Stefanie Selhorst

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Autorin des Buches "Nur - Essay zum Beruf" der Hausfrau und Mutter, den sie aus Überzeugung ausübt. Zuvor war Sie Redakteurin mit dem Themenschwerpunkt Karriere. Nebenberuflich betätigt sie sich als Montessoripädagogin an einer freien Schule.

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Willkommen im Alltag der Eltern: Betreuungsgeld ist nicht das richtige Wort

30. April 2012 von Stefanie Selhorst

Irgendwie haben sie ja Recht, diejenigen, für die das Wort Betreuungsgeld einen faden Nachgeschmack hat. Was heißt „Betreuung“ eigentlich? Betreuung ist die Übernahme von Verantwortung für einen noch nicht oder nicht mehr mündigen Menschen durch einen öffentlich bestellten mündigen Menschen. Für Behinderte, Alte und dissoziale Jugendliche gibt es „betreutes“ Wohnen. Finanziert wird die Betreuung zumeist mit Hilfe von öffentlichen Geldern und durchgeführt und organisiert wird sie oft von den Trägern der Sozialverbände. „Betreuung“ könnte man auch zu einer Kinderverwahrung in einer sehr schlechten Krippe oder einem rumänischen Waisenhaus sagen.



Heuchlerinnen der Wahlfreiheit, Kritikerinnen des Betreuungsgeldes

14. November 2011 von Stefanie Selhorst

Sehr geehrte Frauen in der CDU,  Sie kämpfen gegen das Betreuungsgeld für Eltern, die ihre Kleinstkinder im Alter von ein und zwei Jahren höchst persönlich zu Hause erziehen wollen. Dennoch tritt Ihre Partei seit mehreren Legislaturperioden mit dem Angebot einer Wahlfreiheit an. Diese Wahlfreiheit beziehen die CDU-Wahlkämpfer dann auf die Entscheidung für den von den Artikel lesen



Guthaben – Zur gewünschten Kultur der Trennung von Mutter und Kind

3. Februar 2011 von Stefanie Selhorst

Michael Ende zeigt in „Momo“ eine Gesellschaft unter der Herrschaft von Zeitsparern. Eine Gesellschaft auch, in der es die Kinder schlecht haben: „Sie hatten niemand, der ihnen so zuhören konnte, dass sie davon gescheit, versöhnlich oder gar froh geworden wären. Niemand schien zu merken, dass er, indem er Zeit sparte, in Wirklichkeit etwas ganz anderes sparte. Keiner wollte wahrhaben, dass sein Leben immer ärmer, immer gleichförmiger und immer kälter wurde. Deutlich zu fühlen bekamen es die Kinder, denn für sie hatte niemand mehr Zeit. Aber Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen. Und je mehr Menschen daran sparten, desto weniger hatten sie.“



Poor Law? – Ein Plan! Ehrenrettung armer Eltern? – Ein Versuch!

1. September 2010 von Stefanie Selhorst

Charles Dickens schrieb viele große Romane darüber, wie kleine Jungen mühselig und tapfer die Trennung von ihrem Ursprung, ihren Ahnen überwinden mussten, um zu gesunden und ihre Identität zu finden. Heute, so scheint es, wird eine Trennung von Kindern und Eltern als Rettung, nicht als Not angesehen und deshalb staatlich angeordnet.



Ein Sommernachtstraum für Cheyenne

22. Juni 2010 von Stefanie Selhorst

Oder: Der Bildungserfolg armer Kinder: „Nee det mag Oma ooch nich!!! - Det hier iset, Erdbeersahne! Und kiek mal Kirsche für Mutti!“ Ich stehe im Supermarkt, erfolgreich bemüht meine Rührung in ein unauffälliges Lächeln umzuwandeln. Ein Vater sucht zusammen mit seiner vierzehnjährigen Tochter, reduziertes Joghurt für die ganze Familie aus.



Schnapsgeld? Glucken-Gehalt? – Woher dieser Hass?

21. April 2010 von Stefanie Selhorst

So manche ganztags erziehende Mutter oder ihr Kollege, der Hausmann und Vater reiben sich die Augen, lesen sie morgens in der Zeitung Schlagzeilen, wie: Herdprämie ist Schnapsgeld! Oder: Gutscheine gegen den elterlichen Missbrauch von Kindergeld! Wo liegt die Wurzel dieser tief sitzenden Abneigung gegen Eltern, die nichts weiter wollen, als ihre Kinder selber erziehen? Jeder, Artikel lesen



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