Kommentar zur neuen Untersuchung des Statistischen Bundesamtes
In der öffentlichen Diskussion über die Krise der Familie und den Geburtenrückgang geht es mehr oder weniger ausschließlich um die materiellen Ursachen. Diese sind sicherlich wichtig und es müssen Lösungen gefunden werden, um die finanzielle Not vieler Familien zu beheben. Doch die wichtigste Ursache ist eine andere. Der Grund für die Krise der Familie liegt vor allem in der moralischen Orientierungslosigkeit Deutschlands und der westlichen Welt.
Pornographie, Abtreibung, Religionsfeindlichkeit, Blasphemie, „Homo-Ehe“, Unmoral in fast allen Medien, schamzerstörende Schulsexualerziehung, erotisierende Werbung usw. Seit Jahrzehnten werden die neuen Generationen hierzulande mit Erotik und Pornographie bombardiert. Zeitschriften wie „Bravo“, die sich als Jugendzeitschriften bezeichnen, aber in Wahrheit erotische Blätter sind, zerstören durch die vielen sexuell aufreizenden Fotos und die lasziven Texte die moralische Basis, die nötig ist, um ein normales Familienleben zu führen.
Die allgegenwärtige Pornographie zerstört nicht nur das Schamgefühl der Menschen, sondern auch jeden Sinn für Würde und Ehre. Die Jugendlichen werden von der erotischen Werbung und der ständigen Sex-Präsenz im Fernsehen motiviert, so früh wie möglich „alles auszuprobieren“, wodurch viele den Sinn und die Bedeutung der Geschlechtskraft verkennen. Für viele ist diese Kraft nichts anderes als ein Spiel und die Beziehungen zum anderen Geschlecht der Spielplatz dazu.
Die Liberalisierung der Abtreibung tötet jährlich das Leben von vielen Ungeborenen in Deutschland. Auch die Abtreibung ist eine Folge der sexuellen Revolution, die von den 68ern angezettelt wurde und der nicht nur Millionen abgetriebener Kinder zum Opfer fielen, sondern auch viele Frauen, die sich falsch beraten zum Töten des eigenen Kindes verführen ließen.
Eine ernsthafte Politik müßte dagegen ankämpfen, doch es sind gerade jene linken Kräfte, die heute regieren, die in 70er Jahren die Abtreibung und die Pornographie freigegeben und die Schulsexualerziehung eingeführt haben.