Vätermonate, das viel bejubelte Erfolgsmodell, sollen ausgeweitet werden.
Die Vätermonate sind zur Zeit eine zweimonatige Zeitspanne, in der der Vater eines Kindes zu Hause bleiben kann und sich um sein Kind kümmern kann und dabei 67% seines letzten Netto-Lohnes (Elterngeld) bezahlt bekommt.
Das Elterngeld wird bis zu zwölf Monate ausbezahlt (unter den Partnern frei aufteilbar) und um zwei so genannte „Partnermonate“ verlängert, wenn der zweite Elternteil mindestens für diese beiden Monate die Elternzeit in Anspruch nimmt und wenn ein Elternteil während des Bezugszeitraums sein Einkommen um zwei Monate mindert
Ein Team aus schwedischen und deutschen Forschern hat die Auswirkungen der 1995 eingeführten „Vätermonate“ für das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) untersucht. Die Ergebnisse sind ernüchternd. „Die Väter gehen nur kurz an die Erziehungsfront“, sagt Guido Friebel, einer der Autoren der Studie. „Und sie kümmern sich nur unwesentlich besser um ihre Kinder als vor der Reform
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