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     Ferdinand Knauß
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Darwin und der Islam
Weitere Themen: Nahost-Konflikt, Bildung

Die Ablehnung der Evolutionstheorie in islamischen Gesellschaften offenbart das Fehlen einer Wissenschaftskultur. An den neuen aus dem Westen importierten Universitäten der Golfstaaten bietet sich die Chance, dieses Entwicklungshemmnis zu beseitigen und einen Brückenkopf der Wissenschaftskultur zu errichten.

Charles Darwin wird in seinem 200. Geburtsjahr geehrt wie kein anderer Forscher. Aber der Begründer der Evolutionstheorie wird auch gehasst wie kein anderer. An Darwin und der Evolution scheiden sich die Weltbilder. Was für die einen eine wissenschaftliche Tatsache ist, ist den anderen Blasphemie, ein „Schwindel“, eine große Verschwörung. Die Grenzen zwischen beiden Ansichten verlaufen auch innerhalb, aber vor allem zwischen den Kulturen.

Wie ideologisch aufgeladen die Person Darwin und die Evolutionsbiologie sind, zeigt der – mittlerweile rückgängig gemachte – Rauswurf der Chefredakteurin des türkischen Wissenschaftsmagazin „Bilim ve Teknik“ („Wissenschaft und Technik“). Sie plante eine Titelgeschichte über Darwin zu dessen 200. Geburtstag. Die Zeitschrift wird vom staatlichen Rat für Wissenschaft, Technologie und Forschung (Tübitak) herausgegeben. Der Vizevorsitzende des Tübitak, ein Chemie-Professor namens Ömer Cebeci wurde in diesem Zusammenhang mit den Worten zitiert: „Ich kann Darwin nicht auf dem Titel sehen.“

Die Evolutionsbiologie ist der Inbegriff der gottlosen Wissenschaft. „Du bist das Ergebnis eines ungelenkten Selektionsprozesses“, sagt sie uns. Darwin als Begründer dieser Disziplin ist die Personifizierung einer Naturwissenschaft, für die Gott kein Thema ist. Die Evolutionsbiologie kann nicht die Existenz Gottes widerlegen, aber die Schöpfungsmythen der religiösen Offenbarungen werden entzaubert. Die Erkenntnis der Evolution, ohne die, wie Theodosius Dobzhansky sagte, „nichts in der Biologie einen Sinn ergibt“, ist Teil der „Entzauberung der Welt“. Sie ist damit ein Fundament der Kultur der Moderne geworden.

Keine andere naturwissenschaftliche Disziplin wird derart ideologisch aufgeladen. Niemand spricht von „Einsteinismus“, aber die Evolutionstheorie wird von ihren Leugnern „Darwinismus“ genannt, als handele es sich um die Ideologie eines Sozialphilosophen und nicht ein Naturgesetz. Doch wer sind diese Gegner? Welche Folgen hat ihre Gegnerschaft für die Wissenschaft und für die Gesellschaften, in denen die Gegner mehr oder weniger stark sind?

Begierig stürzen sich Journalisten auf Bischöfe oder christliche Politiker, die die Evolutionstheorie in Zweifel ziehen, oder gar pseudowissenschaftliche Theorien wie „Intelligent Design“ an den Schulen einfordern. In seriösen Medien werden diese Positionen, etwa des polnischen Erziehungsministers Miroslaw Orzechowski oder des Wiener Erzbischofs Christoph Schönborn – der sich übrigens jüngst von Intelligent Design deutlich distanziert hat - meist als skandalös gebrandmarkt. Gegen die Verwischung von religiösen und wissenschaftlichen Kategorien besteht in der westlichen Öffentlichkeit eine verlässliche Aversion.

Die Empörung gegen den „Kreationismus“ vermittelt oft den Eindruck, als hätten die christlichen Kirchen nicht längst mit Darwin, der Evolutionsbiologie und allen anderen Naturwissenschaften ihren Frieden gemacht. Die römisch-katholische Kirche lehnt seit der 1950 veröffentlichten Enzyklika „Humani Generis“ von Pius XII. nur noch die Erhebung der Evolutionstheorie zu einer monistischen Weltanschauung ab, die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse als solche stellt sie nicht mehr in Frage. Ähnlich die Position der deutschen Protestanten: Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber hat, wie die Frankfurter Allgemeine berichtete, kürzlich bei einer Besichtigung des Berliner Museums für Naturkunde das Einvernehmen zwischen evangelischer Kirche und Naturwissenschaft betont: „Man darf die Bibel nicht zu pseudowissenschaftlichen Aussagen missbrauchen.“ Der Schöpfungsglaube hat sich in den großen christlichen Kirchen mit der naturwissenschaftlichen Tatsache der Evolution arrangiert. 

Doch die Mahner vor christlichen „Kreationisten“ sind seltsam blind gegenüber den Evolutionsleugnern einer anderen großen Weltreligion. „Auch in Europa lehnen viele Menschen Darwins Evolutionstheorie ab“ war am 26. Februar in der „Süddeutschen Zeitung“ zu lesen. Wer den Artikel gegen den Strich liest, erkennt, wo die Evolutionsbiologie und die von der Religion unabhängige Naturwissenschaft tatsächlich gefährdet sind. Eine gesamteuropäische Umfrage aus der Fachzeitschrift „Science“ wird da zitiert, und aus der geht hervor, dass in Frankreich und Schweden 80 Prozent, In Deutschland 70 Prozent der Bevölkerung die Evolution für eine Tatsache halten. In der Türkei allerdings wird sie von weniger als 30 Prozent der Befragten akzeptiert.

Die Biologiedidaktiker Dittmar Graf (Dortmund) und Haluk Soran (Ankara) kommen zu einem noch  alarmierenderen Ergebnis. Sie befragten über 1200 deutsche und mehr als 500 türkische Lehramtsstudenten im ersten Semester zu ihren Kenntnissen und zur Akzeptanz der Evolutionstheorie. Von den Deutschen, die einen Biologie-Leistungskurs absolviert hatten, lehnten 7,7 Prozent Darwins Theorie ab; von denen, die einen Biologie-Grundkurs besuchten, waren es 17 Prozent. Aber drei von vier künftigen Lehrern, die an der Hacettepe-Universität in Ankara studierten, bestritten die Evolution. In der Gruppe der ausgeprägt Gläubigen in beiden Ländern fand sich kein einziger, der die Evolution uneingeschränkt akzeptiert. Allerdings betrifft dies nur 11 Prozent der Deutschen, aber 40 Prozent der Türken. Die Hälfte der deutschen Studenten ist kaum oder überhaupt nicht gläubig, aber nur 15 Prozent der türkischen.

Verlässliche Umfragen über die Ansichten von Muslimen in anderen Ländern zur Evolution sind kaum zu finden. In Ägypten akzeptierten laut einer im „Tagesanzeiger“ erwähnten Umfrage 8 Prozent der Befragten die Evolutionslehre. Der Göttinger Islamologe Bassam Tibi behauptet in einem „Handelsblatt“-Interview, keinen Muslim zu kennen, der die Evolutionstheorie akzeptiert. Der Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera, Professor in Kassel, kann sich, wie er mir sagte, nicht erinnern, jemals einen muslimischen Studenten gehabt zu haben.

Der Zweifel an der Evolutionstheorie wird selbst in den freiesten und säkularsten Staaten der islamischen Welt in der Schule gelehrt. Auch in der Türkei ist die Erziehung gegen die Evolutionsbiologie keine Ausnahmeerscheinung an Islamschulen, sondern Regierungspolitik. In einem türkischen Biologie-Lehrbuch, das die Biologin Regine Illner für ihre Dissertation über Schülervorstellungen zur Evolution untersuchte, wird „Darwinismus“ als eine von mehreren Erklärungen für das Leben aufgeführt neben der islamischen Vorstellung von Schöpfung. Der amtierende Bildungsminister, der AKP-Politiker und Professor für türkische Literatur Hüseyin Celik, ist verschiedenen Presseberichten zufolge Anhänger des „Intelligent Design“. Auch in dem für arabische Verhältnisse ausgesprochen liberalen Marokko ist die Lage ähnlich. Ein in Düsseldorf forschender junger Biologe aus Marokko berichtete mir, dass in seiner Schule Darwin nicht im Biologie-, sondern im Philosophieunterricht behandelt wurde.

Die Evolutionstheorie wird dadurch zu einer Weltanschauung uminterpretiert, der man anhängen kann oder nicht. Die Rede vom „Darwinismus“ erfüllt denselben Zweck. Für die bizarren Thesen des türkischen Evolutionsleugners Adnan Oktar, der sich selbst „Harun Yahya“ nennt und nach eigenen Angaben acht Millionen Bücher in der Türkei und zwei Millionen in anderen Ländern verkauft hat, wird also schon in den Schulen der Nährboden geschaffen. „Alle Terroristen“, Adolf Hitler und Josef Stalin als „Darwinisten“ zu bezeichnen, wie Oktar es tut, ist nur nachvollziehbar, wenn man Darwin nicht als Naturwissenschaftler sondern als Ideologen begreift, dessen Lehre ein großer „Schwindel“ sei.

Eine generelle Feindschaft gegen Naturwissenschaften predigt der islamische Fundamentalismus nicht. Doch das Verständnis von Wissenschaft ist ein spezifisch islamisches und man findet es auf den Webseiten zahlreicher islamischer Vereinigungen auch in Deutschland: Zentral in vielen Aussagen islamischer Denker ist die Vorstellung, dass nicht Vernunft und Empirie die Quellen des Wissens sind, sondern der Koran als unhinterfragbare sola scriptura. „Ich rate allen Wissenschaftlern, den Koran zu lesen, von dem sie viel über zahlreiche wissenschaftliche Themen lernen werden“, verkündete Kamal El Helbawi, der ehemalige Sprecher der Muslimbruderschaft in London. Die Botschaft ist unmissverständlich: Im Koran ist alles Wissen bereits enthalten.

Wie erfolgreich die Suche nach Wissen mit Hilfe des Korans tatsächlich ist, zeigt die Statistik von „Thomson Reuters Scientific“: Aus 45 muslimisch geprägten Staaten mit rund 1,8 Milliarden Einwohnern kamen von 2001 bis 2005 nur 3,37 Prozent der Beiträge in den maßgeblichen naturwissenschaftlichen Zeitschriften. Zum Vergleich: Aus Deutschland mit seinen rund 82 Millionen Einwohnern stammen im selben Zeitraum 8,55 Prozent der Veröffentlichungen. Dass dieses Gefälle nicht nur ein Armutsproblem ist, zeigt das schwache Abschneiden der reichen Ölstaaten am Golf, die nicht einmal in der innermuslimischen Rangliste vorne liegen - da steht die Türkei, gefolgt vom Iran.

Die Statistik passt auch zu den Ergebnissen des „Arab Human Development Report“ der Vereinten Nationen von 2003. Die Autoren, wohlgemerkt allesamt arabische Muslime, stellen fest: Nicht die fehlende wirtschaftliche Entwicklung verhindert wissenschaftliche Leistungen, sondern das Fehlen einer Wissensgesellschaft versperre den Weg zum wirtschaftlichen Erfolg. Nur 0,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts investieren die 22 Länder der arabischen Liga durchschnittlich in die Forschung. 

Eine entscheidende Bedingung für das Gedeihen einer Wissensgesellschaft, das legt zumindest die europäischen Geschichte nahe, ist die Trennung zwischen den zwei Sphären Wissenschaft und Religion. Wissenschaft braucht nicht die explizite Unterstützung der Religion, sondern deren Nichteinmischung, also den Verzicht auf die verbindliche Erklärung der Natur durch ein Dogma. Wäre das England des 19. Jahrhunderts noch eine von Religion beherrschte Gesellschaft gewesen, hätte Charles Darwin seiner Theorie ohne Zweifel abschwören müssen, wie Galileo Galilei es 250 Jahre vor ihm tat. Die Durchsetzung der Evolutionstheorie in der westlichen Öffentlichkeit und vor allem in den Schullehrplänen in der zweiten Hälfte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war auch ein Sieg der Wissenschaftskultur. In den muslimischen Gesellschaften steht er noch aus.

Ein Arrangement zwischen religiösem Schöpfungsglauben und Naturwissenschaft, ein Nichteingriffspakt, der in den säkularen Staaten des Westens gilt, liegt für den Islam aber fern. Bassam Tibi spricht von einem „Dilemma des Islam mit der Moderne“ und dem „Traum der halben Moderne“: Die muslimischen Gesellschaften, so seine These, versuchen seit rund 200 Jahren, sich die Technologie der Moderne anzueignen, sperren sich aber gegen die kulturelle Moderne, den Rationalismus, ohne den Wissenschaft nicht möglich ist.

Dieses Dilemma des Islam, die fehlende Trennung des Religiösen vom Rationalen als Voraussetzung einer Wissenschaftskultur, offenbart sich schon in der Sprache: Das arabische Wort für Wissen und Wissenschaft lautet „ilm“. Davon abgeleitet ist aber auch die Bezeichnung für das Kollektiv der Religionsgelehrten. Die „Ulama“ sind also in wörtlicher Übersetzung die „Wissenden“. Die Tradition des Auswendiglernens von Koranversen als Wissensquelle ist vermutlich nicht unschuldig an der von westlichen Professoren häufig beklagten Neigung arabischer Studenten, auch wissenschaftliche Formeln nur zu memorieren, ohne sie durch Herleitung begreifen zu wollen.
Ein Ende dieses Dilemmas scheint nicht in Sicht. Im Gegenteil geht mit der Erstarkung des Fundamentalismus auch das Ziel der „Islamisierung“ der Wissenschaft einher. „Islamisch“ wird Wissenschaft, indem sie durch Interpretation in Einklang mit dem Koran gebracht wird, der als Quelle allen Wissens die letzte Instanz ist. Aufschlussreich sind die Internet-Auftritte islamischer Organisationen. Auf der Seite des „Islamischen Zentrum München“ zum Beispiel findet sich ein längerer Text über „Islam und Wissenschaft“. Die Rückständigkeit der islamischen Länder wird keineswegs geleugnet. „Nichts erscheint dem 'modernen Menschen' widersprüchlicher als das Begriffspaar Islam und Wissenschaft“, heißt es dort. Die Schuld an der Rückständigkeit wird implizit den aktuellen politischen Regimes der arabisch-islamischen Welt gegeben, die den Islam nicht korrekt umsetzen: „Aufschluss darüber kann nur die Zeit geben, in welcher der Islam tatsächliche Umsetzung als Lebensordnung fand.“ Dann folgt eine Auflistung der technischen und medizinischen Leistungen von Muslimen im Mittelalter, also zu einer Zeit, da der Islam angeblich die „Lebensordnung“ bestimmte. Diese Leistungen seien, so heißt es da, durch entsprechende Verse im Koran inspiriert gewesen. Das beste Mittel, die Wissenschaft zu fördern, sei folglich die Lektüre des Korans. Auf der Seite islam-guide.com, die mit der Seite des Münchner Zentrums verlinkt ist, werden zum Beleg „einige Beweise für die Wahrhaftigkeit des Koran“ präsentiert. Zum Beispiel sei die menschliche Embryonalentwicklung in der 23. Sure korrekt beschrieben.
Die Evolutionsbiologie aber kann schwerlich auf den Koran zurückgeführt und damit  „islamisiert“ werden. Vermutlich ist das der Grund dafür, dass sie auf den oben erwähnten Homepages verschwiegen wird. Adnan Oktar stellt klar: „Wenn es so etwas wie eine Evolution gegeben hätte, dann stünde sie im Koran.“

Eine Chance, dieses Dilemma muslimischer Gesellschaften in ihrem Verhältnis zur Wissenschaft in absehbarer Zeit zu überwunden, könnte sich in den Golfstaaten ergeben. Mit großem finanziellem Aufwand importieren die Herrscher dort Ableger westlicher Universitäten, inklusive der Wissenschaftler. Evolutionsbiologie ist in diesen Instant-Unis kein Schwerpunkt. Die RWTH Aachen bietet in Oman beispielsweise die Studiengänge Informationstechnik, Geowissenschaften, Stadtplanung, Regionales Management und Tourismus an. Solche praxisnahen und rasch monetarisierbaren Disziplinen provozieren keinen Widerspruch von Koran-Gelehrten. Aber die arabischen Studenten, die zum Beispiel am Weill Cornell Medical College in Katar studieren, werden an der Evolutionsbiologie vielleicht nicht völlig vorbeikommen. Deshalb nämlich nicht, weil jeder zweite Student und fast alle Dozenten dort aus dem Westen stammen und religiöse Rücksichtnahme ihnen fremd sein dürfte.

Denken Bildungs- und Forschungspolitiker nur in kurzfristigen Kategorien des Arbeitsmarktes, dann erscheinen Grundlagendisziplinen verzichtbar. Evolutionsbiologen bringen keine unmittelbar ökonomisch relevanten Technologien hervor. Wenn das Ziel der Bildungsanstrengungen der Golfstaaten aber die Etablierung der Wissenschaftskultur ist, die allein die Grundlage einer langfristigen sozialen und ökonomischen Entwicklungsfähigkeit sein kann, dann werden sich die Herrscher am Golf irgendwann die Frage stellen müssen, ob der Koran wirklich das beste wissenschaftliche Lehrbuch ist.

Ohne Evolutionsbiologie kann es heute keine Biologie und keine Naturwissenschaft mehr geben. Die religiös motivierte Leugnung eines Naturgesetzes macht in letzter Konsequenz jede ernsthafte Forschung unmöglich. Deswegen ist die Haltung zur Evolution ein so wichtiger Indikator der Wissenschaftskultur und Modernität einer Gesellschaft. Eine „halbe Moderne“ ohne den Verzicht auf religiöse Dogmen gibt es nicht.

An der Haltung der islamischen Gesellschaften zur modernen Wissenschaft, entscheidet sich auch ihr Verhältnisses zum säkularen Westen. Ob es gelingt, den Geist der Wissenschaft in der islamischen Welt dauerhaft zu etablieren, ist daher eine Frage, die nicht nur die dort arbeitenden Forscher interessieren sollte. Werden die Ableger der amerikanischen und europäischen Elite-Universitäten, die derzeit in Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Emiraten angesiedelt werden, dort ein Fremdkörper bleiben? Werden die importierten westlichen Professoren einen arabischen Forschernachwuchs heranbilden, der sich nicht nur für Ölförderung, Luxushotels und Falkenjagd interessiert?

Wenn die Scheichs am Golf tatsächlich den Weg in die Wissensgesellschaft gehen wollen, müssen sie letztlich das Dilemma der „halben Moderne“ überwinden. Ohne Freiheit von religiösen Dogmen ist die Wissensgesellschaft, die Dohas Herrscher Hamad bin Khalifa al-Thani als Ziel vorgab, nicht zu haben. Dazu gehört auch die Bewertung von Erkenntnissen, unabhängig davon, ob sie dem Koran widersprechen. Daran kommt die islamische Welt nicht vorbei. Einzelne Disziplinen wie die Evolutionsbiologie auszuklammern und Denkverbote für Forscher aufrecht zu erhalten, versperrt den Weg in die Wissensgesellschaft.

Dass dieser Weg begangen wird, liegt nicht nur im Interesse der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung der muslimischen Länder, sondern auch im Interesse des Westens, wenn die Verständigungsfähigkeit mit dem Islam nicht völlig verloren gehen soll. Der erste Schritt ist, sich klar zu werden über das Fehlen einer Wissenschaftskultur im real existierenden Islam. Dass zwar viel über den Dialog zwischen den Kulturen gesprochen wird, er tatsächlich aber nicht wirklich stattfindet, hat auch damit zu tun, dass der säkularisierte Westen sich des „Dilemmas des Islams mit der Moderne“ nicht bewusst ist. Die neu entstehenden Universitäten der Golfregion könnten in diesem Prozess der Verwissenschaftlichung des Islams – anstelle der von den Fundamentalisten betriebenen „Islamisierung der Wissenschaft“ – eine entscheidende Rolle spielen.

Als der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck im März in Abu Dhabi war, um eine Kooperation zwischen der Mainzer Universität und der dortigen Kalima-Stiftung zu vereinbaren, die wichtige Bücher ins Arabische übersetzen lässt, hatte er die Märchen der Gebrüder Grimm, Daniel Kehlmanns „Vermessung der Welt“ und Kinderbücher von Michael Ende im Gepäck. Beim nächsten Besuch sollte er vielleicht Lehrbücher für Evolutionsbiologie mitbringen.



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elvira, 01.07.2010 20:38
@Fritzi Kummerow
Lyssenko war eben kein Darwinist, sondern ein Lamarckist, er glaubte an die Vererbung erworbener Eigenschaften. Genau dies führte zu Miliionen Hungertoten


Frizzi Kumerow, 02.03.2010 20:50
Lieber Herr Knauß, Sie schreiben, dass es ohne Evolutionsbiologie heute keine Biologie und keine Naturwissenschaft mehr geben kann. Ich staune darüber, wie man so daneben liegen kann: Sie haben offensichtlich noch nichts darüber vernommen, wie der Darwinismus (übrigens ein durchaus zutreffender Begriff für eine Ideologie, die sich als Wissenschaft tarnt) die Entdeckung des Mönchs Mendel 70 Jahre lang unterdrückt hat. Im darwinistisch festgelegten kommunistischen Block durfte bis in die 1960er Jahre Mendel nicht gelehrt werden - was nebenbei zu einem Rückstand der sowjetischen Landwirtschaft führte, der ungeheure Opfer kostete. Es waren Darwinisten wie Lyssekow in der SU, die es schafften, den gesamten Wissenschaftszweig der Genetik zu vernichten, hunderte der besten Genetiker der 30er und 40er Jahre wurden ermordet oder in den Tod getrieben. Die Behinderung der Wissenschaft durch den Darwinismus könnte an vielen weiteren Beispielen dokumentiert werden, von denen Sie noch nie etwas gehört haben, weil Sie sich mit dem Thema, über welches Sie hinweg schwadronieren, einfach nicht gründlich beschäftigt haben; das erkennt der Fachkundige auch daran, wie Sie die Religion als Widersacher der Wissenschaft versuchen aufzublähen. Auch hier liegen Sie komplett daneben, denn es waren und sind nicht die Kirchen, die ernst zu nehmend gegen Darwin Stellung bezogen, sondern echte Wissenschaftler, Biologen, Paläontologen, Archäologen, Botaniker, Zoologen usw. usw., darunter viele von Weltrang wie der Schwede Nielsson, um nur einen Namen zu nennen.
Aber auch auf einer anderern Ebene Ihrer Argumentation muss Ihnen widersprochen werden: Sie behaupten, dass der Islam keine Wissenschaftkultur hervor gebracht hat, weil er sich bis heute dem angeblichen Naturgesetz der Evolution verschliesst. Nach dieser Logik dürfte es im Westen nie zu einer Wissenschaftskultur gekommen sein, denn bitte erinnern Sie sich daran, dass nahezu alle Großen der Wissenschaft- von Kepler, Newton bis Planck und Heisenberg, von den vielen vielen "Kleinen" gar nicht zu reden - ausgesprochen Gott gläubige Personen waren. Also: um ein guter oder großer Forscher zu sein und eine Wissenschaftskultur aufzubauen, braucht man die Evolutionstheorie überhaupt nicht. Im Gegenteil, in dem Maße, in dem Darwin Gott in Frage stellte, begann er abenteuerlich zu spekulieren und vergaloppierte sich: zur Vererbung erzählte er reinen Blödsinn (blending inheritance), zum Ursprung des Lebens sagte er zwar wenig, aber was er sagte, war absolut Quatsch (die Zelle sei ein simples Gebilde z.B.), seine Erwartungen an den Fossilbericht haben sich bis heute nicht erfüllt usw. Das der Islam keine Wissenschaftskultur besitzt, hat also bestimmt nichts mit der Ablehnung der Evolutionstheorie zu tun, sondern mit anderen Ursachen. Noch ein Rat zum Schluss: Auch wenn in allen Büchern, TV-Sendungen, Schulen, Unis nur von der Evolutionstheorie als absolute Wahrheit und nichts als der Wahrheit gesprochen würde, würde das über den Wahrheitsgehalt dieser Theorie rein gar nichts aussagen!


Candide, 24.11.2009 09:38
Darwin mal kurz ganz aussen vor gelassen: Es gibt überhaupt keinen Grund dafür, vom Koran irgendeine hohe Meinung zu haben. Der Koran stammt 1.) von Mohammed selber und 2.) enthält er keinerlei wirklliche Weisheit. Auch die Bibel ist reines Menschenwerk, aber zumindest ist sie, im Gegensatz zum Koran, zumindest stellenweise interessant zu lesen - von einem historischen, archälogischen und auch philosophischen Standpunkt. Auch andere menschengemachte Bücher wie etwa das chinesische "Tao Te King" enthalten zumindest einige interessante Anregungen und Gedanken. Nicht so der Koran: Im Koran predigt Mohammed nur Hass, Furcht und Gewalt. Wie immer man zu Darwin und seiner Evolutionslehre auch stehen mag und will oder zur Frage, ob es Gott gibt oder nicht, aber der Koran ist weder moralisch noch intellektuell in irgendeiner Weise auch nur diskutabel.

Ferdinand Knauß, 05.11.2009 14:48
@ Muwahid
Sie diskreditieren sich. Offenbar haben Sie nicht die geringste Ahnung von Evolutionsbiologie und Wissenschaft im Allgmeinen. Auf diesem Niveau diskutiere ich nicht. Mir ist es peinlich, dass Ihr unreflektiertes Geschimpfe unter meinem Essay steht.


Islam, 04.11.2009 17:58
Der Islam ist eine Religion der nicht akzeptieren, jede Debatte oder nicht mag welche. die um das Sein geht. Dann werden die Muslime glauben, dass im Koran alles steht und so geregelt, das wir nichts tun, alles weitere können wir bei der kritisch Lektüre des Koran zu entdecken, uns ist nicht erlaubt, die Grenzen( engen Grenzen) der Gott zu erforschen, neue entdecken oder diskutieren, es ist so, wenn Sie die Geschichte von Adam nicht glauben könnten oder nicht so überzeugt davon sind, werden Sie als Ungläubiger bezeichnt, in der Hölle geschickt.. Es gibt keinen Mittelweg zwischen halbe Teil oder Ganze Glaube, Sie Glauben oder nichts. das macht der Islam verdammt schwer zu erforschen es gibt keine andere Wahl, des wegen Sie haben vollig recht Herr Knauß

Danke Ihnen


Muwahid, 04.11.2009 15:27
ich will nicht nerven, aber diese "Ratio einer Wissenschaftskultur" will ich keinem vorenthalten:

(Mission Alien Planet - Leben auf Darwin IV)
http://www.youtube.com/watch?v=QN04p7atSnA

(Ausserirdische Lebensformen-Geheimnisse des Universums)

http://www.veoh.com/browse/videos/category/educational_and_howto/watch/v18805724jbgCYPq8#watch%3Dv18588843ayhKAC5J

Die darwinisten erschaffen sich sogar ihre fiktiven geschöpfe in anderen welten. Sie tun das nicht nur rückwärtsgewand, sondern sogar vorwärts und spielen hochmütig ein bisschen gott.
Vor kurzem kam eine doku in den öffentlichen rechtlichen, wo "wissenschaftler" davon erzählten, wie sie ganz sicher den mars zukünftig terraformieren wollen, ganz nach ihren wünschen. Unendliches Leben per gentechnik und eine Horde Roboter (A.I. – Künstliche Intelligenz) sklaven gehörten all inclusiv zu diesem sich selbst erschaffenen blühenden Paradies.

Möge Allah die muslime vor solch teuflich verirrten hochmut bewahren.


benjamin, 03.11.2009 19:22
Der berühmte darwinistische Paläontologe Nils Eldredge:

Dass bestimmte Fossilienarten über den gesamten Zeitraum ihres Auftauchens im Fossilienbestand erkennbar gleich bleiben, war Paläontologen schon bekannt, lange bevor Darwin seinen “Ursprung der Arten” publizierte. Darwin selbst... prophezeite, dass künftige Generationen von Paläontologen diese Lücken durch beständige Forschung füllen würden... Einhundertzwanzig Jahre paläontologischer Forschung später ist nun vollständig klar geworden, daß der Fossilienbestand diesen Teil von Darwins Vorhersagen nicht bestätigt. Das Problem besteht auch nicht in einem zu geringen Bestand an Fossilien. DER FOSSILIENBESTAND ZEIGT GANZ EINFACH, DASS DIESE VORAUSSAGE FALSCH IST. Die Beobachtung, dass die Arten über lange Zeiträume ihre Form bewahren und "statische" Existenzen sind, hat alle Qualitäten des Märchens von "Des Kaisers neue Kleider". Jeder wußte es, zog aber vor, es zu ignorieren. Paläontologen, mit einem "widerspenstigen" Fossilienbestand konfrontiert, der sich hartnäckig weigert, Darwins vorhergesagtem Muster zu folgen, sahen einfach in die andere Richtung.
N. Eldredge, and I. Tattersall, The Myths of Human Evolution, Columbia University Press, 1982, S. 45-46


Muwahid, 03.11.2009 11:20
@@Ferdinand Knauß@@

ich hätte da noch eine Frage an sie. Halten sie sowas im link für eine Rationale Voraussetzung einer Wissenschaftskultur ? (um in ihrer sprache zu bleiben)

http://www.veoh.com/browse/videos/category/educational_and_howto/watch/v1863301084AhJ8Dt

oder gleiten hier sogenannte "Naturwissenschaftler" ab in Metaphysischen spekulationen, um den Platz des im westen frei gewordenen welterklärenden priesterums einzunehmen mit einer so pantheistischen naturalistischen hirnrissigkeit, dass es einem schon beim anschauen weh tun muss ? (beachten sie deren Glauben, dass die schöpfung, entgegen ihrer eigenen urrknall theorie, doch immer noch unendlich und ewig sei, also göttlich und nicht erschaffen mit anfang und ende) Sie können doch tatsächlich nicht verlangen, dass Muslime auf so einen zug mit aufspringen, indem daten basierende forschung mit naturphilosophien vermischt werden.

Ein Natuwissenschaftlicher Forscher sammelt Daten in den verschiedensten gebieten auf die unterschiedlichstern arten, hierin hat man jegliche freiheiten, wie jeder andere mensch der in seinem leben forschen, suchen und erfahrungen sammeln muss in der ihm unbekannten welt in der er hineingeboren wird. Aber sie können nicht verlangen, dass man den naturalistischen Glauben der eine mehrheit der westlichen wissenschafts community befallen hat annehmen muss, sonst sei und bleibe man rückständig.

nein ich muss ganz und gar nicht diesen irrglauben annehmen, dass ich in einem evolutionistischen multiversum lebe, in dem zufällig alle variablen so sind, so dass ich aus einer ursuppe enstiegen bin, in der eine zufällige, unbewußte chemische reaktion stattfand, mit einer an mir herum meißelnden dummen Schöpfungsumgebung, die mich mich fürs leben derart zuerecht geschliffen hat, so dass ich existiere.

Sie haben durchaus recht, wenn sie schreiben dass das arabische wort für wissen "`ilm" heißt und das dies eine starke verbindung besitzt mit dem Islam. Ihrem unterton ist zu bemerken, dass sie denken es gäbe gar keinerlei wissen im islam. Wenn dem so wäre, dann wären die muslime genauso ungeschützt vor der vermischung von glaube und wissen, wie sie es an den tag legen. Sie sind es vielmehr der nicht weiß, was er weiß und wissen kann und wann der glaube anfängt und endet, anders sind diese wilden vermischungen von reiner naturalistischen philosophie und wirklicher daten basierende naturwissenschaft nicht zu erklären. Die viel gelobte skepzis auf einmal verflogen.

nein, dann bleibe ich lieber bei meinem gesunden und sehr menschlichen glauben und wissen, dass ich erschaffen bin, ein anfang und ende habe, wie alles andere um mich herum auch und dass es deshalb einen schöpfer allen seins geben muss, der nicht erschaffen ist, aber dafür ewig und dass ihm deshalb die anbetung gebührt und nicht den erschaffenen dingen. Dieses WISSEN ist im Quran, auch wenn sie es nicht als wissen anerkennen wollen und dafür lieber selbst Gott spielen wollen, um einen sich selbst ausgedachten fiktiven prozeß als Gesetz zu postulieren in die erschaffene und für sie anbetungswürdige naturschöpfung hinein.
Der islam ist mit sicherheit der komplette gegenentwurf zu jeglichem naturalismus, pantheismus, materialismus und schöpfungsanbeterei und für dieses Wissen danke ich Allah swt.


Muwahid, 02.11.2009 18:07
@Ferdinand Knauß

Wie ich schon erwähnte die evolutionstheorie ist im kern eine Naturphilosophie und keine auf daten basierende Naturwissenschaft, deshalb muss sie aus den daten basierenden Naturwissenschaften heraus genommen werden und dort hinverlegt werden wo sie hin gehört in die Philosophie, metaphysik, etc. Wenn sie sagen man kommt auf die naturwissenschaften und auf Evolution zu sprechen und endet bei theologischen Argumenten, dann sage ich ihnen, Wenn man den Schöpfer zu sprache bringt der anhand der gesamten Schöpfung belegt ist wie kein anderes faktum, dann kommen die atheisten, naturalisten, materialisten und pantheisten mit ihrer naturphilosophie die sie krampfhaft in die naturwissenschaftlichen daten hinein interpretiert haben möchten, um ihre völlig irrsinnige Glaubensgrundlage als bestätigt oder sogar als gesetz zu verkaufen. Wenn in der wissenschaftlichen community und ihre anhänger das gar nicht mal so unberechtigte gelächter groß wird, wenn sie von der christlichen trinitäts lehre hören, dann wird das gelächter der muslime über die pantheistische naturalistische spinnerei vom blinden, unwissenden, unbewußten geschöpf, das sich selbst erschuf, noch viel größer ausfallen.

Die heutigen Naturwissenschaften in der grundlagen forschung ist Hight tech forschung. Jede Nation der welt die mit anderen problematiken zu kämpfen hat wird sich eine Naturwissenschaftliche Forschung nicht leisten können, genauso wenig wie öffentliche schwimmbäder und anderen luxus, die sich die wohlhabenden und somit kreditwürdigen und auf pump lebenden gesellschaften leisten können. Ihr hochmütige und verallgemeindernde äußerung über die muslime entsteht alleine durch den derzeitigen wohlstand der gesellschaft den sie genießen. Wir muslime haben rein gar nichts gegen naturwissenschaften, aber mit sicherheit etwas gegen völlig verrückte naturphilosophien die im gewand der natuwissenschaften daher kommen. Die muslime haben rein gar nichts gegen eine gute natuwissenschaftliche forschung und erkentniss erweiterung, auch wenn Muslime ihnen selbst nicht nachgehen können, weil sie sich kein hubble teleskop, kein cern teilchenbeschleuniger, labore, etc leisten können.


Ferdinand Knauß, 02.11.2009 15:08
Ich will hier eigentlich nicht so sehr über die Evolutionswissenschaft streiten (da gibt es für mich nichts zu streiten), sondern über die (fehlende) Wissenschaftskultur in islamischen Gesellschaften. Der Kommentar von Muwahid bestätigt meine bisherigen Erfahrungen leider. Man kommt auf die naturwissenschaften und auf Evolution zu sprechen und endet bei theologischen Argumenten. Darum geht's doch hier gar nicht!
Zur Unterstützung meines Arguments ein Artikel:
http://www.boston.com/bostonglobe/ideas/articles/2009/10/25/in_the_muslim_world_creationism_is_on_the_rise/




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Über die EZB, die EU und 500 Mrd. neue (!) Dammbrüche

author Christa Meves
Kindesmissbrauch: Ursachen und Konsequenzen

author Hartmut Bachmann
Eiszeit: Der Tod des EURO

author Saba Farzan
Ablenkungsmanöver in Teheran

author Jürgen Liminski
Was in der neuen Krippen-Spardebatte von allen verschwiegen wird

author Dr. Michael von Prollius
Inflation trifft die (kleinen) Verbraucher besonders hart


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Rücktrittserklärung Horst Köhler Rücktrittserklärung Horst Köhler

Professor Wilhelm Hankel über den Euro im März 2010 Professor Wilhelm Hankel über den Euro im März 2010

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Bankenrettung belastet Staat mit mindestens 34,2 Milliarden
Rekonstruktion der Euro-Rettung
Wohl keine Kürzung beim Wohngeld
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Fidel Castro fürchtet atomaren Irankrieg
Gaza-Blockade: Türkei droht Israel
"Im Nahen Osten geht es um Leben und Tod"
DDR-Unrecht
Allumfassende SED-Netzwerke - Interview Claudia Iyiaagan-Bohse
Gericht: Bodenreform war politische Verfolgung
Bank muss SED-Geld zurückgeben
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DIW bestätigt: Vollbeschäftigung bald möglich
Brüderle glaubt an Vollbeschäftigung
Arbeitslosigkeit steigt leicht
Bildung
Reformen besser früher als später - Interview Gerard Bökenkamp
Ministerin will Medien auf "kultursensible Sprache" verpflichten
Integration verkehrt: Schockierende ARD-Doku
Reformen
EU will sämtliche Girokonten umstellen
Brüderle: Merkel sozialdemokratisiert
Brüderle will Staatsquote und Mittelstandsbauch angehen
Wirtschaftspolitik
DIW bestätigt: Vollbeschäftigung bald möglich
Brüderle glaubt an Vollbeschäftigung
Karlsruhe: Arbeitszimmer dürfen wieder abgesetzt werden
Familie
Immer mehr Alleinerziehende
Deutschland ist Schlußlicht bei Geburten
Experte rechnet mit 24 Prozent Rentenbeitrag
Autoindustrie
Opel-Hilfe: Brüderle lehnt ab, Merkel berät weiter
Keine Staatshilfe für Opel?
China: VW investiert 6 Milliarden
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Nur noch 29 Prozent für Union - Merkel büßt Vertrauen ein
Rot-grüne Mehrheit in Baden-Württemberg?
Absolute Mehrheit für Rot-Grün - Schwarz-Gelb bei 34 Prozent
1945-49 Verfassungsbruch 1990
Demonstrative Einigkeit um Zentrum für Vertriebene
Deutscher Richter: Bananenrepublik in Sichtweite
CDU und FDP für Wiedergutmachung
Justiz
Karlsruhe: Arbeitszimmer dürfen wieder abgesetzt werden
30 Jahre Haft für Rote Khmer-Folterer
Loveparade-Tragödie: Heftige Kritik an Veranstaltern

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