Professor Dr. Norbert Berthold

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Prof. Dr. Norbert Berthold (*11. September 1952 in Freiburg im Breisgau) ist Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsordnung und Sozialpolitik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Seine bevorzugten Forschungsgebiete sind die Theorie der Wirtschaftsordnung, Ökonomie des Arbeitsmarktes, Theorie der Sozialpolitik und Ökonomie der Verteilung. Seit 1995 ist Norbert Berthold Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Im Jahre 2002 erhielt er den Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik. Norbert Berthold ist Initiator des ordnungspolitischen Blogs „Wirtschaftliche Freiheit“ (www.wirtschaftlichefreiheit.de).

Europa wählt den Marktkern des Euros ab

21. April 2015 von Professor Dr. Norbert Berthold

Dem Patient Europa geht es etwas - abgesehen von Griechenland - besser. Die Schuldenkrise hat ihren Schrecken verloren, doch das ist nur die halbe Wahrheit.



Allein gegen Alle

8. April 2015 von Professor Dr. Norbert Berthold

Die griechische Regierung steht vor einer „mission impossible“. Erfüllt sie die Reformauflagen der „Brüsseler Gruppe“, schicken sie die Wähler in die politische Wüste. Hält sie sich aber an die vollmundigen Wahlversprechen, drehen ihr die Gläubiger den Geldhahn zu.



Die EWU am Scheideweg: Permanente Haushaltsnotlage oder temporärer Grexit?

20. März 2015 von Professor Dr. Norbert Berthold

Der Euro spaltet Europa, ökonomisch und politisch. Es ist unsinnig, Ländern wie griechenland das „alte“ Wettbewerbsmodell aufzwingen zu wollen. Sinnvoller ist es, die EWU zu redimensionieren. Der Grexit wäre ein erster Schritt.



Briefe in die griechische Vergangenheit

13. März 2015 von Professor Dr. Norbert Berthold

Es scheint nicht so, als ob Tsipras und Konsorten die Zeichen der Zeit erkannt hätten. Sie wollen den Sack voll Schulden, den ihr viele Vorgänger hinterlassen haben, auf Teufel komm raus loswerden - ohne Reformen einzuleiten. Die Deutschen sollen die Zeche zahlen.



Mehr institutio­nellen Wettbewerb wagen: Tarifpluralität statt Tarifeinheit

3. März 2015 von Professor Dr. Norbert Berthold

Die Angst vor Spartengewerkschaften wächst. Mit ihren fortgesetzten Streiks bei Bahn und Lufthansa verbreiten sie Angst und Schrecken. Die „alten“ Tarifpartner malen das Schreckgespenst „englische“ Verhältnissen in grellen Farben an die Wand. Tatsächlich fürchten sie auch um ihre organisationspolitische Macht.



Immer Ärger mit Griechenland

27. Februar 2015 von Professor Dr. Norbert Berthold

Auf Ministerrunden in Brüssel ist Verlass. Wenn es darauf ankommt, einigt man sich. Notfalls auch zu später Stunde. Das war letzte Woche im Schuldenstreit nicht anders.



Das trojanische Pferd: Der Brief des Giannis Varoufakis

20. Februar 2015 von Professor Dr. Norbert Berthold

Giannis Varoufakis hat einen Brief geschrieben. Doch Wolfgang Schäuble hat das listenreiche griechische Spiel durchschaut. Er hat die griechischen Forderungen ohne viel Federlesens sofort brüsk abgelehnt. Die Griechen haben prompt darauf reagiert. Sie wollen wieder „hardball“ spielen.



Was erlauben Griechenland?

18. Februar 2015 von Professor Dr. Norbert Berthold

Das war ein Eklat mit Ansage. Die Pressekonferenz von Jereon Dijsselbloem und Giannis Varoufakis in Athen am 30. Januar, in der der griechische Finanzminister den Chef der Euro-Gruppe vorführte, war der Anfang.



Sie kamen, sahen und verloren?

11. Februar 2015 von Professor Dr. Norbert Berthold

“Die Strategie von Giannis Varoufakis scheint zu sein, sich eine Pistole an den Kopf zu halten – und dann Lösegeld dafür zu verlangen, dass er nicht abdrückt.” (Anatole Kaletsky,britischer Ökonom)



Mario Draghi führt die EZB in die babylonische Gefangenschaft der Politik

23. Januar 2015 von Professor Dr. Norbert Berthold

Mit ihrem Vorhaben, in ganz großem Stil Staatspapiere zu kaufen, überschreitet die EZB endgültig den fiskalischen Rubikon. Doch die fiskalische Geldpolitik hat weitere erhebliche Risiken und Nebenwirkungen. Mit dem angekündigten Aufkauf-Programm installiert sie Eurobonds durch die Hintertür.



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