Propagandistischer Einheitsbrei
Manchmal verrät sich die Systempresse. Drei Zeitungen, ein Bild.
Manchmal verrät sich die Systempresse. Drei Zeitungen, ein Bild.
Der deutsche Journalismus verkommt immer mehr in seiner Abhängigkeit von Verkaufzahlen. Jetzt wird wieder groß berichtet über die Aberkennung des Doktortitels bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung. Aber der eigentliche Skandal bei Annette Schavan ist doch nicht, dass sie vor 33 Jahren in ihrer Dissertation wahrscheinlich plagiiert hat, sondern dass sie heute eine schlechte Politik macht.
Demnächst kommt ein neuer Film in die Kinos. Er beruht auf einem Buch, das vor einiger Zeit einen riesigen Hype erlebte: Charlotte Roches „Feuchtgebiete“. Diesem schönen Kalauertitel folgten die mit einem poetischeren Namen versehenen „Schoßgebete“. Der Leser wunderte sich über den verzweifelten Ernst der das Thema feiernden Medien, mit dem wesentlich uninteressante (persönliche) Details zu einer gesellschaftlichen Relevanz aufgeblasen wurden.
Die Spaltung der deutschen Gesellschaft geht weiter. Was zwischen den Zeilen der Kolumne einer Journalistin steht, sagt viel aus darüber, wie sich in Deutschland geborene türkischstämmige Menschen fühlen. Die Fronten verhärten sich auch bei den Gebildeten.
Exitstrategie für gescheiterte Politikerinnen?
Der Zentralrat der Juden in Deutschland protestiert gegen die Verleihung des Adorno-Preises an Judith Butler. Das hätte die interessierte Öffentlichkeit - aus anderen Gründen - schon längst tun müssen.
Eine unselige Folge des Beschneidungsurteils
Die Seele ist nicht geheilt. Wiederholt sich die Geschichte?
Das Interview heute morgen um 8 Uhr 10 im Deutschlandfunk zeigte, dass die Quote gewonnen hat. Was kommt, sind nur noch Rückzugsgeplänkel.
Die linksliberale Mediendemokratie und ihre Strategie gegenüber unbequemen Meinungen.