, Ärger, Freude, Gewalt und vieles mehr, soll das normal sein und, naja, ein Art gesellschaftliche Akzeptanz darstellen? Keiner ist froh darüber, wenn ein Spiel abgesagt werden soll, weil zu viel Gewaltbereitschaft besteht, keiner mag es, wenn andere verletzt werden, aber es passiert immer wieder trotzdem, und es wird immer ganz viel darüber berichtet.
Meine Frage ist einfach; Sind wir manchmal einfach zu viel abgelenkt durch Sport und solche Ereignisse, um einen Moment dahinter zu schauen, schauen was wirklich passiert, ist Sport zu wichtig geworden oder meint Ihr, dass es nicht schadet, ein wenig Ablenkung zu genießen?
Alles gute Freunde!
Euer Steven
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Kommentare (3)
Nicole, 30.12.2009 11:31
Das ist ja auch das Problem beim Profifußball! Die verdienen echt viel Kohle und sind entweder zickig wie Luca Toni (der kann auch noch so "ästhetisch" aussehen) oder haben Depressionen, da geht es doch nicht mehr um den Sport selbst! Meinen sie wirklich denen würde es helfen, wenn sie ein Instrument erlernen würden, Herr Schneider? Ich persönlich wollte immer eines erlernen, wenn da nicht die Noten gewesen wären :-)! Kein Sport und keine Noten, ich glaube jetzt wird es Zeit für gute, neue Vorsätze ( die ich sowieso nicht einhalte :-))! Ein frohes, sportliches und musikalisches Jahr 2010 wünsche ich ALLEN Lesern!
Peter Schneider, 28.12.2009 17:48
Sport ist muß. Sport und Lebensleistung gehören zusammen. Sport zur Kompensation von Streß, zur Vermeidung von Agression. Amerikan Football - hervorragend und dann Sportarten die zur Leistung zwingen. Das gibt im Berufsleben Gelassenheit und bringt mentale Stärke. Und vor allen Dingen, Sportler sehen top aus. Durchtrainiert und ästhetisch.
Man muß allerdings erkennen, daß man Sport mit Musik ersetzen kann. Das bringt einen anderen postitiven Lebenseffekt. Aber nicht Musik hören, sondern ein Instrument selber lernen.
Sport ist heute jedoch ein kommerzielles Spektakel. Sobald Geld in den Sport kommt, ist es aus mit höheren Idealen. Dann wird Sport Geschäft/Beruf. Und dann fangen dort die Agression und der Streß an. Geld verdirbt den Sport. Tatsächlich ist entscheidend, daß der Einzelnen, hervorragend oder denkbar schlecht, seine eigenen Lesitungsgrenze erfährt. Er persönlich muß das Gefühl eines Trainings bekomme haben.
Nicole, 25.12.2009 07:45
Für mich ist Sport wirklich Mord! Aber das sieht man mir auch leider an :-)! Glückshormonausschüttung bekommt man nämlich nicht nur durch Sport, sondern auch von SCHOKOLADE! Aber meine Jungs spielen beide Fußball und mein Mann ist der Trainer! Ich finde, es ist eine gute Ablenkung, solange es nicht in einen Erfolgsdruck ausartet. Profisportler müssen mit viel Druck klarkommen. Das finde ich schrecklich. Außerdem hasse ich die Bierausschenkung im Stadion, es gibt soviele betrunkene Fans, die ich meinen Jungs gerne ersparen würde. Das letzte Mal bei "unserem" Vfl Osnabrück, war soviel Polizei im Einsatz, dass mein 8jähriger Sohn richtig Angst bekam und das finde ich einfach schlimm und diese betrunkenen Fans sind ziemlich unsportlich! Viele Grüße und nochmal frohe Weihnachten und ein gutes 2010!
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